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Thema: Kontronik Pyro 400-13 mit KPG 5,2:1

  1. #1
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    Standard Kontronik Pyro 400-13 mit KPG 5,2:1

    Hallo,
    gibt es eurerseits Erfahrungen zu den Timingeinstellungen für den PYRO 400-13 mit KPG 5,2:1?

    Gruß Martin
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  2. #2
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    (SORRY - Pyro ... ich hatte Kira im Hinterkopf...Timing angepasst!)

    Ja, 14 bis 20 Grad sind optimal!
    Geändert von Gerd Giese (16.03.2020 um 21:15 Uhr)
    Gruß Gerd und alles Watt ihr Volt
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  3. #3
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    Standard Timing

    Hallo Gerd,
    danke für deine Antwort zum Timing.
    Darf ich fragen, wie Du auf diese Timingwerte kommst. Ich habe versucht Infos zu finden und fand für 10 Pol Motoren, Werte um 18-24°.
    Was spielt da noch rein.
    Das Getriebe oder ...?
    Kannst Du deine Angaben bitte ein wenig erklären?

    Danke u. Gruss
    Martin
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  4. #4
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    Avatar von Gerd Giese
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    Moin, das sind meine Erfahrungswerte von zig' hunderten Motoren die ich gemessen habe für den DriveCalculator!
    Ich messe stets so, dass möglichst der höchste Wirkungsgrad des Antriebs erreicht wird.
    ... die letzten Kontronik Motoren: https://www.elektromodellflug.de/kontronik-2018.html
    ... PYROs: https://www.elektromodellflug.de/kontronik-2014.html
    Gruß Gerd und alles Watt ihr Volt
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  5. #5
    User Avatar von lastdownxxl
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    Hallo Martin,

    das Getriebe spielt beim Timing keine Rolle. Das Timing hängt maßgeblich von der elektrischen Drehzahl (Wellendrehzahl * Polzahl/2)
    und der Motorwicklung ab. Ein Aussenläufer mit 10 Polen muss 5 mal schneller kommutiert werden für eine Umdrehung der Motorwelle wie ein Innenläufer mit 2 Polen. Die Motorwicklung besteht aus einem ohmschen Widerstand und einer Induktivität L. Der Stromanstieg wird
    durch die Wicklungsinduktivität verzögert. Mit zunehmender Drehzahl gibt es daher eine Phasenverschiebung im erzeugten Magnetfeld des Stators. Als folge stehen die Magnetfelder vom Rotor (Permanentmagnete) und vom Stator nicht mehr senkrecht aufeinander. Das Motordrehmoment nimmt daher ab. Bei einer Phasenverschiebung von z.B. 45° liefert der Motor nur noch 71% vom maximalen Drehmoment. Daher wird die Spannung früher auf die Motorwicklung geschaltet, z.B. 20°.

    Im folgenden Bild hab ich mal den Kommutierungsvorgang mit dem Timing im Bereich 0° bis 30° dargestellt.
    Dargestellt ist der Kommutierungsvorgang für ein Timing von 0°.

    Name:  Timing.jpg
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    Gruß
    Micha
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  6. #6
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    Erstmal Danke an Gerd und Micha :-)

    @ Micha:
    Wenn ich Dich richtig verstehe, ist das Timing an sich eine Manipulation der Fasenverschiebung und damit steht sie direkt in Verbindung mit dem Wirkungsgrad des Motors. Das bedeutet für mich, dass höhere Timingwerte im jeweiligen Feldbereich, zwangsläufig mit einem Drehmomentverlust einhergehen und niedrigere Timingwerte mit einem höheren. Korrekt?

    Wie sich allerdings für diese Aussenläufer-Motoren, die optimalen Timiingbereiche ermittelt werden, erschließt sich mir noch nicht. Evtl ist das auch der Grund dafür, dass man entsprechende Angaben nicht mal beim Hersteller Kontronik findet.
    Gerd sein pragmatisches Vorgehen gefällt mir sehr gut, es ist aber weit weg von Timingangaben, die ich recherchieren konnte. Kontronik teilte mir heute mit, dass ca. 18-25° Timing gut passen würden und rieten ein Autotiming mit ihren Reglern ;-)
    Ähnliches habe ich in einem Bericht von H. Hacker finden können....

    Frage an Euch:
    Ohne ausdrücklich Gerd seine pragmatisch ermittelten Erfahrungswerte hiermit anzuzweifeln, möchte ich Euch beide dennoch fragen, warum sich nun eine so große „Range“, zwischen Praxis und Theorie im Timing, darstellt?

    Danke schon mal für Eure Mühen :-)
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  7. #7
    User Avatar von lastdownxxl
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    Hallo Martin,

    ich hab 1992 eine Diplomarbeit im Bereich Vektorregelung von permanent erregten Synchronmotoren erstellt, das Timing (Phasenvorhalt der Statorspannungen) war da auch ein Kapitel.

    Das mit dem Timing ist sehr komplex. Das Timing hängt von der el. Drehzahl (Akkuspannung) als auch vom Strom (Lastmoment) ab, siehe (3-28). Mit zunehmenden Timing über das Optimum hinaus, steigt das KV vom Motor, der Motor dreht schneller und hat weniger Drehmoment. Im Prinzip entpricht ein höheres Timing einer Feldabschwächung des Rotors. Damit
    wird weniger Spannung im Stator induziert, es bleibt mehr Spannung an der Motorwicklung übrig, der Motor dreht schneller.
    Da sich der Wicklungswiderstand jedoch nicht ändert, sinkt der Wirkungsgrad.

    Das Timing hängt auch vom Regler ab, verschiedene Regler mit gleichem eingestellten Timing führen zu unterschiedlichen Ergebnissen.
    Letztes Jahr hab ich einen Kira600-24 vemessen. Mit drei unterschiedlichen Reglern gab es eine Abweichung von mehreren Prozent im KV und Leerlaufstrom.

    Auf rcgroups hab ich dazu auch mal was dazu geschrieben. https://www.rcgroups.com/forums/show...2&postcount=18

    Im Prinzip muss man das optimale Timing durch Messungen an einem Prüfstand ermitteln.

    Auszug aus meiner Diplomarbeit:

    Name:  Diplomarbeit.jpg
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Größe:  57,2 KB

    Gruss
    Micha
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