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Thema: Antriebsempfehlung Katja

  1. #1
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    Standard Antriebsempfehlung Katja

    Hallo!

    Ich bin seit einigen Jahren nicht mehr als Schiffsmodellbauer aktiv (bin zum Modellflug abgewandert ), und von daher nicht mehr so ganz fit, was Antriebsauslegung für Modellboote angeht.

    Mein Sohn (12 Jahre) ist aber für die Fliegerei nicht zu begeistern. Dafür möchte er jetzt aber Modellboot fahren. Als erstes Modell, das er auch selber bauen wird, haben wir uns auf eine Katja von Krick/romarin (ehemals robbe) geeinigt.

    Jetzt stellt sich mir die Frage nach dem Antrieb. Dass die Katja kein Rennboot ist, ist mir schon klar. Soll sie auch gar nicht sein. Aber wenn sie nur langsam wie eine Hafenbarkasse daher tuckert, wird das meinem Sohn auch keinen Spaß bereiten. Also ins Gleiten sollte sie schon kommen.

    Was sollte da sinnvollerweise für ein Antrieb rein? Und sollte man evtl. gleich eine 4 mm Welle einbauen, um Tuningpotenzial zu haben?
    Hat da jemand eine Empfehlung für mich?

    Beste Grüße,

    Lutz
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  2. #2
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    Standard Antrieb

    Moin,

    ich glaube mit der Standardmotorisierung dürft die Katja schon ganz flott unterwegs sein.
    Evtl könnte man ja auch einen Brushless in der 400er größe einsetzten.

    Eine 4mm Welle würde ich auf jeden Fall nehmen, da bleibt dann noch Potenzial für tunen.
    Gruß Ragnar
    Sailor und Powerboater und der Micro Star 400 soll den Hangar verlassen.
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  3. #3
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    Standard

    Ich hatte damals eine Dolly, die war mit Speed 400 motorisiert. Statt des vorgesehenen 6V Bleiakkus hatte ich aber von den Autos noch einen 7,2V NiCd-Akku über, damit war das Ding leichter und übermotorisiert. So kam auch die Dolly ins Gleiten ;-)
    Ich denke auch ein BL-Antrieb in 400er Größe sollte der Katja mehr als auf die "Beine" helfen.

    LG, Björn
    Holla the woodfairy! http://modellbau.bug-soft.net
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  4. #4
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    Danke für die Antworten. Dann kommt da erst mal ein klassischer Speed 400 rein, aber mit 4 mm Welle.
    Mal sehen, wo das enden wird...

    Beste Grüße,

    Lutz
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  5. #5
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    Hallo Lutz,

    Dann nimm doch gleich einen 480er, wenn Du einen passenden Regler hast.
    Der Speed 400 hat eine 2,3mm Welle. Da wird die Kupplung dann für nichts anderes passen.
    Mit der 3,2mm bist Du deutlich flexibler.
    Wenn Du aber eh alle Kupplungsmasse schon daliegen hast, ist es natürlich egal.
    Meiner Meinung nach reicht aber ein 480er dicke.

    Gruß,
    Karl-Heinz
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  6. #6
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    Hallo Karl-Heinz,

    den Speed 400 habe ich aber eh noch hier liegen, einen 480er müsste ich extra bestellen.

    Dazu habe ich eine Kardan mit beidseitiger 4mm Aufnahme (bzw. die Einzelteile dafür). Als Adapter für die 2,3 mm Welle fertige ich mir eine passende Buchse.
    Als Regler habe ich auch noch einen 15A Vor-/Rück-Regler von Modellbauregler.de im Fundus gefunden, der dürfte ja gut zu der Antriebskonfiguration passen.

    Dann habe ich hier noch diverse Motoren in Speed 500 und 600 Größe liegen, damit könnte man später aufrüsten. Ich werde schon mal passende Befestigungslöcher in den Motorspant bohren. Geht jetzt sicher noch deutlich einfacher, als das später im verbauten Zustand zu versuchen.


    Was ich mich noch frage: Ich habe hier ein paar Brushless-Außenläufer, die eigentlich für 450er-Helis gedacht sind, liegen (z.B. einen Turnigy Rotordrive 450 mit 3400kV). Die würden von Größe und Befestigungslöchern dem 400er entsprechen, aber mit deutlich mehr Leistung (500W). Würde so ein Motor, evtl. an 2s LiPo, Sinn ergeben? Oder würde die Schraube da nur sinnlos kavitieren?

    Beste Grüße,

    Lutz
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  7. #7
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    Standard BL Aussenläufer

    Hallo Lutz
    In der Nautic verwende ich einen 2830 Aussenläufer mit 1300 U/V an der klassischen 30mm Dreiblattschraube und einem 2S Lipo.
    Das führt zu ca 8-10A Stroamaufnahme und einem "sportlichen" Fahrbild im Halbgleitermodus. Ein solcher Antrieb würde der Katja sicher auch gut stehen.
    Höhere spezifische Drehzahlen werden sicher zu Lasten des Gesamtwirkungsgrades gehen und zu Kavitation am Propeller führen

    Gruß von den Externsteinen

    Stefan

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  8. #8
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    Hallo Lutz,

    Stefan hat schon grundsätzlich Recht mit dem was er sagt.
    Allerdings hast Du ja wohl eh alle Komponenten rumliegen.
    Ich persönlich finde es unerheblich ob so ein Boot 15min oder 18min fährt wegen Wirkungsgradunterschieden.
    Ich würde es deshalb einfach probieren.
    Dann noch nen älteren Lipo der nicht mehr so viel Druck hat und ne kleinere Rennschraube und los gehts.
    Falls Du dann aber viel Halbgas fahren willst sollte der Regler das abkönnen.

    Gruß, Karl-Heinz
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  9. #9
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    Wie gesagt, es geht um ein Boot für meinen Sohn, der mal Modellbootfahren möchte. Da sollen erst mal Komponenten rein, die ich eh da habe. Und einen Brushless in der Größenordnung und mit der spezifischen Drehzahl, wie der von Stefan verwendete, habe ich leider nicht da.

    Also wie gesagt, erst mal der Speed 400. Und sollte der dann zu langsam sein, können wir uns ja durch die halbwegs passenden Motoren aus meinem Fundus durchprobieren. Mehr als schiefgehen kann das auch nicht.

    Und sollte mein Sohn dauerhaft Spaß am Modelbootfahren entwickeln, ist ein passender Brushless sicher 'ne Überlegung wert. Ich behalte den auf jeden Fall für später im Hinterkopf.

    Besten Dank noch mal für die Tips,

    Lutz

    p.s.; @StefanG: Kann es sein, dass wir uns von früher von der Micro Magic her kennen?
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