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Thema: DH 88 Comet: Projekt

  1. #271
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    Hallo,

    es scheint, dass das Video oben (link in post # 268) bei manchen Lesern nicht richtig funktioniert. Ich hab es deshalb auch auf YouTube hochgeladen.
    -> HIER <- kann man es sich ansehen.


    Viele Grüße,

    Christoph.
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  2. #272
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    Hallo,

    noch ein paar Infos zum Fahrwerk, da einige Leute nachgefragt haben. Traut euch ruhig hier zu posten, dafür ist dieses Forum ja gedacht . Meistens ähneln sich die Fragen, die mich sonst per email o. PN erreichen.

    Wie gesagt stelle ich mir vor, neben dem Comet-Bausatz auch ein Kit zum Selbstbau des Fahrwerks anzubieten. Um den Preis niedrig zu halten, wird der Kunde die Edelstahlrohre selbst winkelgerecht konfektionieren, d.h. "zurecht schleifen", um sie dann hartzulöten.

    Natürlich weiß ich, dass solche "Stahlarbeiten" nicht jedermanns Sache sind (meine waren´s bisher jedenfalls nicht!) Doch war ich erstaunt, wie leicht Hartlöten eigentlich ist. Ein paar "verklebte" Testteile reichten aus, dann klappte das auch schon. Das Löten der Fahrwerkskinematik lässt sich mit der Vermiculit-Löthelling dann auch winkelrichtig bewerkstelligen. Keine Hexerei also. Die Vorbereitung der Edelstahlrohre funktioniert unter Zuhilfenahme der Schleifhelling und eines Dremel/Proxxon mit 6er und 8er Korundschleifstift ebenso easy. Die Scharnier-Bauteile müssen an der Ständerbohrmaschine noch ihre Bohrungen bekommen, auch das sollte kein Problem sein.


    Somit soll der Bausatz voraussichtlich (!) die folgenden Komponenten enthalten:

    - besagte Hellinge zum Schleifen und Löten;
    - Alufederbeine;
    - Edelstahlrohre, versch. Durchmesser, passend abgelängt;
    - Federstahldraht, versch. Durchmesser, gebogen, abgelängt;
    - GfK-Plattenmaterial verschiedener Stärken, für die vorderen und hinteren Fahrwerkslager u. die "Motorwippe", fertig gefräst;
    - Scaleräder m. Alufelgen;
    - Rohbauteile f. Scharniere (Stahl);
    - passende Schrauben und selbstsichernde Muttern;
    - Messingbuchsen (f. Antrieb);
    - Aluminium-"Antriebsmutter", gedreht, gebohrt, Gewinde-geschnitten;
    - Spindel, abgelängt;
    - Antriebsmotoren;
    - Alu-Verbinder Motor <-> Spindel;
    - Controller in SMD Technik, fertig programmiert;
    - Fahrtregler;
    - spritzwassergeschützte Endschalter;
    - hab ich was vergessen ...?


    Wer sich das Video angesehen hat, wird das Quietschen festgestellt haben. Ich habe noch kein Fett auf die Spindel und in die Scharniere gegeben, weil die ganze Geschichte ja noch schwarz lackiert werden soll. Daneben macht auch der Aluverbinder noch Probleme. Sein Innendurchmesser ist zwei 10tel zu groß geraten, wodurch die Spindel nun etwas exzentrisch sitzt. Das führt im Moment noch zu einem unrunden Lauf. (Fehler erkannt, das lässt sich abstellen!)


    Viele Grüße,
    Christoph.
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  3. #273
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    Liebe DH 88-Freunde!

    Ich habe im Mai 2012 mit meinem Projekt DH 88 nach dem VTH-Plan begonnen und verfolge seither mit großem Interesse dieses Forum. Ich habe bereits einige Modelle nach Bauplänen gebaut (z.B. Hai 2, Killerhai - 2-mot., Mirage 2000 - VTH-Plan), die Comet ist aber mein bisher größtes Projekt. Durch die Aufmunterung von Christoph habe ich mich entschlossen, auch einmal zu posten.
    Ich habe leider keine CNC-Fräse und kenne mich damit auch nicht aus, d.h. ich bin die Fräse, aber das funktioniert inzwischen auch schon ganz gut. Der derzeitige Stand der Bauarbeiten lässt sich wie folgt zusammenfassen: beide Außenflügel im Rohbau fertig (noch nicht beplankt), Rippen und Spanten für den Flügelinnenteil fertig gestellt (noch nicht aufgebaut), Rumpfspanten (außer 1-4) auf einer Helling mit Holmen verbunden und teilweise mit dem Beplanken begonnen. Meine Comet soll elektrisch betrieben werden.
    Aufgrund einer Knieoperation Ende Oktober 2012 und einem damit verbundenen Reha-Aufenthalt, der noch immer andauert, liegt mein Bauvorhaben nunmehr seit etwa 4 Monaten auf Eis und ich freue mich schon wieder auf weitere Stunden im Werkraum.

