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Thema: Endlich Vegetarier?

  1. #16
    User Avatar von Claas
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    Zitat Zitat von Daniel Jacobs Beitrag anzeigen
    Hey,

    Aber deswegen fange ich nicht an auf Fleisch zu verzichten, den es ist im Kreislauf des Lebens normal das irgendwer gefressen wird, wenn der Mensch dem Falschen Tier zu nahe kommt, ändert sich auch des öfteren die Nahrungskette...
    Du könntest aber deiner Fresslust dein Gewissen gegenüberstellen, das kann der Löwe nicht.
    Es ist auch im Kreis des Lebens normal den Nachbarn über den Haufen zu schießen weil er eine andere Religion oder Hautfarbe hat - normal ist leider nicht moralisch richtig.
    Moral ist letztlich Mehrheitsansicht bzw. sie ist auf der Seite des Stärkeren. Sad but true.

    Edit: Ich bin selber schuldiger als schuldig, habe jahrelang unreflektiert gefressen was mir schmeckte, dann in einer hellen Minute ein kleines bisschen drüber nachgedacht und zu der Überzeugung gekommen, dass es da nur eine Lösung geben kann. (Jedenfalls für mich.)
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  2. #17
    User Avatar von ConEx
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    Zitat Zitat von Wilf Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von grossiman Beitrag anzeigen

    Aber Günther, jetzt rechnest du bitte nochmal und sagst uns allen wie viel Ackerland benötigt wird um ein Rind bis zur Schlachtung zu füttern. Nur mal so als Anhaltspunkt, es werden 17Kg Getreide benötigt um 1Kg Rindfleisch zu erzeugen. Und der Wasserbedarf von einem Rind ist etwa 6 mal so hoch wie bei Hülsenfrüchten.


    Gruß Andreas
    Das kann ich Dir auf den Quadratzentimer genau sagen: Null komma Josef. Rinder fressen Gras, kein Getreide.

    Natürlich, von den gstudierten (Möchtegern-) Experten hört man die schönsten Zahlen. Aber nur deshalb, weil sie in ihrem ganzen Leben noch keine Kuh auf der Weide gesehen haben.
    Ach Ja? Vielleicht auf dem Biobetrieb nicht aber bei der Massentierhaltung germanischer/k.u.k Ausprägung schon! Angebotsbeispiel gefällig?

    Unser Kraftfutter-Sortiment für die (Rinder)Mast
    Region Bayern, ohne Schwaben und Unterfranken

    Produktname Produktbeschreibung
    • Bonimal RK 40 RS OG* Eiweißergänzer mit einem hohen Anteil an Sojaextraktionsschrot für die intensive Mast mit Maissilage und Getreide
    • Bonimal RK 40 RS Eiweißergänzer mit einem hohen Anteil an Sojaextraktionsschrot für die intensive Mast mit Maissilage und Getreide
    • Bonimal RK 44 OG* Eiweißergänzer mit einem hohen Anteil an Sojaextraktionsschrot für die intensive Mast mit Maissilage und Getreide
    • Bonimal RK Bullen 203 OG* komplett mineralisiertes Rindermastfutter für eine einfache sichere Rindermast
    • Bonimal RK 404 E Eiweißergänzer für die wirtschaftliche Mast mit Maissilage und Getreide
    • Bonimal RK 404 SP Eiweißergänzer für die wirtschaftliche Mast mit Maissilage und Getreide
    • Bonimal RK SojaPlus OG* sehr hochwertiger Eiweißergänzer ohne Futterharnstoff, für den Eiweißausgleich in Mischrationen (TMR)



    Bei uns ist auch nicht viel anders: Hier eine Angebotsübersicht eines der grössten CH- Futtermittelproduzenten.

    Du Experte!

    PS: Ich habe gelernt dass der Zeitpunkt an dem die Tiere zur Schlachtbank gebracht werden, in Fachkreisen "Ausstallung" genannt wird. Süss, nicht?
    Geändert von ConEx (30.06.2020 um 06:51 Uhr) Grund: Ergänzung Spezialausdruck
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  3. #18
    User Avatar von BNoXTC1
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    Ich kann da nur Daniel seine Meinung bestätigen..

