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DMFV  
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Thema: Haftung für Starthelfer !

  1. #16
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    Tobias: ich glaube nicht, dass Du eine Ahnung von dem Thema hast. Bzw. dein Text beweist es... ein Segler, der eine gewisse Flächenbelastung übersteigt, braucht ein wenig mehr als einen lockeren Wurf um steuerbar zu sein. Wenn ein Modell dann falsch / schlecht abgegeben wird, kann der Pilot absolut nichts steuern und der Crash ist leider vorprogrammiert.
    Ich erlebe es am Hang immer wieder, dass Leute sich als Starter anbieten, die es def. nicht können. Daher gebe ich lieber meinen Sender ab und werfe selber.
    Das hat jetzt aber nichts mit dem Fall in dem Beitrag zu tun. Hier ist es einfach unglücklich gelaufen...

    Warst Du dabei oder kennst Du das Gelände? Da hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für einen tödlichen Absturz bestanden.
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  2. #17
    User Avatar von Martin Greiner
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    Standard Titel falsch.

    Eigentlich müsste es korrekt heißen "keine Haftung für Starthelfer".
    Richtig ist, dass Starthelfer nicht für Fehler haften.
    Der Titel suggeriert leider das Gegenteil, was faktisch jedoch falsch ist.
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  3. #18
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    Hallo, ich denke das Problem mit dem Werfer ist auf gewöhnlichen Plätzen recht überschaubar. Sicher passiert ab und an was aber im alpinen Gelände ist die Fehlerquelle um ein vielfaches höher. Was hab ich Koffer rausgeworfen, die mit ach und krach so über die Kante kamen. Stürze der Werfers waren auf der Tagesordnung. Das Limit war damals eine 10kg ASW15 (1:3) die man wirklich saublöd fassen konnte. Das war mit das größte Problem, neben dem unebenen Gelände. Dankeswerterweise blieb die einzige Gefahr das Werfer und Pilot so arg gelacht hatten, das das Modell dabei etwas in hintertreffen geraten ist. Das war mit ein Grund warum wir heute Flitschen. Hier gab es zu Anfang auch die ein oder anderen Probleme, hier hat das Modell aber nur leichten Schaden genommen. Gut zu wissen, das der Werfer versichert ist, wenn er sich verletzt beim werfen, das Modell aber nicht. Das brauche ich auch nicht, denn ich werfe heute eigentlich immer selber. Früher haben wir alle 1:3,5 Scalemodelle geworfen, allerdings am Hang. Heute in der Ebene aber mit Motor würde mir das im Traum nicht mehr einfallen. Gruß Onki
    Gruß aus dem Nordschwarzwald
    Rainer aka Onki
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  4. #19
    User Avatar von heal
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    Hallo Onki,

    Zitat Zitat von onki Beitrag anzeigen
    Gut zu wissen, das der Werfer versichert ist, wenn er sich verletzt beim werfen, das Modell aber nicht.
    das kann man so pauschal nicht sagen. Vom DMFV wurde unserer Vorstandschaft mitgeteilt, dass bei allen Haftpflichtversicherungen der unbeteiligte Dritte die zu schützende Person sei. Wenn also zwei Personen (hier Werfer und Pilot) in einen, von ihnen geplanten, Handlungsablauf involviert sind, führt das dazu, dass keiner der beiden in der Phase des gemeinsamen Handelns ein Dritter ist. Das gilt dann wohl auch für Starthilfe/Seglerschlepp usw.

    Kommt es dann während diesem Handlungsablauf zu einer Verletzung des Werfers, ist dieser durch Haftpflichtversicherungen nur dann versichert, wenn der Pilot schuldhaft gehandelt hat (falsches Flugverhalten/Bedienfehler).

