Servus,
nachdem ich in den letzten Tagen die Möglichkeit hatte, mit dem Womo durch Sachsen zu reisen, muß ich hier meine Eindrücke über die Sachsen loswerden.
Warum - weil ich nur außerordentlich freundlichen, hilfsbereiten und liebenswürdigen Menschen begegnet bin.
Am besten beschreibt das mein Erlebnis in einem Dorf (Kleinstadt) wo gegenüber von einem Museum (in welchem alle im Osten produzierten Motorräder ausgestellt sind - war leider geschlossen) eine Metzgerei (Fleischerei) in der Mittagszeit geöffnet war.
Ich betrete den Laden und frage nach einer Brotzeit - worauf mich die Verkäuferin fragend ansieht - etwas zum Essen wiederhole ich - worauf Sie mich fragt, ob etwas warmes gemeint sein - nein - eine Wurstsemmel wäre in Ordnung - was Sie fragen lässt, ob denn eine Doppelte das richtige sei - ich bejae - Sie öffnet die Kasse, entnimmt etwas Kleingeld und verlässt den Laden.
Kurze Zeit später kommt die Dame mit der Semmel zurück und fragt, ob ich Butter auf die Semmel möchte - manchen Kunden sei das ja zuviel - ich bejae erneut und und Dame fängt an zu schmieren.
Auf die Frage nach dem Belag der Semmel frage ich nach den regionalen Köstlichkeiten und erhalte prompt zwei Empfehlungen - die Leberwurscht und eine Art Polnische - ich entscheide mich für Beides.
Fragend, ob mir die Leberwurst mit Butter nicht etwas zu fett sei - was ich verneine und feststellend, dass ich die Polnische nicht in der Semmel essen kann frägt mich die Dame, ob auf der einen Semmel etwas mehr Butter in Ordnung wäre - sonst wirds ja zu trocken - ich bejae schon wieder und bekommen das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht.
Nach einem kurzen Gespräch über die wunderschöne Decke im Laden verlasse ich die Metzgerei.
Dieses Beispiel ist nur exemplarisch für viele freundliche Kontakte - Sachsen - ich komme wieder.
Und wer die Dame kennt, welche am vergangenen Freitag im Laden war - viele liebe Grüße von dem Bayern - welcher wie drei Tage Camping aussah.
So - das wollte ich einfach loswerden!
Armin




Zitieren

Lesezeichen