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Thema: Pufferakuu bei Kontronik Jazz 80-6-18??

  1. #1
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    Standard Pufferakuu bei Kontronik Jazz 80-6-18??

    Habe für meinen Flamingo 06 ein Kontronik Drive Set 601 zugelegt. Dieses entält einen Jazz 80-6-18. Verwende 5 analoge Servos (Hitec 81MG) und einen digitalen Servo für das Höhenruder (Robbe 550MG/BB).

    Habe im Forum bereits die Beiträge zu Empfängerakkus gelsen und bin mir nun nicht sicher, ob ich einen Pufferakku verwenden soll oder nicht und wenn ja welchen. Es gibt ja die unterschiedlichsten Meinungen dazu. Die meisten schlagen einen Pufferakku mit 4 Zellen vor, aber was für eine Kapazität soll er haben? Andere wieder meinen ein zusätzlicher Pufferakku bringe überhaupt nix!?

    Wäre für Eure Tipps dankbar.

    Weitere Frage hab ich noch: Wenn ich einen Pufferakku verwende, brauche ich dann einen Ein/Ausschalter im Modell, oder kann ich den Akku einfach an einen freien PLatz am Empfänger hängen? BIs jetzt bin ich lediglich Flieger mit 4 Servos geflogen und habe deshalb nie einen Empfängerakku bzw einen Schalter verwendet. Bitte auch diesbezüglich um Hilfe.

    Philipp
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  2. #2
    Vereinsmitglied Avatar von Maistaucher
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    Hallo Phillip,
    selbstverständlich benötigst du dazu einen Schalter.
    Ansonsten wäre der Empfänger im Dauerbetrieb mit all seinen Konsequenzen.

    Ob Pufferakku oder nicht, wie du selber sagst, gibt es bereits viele Meinungen.
    Sie hier zu wiederholen wäre unsinnig.
    Ich selber bin der Kontronik-Empfehlung gefolgt und habe einen verbaut.
    Siehe auch meinen BE-Magazin-Bericht.

    Gruß,
    Maistaucher
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    Wer nicht dabei war, dem ist nicht mehr zu helfen.
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    Heute schon in das RCN-Magazin geschaut?
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  3. #3
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    Philipp,
    das "Problem" der Jazz 80-6-18 ist die etwas geringe BEC Spannung von nur 4.8 - 4.9V.
    Dadurch wird unweigerlich zuerst ein NiCad "Stützakku" leergesaugt bevor das BEC belastet wird.
    Ich habe dieses Jahr bei einem auf "Enelloop" Zellen als Stütze umgestellt. Diese haben eine merklich höhere Spannungslage. Dadurch wird sehr lange zuerst das BEC herangezogen. Und später wahrscheinlich der Stützakku weniger belastet. Dies kann schön mit der Spannungsansage des Picolarios verfolgt werden.
    Bei 2 anderen fliege ich nur mit "Gottvertrauen" als "Stützakku"...
    Gruss Jürgen
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  4. #4
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    Hallo,
    also ich kann Jürgens Aussage nicht nachvollzeihen, aus meiner Sicht wird eher anders herum ein Schuh daraus.
    Der Empfänger nimmt solange den Strom aus dem Stützakku, bis der das gleiche Spannungsniveau wie das BEC hat.

    Ein Akku mit hohem Spannungsniveau ist also auf dem BEC-Niveau relativ leerer. Ein NC-Akku hat bei 4,9V noch knapp die Hälfte an Kapazität, und da er nur die Spitzen ausgleichen muß, hält das normalerweise noch sehr lang.
    Gruß
    Thommy
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  5. #5
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    Ich machte einfach diese Erfahrung:
    nach etwa 3 Flugtagen am Gaugen war der 4 Zellen AA NiMh Stützakku regelmässig leer. Also war das BEC eher "inaktiv".
    Die Eneloop dieses Jahr hatten immer noch gut 4.9V. Wurden also kaum gebraucht. Und es konnte auch kaum etwas nachgeladen werden. Ob sie mit 1,2V "leerer" sind als gewöhnliche NiMhs weiss ich nicht. Spielt hier auch keine Rolle.
    Was ich sagen möchte: wenn schon Stützakku, dann nur "Eneloop". Aber nie gewöhnliche AA NiMhs.
    Gruss Jürgen
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  6. #6
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    Da wurde hier doch schon jede Menge diskutiert; einfach mal die Suche benutzen.

    So lange der Stützakku über den 4,8V des BEC liegt, kommt der Strom von diesem, erst danach vom BEC.

    D.h. wenn das BEc mal wirklich Hilfe braucht, dann ist der Stützakku schon ziemlich leer (zum Stützen reichts ja aber meistens noch).

    Gruß von einem der alle Jazz 80 nur mit BEC fliegt, also ohne Stützakku !!
    Egal ob Heli, F3B Modell oder Schleppmodell...

