Aufgrund der Diskussion um Bauteile aus dem Drucker hab ich mal beim Verband folgende Frage gestellt:

"Hallo! Ich hätte einmal gerne gewußt ob die Verbände daran arbeiten internationale Regeln für F3 RES aufzustellen. Im Forum hier tauchen immer wieder Diskussionen auf, weil Bausätze mit Teilen bestückt werden die scheinbar nicht in allen Ländern zugelassen sind. Die B-Mod sind dort von den deutschen abweichend oder gar nicht vorhanden.
Es würde für alle die Lage vereinfachen wenn zumindest europaweit die selben B-Mod gelten würden. Tut sich da was?

Gruß aus Lünen"

Als Antwort bekam ich folgendes Schreiben:

"Hallo Herr ...,
aktuell arbeiten wir nicht an einem internationalen Regelwerk.
Der RES Arbeitskreis hat sich in 2016 mit einer RES Eurotour
beschäftigt, welches auf einem Internationalen Regelwerk basiert hätte.
Zu der Zeit waren sich die aktiven Piloten einig, dass der Reiseaufwand durch
Europa für den Einzelnen zu hoch sei.
Zeitgleich wurde das nationale Regelwerk entsprechend der gesammelten Erfahrungen angepasst.
Es entstand ein eindeutiges und unter den Piloten akzeptiertes deutsches Regelwerk. Bisher wurde dieses Regelwerk auch von der internationalen Beteiligung beachtet.
Die derzeit entstandenen Diskussionen bei RCN können auf der Grundlage des Regelwerks eindeutig geregelt werden.
Wenn Hersteller für sich in Anspruch nehmen, sie hätten einen Bausatz, der unter Einsatz von 3D Druck Formteilen den Regeln entspräche, ist das eindeutig falsch!
Diese Modelle können bei einer D- Tour oder einer DM nicht zum Einsatz kommen bzw. nicht gewertet werden.
Ein weitere Öffnung des Regelwerks in den Bauvorschriften zu Gunsten der Verwendung von Kunst-oder Faserverbundstoffen entspräche nicht mehr dem Charakter der RES Klasse.

Holm und Rippenbruch

Grüße Dirk Spangenberg
Referent RES im DAeC"

Soweit die Aussage eines Verbandes.