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Thema: Baubericht Hellraiser 2020 // 600km/h Projekt

  1. #1
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    Aufpassen! Baubericht Hellraiser 2020 // 600km/h Projekt

    Hi Speedjunkies,

    ich möchte euch mit diesem Baubericht mitnehmen, wie ich den Hellraiser „Ultra“ 2.0 für die Powercroco Speedchallnge 2020 baue.
    Der Baubericht wird nach und nach erweitert, immer wenn ein wesentlicher Teil des Modells fertiggestellt wird (Rumpf, Tragfläche, HLW). Die Taktzeit wird hierbei maßgeblich durch meine Freizeit, diese wiederum durch das duale Studium bestimmt.

    Ursprünglich stammt das Modell von Christian Hidde, aus dem Grund verweise ich hier mal auf sein Modell:
    http://www.rc-network.de/forum/showt...ell-Hellraiser

    2016 kaufte ich die Formen von Christian und lernte in der Zeit mit jedem Teil viel dazu. Viele Basics lernte mir damals Christian selbst. Vielen Dank!

    Zur Powercroco Speedchallenge 2019 baute ich erstmals den Hellraiser für ein absolutes Extremsetup. Dort zeigte ich mit dem Modell bereits äußerst vielversprechende Flüge (strukturell sei ein Auge zugedrückt), was mich motivierte das Projekt mit vergleichbaren Setup in 2020 fortzusetzen. Das nach FAI maximal 2900g schwere Modell wird wahrscheinlich ca. 4500g wiegen und Mein Ziel wäre es die 600 km/h zu knacken. Betrieben wird das Modell mit einem von Dr. Ralph Okon getunten Scorpion HKIII 5040.
    Logs aus diesem Jahr zeigen, dass Peak Leistungen von über 16 kW keine Seltenheit sind und eine Dauerlast von knapp 14 kW anlag.

    Hier ein Foto von dem diesjährigen Hellraiser (ähnlich wie 2020):

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    Aufgrund eines Holmbruches in der Luft, musste er unsanfte Erfahrungen mit dem Boden machen.

    Der erste Teil zeigt den Rumpfbau:

    Leider ging auch dieser nicht komplikationsfrei ab, da beim ersten Rumpf die Verklebung der beiden Hälften fehlschlug (dazu später mehr). Ich bin kein Fan von optischen Desastern, weshalb ich mich entschied einen zweiten Rumpf zu bauen und nicht den ersten von außen zu reparieren. …mal ganz abgesehen von den immensen Luftverwirbelungen…

    Trotz allem wird die Bebilderung von dem ersten Rumpfbau sein, jedoch unterscheiden sich die Vorgänge kaum bis gar nicht zu dem zweiten. Lediglich der Gewebeaufbau.
    Falls ich mal gar nicht weiß wo mit der Zeit hin, könnte man den Rumpf ja in Angriff nehmen.

    Als erstes steht wie bei jedem Teil ein vernünftiges Wachsen der Form an. Insbesondere, wenn man die Form nachpoliert hat, essentiell! Ich finde ein guter Test ist, wenn man mit dem relativ trockenen Fingerrücken über die Form geht muss sich das so richtig flutschig anfühlen.
    Nebenbei schon mal alle Zuschnitte mit genügend Übermaß anfertigen.
    Hauptsächlich teile ich den Rumpf in 3 Abschnitte, vorn, den Heckausleger und das SLW. Wobei der vordere Bereich bis knapp hinter die Tragflächenendleiste reicht.

    Brutale Anwendungen erzwingen einen Brutalen Aufbau:

    - Durchgehende Außenlage 64 g/m2 Spread Tow (hauptsächlich aus optischen Gründen)
    - Durchgehend Aramid 170 g/m2
    - Im vorderen Bereich Aramid 110 g/m2 ;im hinteren Bereich 150 g/m2 Biax
    - Im vorderen Bereich Aramid 61 g/m2 ;im hinteren Bereich 80 g/m2 UD Gelege
    - Das SLW ist aufgebaut aus einer Außenlage 64 g/m2 Spread Tow, 0,8mm Balsa und einer 64 g/m2 Spread Tow Innenlage
    - Versteift wird dies durch jeweils 3 24K Rovings in den Ecken

    Aufgrund der vergleichsweise langen Bauzeit einer Rumpfhälfte, benutze ich hier ein Harzgebinde aus L285 harz und H287 Härter mit 210 min Topfzeit. Bei diesem Gebinde ist ordentliches Tempern essentiell!

