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Thema: Umbau Propeller-Flieger auf Impeller und Aerodynamische Fragen

  1. #16
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    Zitat Zitat von dc3c47 Beitrag anzeigen
    Für mich geht das noch nicht auf- wenn die Düse nach unten pustet müsste der Flieger doch bei Gas
    die Nase runternehmen, oder eben nicht mehr himmeln, weil es das Heck hochdrückt.
    Das Problem hier ist doch aber genau umgekehrt, ohne Leistung geht´s Richtung Boden.
    Oder liegen Schwerpunkt und/ oder EWD so daneben, dass Horizontalflug hier um Grunde schon Himmeln ist?
    Ich glaube Dieter hat recht, es muss ein sauberer Gleitflug möglich sein bevor es sich lohnt über den Sturz
    des Schubrohrs nachzudenken.

    Gruß, Jochen
    Ja und nein.
    Die Überlegung ist ja, was macht der massive Luftstrom der Düse unter dem Höhenleitwerk?
    Theoretisch wäre denkbar, dass die höhere Strömungsgeschwindigkeit unter dem Leitwerk dazu führt, dass das Höhenruder nach unten gezogen wird (höhere Strömumgsgeschwindigkeit = geringerer Druck)
    Dadurch nimmt der Flieger die Nase hoch.
    Ob und wie stark der nach unten blasende Antrieb die Nase nach unten drück, liegt ja auch daran, wo der Schubvektor den Schwerpunkt trifft. Selbst wenn er Schubvektor über dem SP verläuft, kann der Effekt am Höhenleitwerk ja auch viel höher sein und deshalb nimmt der Flieger die Nase hoch.
    Zum Vergleich, der Jetson mit Propeller hat einen SP von ca 42mm.
    Im Moment bin ich, bei ca 32-33mm und ich müsste eigentlich noch mehr Gewicht vorne rein packen, weil ich immer noch Tiefe trimmen muss.
    Wenn das Wetter irgendwann wieder mitspielt, werde ich zuerst mit längerer Düse fliegen.
    Sollte das den gewünschten Erfolg haben, werde ich die Düse wieder kürzen und versuchen den Schubvektor noch etwas weiter nach unten zu richten. Will bei dem Projekt ja auch ein bisschen was lernen und probieren.
    Außerdem sieht der Flieger mit so langer Düse nicht besonders schön aus.

    Gruß
    Jochen
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  2. #17
    User Avatar von Meier111
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    Es ist alles sogar noch ein bisschen komplizierter.

    Beim Erstflug mit der F-4 ging der Start problemlos.
    Musste die Phantom nicht mit vollem Höhenruder vom Boden reißen.
    (Ist ja schon ungewöhnlich, Rumpf war ohne Anstellwinkel.)
    So ging es bis zur Sicherheitshöhe, und von da an mit Halbgas rumgegurkt.
    Irgendwann Schub ganz raus, Flieger langsam gemacht, und danach wieder voll Stoff.
    Tja, dann ging der Eiertanz los: Fliegerchen macht eine Kerze, und da nicht mehr Schub als Gewicht zur Verfügung stand, taumelte das gute Stück Richtung Erde. Aber ohne schlimme Folgen. Die Phantom war hoch genug.
    Aber, wenn ich zu früh Gas gab, ging die Nase der Phantom gleich wieder hoch. Als hätte man Schubvektorsteuerung.
    Musste Gas komplett wegnehmen, und als Segler landen!

    Später, noch einen Flug gemacht. War eine Kopie vom Erstflug.

    Tage später mit bisschen mehr Knick im Rohr geflogen, und trotzdem abgestürzt.
    Flieger repariert.
    Den Rest kennt ihr schon...


    Also, der Luftstrahl vom EDF bläst die Unterseite vom HLW wesentlich stärker an, als die Oberseite.
    Dadurch mehr Abtrieb am HLW.
    Was bedeutet: Nase hoch.
    Irgendwie doch einfach?
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  3. #18
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    Zu beachten ist hier auch dass auch ein Einlaufkanal durchaus tragen kann. Du hast Die Konstruktion ja geändert. Da wo vorher eine Verkleidung war liegt jetzt dein Luftkanal.
    Das hat mit Sicherheit Einfluss auf die Schwerpunktlage. Ansonsten mit dem Schubvektor experimentieren. Deiner Beschreibung nach würd ich ihn auch versuchsweise ein wenig nach unten korrigieren.
    may the thrust be with you,
    Chris
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  4. #19
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    Habe die Düse jetzt um 8cm verlängert.
    Den Schubvektor nach unten habe ich gelassen. Habe mir schon einen kleinen Aufsatz gebaut, mit dem ich evtl. den Schubvektor auf 0 Grad bringen kann. Muss ich dann nur kurz ankleben

    Jochen
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  5. #20
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    So, habe jetzt nochmal ein paar Testflüge mit geänderter Düse gemacht.
    Einmal nur die Düse um 8cm verlängert und einmal auf die bereits bestehende (kurze Düse) nochmal einen kleinen Knick nach unten aufgesetzt.
    Ergebnis = beide Varianten haben prima funktioniert und es war nur noch minimal Tiefe trimmen nötig.
    Außerdem war auch nur noch 5g Gewicht zusätzlich in der Nase nötig.
    Der Jetson Jet flog wie auf Schienen und ist immer noch sau wendig dabei.
    Evtl wäre jetzt noch etwas weniger EWD von nöten. Das werde ich aber dann beim 2. Prototypen ausprobieren. Warte da gerde nur auf den Impeller, der gerade nicht sofort lieferbar ist.
    Was den Gleitflug angeht, ohne wenigstens minimal Gas, geht das nicht. Meine Vermutung ist, wie auch schon jemand geschrieben hat, durch die großen Lufteinlässe wird der Jetson stark gebremst. Die Luft staut sich wahrscheinlich im Ausaugbereich.
    Läuft der Impeller ein bisschen mit, kommt es nicht zu der Stauung und der Jetson fliegt stabil weiter.
    Ist aber auch nur bei der Landung wichtig, dass man da immer am Gas bleibt.

    Also abschließend nochmal zusammen gefasst. Das Anblasen des HLW hat die Probleme verursacht.
    Die EWD könnte noch was weniger sein.
    Schubvektor nach unten klappt prima. Allerdings hatte ich den Eindruck, das der Jetson dadurch minimal langsamer geworden ist. Wäre aber auch logisch.
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