    Ich esse viel Fleisch, ohne Fleisch gehts eigentlich nicht Gemüse eher weniger.. wir schauen auch auf die Herkunft usw des Produktes. Aber im Endeffekt mache ich mir da keine Gedanken, solange es schmeckt.

    Leben und leben lassen..
    Mfg Karl
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  4. #19
    User Avatar von GC
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    Zitat Zitat von ;5055549
    ...

    Ich esse viel Fleisch, ohne Fleisch gehts eigentlich nicht ...
    Wieso eigentlich?


    Zitat Zitat von ;5055549
    ...Gemüse eher weniger.. ...
    Ist nicht unbedingt sehr gesund.


    Zitat Zitat von ;5055549
    ... Aber im Endeffekt mache ich mir da keine Gedanken, solange es schmeckt.

    ...
    Eigentlich sehr schade. Ist das Denken nicht ein wesentlicher Bestandteil unser Zivilisation? Letztendlich geht es hier wohl nur um den egoistischen Gaumenkitzel.


    Zitat Zitat von ;5055549
    ...

    Leben und leben lassen..
    Darum geht es gerade. Wer Fleisch isst (und da bin ich auch teilweise sehr inkonsequent gewesen, versuche es aber künftig besser zu machen) kann eben nicht "Leben lassen". Er muss töten oder töten lassen.
    Fliegergruß Gerhard
    Es muss nicht alles Sinn machen - es reicht, wenn es Spaß macht!:D
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  5. #20
    User Avatar von gringo
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    Bleibt einfach Alle locker.
    Die Vorsitzende der Grünen KGE hat vorgeschlagen,
    alle großen Schlachthöfe abzuschaffen.
    Und wer weiß, was nächstes Jahr final gewählt wird,
    Corona verfliegt vielleicht bis dahin,
    dann wird eine neue Sau durch Deutschland getrieben.
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  6. #21
    User Avatar von Daniel Jacobs
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    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen

    Darum geht es gerade. Wer Fleisch isst (und da bin ich auch teilweise sehr inkonsequent gewesen, versuche es aber künftig besser zu machen) kann eben nicht "Leben lassen". Er muss töten oder töten lassen.


    Richtig, ist aber vollkommen normal. Und absolut nicht verwerflich. Wenn die ganzen Tiere zum Spaß getötet und weggeworfen werden würden ok, das wäre verwerflich. Allerdings werden diese Tiere (zum sehr großen Teil) gegessen. Dienen also dem Kreislauf des Lebens.

    Schon mal drüber nachgedacht, das es Pflanzen eventuell auch nicht behagt gegessen zu werden? Sonst würden sich viele Pflanzenarten wohl eher nicht über Pheromone zur wehr setzen um ihre Fress feinde von anderen Fress feinden verspeisen zu lassen, oder Pflanzen würden auch keine Gifte entwickeln die andere Tiere davon abhalten die Pflanze zu essen. Aber ok, ne Pflanze hat keine niedlichen Kulleraugen und gibt auch keine töne von sich. Da ist es dann wohl egal ob "getötet" wird. Und ja ist es, denn es ist auch da der Kreislauf des Lebens, Fressen und Gefressen werden, wer sich nicht ausreichend dagegen schützt landet nun mal im Magen irgendeines Lebewesens, vollkommen normal.

    Und wer so konsequent ist auf tierische Nahrung zu verzichten, weil einem die Tiere sooo leid tun, sollte das auch bei Pflanzen machen, denn auch diese kommunizieren untereinander, nur eben anders als Tiere. Also sei konsequent und verzichte auf Nahrung, denn alles was Du isst, lebte mal. Auch Pflanzen. Ok, das würde jeden Vegetarier vor ein existentielles Problem stellen, wäre aber konsequent.

    Gruß.
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  7. #22
    User Avatar von Daniel Jacobs
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    Zitat Zitat von Claas Beitrag anzeigen
    Du könntest aber deiner Fresslust dein Gewissen gegenüberstellen, das kann der Löwe nicht.
    Es ist auch im Kreis des Lebens normal den Nachbarn über den Haufen zu schießen weil er eine andere Religion oder Hautfarbe hat - normal ist leider nicht moralisch richtig.
    Moral ist letztlich Mehrheitsansicht bzw. sie ist auf der Seite des Stärkeren. Sad but true.

