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Thema: Nasenleisten rund schleifen wie?

  1. #16
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    Avatar von Maistaucher
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    Falls du zukünftig mehr mit Holz bauen möchtest, lohnt sich vllt. auch so eine Anschaffung:
    https://www.permagrit.com/sanding-blocks/
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  2. #17
    User Avatar von fliegerassel
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    Grundsätzlich solltest du die Formtreue der Nasenleiste auch nicht überbewerten. Beim Holzbau wird das Profil eh nie 100 % getroffen. Das wird bei den allermeisten Modellen komplett überschätzt. Wie schon beschrieben, mach die NL schön rund und gut ist es.
    Ich lege für die letzte Anpassung Schleifpapier um die NL herum und führe das in der Hand liegend hin und her. Dadurch habe ich viel Gefühl beim Schleifen. Der Rest ist Augenmaß und eigener Anspruch. Schleifschlämme sind für solche Sachen auch sehr brauchbar. Bei offenen Rippenfeldern musst du halt auf die Rippen achten...

    Gruß Mirko
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  3. #18
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    Eddie hat den einzig brauchbaren Tipp. Lange, ebene und ausreichend formstabile schleiflatte mit schleifleinen bekleben und dann im 45° kreuzschliff diagonal in Form bringen, dabei immer schön im Wechsel einen Durchgang hin und einen her. Durch das kippen zur Nase hin ergibt sich die Nasenkontur ausreichend genau. Bei sehr sensiblen Profilen mit gefrästen schablonen (Profil-Negative) kontrollieren. Alles andere wie schaumstoffunterlagen, kurze permagrit Klötze etc. ist in der Praxis durchaus verbreitet, ergibt aber schnell Wellen, Dellen, unsaubere Verläufe. Ach ja, genauso wichtig ist auch, dass der Flügel beim schleifen satt, unverspannt und eben aufliegt damit er nicht ausweichen kann.
    Liebe Grüße - CompositAs
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    Hab so`n dickes Fell dass ich ohne Rückgrat stehen kann...
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  4. #19
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    Genau richtig! Und dazu noch der Tipp, dass es selbstklebende Schleifpapiere für Schleifpapierfeilen gibt, 70x450mm. Ideal zum Basteln von Schleiflatten.
    --- Kessler-Modellbau.de --- Balsa für die Seele ---
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  5. #20
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    Zitat Zitat von Compositas Beitrag anzeigen
    Eddie hat den einzig brauchbaren Tipp. Lange, ebene und ausreichend formstabile schleiflatte mit schleifleinen bekleben und dann im 45° kreuzschliff diagonal in Form bringen, dabei immer schön im Wechsel einen Durchgang hin und einen her. Durch das kippen zur Nase hin ergibt sich die Nasenkontur ausreichend genau. Bei sehr sensiblen Profilen mit gefrästen schablonen (Profil-Negative) kontrollieren. Alles andere wie schaumstoffunterlagen, kurze permagrit Klötze etc. ist in der Praxis durchaus verbreitet, ergibt aber schnell Wellen, Dellen, unsaubere Verläufe. Ach ja, genauso wichtig ist auch, dass der Flügel beim schleifen satt, unverspannt und eben aufliegt damit er nicht ausweichen kann.
    Man sieht du hast noch nicht mit Schaumunterlagen wie du es nennst gearbeitet.
    Die dürfen natürlich nicht nur 2-3 cm stark und 10 cm lang sein.

    Gut sind Stücke von alten Schaumstoffmatratzen.
    Gruß,Herbert
    Konfuzius sagt :
    Zu wissen, was man weiß und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
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  6. #21
    User Avatar von akzo
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    Moin Roland,

    ich nehme für solche Arbeiten gerne Schleifgitter. Die sind flexibel und reißfest und passen sich der Kontur sehr schön an.

    https://www.ebay.de/itm/10-Schleifgi...392699965?var=

    Recht günstig und halten um ein zigfaches länger als Schleifpapier. Der passende Handgriff dafür ist bestens geeignet um z.B. Tragflächenbeplankungen zu schleifen.

    lg hotte
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  7. #22
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    Avatar von Andreas Maier
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    Leute, Ruhe bitte !
    - Wenn es Probleme mit dem Verständnis des Schaumstoff-Schleifklotzes gibt,
    dann erklärt es bitte besser oder zeigt es anhand eines Bildes.



