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Thema: Turbinenöl lässt Lager kleben?

  1. #1
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    Standard Turbinenöl lässt Lager kleben?

    Mal eine etwas nervige Sache:

    Wenn ich zwei drei Wochen nicht geflogen bin, kleben bei meinen Turbinen gerne die Lager fest. So sehr, das der anlassermotor es nicht schafft den Läufer wieder frei zu bekommen. Auch im manuellen testmodus mit maximaler Spannung nicht. Heißt dann jedes Mal Modell teilweise auseinander bauen und mit Hand einmal den Läufer andrehen. Geht teilweise schon gut schwer. Ist das losbrechmoment überwunden dreht sich alles leicht wie es sich gehört. Ich vermute, das kommt vom verwendeten Öl da das Problem bei verschiedenen Triebwerken Auftritt

    Kennt das jemand? Was kann ich dagegen tun? Aktuell verwende ich das Jautsch Öl und fliege Kerosin.
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  2. #2
    User Avatar von Christian Kasper
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    Hallo Heinz,

    Nö, kann ich nicht bestätigen. Bei einer 2 PHT-3 verwenden wir auch das Jautsch-Öl mit Kerosin und wir haben hier kein Problem, auch bei längeren Standzeiten nicht.

    Cheers
    Chris
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  3. #3
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    Hallo,

    das Jautsch wird das Exxon 2380 sein.... kann sein, dass es bei kühlen Bedingungen etwas anklebt da sich die Viskosität ändert, hast du das bei Raumtemperatur - 20 - 23°C auch?

    Ich und meine Flugkollegen kaufen dieses Turbinenöl: Mobil DTE Light im 20L Liter Kanister und und mische dies mit einem 2T Öl, ist sogar so von Jets Munt empfohlen... (kostet die Hälfte und macht keine Probleme)….



    grüße
    Franz
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  4. #4
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    Ich verwende seit Jahren das evojet Öl. Irgendwer hat mir mal gesagt, dass man von echtem Turbinenöl (a la Mobil) die Finger lassen soll weil es giftig wie Sau wird beim verbrennen, denn dafür sei es nicht gedacht. Verklebt hat die Turbinen bei mir nur Zweitakt Racing Öl, das ich seither nicht mehr verwende.

    Im Jahr verbrenne ich so 150-200 Liter Petroleum, nur mal so als Anhaltspunkt.
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Christian Kasper Beitrag anzeigen
    Hallo Heinz,

    Nö, kann ich nicht bestätigen. Bei einer 2 PHT-3 verwenden wir auch das Jautsch-Öl mit Kerosin und wir haben hier kein Problem, auch bei längeren Standzeiten nicht.

    Cheers
    Chris
    Dito bei AMT Mercury und Lambert T20 in Verbindung mit Jautsch Öl und Kerosin. Beide hatten über ein Jahr Standzeit und sind danach ohne Probleme gestartet, auch die Kolibri.

    LG,
    Stephan
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  6. #6
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    Das Problem wird wohl eher an einem zu engen Lagersitz liegen. Darf ich fragen von welcher Turbine wir da reden?

    Turbogrüße Sven
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  7. #7
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    P160 (habe ich allerdings nicht mehr), T20 sowie BF140.

    Zu enger lagersitz ist das aber nicht. Dann würde ja eine dauerhafte schwergängigkeit vorliegen was nicht der Fall ist. Hat man nach der standzeit den Läufer einmal angestupst dreht er ab da für immer einwandfrei leicht. Fühlt sich für mich an als wenn sich etwas wachsiges in den Lagern bildet was die Kugeln festhält und was sich bei einmaliger Bewegung löst. Ich kann zB auch nach zwei Wochen standzeit (bei etwa 20 grad) den Läufer „frei“ machen und habe dann nach weiteren drei Wochen standzeit keinerlei Probleme. Versteh ich nicht so richtig.
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  8. #8
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    Das hört sich trotzdem nach einem leicht verspanntem Lager an. Das kommt bei allen möglichen Turbinen in der Abkühlphase schon einmal vor. ist nichts schlimmes aber kann natürlich den Start erschweren, wenn man mit den Fingern nicht an den Läufer kommt. Ich denke auch, dass das mit dem Öl nichts zu tun hat
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  9. #9
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    Standard Zweitaktöl klebt

    Zweitaktöl klebt gerne mal, wegen der Additive für Metall auf Metall-Schmierung.
    Echtes Turbinenöl macht das garantiert nicht.

    Es gibt jedoch auch Fälle wo nach dem Abkühlen ein Lager nicht gut 'mitgeschoben' hat.
    Das Lager klemmt dann leicht, bis man mal mit dem Finger am Verdichterrad gedreht hat.
    In den Fällen sollte dann Vorspannung und O-Ringe überprüft werden.

    Servus,
    Da Hoarst
    Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Heinz234 Beitrag anzeigen
    P160 (habe ich allerdings nicht mehr), T20 sowie BF140.