    Edit: Ich bin selber schuldiger als schuldig, habe jahrelang unreflektiert gefressen was mir schmeckte, dann in einer hellen Minute ein kleines bisschen drüber nachgedacht und zu der Überzeugung gekommen, dass es da nur eine Lösung geben kann. (Jedenfalls für mich.)



    Meine "Fresslust" Kontroliere ich so wie ich Hunger habe, das ist mal ein Steak, mal ne schüssel Kornflakes, mal ein Brot...

    Wenn das für Dich normal ist deine Nachbarn wegen solchen Gründen übern Haufen zu schießen, bin ich froh nicht in deiner nähe zu wohnen... Ich werfe mit meinen Nachbarn lieber hier und da mal ein Stück Fleisch auf den Grill und Trinke dabei ein Bierchen, egal wie se aussehen oder welchen unsichtbaren Freund se haben.

    Wenn Du das für Dich selber reflektiert hast ob Fleisch ja oder nein, dann schön und gut, mach das. Esse was Du willst, ich mach es auch.

    Und Moral sollte man nicht auf die Mehrheit übertragen, denn nicht immer die Ansicht der Mehrheit richtig und vertretbar.
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  8. #23
    User Avatar von Vallenfyre
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    Also ich esse seit längerem kein Fleisch mehr und verzichte auch auf Kuhmilch und weitestgehend auf Käse und andere Tierische Produkte.
    Motto: So Vegan wie möglich, so vegetarisch wie nötig.

    Hauptächliche Motivation: Gesundheitliche Gründe - Moral kam für mich erst an zweiter Stelle, steht mittlerweile aber deutlich weiter im Vordergrund als anfangs gedacht.

    Mir geht es definitiv besser (vorher ging es mir auch nicht schlecht!!), ich bin beim (teilweise Leistungs-)Sport fitter und das Essen ist besser geworden weil einfach viel mehr drauf geachtet wird was man sich reinhaut und mehr selber frisch gekocht wird.

    Fazit: ich persönlich würde Fleischkonsum/Tierisch basierte Lebensmittel gleichsetzen mit Rauchen.... braucht kein Mensch und wenn mans erstmal aufgegeben hat fühlt man sich rückblickend gesehen besser als vorher. Körperlich und moralisch.

    Ich kann nur jeden motivieren es einfach mal auszuprobieren - man entdeckt auf einmal leckere Alternativen und begibt sich ja auch kulinarisch auf eine neue Reise...
    Schaden wird es niemand.

    Als Inspiration empfehle ich den Film "The Game Changers" .... wenn auch hier und da sicher eine Umdrehung zuviel, werden dabei doch sehr spannende Inhalte gezeigt was Fleisch und andere tierische Produkte mit unserem Körper machen (Stichwort: Krebs)

    Aber missionieren möchte ich nicht ... jeder muss sich selber darüber im klaren was er/sie damit sich selbst und der Umwelt antut.
    Wer mich zu einer fleischlastigen Grillparty einlädt wird sicher kein Gespräch reingedrückt bekommen.

    In diesem Sinne ... du bist was du isst !




    Ahja - abgenommen hab ich nicht ... is nix dran zum Abnehmen
    Battle of Britain - Model Squadron
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  9. #24
    User Avatar von gringo
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    Leute, lügt euch doch nicht selbst in die Tasche.

    Daß Fleisch vom Tier Schadstoffe enthält ist Jedem klar.
    Der Fairness halber sollte man aber auch sagen, daß Obst und Gemüse
    sehr intensiv behandelt werden. Das, was wir aus der Obst-+Gemüsetheke
    nehmen kommt in dieser Reinheit in der Natur nicht vor.

    Wir können jetzt diskutieren was schädlicher ist,
    Antibiotika im Fleisch oder Unkrautvertilgungsmittel im Gemüse
    oder Spritzmittel im Obst ?

    Bleibt einfach realistisch !
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  10. #25
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    Zitat Zitat von Daniel Jacobs Beitrag anzeigen
    Schon mal drüber nachgedacht, das es Pflanzen eventuell auch nicht behagt gegessen zu werden? Sonst würden sich viele Pflanzenarten wohl eher nicht über Pheromone zur wehr setzen um ihre Fress feinde von anderen Fress feinden verspeisen zu lassen, oder Pflanzen würden auch keine Gifte entwickeln die andere Tiere davon abhalten die Pflanze zu essen. Aber ok, ne Pflanze hat keine niedlichen Kulleraugen und gibt auch keine töne von sich. Da ist es dann wohl egal ob "getötet" wird. Und ja ist es, denn es ist auch da der Kreislauf des Lebens, Fressen und Gefressen werden, wer sich nicht ausreichend dagegen schützt landet nun mal im Magen irgendeines Lebewesens, vollkommen normal.

