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Thema: Mitnehmer mit Spannkonus / Mitnehmer mit Madenschrauben

  1. #1
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    Standard Mitnehmer mit Spannkonus / Mitnehmer mit Madenschrauben

    Hallo zusammen,

    an allen meinen Modellen verwende ich bis dato Propellermitnehmer bzw Spinner mit Spannkonus, Beispiel

    https://www.hoelleinshop.com/Alles-f...&c=2996&p=2996

    Ein kürzlich gebraucht gekauftes Modell hat einen Spinner bzw Mitnehmer mit Befestigung durch 2 radial gesetzte Madenschrauben, Beispiel

    https://www.hoelleinshop.com/Alles-f...&c=2996&p=2996

    Eine davon greift in eine selbstgefeilte Abflachung auf der Motorwelle ein.

    Da ich den Motor tauschen muß und neue Motor wie auch alle meine anderen Motoren keine Abflachung auf der Welle hat, meine Frage:

    Benötigt eine Mitnehmermontage über seitliche Madenschrauben zwingend die Abflachung auf der Welle, dh ich müsste die Welle auch abfeilen bzw einen Spinner mit Klemmkonus kaufen?

    Oder reicht die über die Madenschrauben aufgebrachte Klemmkraft aus zur sicheren Befestigung des Mitnehmers auf der Welle und ich kann sie so lassen?

    Es handelt sich um einen 3548 - 1100kV an 3 S mit Aeronaut 10,5x6 CamCarbon Klapp

    Grüße

    Martin
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  2. #2
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    Diese Montageart wird für eine gewisse Zeit halten. Trotzdem würde ich dringend zu einer Vertiefung in der Motorwelle raten. Dadurch wird einfach die Gefahr, dass der Prop abfliegt deutlich reduziert.
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  3. #3
    User Avatar von Baloo
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    Hinweis Mitnehmer

    Hallo Martin,

    da du Klapp-Propeller verwendest, vermute ich, dass es bei deiner Frage um E-Segler geht.

    Ich habe da auch schon vieles ausprobiert und den einen oder anderen Propeller verloren bzw. das Klemmteil fast nicht mehr von der Welle bekommen.

    Seither verwende ich nur noch das Klemm-System von HM http://www.hm-system.de/html/klemm.html.

    Das geht problemlos auch bei meinem Volcano mit 5S oder der Tucan sowie Dogfighter von Multiplex.


    Gruß Bernhard
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  4. #4
    User Avatar von FAG_1975
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    Zitat Zitat von Martin Weiss Beitrag anzeigen
    Oder reicht die über die Madenschrauben aufgebrachte Klemmkraft aus zur sicheren Befestigung des Mitnehmers auf der Welle und ich kann sie so lassen?
    Ergänzender Hinweis: Die Welle und das Klemmstück entfetten!
    VG
    Karsten
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  5. #5
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    Madenschrauben brauchen immer ein Abflachung, wenn das ganze zuverlässig halten soll. Alles andere ist Murks.

    Nur auf weichen Wellen (Mabuchi) kann eine gute Madenschraube mit gehärtetem Schneidring halten, dann ist danach aber die Motorwelle kaputt (verformt).
    Für die heute übertragenen Drehmomente der BL-Motoren tun sich selbst gute Spannkonen schon schwer genug.
    --- Kessler-Modellbau.de --- Balsa für die Seele ---
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  6. #6
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    Hallo zusammen,

    danke für die Rückmeldungen. Im Endeffekt dachte ich mir das schon. Ich werd eine Abflachung reinfeilen. Aus meiner langjährigen Schraubererfahrung hab ich der Lösung ohne Abflachung eh mißtraut.

    Die übertragenen Drehmomente sind bei dem relativ kleinen Motor noch überschaubar. Mit Spannkonen hatte ich in der Leistungsklasse bis dato keine Probleme - bis auf die teilweise fast unmögliche Demontage. Da hilft dann ein kleiner Abzieher.

    Modell ist kein E Segler, sondern ein Simprop Acro Lift von 2003, eine seltsame Mischung zwischen Hotliner und E- Acro- Motorsegler (Lift off XS Fläche und Höhenleitwerk, Tiefdeckerrumpf mit 2 Bein Fahrwerk)

    Grüße

    Martin
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  7. #7
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    Ich würde wenn möglich eine kleine Anlaufverzögerung und eher weiche Bremse programmieren,
    Werte einfach ausprobieren, so ca. 0.5sec.
    Das Reduziert das Anlaufmoment und somit die Last auf die Kupplung deutlich.

    lg
    Manfred
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  8. #8
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    Ganz klar:
    Bei Madenschrauben: Abflachung auf einer Seite der Motorwelle für eine Madenschraube, gegenüberliegend Welle belassen. Das hält bei mir auch bei 5 kW, großen LS und harter Bremse.
    Diese Abflachung ist aber auch bei schwächeren Antrieben wie von Dir beschrieben absolut notwendig.

    Bei einem Klemmsystem ist eine Abflachung natürlich kontraproduktiv, hier hält es am besten bei einer „jungfräulichen“ Motorwelle, diese dann unbedingt sehr sorgfältig entfetten, ggf. minimal anrauhen.

    Viel Spaß!

    Axel
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  9. #9
    User Avatar von comicflyer
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    Diese "Abflachung auf der Motorwelle" (Laienbegriff) heißt "Schlüsselfläche" (Fachbegriff)!

    Diese Schlüsselfläche ist bei Madenschrauben erforderlich, weil sonst beim Festziehen auf der Welle ein Grat
    durch die Madenschneide entsteht. Immer! Bei gehärteten Wellen geringer, aber unvermeidlich.
    Bei guter Passung von Bohrung<>Welle bekommt man den Mitnehmer deswegen dann nur schwer
    abgezogen, weil der Mitnehmer am Grat frisst und evtl. einen Span zieht. Das ist dem Zustand des Bauteils
    und einer weiteren guten Passung nicht wirklich zuträglich... - Man könnte auch sagen: kaputt.

    Wenn die Made auf eine unterhalb der Wellenoberfläche liegende Schlüsselfläche greift, kann das nicht passieren.
    Man sollte aber bei einfeilen/eindremeln einer Schlüsselfläche diese ringsherum entgraten, sonst hat man das
    og Problem (Grat=Span) wieder.

    Vorteil Madenmitnehmer ist die bessere Demontierbarkeit. Spannkonen können derart stramm sitzen, dass
    man da schon fast einen Abzieher braucht. Kraftübertragung ist nmE eigentlich immer gegeben.

    CU Eddy
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  10. #10
    User
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    Zitat Zitat von comicflyer Beitrag anzeigen
    Kraftübertragung ist nmE eigentlich immer gegeben.
    Ja, das sollte man meinen, und doch fliegen auf den Modellflugplätzen die Mitnehmer reihenweise davon...
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