    Dennoch werfe ich die Modelle der Kollegen immer noch gerne

    Gruß

    Alex
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  5. #20
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    Zitat Zitat von Hg Beitrag anzeigen
    Tobias: ich glaube nicht, dass Du eine Ahnung von dem Thema hast.
    ich lasse dich in dem glauben. das vereinfacht vieles

    Zitat Zitat von Hg Beitrag anzeigen
    Da hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für einen tödlichen Absturz bestanden.
    er muss sich ja nicht gleich den halsbrechen. es reicht, wenn er sich verletzt.
    welches Modell ist das wert?
    MfG
    Tobias
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  6. #21
    User Avatar von UweHD
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    Zitat Zitat von Tobi_F3A Beitrag anzeigen
    ich lasse dich in dem glauben. das vereinfacht vieles
    Wenn du wirklich der Meinung sein solltest, dass ein Pilot jedes Modell abfangen könnte, egal wie es geworfen wurde - Ja, dann ist es wirklich einfach. Dann hast du offensichtlich keine Ahnung. Oder willst uns auf den Arm nehmen
    Viele Grüße,
    Uwe
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  7. #22
    User Avatar von Johannes W.
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    " Gut zu wissen, das der Werfer versichert ist, wenn er sich verletzt beim werfen " ...stimmt so leider nicht

    Alex hat recht.
    Wenn der Werfer sich verletzt, z,B, umknickt und sich den Knöchel bricht, oder was in der Art, ist er nicht durch die DMFV Modellversicherung versichert.
    In Frage käme für ihn seine eigene private Unfallversicherung - wenn er eine hat - dieser ist es egal ob er beim Unfall ein Modell in der Hand hatte oder
    eine Bierflasche auf der Kellertreppe

    Wir kommen aber etwas vom Thema ab, eigentlich ging es ja um ein beschädigtes Modell beim Abwurf..

    Die DMFV Versicherung ist dann gefragt, wenn das in Betrieb befindliche Modell einen Schaden bewirkt ..das kann auch der laufende Propeller sein, wenn das Modell noch am Boden steht.
    Also nicht wenn einer mit dem Modell hinfällt oder er es bei einem ungeschickten Abwurf beschädigt.

    Joh
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  8. #23
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    Der Fall ist für mich nicht überraschend:
    Eine Haftpflichtversicherung zahlt immer nur ( auch ohne das vielzitierte Kleingedruckte ), wenn eine Pflicht zur Haftung besteht.
    Bitte ich jemanden , für mich unentgeltlich was zu tun, dann zählt das zur Nachbarhilfe.....und das haben Gerichte so rausgefunden.....sonst würde keiner mehr beim Anschieben helfen, einen Tisch runtertragen usw. Flieger werfen gehört halt auch dazu.
    Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz sollte eine Haftung auch bei Nachbarschaftshilfe wieder bestehen ( bin aber kein Jurist). Allerdings schließen meist Haftpflichtversicherungen gerade grobe Fahrlässigkeit zumindest bei den Grundtarifen in ihren dick und fett geschriebenen online-pdf-Vertragsbedingungen aus, um den ehrlichen Leuten ( also der Masse an Versicherten ) günstige Beiträge bieten zu können.
    Uli
    Milkafreund

    if ($ahnung == NULL) {read FAQ; use SEARCH; use GOOGLE; } else { use brain; make post; }
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  9. #24
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    Ein ähnliches Problem besteht ja beim Seglerschlepp. Da zahlt die Haftplicht auch keine Schäden am Schleppmodell oder am Segler, die durch den Flug entstanden sind. Anders wäre es halt bei einer Kaskoversicherung. Wenn jemand mein Modell scheisse wirft und es dabei kaputt geht und ich es kaskoversichert habe wird gezahlt. Sonst nicht, ist ja auch logisch.
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  10. #25
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    @vollgfk

    Das hast du schön beschrieben und ist erst mal richtig, dass ich nicht haftbar bin wenn ich einem Kumpel beim Umzug helfe und dabei seine Mingvase runter schmeiße. Auch wenn er nicht haftbar ist würde seine Versicherung trotzdem zahlen wenn er einen guten Tarif hat wo Gefälligkeitsschäden versichert sind. Im geschilderten Fall könnte es aber anders sein, da Luftfahrzeuge ähnlich wie Kraftfahrzeuge anders behandelt werden könnten. Andererseits kenne ich auch einen Fall wo jemand seinem Kumpel aus Gefälligkeit sein Auto reparieren wollte und dabei einen Fehler machte der zu einem Motorschaden führte. Dieser wurde als Gefälligkeitsschäden reguliert.