    Eine Frage habe ich aber jetzt schon mal:
    Nachdem ja schon Flugerfahrungen mit der Comet gemacht wurden, würde mich interessieren, welche Ruderausschläge erforderlich sind und ob der im VTH-Bauplan angegebene Schwerpunkt passt?

    Liebe Grüße

    Thomas

    PS: Bilder von meinen Baufortschritten werde ich nachreichen, wenn ich wieder zu Hause bin, da ich leider keinen Bilder am Laptop mit habe.
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  4. #274
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    Hallo Thomas,

    das ist ja super - ein "Comet-Verrückter" mehr. Herzlich Willkommen hier im Thread!

    So weit ich mich erinnere, enthielt der VTH-Plan (P. Kriz) gar keine Informationen über Flügelprofil, etwaige geometrische Schränkung, EWD o. Schwerpunkt - oder doch? Was sagt denn der Plan bzgl. Profil, EWD, SP?

    Natürlich sind das grundlegende Daten, die einen enormen Einfluss auf die Lage des Schwerpunkts haben. Ein halbes Grad mehr oder weniger an EWD bedeutet etwa 1 bis 1,5 cm vor oder zurück beim Schwerpunkt.

    Für meinen Prototypen hatte ich ein klassisches NACA2412 gewählt, das nach außen linear um 1,3° verwunden wurde. Dieses alte Profil würde zwar modernen aerodynamischen bzw. Effizienz-Ansprüchen nicht mehr genügen, kommt dafür aber dem Original optisch sehr nahe. Die EWD beträgt 1,3° an der Wurzel. Das ergibt eine sehr konstante Auftriebsverteilung und entschärft vorallem das Re-Problem, so gut es eben geht. Alles in allem führt das zu einem Stabilitätsmaß von 17%. Das ist nicht viel; mehr wäre bei diesem Flieger aber wegen Reynolds vermutlich riskant. Die Level-Flight Geschwindigkeit liegt etwas unter 29m/s. Auch das ist eher an der unteren Grenze, verhindert aber, dass bereits in den kritischen Langsamflugphasen relativ hohe Anstellwinkel geflogen werden müssten. Unterm Strich wieder eine "Anti-Reynolds" Maßname also. (Anm.: Selbstverständlich kann man trotzdem schneller fliegen. Die Nase neigt sich dann eben minimal unter die Nulllage, und es wird etwas Energie vernichtet.)

    Der Schwerpunkt liegt 19cm hinter dem gedachten Schnittpunkt der Nasenleisten. Beim Erstflug hatte ich 18 cm eingestellt, was wie erwartet dazu führte, dass ich ein paar Raster Höhe trimmen musste.

    Wenn Deine Geometrie also in etwa der meinen gleich käme, könntest Du Dich daran orientieren.
    Was meinen unsere Mitstreiter? Melf, hast Du dein Stabilitätsmaß noch parat?


    Viele Grüße,

    Christoph
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  5. #275
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    Hallo Christoph!

    Leider kann ich zu den Daten derzeit nichts sagen, da ich noch auf Reha bin und der Plan im Keller hängt. Schwerpunkt ist si chereiner angegeben, die EWD müsste ich aus dem Plan herausmessen. Aber du hast recht, dezitierte Angaben wie z.B. zum Flügelprofil gibt es keine.
    Ich muss jetzt noch etwa 3 Wochen auf Reha bleiben und werde mich dann mit genaueren Daten und auch Bildern von meiner bisherigen Bautätigkeit melden.

    Ganz toll finde ich dein Scalefahrwerk, darüber müssen wir uns noch einmal genauer unterhalten.

    Vorerst einmal danke für die Antwort und bis bald

    Thomas
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  6. #276
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    Hallo Thomas,

    falls Du beabsichtigst meinen Fahrwerksentwurf verwenden zu wollen, dann hätte ich hier ein paar Daten für Dich.

    Zu beachten wären eigentlich nur

    - der horizontale Abstand der beiden Spanten auf Höhe der Drehachse der Federgabel: 223,6 mm,
    - der Winkel zwischen den beiden Fahrwerksspanten: 18°

    Alle anderen Bemassungsangaben dienen eher der Orientierung.

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    Viele Grüße,

    Christoph.
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  7. #277
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    Hallo Thomas,

    sehr schön dass es noch jemanden gibt der sich der Comet widmet.

    Ich habe den VTH Plan auch. Bitte alles mit Sorgfalt prüfen, m.E. ist der Plan nicht in allen Punkten stimmig. Daher (und weil ich es auch wollte) habe ich eine eigene Konstruktion aufgelegt.

