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Thema: Motor zuckt beim Schlepp

  1. #1
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    Standard Motor zuckt beim Schlepp

    Servus,

    ich habe einen 3W 170 Boxer Motor im Einsatz. Wenn ich das Modell (Zlin 242) fliege und vollgas gebe, dreht der Motor ohne Probleme hoch und läuft super auf 100%. Wenn ich Schleppe (25Kg Segler) dann beginnt der Motor bei 100% immer wieder kurz Leistung zu verlieren.

    Woran kann das liegen? Benzinzufuhr ist super, Zündung auch.
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  2. #2
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    Hinweis Schleppen

    Hallo,

    beim Schleppen hast du Dauervollgas. Da ist die thermische Belastung für den Motor höher.
    Beim normalen fliegen startest du mit Vollgas und gehst normal nach der ersten Kurve schonmal etwas vom Gas.

    Wenn der Motor durch den Schleppbetrieb heißer wird, kann es sein das dein Gemisch abmagert. Hast du nach dem Schlepp deine Zündkerze mal rausgedreht?

    SChleppen-> landen -> Motor aus.

    Kerze sollte Rehbraun sein.
    Schwarz -> zu fettes Gemisch (zu kalt)
    Reh braun -> gut
    grau-> zu mager (zu heiss)

    Also ich Tippe auf Gemischeinstellung!

    Grüße Kai
    Modellbauflohmarkt 09.11.2019 in 74564 Crailsheim
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  3. #3
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    Standard

    Servus Kai,

    vielen Dank für deine Nachricht. Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Gemischeinstellung nicht so auskenne. Die Zündkerzen sehen aber gut aus, das hab ich beim letzten mal versucht. Ich habe eine Temperaturüberwachung am Zylinder und komme so auf 130 Grad.

    Das Problem tritt auch auf, wenn der erste Flug am Tag gleich ein schlepp ist. Motor vorher natürlich warm gelaufen :-)
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  4. #4
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    Es könnte sein, dass, wenn Du schnell fliegst etwas andere Druckverhältnisse innerhalb der Motorhaube herrschen als wenn Du im Schleppbetrieb durch den angehangenen Segler bedingt etwas langsamer fliegst. Aufgrund der sich ändernden Luftdruckverhältnisse verstellt sich die Vergasermembrane unterhalb der Druckausgleichsbohrung im Vergaser (heißt das Ding so?). Wenn Du auf die Bohrung im Vergaser ein Messingröhrchen lötest und von hier aus ein Stück Kraftstoffschlauch in den Ansaugbereich des Vergasers, oder etwas weiter in den Rumpf hinein verlegst, könnte das Problem behoben sein. Aber - man muß das ausprobieren, da man nicht genau weiß wie sich die Druckverhältnisse im Vergaserbereich während der unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Fliegers ändern. Deine Beschreibung des Motorlaufverhaltens deutet aber auf sowas hin:

    - Hast Du am Vergaser etwas höheren Luftdruck (Schnellflug), wird über ein Hebel/Federsystem, betätigt durch die Vergasermembrane unterhalb der Druckausgleichsbohrung, ein Nadelventil etwas mehr geöffnet, es strömt mehr Benzin ein und der Motor läuft etwas fetter.

    - Bei etwas niedrigerem Luftdruck am Vergaser - langsamerer Flug trotz Vollgas, es strömt etwas weniger Luft in den Vergaserbereich innerhalb der Motorhaube - schließt das gleiche Nadelventil etwas mehr, der Benzinzustrom wird etwas reduziert und der Motor wird etwas abgemagert. Das könnte evtl. Dein kurzzeitiger Leistungsabfall sein.

    Gruß Jochen

    PS. Du kannst mich in dieser Sache auch gerne anrufen. Ich kann dir das dann alles etwas ausführlicher erzählen.
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  5. #5
    User Avatar von Martin Greiner
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    Das kann auch einfach das Gas-Servo sein.
    Hatten das schon mehrmals.
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  6. #6
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    Lächeln

    Nur - woher weiß das Gasservo dass ein Segler dahinter hängt und es zucken soll?
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  7. #7
    User Avatar von Martin Greiner
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    Nun es wäre einfach auszuschließen - aber wenn bereits 2 "Experten" das abtun - nicht mein Problem.
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  8. #8
    User Avatar von fliegerassel
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    Wir hatten das auch vor kurzem! Aber das Problem trat dann halt immer auf und nicht reproduzierbar, wenn geschleppt wurde.