    So….Harz-Outfit an, Werkstatt heizen, Betreten verboten Schild aufhängen und der Spaß kann beginnen….Moment, die Musik muss stimmen, bevor man Harz Hände hat.

    Als erstes schmiere ich reichlich Gel-Coat in die erste Rumpfhälfte, da dies erfahrungsgemäß eine erstklassige Oberfläche gibt. Hierbei immer wieder mal den Pinsel am Becherrand ausknietschen und über die gesamte Rumpflänge drübergehen. So erreicht man eine dünne, einheitliche Schicht. Mit jedem neuen Pinselstrich sollte man überschüssiges aufnehmen und nicht umlagern.

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    Den Gel-Coat lasse ich ca. 30 min anziehen.
    In dieser Zeit fertige ich ein Aluklötzchen zur Tragflächenbefestigung an und schneide das Abreißgewebe zu. Die Klötzchen raue ich sorgfältig an und verzahne sie zusätzlich.

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    Jetzt tränke ich die Außenlage von Rumpf und SLW und erhitze diese mit einem Föhn, damit sich der Binder im Spread Tow löst.
    So lässt es sich dann perfekt in die engen Rumpfkonturen hereinlegen.
    Ein Indiz, wenn es heiß genug ist, ist, wenn das Gewebe leicht anfängt mit wabern und wenn man sieht, dass das Harz richtig wässrig wird. Außerdem fängt dann an die Trägerfolie blasen zu werfen.
    Das nasse Gewebe lasse ich nun noch kurz liegen und durchziehen.
    In der Zeit mische ich eine kleine Spritze mit Mumpe an und presse da eine Raupe an die kritischen Kanten um die Tragflächenaufnahme (siehe Foto).

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    Nun entferne ich die Trägerfolie vom Spread Tow und lege dies in den Rumpf hinein. Richtig in die Ecken andrücken und dann an der Trennebene bündig schneiden.

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    Im Anschluss tränke ich die Rovings und lege diese mit hinein. Auch diese möglichst sauber und ohne Twists in die Ecken legen. Das eine Paket ein kleines Stückchen länger, als das andere, da die gestreckte Länge der Rumpfoberseite länger als die Rumpfunterseite ist und ich den Rovingstrang noch ein Stück ins SLW mit hochziehe.
    Das Rovingpaket, das bis ins SLW gezogen wird, triefel ich am Ende etwas auf, damit es nicht so hoch aufbaut.

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    Jetzt tränke ich die erste Aramidlage zwischen zwei Folien. Es bietet sich an das Folie – Gewebe – Folie – Paket fest mit einer Hartgummirolle zu rollen. Das gewährleistet eine ganz gute Harztränkung.
    Auch hier wieder eine der Beiden Folien entfernen und das Gewebe in den Rumpf legen. Leicht andrücken und die zweite Folie abziehen.
    Die zweite Folie verhindert, dass sich das Aramid beim Reinlegen eklig verschiebt und am Ende nicht mehr passt. Auch diese Lage wieder an der Trennebene bündig schneiden.
    …mit einer nicht so geilen Kevlarschere ist das in dem Moment mehr Krampf als Hobby.

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    Nun schmande ich den Aluklotz satt mit der übrigen Mumpe ein und setze ihn grob an Position. Ein weiterer Flicken aus 170er Aramid soll das Ganze noch verstärken.

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    Im Anschluss tränke ich die zweite Aramidlage für den vorderen Bereich (110 g/m2) und die beiden Carbonlagen für den hinteren Bereich. Auch diese wieder in den Rumpf legen, schön andrücken und an der Trennebene bündig schneiden.