    Hier die Daten meiner Comet:
    Profil: RAF34 (das Original)
    EWD: 1,5°
    Verwindung: -1,5°
    SP: 18 cm
    Stabi: 18,1
    Fluggeschwindigkeit geradeaus: 25,7m/s (92,6km/h)

    Alles mit FLZ_Vortex ermittelt.

    Mit realen Daten kann ich noch nicht dienen.... die Comet liegt nooh als Puzzle im Karton.

    Aber nicht mehr lange ...


    Weiterhin ein guten Verlauf der Reha.

    Viele Grüße,
    Frank
    ... es ist unmöglich, aber machbar ...
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  8. #278
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    Hallo Frank!

    Danke für die Info! Einige kleine Fehler hab ich im Plan auch schon entdeckt, ich hoffe aber, dass er soweit passt, damit die Comet am Schluss auch fliegt. Wäre schade, wenn nach so vielen (schönen) Stunden im Keller ein "Spreisselhaufen" überbleibt. Einem Kollegen ist das mit dem Nachbau einer DC-3 beim Erstflug so ergangen.

    Ich werde euch, sobald ich wieder zu Hause bin, mal ein paar Bilder in den Threat stellen und über den Baufortschritt auf dem laufenden halten. Geplant wäre, das Projekt heuer bis Jahresende fertig zu stellen - falls es die (Frei-)Zeit zulässt.

    Liebe Grüße und viel Spass beim Tüfteln

    Thomas
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  9. #279
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    Hallo,

    ich hab mal nachgesehen, im VTH-Plan sind wirklich Schwerpunkt und EWD eingezeichnet: SP 17 cm, EWD 1,5°. Frank und ich haben also einigermaßen richtig gerechnet, noch dazu unabhängig voneinander! Jetzt wäre noch interessant zu wissen, ob Herr Kriz auch Schränkung vorsah. Falls nicht, dann wären alle unsere Schwerpunktannahmen (Kriz 17cm, Frank 18 cm, ich <19 cm) theoretisch recht plausibel.
    Und weil meine Comet bereits flog, werden eure das somit auch tun!

    Gute Besserung, Thomas!


    Gruß,
    Christoph.
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  10. #280
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    Hallo,

    das vergangene Wochenende hab ich in der Werkstatt verbracht. Und es hat sich gelohnt:



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    Auf eigenen Beinen.



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    Die Innereien der Gondeln zeigen sich im Augenblick noch etwas unaufgeräumt. Wichtiger ist, dass alles funktioniert.



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    Die spritzwasserdichten Endschalter sind installiert. Im Endanschlag laufen die Rohre genau in die zugehörigen Einbuchtungen der GfK-Bügel.



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    So sieht´s aus in Blickrichtung zum Gondelende.



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    Die Nase ist auch fertig. In dem Reflektor befinden sich vier Highpower-LEDs auf einer 'Star-Platine'.



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    Die Sternplatine ist mit 2K-Wärmeleitkleber mit einem großen Alu-Kühlkörper verklebt.



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    Alles ist demontierbar, falls mal was durchbrennt.



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    Das hier ist die Highpower-LED am Heck.



    Viele Grüße,

    Christoph.
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  11. #281
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    Hallo Chris,

    das sieht ja gut aus!
    Machst du vielleicht ein Video vom Einziehvorgang?

    Die einzigen Bedenken hätte ich wegen der GFK Halterung der Fahrwerke. Da hängt ja letztendlich alles dran. Da wäre mir persönlich Alu lieber. Das kann im Hochlastfall verbiegen und bricht nicht einfach weg. Vielleicht sind meine Bedenken auch unbegründet. Ist nur so eine Gefühlssache.

    Grüße, Bernd
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  12. #282
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    Hallo,

    klar, ich kann gern noch ein Video vom Fahrwerk machen. Im Moment sind die Fahrwerke allerdings leider ausgebaut.
    Einer der beiden Graupner Compact Motoren erzeugt nämlich etwas Unwucht, sobald der Spinner drauf ist. Und ich muss herausfinden, ob es Spinner, Nabe, Motorwelle, Prop, ein Kugellager oder sonst etwas ist, was da Probleme macht. Irgendwie erinnere ich mich immer wieder an die beiden Billigmotoren aus Asien, die ich zum Erstflug drin hatte. Da gab´s nicht die geringsten Probleme, jedoch konnte man nicht erwarten, dass die Dinger mehr als ein paar Flüge überlebt hätten

    Im Übrigen möchte ich euch demnächst noch ein paar Bilder von Landelicht, Posis und Hecklicht schicken. Diese Cree und Seoul Highpower LEDs sind dermaßen hell. Ich bin sicher, die werden auch bei praller Mittagsonne super rüberkommen.