    Gruß Mirko
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  9. #9
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    Denkt mal an meine Erfahrungen mit den unterschiedlichen Druckverhältnissen unter der Motorhaube, zwischen dem Ansaugbereich des Vergasers und der Druckausgleichsbohrung. Ich hatte, nicht bei allen meiner Flieger, schonmal Probleme gehabt, dass die Motoren in mittlerem Drehzahlbereich immer leicht überfetteten und die Motoren unsauber liefen. Im Vollgas und Leerlauf liefen sie perfekt. Durch Korrekturen über die Leerlauf- und der Vollgasnadel waren hier keine Verbesserungen im mittleren Drehzahlbereich mehr möglich. Erst eine Schlauchverbindung von der Druckausgleichsbohrung bis in den Rumpf hinein brachte hier die erwünschte Verbesserung im mittleren Drehzahlbereich.

    Um es dann ganz perfekt zu machen habe ich bei einer neuen Extra, ich spreche nur von Kunstflugmaschinen, von vorneherein einen Schlauch vom Vergaser in den Rumpf gelegt. Ich habe den Motor zunächst auf dem Boden ca. 1,5 Stunden einlaufen lassen. Als er dann wirklich problemlos an allen Drehzahlbereichen lief kam der Schock bei den ersten 4 Flügen: Nach dem Start mit Vollgas ging der Motor in ca. 50 m Höhe auf Halbgas regelmäßig aus. Und das viermal hintereinander! Da war guter Rat teuer. Warum tat er das in der Luft beim Fliegen und nicht bei den Standläufen auf dem Boden? Ich habe vor dem fünften Flug den Schlauch von der Unterdruckbohrung des Vergaseres abgezogen und der Motor lief in der Luft problemlos durch. Für mich brachte das die Erkenntnis, dass die Druckverhältnisse innerhalb der Motorhaube recht extrem waren. Die falsche Verlegung des Schlauches, im Fall meiner Extra, bis in den Rumpf hinein erzeugten am Vergaser einen derartig niedrigen Druck, dass der Motor extrem abgemagert wurde bis er ausging. Wie gesagt, bei anderen Fliegern brachte so ein Schlauch eine Verbesserung des Motorlaufs. Bei wieder anderen war er nicht nötig. Auf alle Fälle brachte das Ganze mir als Erkenntnis, dass man das Laufverhalten des Motors mit solch einem Schlauch oftmals verbessern kann. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Deine Schleppmaschine mit einem Segler hintendran auf Vollgas und der niedrigeren Geschwindigkeit womöglich einen etwas niedrigeren Druck unter der Motorhaube im Bereich der Druckausgleichsbohrung des Vergasers gegenüber des Ansaugbereiches hat und deshalb der Motor, kurzzeitige Leistungsverluste, über die Vergasermembran etwas magerer gestellt worden ist. Ich würde deshalb ein Stück Kraftstoffschlauch von der Ausgleichsbohrung des Vergasers bis an den Ansaugbereich verlegen.

    Versuch macht kluch!

    Gruß Jochen
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  10. #10
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    Ich benutze immer die Lösung die auch in Trennmachinen benutzt wird.
    Das Loch im Vergaserdeckel bis im Einlassrohr verlegen.
    Vergaser einmal richtig einstellen.

    Druckunterschied wird dann immer richtig 'gemessen', immer ein richtiges Gemiss unabhängig von Fluggeschwindigkeit, Luftfilter oder Drehzahl usw.

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  11. #11
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    Alles richtig. Der Eingang C entspricht meinem Stück Kraftstoffschlauch von der Druckausgleichsbohrung bis an den Ansaugbereich des Vergasers.

    Gruß jochen
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  12. #12
    User Avatar von Flugass
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    Der 3W hat von Hause aus einen Ansaugtrichter an dem der Druckanschluss mit dem Vergaser verbunden ist....

    Die Lösung wird einfach sein den Motor im H- Bereich fetter zu stellen da er unter Last abmagert.
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  13. #13
    User Avatar von scooterbc
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    … oder ist der Motor in Gummi gelagert?

    Wenn dann richtig Last am Rumpf hängt gibt das Gummi einen Millimeter nach und das Vergasergestänge drosselt den Motor (je nach Einhängerichtung)
    ein Flugzeug fliegt so lange gut bis der Pilot störend eingreift!
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