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    Nun kommt das SLW dran. Dazu erstmal mit einer klebrigen Schaumrolle den Stützstoff abrollen, um eventuelle Staubreste vom Schleifen zu entfernen. Dann diesen zusammen mit der Innenlage des SLW einlegen.
    …Nicht wundern, der Stützstoff klebt anfangs so gut, wie sich Holz schweißen lässt. Airex verhält sich dabei noch widerspenstiger.
    Rest macht das vakuum.

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    Nun tränke ich die letzte Lage, das 61er Aramid für den vorderen Bereich.
    Gleiches Spiel wie immer…eine Folie runter, in den Rumpf, andrücken, zweite Folie runter, erneut in die Ecken drücken und bündig schneiden.

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    Spätestens jetzt sollte man aufgrund von Geruchsbelästigung und nervlicher Belastung des Akteurs dem zuvor angebrachten Schild alle Aufmerksamkeit schenken.

    Fast geschafft…

    Jetzt kommt das Abreißgewebe rein…möglichst besser als bei mir…Ja, Klopapier verbindet sich exzellent mit Harz und Aramid.
    Beim Rumpf bietet es sich meiner Erfahrung nach an, mehrere kleine Stücke zu nehmen als einen langen Fetzen.
    Als saugfähiges Material, um überschüssiges Harz aufzunehmen (gibt es beim Rumpf genug), finde ich, geht hier Klopapier besser als Küchenrolle.
    Davon ins Seitenleitwerk eine Lage und in den restlichen Rumpf ca. zwei Lagen rein. Im Bereich der Tragflächenbefestigung lege ich ein bis zwei Lagen mehr rein, da es hier aufgrund der vielen Mumpe viel aufzunehmen gibt.

    Jetzt der Gerät ab in die Tüte, mit Acryl dicht verschließen und absaugen! DONE…fürs erste…Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um sich auf die zweite Hälfte zu freuen

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    Bei diesem Harz – Härter – Gebinde sollte man die 24h Aushärtezeit einhalten, wenn man nicht gerade die Werkstatt auf 30°C geheizt hat.

    Also Geduld………

    Einen Tag später Abreißgewebe mit Klopapier runterreißen. Besonders wichtig ist hier im sehr spitzen Winkel ziehen.
    Sonst hat man schnell ne Rumpfhälfte an dem Fetzen Abreißgewebe hängen…kontraproduktiv

    Anschließend mit einem scharfen Stechbeitel die Kanten bündig zur Trennebene schnitzen.

    Herzlichen Glückwunsch, erste Rumpfhälfte ist fertig!

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    Gut zu sehen ist nochmal der eine cm ohne Abreißgewebe und natürlich musste der Vakuum-Anschluss genau an der SLW-Endleiste sitzen.

    Jetzt fertige ich kleine Aluklötzchen für die HLW-Befestigung an und raue diese gut an.
    Außerdem fertige ich aus einem Sandwich (150er Biax – 4mm Balsa – 150er Biax) einen Steg fürs SLW. Hier das Loch nicht vergessen...später müssen Kabel durch.
    Zur Versteifung und als Anschlag für den Ballon zum Aufpusten setzte ich noch ein Styroklotz ein.

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    Im Anschluss folgt eine Trockenübung, ob alles passt und die Form sauber schließt.

    Wenn ja, dann Hochzeit vorbereiten:

    - Verklebestreifen zuschneiden und tränken
    - Mumpe einmachen
    - Und 90 min Epoxy einmachen (klebrig wie Honig das Zeug)

    Jetzt Verklebestreifen tränken, Mumpe an alle internen Stellen und alle Außenkanten ums SLW und einschließlich den Styroklotz geben.
    Eine Raupe von dem 90 min Epoxy Zeug beidseitig an die Rumpfkante (innenseitig) auftragen und dort den Verklebestreifen andrücken.