    @ Bernd,
    die GfK-Bügel, in deren Kerben die Rohre beim Anschlag nach dem Ausfahren hineinlaufen sind nicht dazu da, besondere Kräfte aufnehmen zu müssen. Wenn ich mich an Melfs Foto seines Fahrwerks erinnere: ich denke, er hatte gar keinen vergleichbaren Anschlag vorgesehen. Ist auch nicht zwingend nötig, denn durch den geraden Verlauf der "Unterrohre" werden Landestöße hauptsächlich in den hinteren Gondelhauptsspant geleitet. Der markiert nämlich den eigentlich belasteten Bereich. Doch auch hier verteilt ein weiterer Stab die Kräfte in das Rückgrat der Gondel weiter.
    Deine Bedenken hab ich - um ehrlich zu sein - also eher nicht.
    Fakt ist natürlich, dass so ein Scale-nahes Fahrwerk nicht die Festigkeit eines fetten hydraulischen oder pneumatischen Markenfahrwerks, das ohne besondere An- oder Umlenkungen auskommt, bieten kann. Landen darf man solche Filigranteile also nicht zu heftig.


    Gruß,
    Christoph.
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  13. #283
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    Moin Christoph,

    den Anschlag der Knickstreben meinte ich nun gerade nicht.
    Sondern die Lagerung des Federbügels/Tauchrohre und die hintere Lagerung/Drehpunkt der Knickstreben. Das ist doch auch aus GFK.
    Ich habe ja versucht es vorsichtig zu formulieren und möchte auch nicht meckern. Jemand der sich lange mit einem Flieger auseinandersetzt wie du hat sicher schon ein besseres Gefühl dafür entwickelt, als wenn ein Aussenstehender wie ich mal eben drüber schaut. Daher soll es auch keine negative Kritik sein. Sondern nur die Gedanken von mir bei der Ansicht der Bilder wieder spiegeln.

    Ich denke das Material GFK ist eher ein sprödes Material, je nach Wetterlage und Temperatur. Alu ist da mehr verformbar, wenn mal sehr harte Landestöße in die Zelle eingeleitet werden. Du testest ja die Konstruktion und wirst deine Erfahrungen sammeln.

    Wo liegst du aktuell eigentlich mit dem Gewicht?

    Noch ein Tipp als alter E-Flieger;
    bau nicht so viel Metall/Schrauben/Stifte ein. Das läppert sich am Ende ganz schön zusammen. Verbindungsstifte können gut aus Kohlerohr oder dünnen GFK Stangen oder auch Holzdübel erstellt werden. Weniger belastete Schraubverbindungen gehen gut auch mit Kunststoffschrauben. Gerade in Kiefer kann ein Gewinde geschnitten werden. Verstärken mit etwas dünnflüssigem Sekundenkleber, noch mal nachschneiden und dann rein mit der Kunststoffschraube. Was Fahrwerke und Tragflächen sicher an ihrem Platz hält, hält auch Servos und Sonstiges sicher. Ich verzichte zum Grossteil in meinen Fliegern auf metallische Verschraubungen und das spart gut Gewicht. Oder schafft Kapazität um stabilere Servos mit einer Nummer größer zu wählen.


    Grüße und einen schönen Sonntag, Bernd
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  14. #284
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    Guten Morgen, Bernd,

    danke für die guten Tipps. Ich bin immer offen für Ratschläge! Man wird ja mit der Zeit betriebsblind, umso wichtiger ist es die Meinungen und Ideen erfahrener Modellbauer zu hören.

    Alu wäre in der Tat nicht so hart wie das GfK-Plattenmaterial, wäre aber nicht so problemlos fräsbar und teurer. Zudem denke ich, dass die GfK-Teile recht vernünftig dimensioniert sind und die Härte an dieser Stelle erwünscht ist. Es sind dort drei verschiedene Materialstärken an GfK im Fahrwerk verbaut. Natürlich wird´s immer Landungen geben, bei denen dann etwas mehr hopps geht. Aber jedem Crashtestdummy wird´s irgenwann zuviel
    Mit dem Redesign der Comet habe ich übrigens den hinteren Fahrwerkspant verstärkt. Damit sollte das ganze noch etwas belastbarer werden. Aber man wird sehen, die praktischen Erfahrungen werden´s in der Tat zeigen, da hast Du völlig Recht.

    Die vielen goldenen Schrauben in der Schnauze sind übrigens M1,4. Die Flügel werden mit Nylonschrauben fixiert.


    Viele Grüße,

    Christoph.

    p.s.: Das Redesign ist fast abgeschlossen. Die wesentlichen Änderungen werde ich Euch demnächst kurz vorstellen. Da gibt´s ein paar interessante Gimmicks!
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  15. #285
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    Schönen Sonntag!

    - Christoph -
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