    Und wer so konsequent ist auf tierische Nahrung zu verzichten, weil einem die Tiere sooo leid tun, sollte das auch bei Pflanzen machen, denn auch diese kommunizieren untereinander, nur eben anders als Tiere. Also sei konsequent und verzichte auf Nahrung, denn alles was Du isst, lebte mal. Auch Pflanzen. Ok, das würde jeden Vegetarier vor ein existentielles Problem stellen, wäre aber konsequent.
    Servus,

    Richtig. Und da gibt es ja die Frutarier. Die werden dann die Veganer als moralische Elite bald ablösen und als ganz furchtbar böse anprangern.
    Aber wenn man das weiter denkt müßte dann eine Bewegung entstehen die nicht nur keine lebenden Pflanzen isst sondern auch keine Produkte die von Pflanzen stammen. So wie die Veganer keine tierischen Produkte essen. Und ist es denn nicht genauso unethisch Pflanzen(Lebewesen) nur zum Zwecke der Ernährung zu züchten. Ganz egal ob man die Pflanze selbst oder deren Früchte oder deren sterblichen Überreste "erntet"?

    Was bleibt uns dann? Ernährung aus dem Labor mittels vollsyntetisch hergestellter Nahrung. Die Lebensmittelriesen arbeiten ja bereits daran. Ein Schelm wer jetzt da einen Zusammenhang herstellt uns böses denkt.

    Schelmische Grüße Kurt
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  11. #26
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    kurt, letzteres ist doch eine gute alternative.
    mir ist es wurscht ob die bratwurscht vom 3D-drucker kommt oder von einem biometzger.
    solange sie so riecht, so schmeckt wie eine bratwurscht. aber ohne Antibiotika.
    mit allem drin was der Körper braucht und ohne allem was man nicht braucht.
    Franz
    www.hyd.de Galerie Zum Unruhigen Hydranten
    www.kunstraumschmiedgasse.de
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  12. #27
    User Avatar von GC
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    Zitat Zitat von Daniel Jacobs Beitrag anzeigen
    ... Wenn die ganzen Tiere zum Spaß getötet und weggeworfen werden würden ok, das wäre verwerflich. Allerdings werden diese Tiere (zum sehr großen Teil) gegessen. Dienen also dem Kreislauf des Lebens.

    ....
    Leider stimmt das nicht ganz:

    In Deutschland landen jährlich 346 Millionen Kilogramm Fleisch im Müll. Dafür mussten umgerechnet 45 Millionen Hühner, vier Millionen Schweine und 200.000 Rinder sterben. Das geht aus dem „Fleischatlas Extra“ hervor, den die Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin anlässlich des Welternährungstages veröffentlichte.

    Demnach wirft jeder Endverbraucher im Durchschnitt 4,3 Kilo Fleisch und damit sieben Prozent seiner jährlichen Fleischeinkäufe weg. Die Menge entspreche über 8500 Lkw der 40-Tonnen-Klasse. Der durchschnittliche Fleischkonsum liegt bundesweit bei 60 Kilo pro Person.

    Quelle: https://www.welt.de/wissenschaft/art...eisch-weg.html
    Fliegergruß Gerhard
    Es muss nicht alles Sinn machen - es reicht, wenn es Spaß macht!:D
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  13. #28
    User Avatar von Bushpilot
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    Zitat Zitat von BZFrank Beitrag anzeigen
    Verbot durch Preiserhöhung, bis es sich keiner mehr leisten kann, ist auch ein Weg.
    Stimmt. Mein FLEISCH Konsum hat sich parallel zum steigenden Preis verringert.

    Gerade Wildfleisch ist fast unbezahlbar geworden. Das muss wohl an der teuren Munition liegen, denn Wild muss gejagt werden. Massentierhaltung geht da nämlich nicht.
    Kann aber auch daran liegen das Wildfleisch ein Exportschlager geworden ist. Denn es schmeckt besser und soll - so die Experten - viel gesünder sein als das überzüchtete und gedopte Hausvieh.
    Also ab nach „Übersee“ damit. Zu den Reichen & Schönen.