    Jetzt kann die Form geschlossen werden. Ich verschraube diese dann fest mit einer Art Schellen (siehe Foto).
    Um den Kevlarstreifen anzudrücken, habe ich mir ein Tool aus einem Alurohr, einer mini Rolle vorn dran gebaut. Eine LED betrieben mit einer Lipo Zelle ist noch dran, damit man was sieht.

    Zum Aufpusten habe ich auch eine kleine Vorrichtung, wo der Ballon über ein Rohr geschoben wird, was dann dicht mit dem Rumpf abgeschlossen wird. Von außen dann auf ca. ein Bar aufpumpen und beten, dass alles dicht ist und der Ballon nicht platzt.

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    Am nächsten Tag steht entformen auf dem Plan! …Böse Überraschung, der Ballon ist zusammengefallen und der Klevlarstreifen lag im hinteren Bereich Lose im Modell. ;((

    Trotz des Brutalen Aufbaus konnte ich ein echt gutes Kampfgewicht von ca. 267g, laut Kollege Küchenwaage, erreichen.

    Bis auf diesen stark einschränkenden Schaden ist es auch optisch ein echt erstklassiger Rumpf mit Talent zur Mordwaffe geworden.

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    Wie am Anfang schon gesagt, entschied ich mich einen zweiten zu bauen, unter der Hoffnung, dass die Verklebung gelingt.
    Dieser unterscheidet sich aufgrund von Gewebemangel im Aufbau aber ist sicher mindestens genauso steif. Außerdem laufen jetzt die Gewebezuschnitte spitz aus, um keine plötzlichen Belastbarkeitsgrenzen einzubauen.

    Der neue Aufbau:

    - Durchgehend 64 g/m2 Spread Tow
    - Vorn 110 g/m2 Aramid; hinten bis Mitte der Tragfläche 250 g/m2 UHM DU Gelege
    - Durchgehend 64 g/m2 Aramid
    - Vorn 110 g/m2 Aramid; hinten 53 g/m2 UMS Biax
    - Durchgehend 64 g/m2 Aramid
    - SLW Außenlage 64 g/m2 Spread Tow, 1,2mm Airex als Stützstoff und 58 g/m2 als Innenlage
    - Wieder jeweils 3 24K Rovings in den Ecken

    Die Zuschnitte für den Zweiten Rumpf und der Bau der Schalen war begleitet von einem richtig hochwertigem Schneidegefühl! Das macht einfach Freude! Danke Oli!
    Dazu kann ich die Scheren von Ze2-Gear wärmstens empfehlen!

    Mit diesem Baubericht möchte ich lediglich zeigen, wie ich einen Flieger für solch ein grenzwertiges Setup baue. Ich nehme sehr gern Tipps entgegen und sage auch, dass das nicht DIE Bauweise ist, sondern EINE mögliche Bauweise. Berechnet ist hier nichts. Lediglich Gefühlssache…vom Anfassen her ziemlich overkill, aber bekanntlich kann man in der Luft auftretende Kräfte ohnehin nicht händig simulieren.

    Ich werde diesen Baubericht ASAP updaten. Voraussichtlich wird als nächstes das HLW fertig werden.




    Bis dahin eine fröhliche Bausaison!!

    Beste Grüße aus dem Norden

    Stanley
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  2. #2
    Vereinsmitglied Avatar von kasumi
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    Standard Baubericht

    Hallo Stanley !
    Sehr schön zu sehen was du da machst
    Das ein so junger Mann wie du seine Modelle selber baut, ist in der heutigen Zeit eher selten , Respekt !

    Das wertet deine eh schon guten Ergebnisse auf den Bewerben für mich noch mal deutlich auf .
    Es ist nicht einfach alles zusammen gekauft und dann einen auf dicke Hose machen, sondern selber gemacht

    Weiter so und ich bin gespannt auf die folgenden Berichte

    Gruß Holger
    http://www.verbrennerspeedflug.de/ News 2016! Baubericht DW - Me163
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  3. #3
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    Hey Kasumi,

    danke f[r deine netten Worte!

