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Thema: Tipps für die Rumpfnaht

  1. #1
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    Standard Tipps für die Rumpfnaht

    Hallo,

    wir haben bei unseren Besenstielrumpf das Problem, dass Teile der Naht wie rechts auf dem Bild zu sehen i.O. sind und bei anderen Teilen, links im Bild, der Fehlstellen sind hat.

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    Es sind nicht immer die gleichen Stellen, so dass ich ein Problem mit der Form ausschließen würde.
    Der Konus wird mit 2,5bar aufgeblasen. Innen sind an den Stellen keine Fehler zu erkennen.
    Lackiert ist mit IMC-Lack.

    Hat jemand eine Idee, woran so was liegt?

    VG,
    Norbert
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  2. #2
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    Hallo ich würde vorher ein eingediktes Harz nehmen bevor ich die Hälften zusammen gebe.

    Dann dürfte es nicht mehr passieren.

    Ewald
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  3. #3
    Vereinsmitglied Avatar von Gideon
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    Bleiben Teile des IMCs in der Form hängen oder fehlen die schon, nachdem der Formenrand vom Klebeband befreit wird?

    Das Material ist recht spröde, kann aber elastifiziert werden. Vielleicht hat HP ja geeignete Additive im Programm. Zugabemengen von 5 bis zu 10 % sind üblich.
    Viele Grüße,
    Stefan
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  4. #4
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    Danke euch für eure Rückmeldungen.

    @Ewald: tatsächlich war das Harz nicht eingedickt. Soll deinem Hinweis zufolge das Gewebe mit eingedicktem Harz eingelegt werden, noch zusätzlich dickes Harz auf den Rand, ..?

    @Stefan: wir ziehen das Klebeband ab, wenn der Lack noch nicht hart und wie von dir beschrieben spröde ist. Ergo ist nach der Entfernung des Klebebandes alles noch i.O.
    Bei den Fehlstellen bleibt der Lack teilweise in der Form und wenn er mit raus geht, lässt er sich mit dem Finger oder Fingernagel abkratzen. Es scheint keine Verbindung zum Laminat dahinter zugeben.
    Ich kann mir eben nur nicht erklären warum.

    VG,
    Norbert
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  5. #5
    User Avatar von steve
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    Hallo Norbert,
    klebst Du Stoß an Stoß mit einem zusätzlichen Nahtband oder lässt Du eine Rumpfhälfte etwas überstehen, so dass die Naht durch den Überstand geschlossen wird?

    Die Abplatzungen schauen nach Variante 2 aus und entstehen, wenn dann beim Zusammenschieben der Form das längere Laminat etwas angehoben wird. Das kann man nicht verhindern, vor allen, wenn das Laminat schon angeliert ist, aber mit etwas Mumpe bleiben die Konsequenzen evtl. aus. Dann noch die Form so abstellen, dass die Mumpe aus den Spalt auf die Naht laufen kann. Wichtig ist dann aber dass der Überstand auf einer Formhälfte bleibt und sich nicht bei der oberen Naht und der unteren Naht abwechselt.

    Alternativ einfach mit sehr guten Schablonen für den Zuschnitt arbeiten und die Form früher schließen. Bei der Seite, bei der das Laminat bis zum Formrand geht, sollte das Laminat auch nicht ganz bis zum Formrand gehen, sondern 1-2mm vorher aufhören.

    VG
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  6. #6
    User Avatar von Marc K.
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    Kann es sein das ihr zu trocken laminiert?
    Ihr blast die Form doch auf, also müsste ja an der Naht genug Harz rausgepresst werden.
    Evtl falsches Harzsystem mit zu geringer Topfzeit. Harz geliert zu schnell an und kann dann nicht mehr rausgepresst werden.
    Wie sehen eure Formen aus? Wenn die Trennebene zu dicht ist (Aluform etc) kann auch kein Harz rausgepresst werden.

    Lg Marc
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  7. #7
    User Avatar von Bianchi1982
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    Standard Rumpfnaht

    Hallo,

    Ein Sauberen Rumpf bauen ohne Lunker,Lufteinschlüsse, ec..
    In leicht und stabil bauen ist so eine Sache für sich.

    Viele denken ,viel Druck beim Ballon und alles passt! Isst dann doch nicht so.

    Hab da meine Erfahrungen gemacht.

    Gibt viele Wege das besser hinzubekommen.

    Meine Idee oder Vorschlag.
    - Die ersten Lage beidseitig bündig schneiden.
    -Eventuell noch eine 25'er GFK lage vorne weg legen und diese leicht Angelieren lassen, hilft viel !Wiegt fast das gleiche wie ohne.

    Dann vor dem schließen reichlich Harz auf die überstände streichen.

    Und dann was der Marc geschrieben hat die Form erst nach einer halben Stunde ganz schließen, damit die Luft auch raus kann!.
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    Gruß Daniel
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  8. #8
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    Hallo,

    erstmal danke an alle für eure Rückmeldungen.

    Wie Steve richtig vermutet, schneiden wir eine Formenhälfte bündig, eine hat ca. 8-10mm Überstand und derwar tatsächlich recht trocken. In einem Konus waren das dann zB 5x 80g/m^2 Glasgewebe.

    Den Hinweis zur Topfzeit von Marc hatten wir selbst rausbekommen. Wir arbeiten mit Harz L und GL1/2. Anfangs mit dem 30min. Härter, was uns schon bei einem Konus fast zu kurz war. Mit der langen Topfzeit ist's viel entspannter.