    Ich gehe bei solchen empfindlichen Flügeln wie folgt vor:
    Ich klebe mit einem Streifen möglichst farbigem Klebefilm / ..Tesa (je nach Größe der Fläche mit dem braunen Packband) die Rippen ab.
    D.h. bündig an die Nasenleiste anlegen und leicht gespannt oben wie auch unten diesen Streifen anbringen.
    Dies schützt die Rippen vor ungewollten Beschädigungen beim Schleifen.
    Daher auch das farbige Klebeband, da man hier die Schleifriefen schneller sieht.

    Dann bei der kleinen Spannweite und dieser kleinen weichen Nasenleiste,
    nehme ich eine ca. 400mm lange "nicht verwundene" Holzleiste welche ich mit 180er ... 220er Schleifleinen belege.
    Für diese kleine Nasenleiste benötigt man keine 80er Körnung.
    Das Schleifleinen befestige ich entweder an den Stirnseiten oder oben drauf mit je 2 Reißnägeln / Reißzwecken vorn und hinten.
    Schleifleinen gibt es in unterschiedlichen Breiten, daher sollte man den Schleifklotz und das Leinenband aufeinander abstimmen.



    Gutes Gelingen !



    Gruß
    Andreas
    Geändert von Andreas Maier (20.11.2019 um 13:01 Uhr)
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  8. #23
    User Avatar von akzo
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  9. #24
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    Schleifschwamm vs Schleiflatte?

    Sobald auch nur die geringsten Härteunterschiede beim Holz bestehen, ist eine Schleiflatte deutlich im Vorteil. Da die Nasenleiste und die Beplankung zumeist mit unterschiedlichem Holz gefertigt wurden, ist es eigentlich immer ratsam, eine Schleiflatte zu verwenden. Auch wegen ggf. ausgehärtetem Kleber in der Fuge.

    Schaum gibt nach, und zwar unterschiedlich je Untergrundmaterial. Macht es nicht einfacher.

    Eine 20 cm lange Schleiflatte genügt schon. Die Kanten entschärfe ich, indem ich die etwas nachschleife mit einem Rest Schleifpapier. K 150 ist wirklich grob genug. Gröber nur, wenn man sehr viel nacharbeiten muss.

    Schleifpapier nehmen, mit Doppelklebeband auf ein gerades Stück Holz oder Alu kleben und los geht es.
    www.f3x.de · Artur´s Modellbau-Shop
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  10. #25
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    Wow, was es alles gibt!? Schleifleinen, Papier oder Gitter klingen alle gut.

    Mit den Schwämmen hatte ich bis jetzt nur schlechte Erfahrungen.
    Bei der finalen Oberflächenbearbeitung mit zb 400 Körnung ok, aber sonst hat man schnell das Problem mit den unterschiedlichen Härten der Materialien
    und der Klebestellen (da ist Seku ganz besonders böse...) und kriegt dann Dellen rein.

    Sehr praktisch und einfach funktioniert es mit einem Alu-L Profil aus dem Baumarkt und Sprühkleber.
    Einseitig Papier und Alu einsprühen, abtrocknen lassen, aufpressen und los geht die Schleiferei.
    Man hat gleich eine Seite zum Greifen und als 45° Schleiflatte kann man es auch verwenden!
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  11. #26
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    Titel des threads: Nasenleiste rund schleifen. Das heißt für mich, es geht um den Konturschliff, shapen, in Form bringen oder wie auch immer man das nennen will. Das ist ein grundsätzlich anderer Vorgang als das Oberflächenfinish und muss zwecks Formtreue mit einer möglichst formstabilen und überbrückenden Latte kreuzweise diagonal erfolgen. Ich denke, dasselbe Verständnis haben Artur und Jonas. Finishen dagegen wird man längs der Maserung mit feinerer Körnung und das kann auch je nach Vorliebe mit einer Weichschaum Unterlage gemacht werden.
    Liebe Grüße - CompositAs
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  12. #27
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    Auch noch mal zur Info:
    Nasenleiste_schleifen im -Wiki

