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Thema: Schlüter Heli-Baby

  1. #1
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    Standard Schlüter Heli-Baby

    Moin!

    Nachdem ich mittlerweile Besitzer zweier Segler und eines E-Doppeldeckers bin kam ich plötzlich und unerwartet zu einem kleinen Heli mit Verbrenner. Dem Schlüter Heli-Baby.

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    Ich hätte ein paar Fragen dazu, bevor es irgendwann einmal ans Fliegen geht.

    1. Von Verbrennern habe ich, zumindest in Flugmodellen, keine Ahnung. Was muss man da für einen Treibstoff tanken? Verbaut ist ein ENYA 40 Model 6002. Gibt es da fertige Gemische?

    2. Startet man den Motor einfach von Hand mit dem kurzen Stück "Keilriemen" oder wie funktioniert das?

    3. Es ist zwar kein Diesel, aber muss man da irgendwie "vorglühen"?

    4. Ist da eine Art Fliehkraftkupplung verbaut? Und dreht der Rotor gleich los wenn der Motor startet? Da bekomme ich doch gleich Panik wenn das Ding anfängt zu drehen...

    Vielen Dank schon jetzt für jeden Versucht der Hilfestellung für einen absoluten Anfänger was Helis und Verbrenner angeht.

    Gruß, Micha
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  2. #2
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    Zu den Glühzündern kann ich nichts sagen aber als Heliflieger muss ich jetzt einfach fragen: Heli fliegen kannst du schon oder?

    Ansonsten geht das Experiment mit Nostalgieheli mit wenig Leistung, uralt Gyro (falls überhaupt) zu 100 % voll in die Hose. Wäre schade um das Heli Baby. Die haben mittlerweile Sammlerwert.
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  3. #3
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    Nej, ich bin jemand, der Mut zur vollen Hose hat
    Ich habe noch nie einen Heli geflogen, aber trotzdem fand der Heli samt Zubehörkoffer und 40mHz Graupnersender seinen Weg zu mir. Ich finde das gesamte Ensemble super schick und würde mich gerne mal vorsichtig an das Experiment wagen. Meinste, das wird nix?
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Micha Err Beitrag anzeigen
    Nej, ich bin jemand, der Mut zur vollen Hose hat
    Ich habe noch nie einen Heli geflogen, aber trotzdem fand der Heli samt Zubehörkoffer und 40mHz Graupnersender seinen Weg zu mir. Ich finde das gesamte Ensemble super schick und würde mich gerne mal vorsichtig an das Experiment wagen. Meinste, das wird nix?
    Ehrlich gesagt nein.
    Verstehe mich nicht falsch, natürlich kannst du das lernen. Aber mit dem Zugang irgendwie den Motor zum Laufen bringen (leichter Part)und dann mal vorsichtig fliegen führt zu 100% zu einem Absturz.
    Erstens: Lernen den Heli einzustellen, sonst fliegt der nicht, selbst, wenn du es kannst.
    Zweitens: Am Simulator mal kurz üben. Fällt es dir leicht, dann gehe es am richtigen Modell an.

    Ich wünsche viel Erfolg. Heli fliegen macht unheimlich Spaß.
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  5. #5
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    Keine Angst, ich gehe auch nicht ganz so naiv an die Sache heran wie es vielleicht klingen mag. Z.B. habe ich hier auch einen Simulator zum Üben und Literatur um mich dem Thema auch theoretisch anzunähern. Ich möchte den schicken Heli nämlich nicht zu Klump fliegen sondern sicher fliegen
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  6. #6
    User Avatar von Martin Greiner
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    Zitat Zitat von Micha Err Beitrag anzeigen
    1. Von Verbrennern habe ich, zumindest in Flugmodellen, keine Ahnung. Was muss man da für einen Treibstoff tanken? Verbaut ist ein ENYA 40 Model 6002. Gibt es da fertige Gemische?

    2. Startet man den Motor einfach von Hand mit dem kurzen Stück "Keilriemen" oder wie funktioniert das?

    3. Es ist zwar kein Diesel, aber muss man da irgendwie "vorglühen"?

    4. Ist da eine Art Fliehkraftkupplung verbaut? Und dreht der Rotor gleich los wenn der Motor startet? Da bekomme ich doch gleich Panik wenn das Ding anfängt zu drehen...
    zu 1: Methanolsprit mit 13-15% Öl, 0-5% Nitro.
    zu 2: mit Keilriemen und Starter oder, ohne das Modell zu zerlegen - nach alter Sitte, mit dem Riemen. Wird an der Keilnut direkt über dem Gebläsegehäuse eingefädelt.
    zu 3: ja, Methanolmotoren werden mit Kerzenheizung gestartet, wenn der Motor läuft wird die abgesteckt.
    zu 4: logisch, denn anders funktioniert das nicht. Allerdings wenn das Standgas zu hoch ist kuppelt er nicht aus und dann ist schnell die Kupplung hin.

    Es ist nun nicht so dass das Modell nur von Experten betrieben werden kann (hätte sonst keiner damit fliegen gelernt).
    Allerdings hast du weder von der Mechanik noch den Komponenten einen auch nur leisen Dunst (sorry).
    Das einstellen des Helis ist nochmal eine andere Nummer, denn der Blattwinkel wird mit biegen eingestellt. Da sollte man wissen wie das geht und ein Grundwissen haben das du aktuell definitiv nicht hast.
    So wenn du das Modell mit zu viel Drehzahl betreibst, als Beispiel, fliegen dir die Heckrotorblätter um die Ohren weil die Blatthalter deutlich zu hohe Drehzahlen nicht aushalten.
    Dafür hast du eine Rotorvariante die recht unkompliziert ist, da gab es auch andere Zentralstücke.

    Viel Wissen dazu kannst du in den Büchern von Dieter Schlüter "Hubschrauber ferngesteuert" anlesen.
    Aber bitte nur diese, denn da geht es auch um das Heli-System.

    Wenn du etwas mehr Unterstützung brauchst kann ich dir das Oldie-Board auf rc-heli.de ans Herz legen, da tummeln sich die einschlägig Vorbelasteten.

    >>>und ja, scheint ein wirklich guter Zustand zu sein.<<<
    Zum "Sammlerwert" - naja, alle haben immer eine Rarität. Das mag sein wenn man eine Cheyenne hat oder eine besondere Ausführung wie eine der ersten Schlüter Cobras, richtig.
    Aber meist sind das nur eines - völlig überzogene Vorstellungen...
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