    Den Tipp von Daniel, nicht alle Gewebelagen als Nahtband zu nutzen hatten wir von einem Vereinskollegen auch bekommen.
    Wieviel sollte denn als Nähtverstärkung drin bleiben? Reichen 100g/m^2? 200g/m^2?

    Als allgemeinen Tenor lese ich heraus, dass wir im Bereich der Naht mehr Harz brauchen.

    Die Form ist gewachst und heute lackiert und wird nächste Woche eingelegt.

    VG,
    Norbert.
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  9. #9
    User Avatar von steve
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    Hallo Norbert,
    wenn Du alles etwas flüssiger laminieren willst, ist es ein Weg auf einen 90-Minuten-Härter zu gehen. Was auch alles etwas zügiger gestaltet, ist ein Vorlaminieren der Gewebestücke auf einen Brett. Ich lege dazu das Gewebe/Gelege zwischen 2 Folien und gieß etwas Harz zwischen die Folien. Dann drückte ich das Harz zwischen den Folien mit einem Spachtel durch das Gewebe. Das geht dann wirklich ruckzuck. Dann noch ein Raum, der nicht zu warm ist. 20° sollten reichen.

    Zwischen die Folien kannst Du auch mehrere Gewebelagen legen und in einem Rutsch laminieren.

    Die Zuschnitte für die Folien haben bei Gewebe ein deutliches Übermaß und nach dem Vorlaminieren zeichne ich auf die Folien den korrekten Zuschnitt. Dann wird zugeschnitten, eine Folie abgezogen, die Matrix eingelegt und dann erst die zweite Folie abgezogen. Bei Gelege kann man das Rohmaterial etwas knapper zuschneiden aber auch hier erfolgt der endgültige Zuschnitt nach dem Vorlaminieren.

    Wenn UD-Bänder aus Aramid eingebracht werden sollen: Auf eine Folie den endgültigen Zuschnitt einzeichnen, etwas Harz drüber wischen und UD-Bänder platzieren. Darüber dann die anderen Gewebelagen von innen nach außen mit Übermaß einlegen, Harz drüber gießen, Folie drüber, Harz verteilen, Folienpaket umdrehen -.nochmal den vorgezeichneten Zuschnitt mit der Lage der UD-Bänder überprüfen, ggfs. nachzeichnen und zuschneiden - dann ab in die Form.

    Wer es ganz genau machen will, wischt nicht zur Fixierung der UD-Bänder mit Harz drüber, sondern sprüht etwas Kontaktkleber auf die Folie. Den K-Kleber gibt es bei der Infusionstechnik.

    VG
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  10. #10
    User Avatar von steve
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    ps - Ein Vorteil solcher "Pakete" incl. Zuschnitt ist, dass du das Gewicht sehr exakt kontrollieren kannst, bzw. nach den Erfahrungen mit einen ersten Rumpf beim nächsten dann etwas nasser oder trockner baust.

    VG
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  11. #11
    Vereinsmitglied Avatar von Gideon
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    Zitat Zitat von nko Beitrag anzeigen
    Wir arbeiten mit Harz L und GL1/2. Anfangs mit dem 30min. Härter, was uns schon bei einem Konus fast zu kurz war. Mit der langen Topfzeit ist's viel entspannter.
    Härter CL (≈ 60 min) kann auch anteilig mit Härter GL 2 abgemischt werden, um die Topfzeit zu verlängern (und auch die Viskosität zu reduzieren). Die mechanischen Eigenschaften dieser Kombination sind nochmals spürbar besser.
    Viele Grüße,
    Stefan
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  12. #12
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    Hallo !
    Ich nehme für die Feinschicht und erste Lage einen schnelleren Härter ,schneide diese Lagen
    sauber bündig am Formenrand ab . Hier ist wichtig keine Lufteinschlüsse zu haben.
    Diese noch anziehen lassen, dann bleiben diese schön dran ohne Luft-
    einschlüsse, dann die dickeren Innenlagen rein, auch noch bündig schneiden
    und nur die letzte wird als Nahtüberlappung (G 280 / C 245) benutzt, das reicht dicke für die
    Naht .
    Anziehen lassen bis Überstand lederartig, auf 1cm gerade abschneiden, nochmal mit etwas leicht thixotropiertem Harz einstreichen
    und in die Ecke am Überstand mit Spritztüte eingefärbtes ,eingedicktes Harz in kleiner Raupe
    einspritzen.
    Dann Formen mit noch zwischengelegten Abachistreifen 0.6 gegeneinander schieben und Passstifte
    einstecken, Streifen rausziehen ,jetzt Schrauben rein und anziehen.
    Die eingefärbte Mumpe wird in die Naht gedrückt, innen wenn nötig anrollern.
    Funktioniert aber auch bei ganz engen F3b Rümpfen ohne anrollern
    Zwar langwierig ,aber das Ergebnis ist gut.
    Es hat halt jeder seine eigenen Tricks mit denen er am besten zurecht kommt.
    Beim Aufblasen sind auch die ersten Schichten wichtig, ohne Lufteinschlüsse, denn diese gehen,
    denke ich ,auch mit Druck nicht mehr raus.
    Verwende auch Harz L mit GL1 / 2 in Abmischungen für Topfzeit 40 schnell/ 90 min langsam beim Rumpfbau


    Fliegergruss. Gerhard
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