    Genau das habe ich mir als Ziel gesetzt und motiviert mich auch so stark....mit etwas selbst gebauten am allerliebsten noch 100% selbstkonstruierten, erfolgreich zu sein.

    Zweiteres leider zur Zeit noch nicht möglich.


    Ich gebe weiterhin mein Bestes!

    VG
    Stanley
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  4. #4
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    Hi Stan,
    Auch von mir meine allergrößte Hochachtung vor deiner Leistung....
    Schön zu sehen, dass du dich da ran traust und so gute Ergebnisse aus den Formen holst.... super lernkurve ;-)

    Beste Grüße
    Max v.P.
    F3-Speed... schneller geht immer!!!
    Www.Speedscene.eu
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  5. #5
    User Avatar von steve
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    Hallo Stan,
    bei Deinen Rumpfaufbau würde ich Dir empfehlen, die Naht entweder über Verklebeleisten zu gestalten oder alles nass-in-nass in einem Rutsch zu bauen. So wie Du jetzt vorgehst, ist das Risiko, dass der Ballon platzt eigentlich bei 100%. Das kann nur mit sehr sehr wenig Druck funktionieren, da das ausgehärtete Laminat immer irgendwo Gewebespitzen haben wird. Allein die Fransen an der Trennebene...

    Meine Rümpfe habe ich anfangs mit einem Ballon nass-in-nass gebaut, später dann nass-in-nass eingesaugt. Beliebt war diese Arbeit nicht - auch weil sie sehr lange dauerte und einfach immer eine Sauerei war. Das Vorgehen mit Verklebeleisten entkoppelt die Arbeitsschritte. Es gibt Zeit für Pausen und der Raum kann entlüften. Deshalb würde ich Dir diese Vorgehensweis empfehlen.

    Beim aktuellen Rumpf würde ich auch nicht von aussen etwas drüber lamiieren, sondern von innen. Von aussen dazu einfach Tesa über die Naht, von innen etwas Klebeharz in die Ritze einbringen und einen Steifen Aramid drüber legen. Denn kann man dann mit leichten Überdruck an der Stelle auch andrücken.

    Mal ein Tipp für die nachträgliche Verklebung mit einem Gewebestreifen: Ich leg mir den auch einen Streifen Abreisgewebe und ziehe diesen Streifen an die passende Position. Das Abreissband ist dafür so lang wie der ganze Rumpf. Man kann dann auch diesen langen Steifen farbliche Marker anbringen, wie weit man den Rest noch reinschieben muss. In den Bereich vor der Verklebung schiebe ich von vorne Backpapier rein, damit der restliche Rumpf nicht so eingekleckert wird.

    Insbesondere Aramid kannst Du auch auf einer Folie angelieren lassen. Es gibt dann einen optimalen Zeitpunkt bei dem sich das Laminat wie Leder mit einem Cutter oder einer Schere franzen frei schneiden lässt - und sich auch noch in den Rumpf hinein drapieren lässt - ähnlich einem Prepeg. Zur Not etwas erwärmen.

    Das Bearbeiten im angelierten Zustand empfehle ich Dir auch für die Rumpfnaht. Die Klinge dabei immer zur Formebene hin ziehen, dann löst sich auch kein Laminat aus der Form.

    Ansonsten: Super Bericht und tolles Projekt - hätte der Holm gehalten, wäre es bestimmt eine neue Zeit geworden.

    VG
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  6. #6
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    Hi Steve,

    vielen Dank für deine Tips zu der Naht und der Verklebevorgehensweise!

    Was genau hast du mit verklebeleiste gemeint? Ist das etwas starres an der Form oder wie muss ich mir das vorstellen?

    Mit normalen Luftballons hatte ich schon mehrfach diesen Ärger. Vllt. Schaue ich mich auch mal nach irgendeinem anderen Balllonähnlichen Zeug um.

