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Thema: Verschiedene Fehler

  1. #1
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    Standard Verschiedene Fehler

    Hallo,

    ich baue zur Zeit fleißig F3x-Leitwerke.

    Der Aufbau ist von außen nach innen:
    • IMC-Lack klar
    • Carboline 40g diagonal
    • 0,8mm NeoCore 50
    • 20g Cfk Vlies

    Harz ist von R&G das L und Härter GL1.
    Abgesaugt mit ca. -0,8bar.
    Stege 2mm Balsa stehend mit 25g Glas diagonal belegt.

    Leider habe dabei folgende drei Fehler:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	IMG_3365.JPG 
Hits:	12 
Größe:	659,4 KB 
ID:	2299124

    rot: Augenscheinlich Lufteinschlüsse zwischen IMC-Lack und Aussenlage
    Ich bringe zuerst das schwarz eingefärbte Harz in die Form, dann das trockene Gewebe.
    Nachdem Scharnier und Holm liegen, rolle ich mit Toilettenpapier mit wenig Druck ab.

    gelb: der Rand des Stützstoffes zeichnet sich ab und ist sichtbar.
    Der Stützstoff hat umlaufend 3mm Abstand zum Rand. Hier ist er noch nicht abgeschrägt.
    Beim nächsten Paar will ich das versuchen.

    grün: die Klappenstege zeichnen sich ab auf beiden Seiten
    Stützstoff wird vollflächig mit der Außenlage eingesaugt. Dann erst im Bereich der Stege ausgenommen.
    Dann werden die Stege erst einseitig eingeklebt, nach dem Aushärten passend geschliffen.
    Ich bin mir v.a. beim letzen Paar sicher, dass sie beim Schließen der Form untermäßig waren.
    Trotzdem sind sie auf beiden Seiten zu sehen.
    Der Holmsteg zeichnet sich nicht ab. Liegt es an dem darunter liegenden Holm? Ist es im Bereich des Scharniere einfach zu dünn mit 40er Carboline + 20er Vlies?

    Hat vielleicht einer von euch eine Idee oder Tipp?

    VG,
    Norbert
    Geändert von nko (09.05.2020 um 13:22 Uhr) Grund: Zu früh geschickt.
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  2. #2
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    Hallo Norbert,

    das Abzeichneten am Rand ist recht logisch erklärbar, da der stützstofflose Teilbereich zu dünn ist, um formstabil zu bleiben. Zumal auch das Vakuum die Kante nicht sauber kompaktieren kann und deshalb ein sichtbarer Übergang entsteht. Im professionellen Bereich werden deshalb Druckstücke aus Silikon verwendet, die kritische Bereiche zusätzlich verdichten. Das Abzeichnen der Stege ist die Folge von zu steifem Material. Depron mit Glasschlauch macht viel weniger Stress in der Verarbeitung und die Oberflächen werden dadurch besser.


    Den Bericht von Arne kennst Du bereits vermutlich: http://www.rc-network.de/forum/showt...weave-Rohacell
    Viele Grüße,
    Stefan


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  3. #3
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    Hallo Stefan,

    danke für deine Antwort.

    Arne's Post kenne ich und habe ich mehrfach durchgelesen.
    Zu seiner Qualität und dem Gewicht ist noch ein weiter Weg. Ich hab ca. 10g mehr. Ca. 2-3g brauche ich durch das Vlies, das säuft Harz ohne Ende, ist aber in der Handhabung sehr angenehm. Weitere 2-3g durch deutlich mehr Verklebeharz beim Schließen. Den Rest vermute ich in meiner Wurzelrippe, die ja letztlich nur aus Klebeharz besteht.

    Das Problem der Stützstoffabzeichnung habe ich beim letzten Leitwerkssatz nicht mehr gehabt.
    Das anschrägen der Kanten des Stützstoffes vor dem ersten Einsaugen hat das wohl gelöst.

    Die sich abzeichnenden Stege habe ich immer noch, kann es mir aber nicht erklären: zB weiß ich dass die Steckung (ich habe eine 50mm lange Hülse ins Leitwerk geklebt) höher war als der Holmsteg, aber die Hülse sieht man aussen nicht, aber den Holmsteg schon.
    Ich habe mehrfach mit Knete probiert ob die Höhe passt sowie auch mit Alufolie. Ich bin mir sicher, dass da Luft zwischen Stegen und Schale war.

    Und wieso zeichnet es sich auf beiden Seiten ab? Ich klebe doch erst eine Seite ein, prüfe/schleife dann die Höhe passend und schließe dann erst.
    Dann sollte es sich doch auf der zuerst verklebten Seite nicht abzeichnen?

    Man sieht auch die Haftfäden der Gelege der Holme, obwohl ich die Fäden nach innen gelegt habe. Werde hier wohl doch wieder auf Rovings zurückgehen.
    Oder gibts Gelege ohne diese Fäden? So á la SpreadTow?

    VG,
    Norbert
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