    Für die, die auch wirklich keinen Aufwand scheuen.
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  13. #28
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    Noch ein Tipp in diesem Zusammenhang:

    Die Kontrolle der Oberfläche ist besonders aussagekräftig mit einer einzelnen, möglichst punktförmigen Lichtquelle, die tangential über die Oberfläche streicht. Auch feine Beulen oder Dellen sind dann an Helligkeitsunterschieden gut zu erkennen.
    Auch nicht ideale Lösungen können ausreichend gut funktionieren
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    Mit verformbaren Schleifschwämmen wäre ich vorsichtig bzgl. kpl. Nasenleistenkontur schleifen. Hier hat die Latte über die ganze Länge den Vorteil, immer eine definiert (gerade, ebene) Form zu halten. Ein Schwamm ändert bei Druckänderungen dauernd seine Form. Wie man die Leinen, das Papier fixiert ist mE wurscht, solange es stabil aufgespannt ist/bleibt. Ich lege es zB drum und fixiere es mit fest angeriebenem Gaffer Tape von hinten, vorne glatt gespannt. Damit erspare ich mir das Entfernen von Selbstklebeband und Kleber von der Latte, wenn die Leinen erneuert werden müssen. Einfach neues Leinen drauf und einige Stücke Tape von hinten drauf. Permagrit ist zwar perfekt, mir aber zu teuer für meine paar Nasenleisten die gelegentlich mal anfallen.
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  15. #30
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    Standard Nasenleiste schleifen

    Ich lege großen Wert auf eine dem Profil gerechte Nasenleiste mit genauer Eintrittskante. Schließlich hat man ja vorher genaueste Profile ausgedruckt, beim Bauen aufgapaßt und scheitert dann am Wichtigsten, der genauen Profilkontur. Entgegen anderer Meinung vertrete ich hier die Genauigkeit, denn die entscheidet, ob man dann einen Leistungsflügel hat oder nicht.

    Ich beschreibe mal, wie man einen annähernd optimierten Zustand erreicht. Zuerst mache ich mittels eines langen Lineals einen farblichen Strich entlang der Nasenleiste, die die Eintrittskante zeigt. Mittels Balsahobel wird dann die Leiste soweit abgetragen, bis eine Annäherung der Nasenrundung grob erreicht wird. Mittels langer Schleiflatten, die aufgeklebtes Sandpapier (100er Körnung) haben, arbeite ich dann von der Beplankung in Richtung Eintrittskante. Das sowohl oben wie unten. Die Schleifung sollte von sich weg, nicht auf sich zu erfolgen. Meistens hat man dann schon eine recht gute Annäherung der Profilierung erreicht. Um aber sehr hohe Genauigkeit zu bekommen, schneide ich mir aus den unteren und oberen Styrokernen, die ja den Flügel gepresst haben, den Nasenteil in rund 15 cm lange und 10 cm breite Stücke raus. Insgesamt davon 3 Stück, also Wurzel, beim Quwerruder und Mitte Endstück. klebe da drauf Doppelklebeband und anschließen Sandpapier (Körnung 120 bis 150). Durch diesen Vorgang wird daraus ein relativ optimierte Nasenkontur. Den Abschluß bildet ein mehrfach zusammengelegtes Schleifpapier mit sehr feiner Körnung, das dann beim zusammenfalten eine kommode Rundung aufweist, mit der die eigentliche Naseneintrittskante erstellt wird. Mittels er Schleiflatte kann man noch eine korrigierende Schlichtung vornehmen

    Derart bearbeitete Flügel weisen dann einen sehr hohen Annäherungsgrad des vorgesehenen Profils auf, zumindest verhindern Sie ein Verschleifen der Profilnase.
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