    VG
    Stanley
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  7. #7
    User Avatar von steve
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    Hallo Stanley,
    die Aufblasgeschichte ist ein Roman in 10 Bänden mit Fortsetzung. In der Kürze muss eigentlich immer auf eine mechanisch robuste Schicht geachtet werden und zweite Schicht, die den Druck aufnimmt. Wie bei einem Autorad mit Mantel und Schlauch. Wenn die Form und alles andere keine scharfen Kanten, Spitzen aufweist, wird an die mechanische Schicht nicht so eine hohe Anforderung gestellt. Ist sie aber rauer, braucht es da etwas Grobes.

    Die Verklebeleiste ist im Eisvogel-Baubericht gut beschrieben: http://www.rc-network.de/forum/conte...n-Baubericht-2

    und hier: http://www.rc-network.de/forum/showt...erklebeleisten

    VG
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  8. #8
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    Danke dir!

    Oh okay, man benötigt da zwei Schichten, kein Wunder....:/

    Also eigentlich ist die Formkante bei mir immer recht glatt, aber da wird es daran liegen.
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  9. #9
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    Hi Stanley,

    großartig! Es freut mich sehr, dass du das Hellraiser Projekt so erfolgreich weiter führst!

    Weiter So!

    Gruß
    Christian
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  10. #10
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    Standard Vakuumsack schliessen

    Schöner,ausführlicher Baubericht, danke erst mal für die Mühe��
    Hätte noch einen kleinen Tipp fürs schliessen des Vakuumsackes. Anstatt das nervige gebaze mit Acryl kann man wunderbar doppelseitigen Klebeband verwenden. Funktioniert bei mir top, ist sogar par Mal "wiederverwendbar", vier fünf mal geht das mit ohne das Klebeband zu erneuern.

    Grüsse
    Andi
    Koa Zeit zum langsam fliagn
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  11. #11
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    Vorne und hinten ist der Folienschlauch nur mit Doppelklebeband zu, top-Vakuum. Das gebaze mit Acryl hat mich nach dem nervenaufreibenden Laminieren zum schluss immer fast wahnsinnig gemacht...
    Freue mich auf deinen weiteren Baubericht.

    Viele Grüsse
    Koa Zeit zum langsam fliagn
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  12. #12
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    Oh super, danke für den Tipp, Andi!

    Das erspart einige Sauerrei.
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  13. #13
    User Avatar von steve
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    Standard Fom aufblasen

    Zitat Zitat von Stanspeed Beitrag anzeigen
    Oh okay, man benötigt da zwei Schichten, kein Wunder....:/
    Zum Thema Ballon in der Form, bzw. wie er hält oder weshalb er reißt:

    Die zweite mechanisch schützende Schicht ist beim nass-in-nass Verfahren das Gewebe und hier insbesondere das Abreisgewebe. Das dürfen ruhig einige Lagen sein, da der Druck wiederum doch auch sehr viel Harz aus dem Laminat drückt. Das macht dann alles mehr Sinn, wenn es auch irgendwo hin kann. Es ist auch weniger anstrengend eine Lage nach der anderen aus der Form zu ziehen, als diese Harz-Pappen (aus etwas Abreisgewebe und viel Krepp-Papier.)

    Dann scheinen sich nicht alle Ballons gleich gut mit den Harzen zu vertragen. Ich bin da auch mal verzweifelt, weil die Ballons immer platzen - auch bei wirklich wenig Druck - aber eben erst nach einer gewissen Zeit. Ich bin dann auf Fahrradschläuche aus grünen Latex ausgewichen. Das sind diese speziellen Schläuche aus dem Rennradsport. Die haben eine ordentliche Wanddicke und vor allen die benötigte Länge. Die müssen aber eingewachst werden.

    Hier ist aber das Aufblasen in vielen Varianten beschrieben: http://www.rc-network.de/forum/showt...pps-und-Tricks

    Was mir noch einfällt: Oben hast Du erwähnt, dass Du beim aufblasen mit 1 bar Druck arbeitest. Wenn Du auf 4-5 bar gehst und alles nass-in-nass laminierst, wird Dein Rumpf bei gleichen Aufbau wahrscheinlich nur noch 200g wiegen.
    Wenn Dir aber 1 bar reichen, macht es mehr Sinn (nass-in-nass) einzusaugen.