    Zu enger lagersitz ist das aber nicht. Dann würde ja eine dauerhafte schwergängigkeit vorliegen was nicht der Fall ist. Hat man nach der standzeit den Läufer einmal angestupst dreht er ab da für immer einwandfrei leicht. Fühlt sich für mich an als wenn sich etwas wachsiges in den Lagern bildet was die Kugeln festhält und was sich bei einmaliger Bewegung löst. Ich kann zB auch nach zwei Wochen standzeit (bei etwa 20 grad) den Läufer „frei“ machen und habe dann nach weiteren drei Wochen standzeit keinerlei Probleme. Versteh ich nicht so richtig.
    Doch, genau das ist es und bei der Bf sehr beliebt. Es ensteht während der Abkühlung eine Verspannung im lagersitz vorn. Die Tolleranzen sind so verdammt eng das man das Lager kaum aus dem Tunnel bekommt ohne Gewalt und viel Hitze. Warum die Hersteller das so machen kann ich leider nicht beantworten. Macht für mich absolut keinen Sinn ausser das die Kunden nerven wegen nicht anlaufender Läufer. Hatte grade eine Bf140 zur Wartung auf dem Tisch und man konnte sogar gut die Position sehen wo die Verklemmung entstand. Der äußere Lagerring so wie der Lagersitz hatten an einer Position eine Sichelförmige schwarze Ablagerung.
    Vom Öl kann es nicht kommen so wie du das Phänomen beschreibst. Denn warum sollte ein verklebtes Lager nach einmaligem anstupsen auf einmal butterweich laufen? Wenn da was klebt, dann klebts die ganze Zeit was auch deutlich spürbar wäre.

    Turbogrüße Sven
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Turbocoupe200 Beitrag anzeigen
    Doch, genau das ist es und bei der Bf sehr beliebt. Es ensteht während der Abkühlung eine Verspannung im lagersitz vorn. Die Tolleranzen sind so verdammt eng das man das Lager kaum aus dem Tunnel bekommt ohne Gewalt und viel Hitze. Warum die Hersteller das so machen kann ich leider nicht beantworten. Macht für mich absolut keinen Sinn ausser das die Kunden nerven wegen nicht anlaufender Läufer. Hatte grade eine Bf140 zur Wartung auf dem Tisch und man konnte sogar gut die Position sehen wo die Verklemmung entstand. Der äußere Lagerring so wie der Lagersitz hatten an einer Position eine Sichelförmige schwarze Ablagerung.
    Vom Öl kann es nicht kommen so wie du das Phänomen beschreibst. Denn warum sollte ein verklebtes Lager nach einmaligem anstupsen auf einmal butterweich laufen? Wenn da was klebt, dann klebts die ganze Zeit was auch deutlich spürbar wäre.

    Turbogrüße Sven
    Ich hate das selbe problem mit einer P120 SE problem wahr die vorladung die tolerance wahr zu eng Paul von Turbine solution in England hat es fur mich dann erledigt jetzt uber 10 std gelaufen ohne problem vorher muste Ich immer denn compressor reindrucken bei jedem 2 start
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  12. #12
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    @ Sven - Danke für die Aufklärung. Lustig das die alte P160 genau das selbe Problem hatte. Und zwar jedesmal. Bei der BF ist es nicht immer der Fall. Habe das Gefühl jetzt im Winter ist es schlimmer. An sich ein absolut tolles Triebwerk fürs Geld, nur DAS nervt. Gerade wo die Türbine Closed Duct verbaut ist. Werd mir als Nothilfe mal einen Stab mit gepolsterter Spitze machen mit dem ich wenn’s mal wieder hängt von außen am verdichter drehen kann.

    Sonst heißt es jedesmal Modell aufs Kreuz legen, Fläche runter, Duct öffnen, ...
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  13. #13
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    Ja im Winter ist das Problem noch schlimmer. Die von mir angesprochenen Bf140 hatte das Problem komischerweise die zweite Hälfte der Saison nicht mehr. Man kann notfalls auch von hinten mit einem langen dünnen Stab nachhelfen. Haben wir auch immer so gemacht.
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  14. #14
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    Ich hatte bei meiner Jets Munt auch das Proplem.
    Nachdem die Turbine beim Service mit Lagerwechsel war, steckte der Läufer nach dem kompletten abkühlen immer fest.
    Habe dann auch mit einen Stab von hinten losgedreht und dann war alles Proplemlos.
    Habe vor ein paar Wochen Jetsmunt das Proplem geschildert, die Turbine nochmals zu Ihnen geschickt und wurde alles auf Kulanz repariert.
    Wir dachent zuerst auch das es eventuelll vom Öl kommt, was aber eigentlich nicht sein konnte, da 3 andere Turbinen mit dem selben Öl Proplemlos laufen.
    Gruß Daniel
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  15. #15
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    Standard Widerspruch

    Zitat Zitat von Turbocoupe200 Beitrag anzeigen
    Der äußere Lagerring so wie der Lagersitz hatten an einer Position eine Sichelförmige schwarze Ablagerung.
    Vom Öl kann es nicht kommen so wie du das Phänomen beschreibst. Denn warum sollte ein verklebtes Lager nach einmaligem anstupsen auf einmal butterweich laufen? Wenn da was klebt, dann klebts die ganze Zeit was auch deutlich spürbar wäre.

    Turbogrüße Sven
    Das kann sehr wohl das Öl sein, du schreibst doch selber 'schwarze Ablagerung' !
    Und weil es klebt verspannt das Lager.... bis man händisch nachhilft.
    Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!
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