    @ TO
    Hast du Gefälligkeitsschäden mitversichert?

    Torsten
    Vollkaskoversicherung für Modellflugzeuge

    www.helishop-nrw.de
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  11. #26
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    Zitat Zitat von Extreme Beitrag anzeigen
    Das hast du schön beschrieben und ist erst mal richtig, dass ich nicht haftbar bin wenn ich einem Kumpel beim Umzug helfe und dabei seine Mingvase runter schmeiße.
    na, also, bitte:
    wer geht mit ner mingvase zum hangfliegen?
    MfG
    Tobias
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  12. #27
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    Zitat Zitat von hahnenmoosfreak Beitrag anzeigen
    Dieses Risiko ist NICHT über die Privathaftpflicht des Werfers abgedeckt !!!
    Das ist korrekt. Schäden aus einer Gefälligkeitshandlung sind generell meist nicht über eine PHV versichert. Es gibt allerdings Versicherungen die so etwas gegen Aufpreis mit versichern.
    Das ist also nichts was überraschend wäre. Das Lesen der Versicherungsbedingungen bringt darüber Aufschluss, aber die meisten Menschen haben dazu keine Lust und wundern sich dann, wenn ein vermeintlicher Schaden nicht übernommen wird.
    Schäden aus einer Gefälligkeitshandlung werden nicht nur nicht von einer normalen PHV übernommen, sondern sind meist generell nicht einmal zivilrechtlich zu erstatten weil vermutet wird, dass zwischen beiden Parteien ein stillschweigender Haftungsausschluss besteht. Allerdings gibt es z.B. vom OLG Nürnberg einen Hinweisbeschluss v. 04.09.2017, Az.: 4U1178/17, dass dieser stillschweigende Haftungsausschluss dann nicht anzunehmen ist, wenn der Helfer eine dementsprechende Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat.
    Wenn also nicht von vornherein klar vereinbart wurde, dass der Helfer einen entstehenden Schaden zu zahlen hat, dann derjenige, der um Hilfe bittet, einfach Pech gehabt wenn der Helfer nicht über eine dementsprechende Versicherung verfügt.
    Was man aus menschlichen Gründen freiwillig macht, das bleibt jedem selbst überlassen.
    Modelle:EGE,AM,Bandit,ASW27,Diskus,Turn-Left,Cessna182
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  13. #28
    User Avatar von H.-Christian Effelsberg
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    Hierzu gab es einmal einen Artikel in der Modell 1/10 von RA Felling des DAeC.
    Hintergrund war, dass nach Auffassung des DMFV Gutachter (ich) ein Schaden beim F-Schlepp nicht durch den Versicherer des DMFV (HDI) gedeckt ist.
    Dies hatte natürlich zur Folge, dass sich der gefühlt geschädigte Schlepperpilot seinen Veband DAeC einschaltete um dies überprüfen zu lassen.
    Dr. jur. Felling kam zum Ergebnis, dass man eine Gefahrengemeinschaft eingeht. Die Haftung greift nur zugunsten von Geschädigten, die am Betrieb des Luftfahrzeuges in keinster Weise beteiligt waren. Nachzulesen BGH, Beschl. v. 23.10.90 -AZ. VI ZR 329/89

    Egal ob das jemand gut oder schlecht findet, so ist die Rechtsprechung.
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  14. #29
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    Das mit der Gefahrengemeinschaft ist korrekt, hat aber nicht mit dem Fall des Starthelfers zu tun, das sind 2 unterschiedliche Sachverhalte. Der Starthelfer hat nämlich kein Gut das er einer Gefahr aussetzen würde.
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  15. #30
    User Avatar von H.-Christian Effelsberg
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    Zitat Zitat von micbu Beitrag anzeigen
    Das mit der Gefahrengemeinschaft ist korrekt, hat aber nicht mit dem Fall des Starthelfers zu tun, das sind 2 unterschiedliche Sachverhalte. Der Starthelfer hat nämlich kein Gut das er einer Gefahr aussetzen würde.
    Braucht er auch nicht. Er ist am Betrieb es Modellflugzeuges beteiligt, indem er es wirft.
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