    Vg
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  14. #14
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    Hey Steve,

    nochmal danke für die vielen Tipps!

    Was ich nicht verstehe, wie bekomme ich das Seitenleitwerk ordentlich gepresst, wenn ich nass in nass laminiere?
    Nach meinem ersten Verständnis klappt das nur bei Rümpfen, wo das SLW einzeln ist, oder?

    VG
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  15. #15
    User Avatar von steve
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    Hallo Stanley,
    jetzt geht es aber an die Betriebsgeheimnisse

    Also, der einfachste Fall ist das Einsaugen. Dabei wird ein Schlauch in Breite/Umfang der Rumpfform und etwa der 2,5fachen Formlänge auf einer Formlänge der Länge nach zusammengefaltet. Ich fixiere das Gefaltete immer mit kleinen Gummiringen die ich mir zB aus Gummihandschuhen schnippel.

    Den gefalteten Schlauch lege ich in die Form, schließe sie und ziehe das überstehende Ende des Schlauchs außen über die Form. Wenn der Schlauch an beiden Enden geschlossen ist, kann er evaluiert werden. Er legt sich außen um die Form und wird auch innen gegen die Form gesaugt.

    Am Seitenleitwerk kann man den Schlauch in 1-2 Schleifen einlegen. Er wird dann auch dort eingesaugt und drückt alles gegen den Formoberfläche. Bei diesem Vorgehen können sogar Sandwicheinlagen mit eingesaugt werden - dass ist dann aber etwas für das fortgeschrittenen Stadium der Verstrahlung

    Um Servos nachträglich ohne Einschnitte im Seitenleitwerk montieren zu können, verklebe ich das Seitenleitwerk an der Endleiste noch nicht. Es kann dann noch aufgebogen werden und das Servo mit einem Steg hineingeschoben werden.

    Damit die Endkante des SL beim laminieren nicht verklebt, kann man dort Tesa oder der Einfachheit halber den Schlauch nach außen legen.


    Beim Aufblasen läuft es darauf hinaus, dass der Ballon auch hinten mit Überlänge in das SL hineinragt. Auch dafür ist es sinnvoll, wenn der Schlauch in die noch offene Form gelegt wird und nicht mit einer Lanze unter Spannung nachträglich hineingeschoben wird. Ich hatte anfangs immer Angst, dass er zu sehr gedehnt wird aber im der Praxis ist der Rumpfquerschnitt an der Flächenauflage im Umfang nicht weniger, als der Querschnitt im SL. Die ganze Sache ist beim Einblasen auch mehr kosmetisch, da der aufgeblasene Schlauch nie in alle Ritzen des SL hinein gedrückt wird. Das klappt mit Übung beim Einsaugen. Schon die Ecken beim Rumpf werden nicht immer vom Druck erreicht, auch wenn sie einen großzügigen Radius haben.

    Du kannst auch einen Silionstempel in das SL legen und ihn hinterher aus der offenen Endkante des SL herausziehen. Zum Üben kann auch ein Kern aus Roofmate herhalten. Der kann drin bleiben und das Laminat des SL kann etwas dünner gestaltet werden.

    Noch etwas mehr Allgemeines: Bei der ganzen Einsaugerei aber vor allen beim Aufblasen ist es m.M.n. wichtig, dass der Schlauch ohne Spannung den max. Rumquerschnitt ausfüllt. Es bilden sich sonst auch bei erstaunlich hohen Druck veritable Aushöhlungen in denen sich Lunker bilden können, vor allen aber werden es leicht richtige Harzfallen - insbesondere beim Abdrücken.

    Es gibt da auch nicht den eine optimalen Weg - es hängt alles davon ab, womit man am besten klar kommt. Den Weg dann weiter zu entwickeln und seine eigene "Form" zu finden, ist meine Empfehlung.

    VG
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