    Und ich hatte (auf Holz klopf) noch NIE irgendwelche Probleme (was sich dank Unilog auch leicht überprüfen lässt (Spannungsniveau des BEC))
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Tobi Schwf
    Gruß von einem der alle Jazz 80 nur mit BEC fliegt, also ohne Stützakku !!
    Egal ob Heli, F3B Modell oder Schleppmodell...
    Und ich hatte (auf Holz klopf) noch NIE irgendwelche Probleme (was sich dank Unilog auch leicht überprüfen lässt (Spannungsniveau des BEC))
    ... kann ich nur Bestätigen und Ergänzen:
    UniLog kann zusätzlich einen Empfängerkanal "nach Störungen" aufzeichnen - auch hier kein Unterschied zum normalen BEC zu erkennen!
    Mit fliegerischen "DC-16" Grüßen

    Gerd

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  8. #8
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    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Man sieht, die Lager sind gespalten. Um jedenfalls auf der safe-side zu liegen, werde ich mir einen eneloop-Pufferakku zulegen. Reichen dann die 800mAh aus oder soll ich besser die 2000 nehmen? Als Pufferakku glaube ich, dass 800mAh ausreichen müssten.

    Philipp
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  9. #9
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    ES geht nicht um die Kapazität. Es geht um die Belastbarkeit. Was nützt es, wenn unter Last die Spannung zusammenbricht?
    Wenn schon, denn schon...
    Gruss Jürgen
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  10. #10
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    Miss mal den Strom deiner 5 blockierten HS81.
    Du wirst stauen, besser sind hier die HS85
    Ich hab schon 2A an einem blockierten HS81 gemessen.
    Also bei 5 HS81 kann das BEC überfordert sein.
    der Ralf
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  11. #11
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    Hi Leute

    Bei den Eneloop muß was dran sein - tausche meine 2 Jahre alten HR3U gegen Eneloop aus.

    Mein Pufferakku (Sanyo HR3U Würfel) welcher eine Ladeschlussspannung von ca. 5,89V hat ist nach einem ca. 1,5h dauernden Einsatz erstaunlicherweise ziemlich leer d.h. die Spannung nach dem fliegen ist so bei 5,0V

    Ich kann mir nicht erklären warum nach so "kurzer" Zeit die Spannung so zusammensackt? In dem selben Modell welches ich auch noch mit einem Seglerrumpf betreibe und den selben Akku einsetze (D.H Anzahl und Type der Servos sind die selben) hab ich nach 1,5h Segeln noch eine Spannung von 5,38V

    Gruß
    Steve
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Elektroralf
    Miss mal den Strom deiner 5 blockierten HS81.
    Du wirst stauen, besser sind hier die HS85
    Ich hab schon 2A an einem blockierten HS81 gemessen.
    Also bei 5 HS81 kann das BEC überfordert sein.
    ... alle auf einmal, ist dann überhaupt die BEC noch entscheidend?
    Äh - ich hoffe Du empfiehst in Zukunft nicht nach dieser Methode den passenden Controller
    bezogen auf den (blockierten) Antriebsmotor ...
    Mit fliegerischen "DC-16" Grüßen

    Gerd

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  13. #13
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    Hallo

    Ich habe im EM auch einen Kontronikregler mit BEC und Pufferakku im Einsatz (4xGP2000).

    Es ist schon richtig, dass zuerst der Pufferakku gebraucht wird. Und zwar solange bis sich die Spannungen angeglichen haben. Aber! Das BEC kann den Akku NICHT genügend aufladen, wenn überhaupt. Jede zusätzliche Belastung, die unter die vom BEC erzeugten ~4.9V geht, wird durch den Akku wirkungsvoll gepuffert. Wenn sich die Spannung wieder erholt hat, bleibt der Akku auf seinem (tieferen) Ladungsniveau stehen.

    Pufferakku ist sowieso der falsche Ausdruck, weil gepuffert wird mit Regler-BEC eigentlich gar nichts. Die Hersteller der Regler müssten eine Spannung von ~5.4V anpeilen um der Sache wieder gerecht zu werden. Am besten man kauft sich einen qualitativ guten Spannungsregler mit einstellbarer Ausgangsspannung und lässt das BEC im Regler sein.

    Gruss
    Uwe
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  14. #14
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    Das Thema BEC und Pufferakku wurde schon vor Jahren ausgiebigst diskutiert. Die Suchfunktion (zur Not auch im Nachbaruniversum ) hilft weiter:

    http://www.rclineforum.de/forum/thre...?threadid=7853

    Jürgen
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  15. #15
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    Aus meiner Sicht würde es reichen die Bedienungsanleitung zu lesen und den Herstellervorgaben zu folgen. Dann erübrigt sich jeglich Diskussion
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