    Somit bleibt einem letztlich nur... „Salat“. Oft ziemlich „Welk“. Tja, der Transport… weite Wege eben. Gelegentlich aber auch mal mit wertvollen Proteinen gepimmt.
    Immerhin, ganz im Sinne der UNO.

    Ich stelle mir aber eine andere Frage; Dünger.
    Kunstdünger ist teuer und, es soll da ja einen Natürlichen Engpass geben. Irgendwas mit Fossilen (Hui, das pöse Wort) Mineralien, denke ich. Und den Stickstoff aus der Luft zu gewinnen, kostet ziemlich viel, sehr viel Energie.
    Und das Nitratproblem, welche die „Massensalathaltung“ auslöst? Irgendwie noch nicht gelöst. Außer im Grundwasser.
    Ja, Stichwort; Wasser. Vor allem Trinkwasser. Darum sieht es schlecht aus und besser wird es wohl nicht mehr werden. Ein Weltweites Problem.

    Okay, wenn die „Schweinemast“ aufhört, wird es keine Gülle mehr geben. Wo aber dann wieder der besagte Engpass ins Spiel kommt, oder?
    Hmm…

    Aber, das wird sicherlich auch kein Problem sein. Wie bei der „Energiewende“. Die einst schönen Landschaften, werden halt noch mehr zu blühenden „Kulturlandschaften“ umgeformt. Also mit Solarplatten bedeckt, und dazwischen – von Horizont bis Horizont – mit Windrädern zu gespargelt.
    Jepp: Spargel ist ja auch Gemüse.
    Und die paar Vögel und Insekten die da geschreddert werden… egal: Collateral damages.
    Hauptsache Grün.

    Übrigens: Solarplatten. Insektenkiller. Richtig. Besonders dort wo sich das Licht der Straßenlaternen (Lichtverschmutzung) spiegelt, verdoppelt sich die Anzahl der verwirrten „Nachtschwärmer“. Und im Mondschein, da versuchen die Viecher den selben erfolglos zu erreichen. So lange bis sie morgens völlig platt sind.

    Mist, da gehen die für den Menschen doch wertvollen Proteine verloren, oder?

    Im Moment ist es bei mir nicht so gut um die ausgewogene Ernährung bestellt. Es ist Winter und nur wenige Insekten sind unterwegs. Da ist es schwierig sich eine komplette Mahlzeit von der Windschutzscheibe zu kratzen. Das reicht nur für eine 5 Minuten Terrine.

    Also nur wieder „Salat“. (Hehe… ich kann fast schon mit den Ohren wackeln.)
    Denn um mich selbst zu bescheißen und mir eine Vegane Wurst zu brutzeln, nee, soweit bin ich nun doch noch nicht gefallen. Abgesehen von den Erzeugungskosten – Energie! - da bricht bei mir noch der Steinzeitmensch durch. (Grunz.)

    Und zu teuer ist mir diese Fake Food sowieso.
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug.
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  14. #29
    Moderator
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    Avatar von Claus Eckert
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    Hallo

    Schade ist, dass die Themen Essen und gesunde Ernährung, in großen Teilen der Gesellschaft einen ideologisch verbrämten und missionarisch geprägten Anstrich bekommen haben.

    Wer sich diesen teils sinnlosen Diskussionen entziehen will, sollte so leben wie er es für richtig hält.
    Man muss weder das Fleischesser- noch das Fleischloser-Mantra vor sich hertragen.
    Viele Grüße
    Claus
    "Der Rand des Universums wird früher entdeckt werden, als die Grenzen menschlicher Dummheit."
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  15. #30
    User Avatar von uscha
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    Zitat Zitat von Claus Eckert Beitrag anzeigen
    Hallo

    Schade ist, dass die Themen Essen und gesunde Ernährung, in großen Teilen der Gesellschaft einen ideologisch verbrämten und missionarisch geprägten Anstrich bekommen haben.

    Wer sich diesen teils sinnlosen Diskussionen entziehen will, sollte so leben wie er es für richtig hält.
    Man muss weder das Fleischesser- noch das Fleischloser-Mantra vor sich hertragen.
    .
    Grüße, Normalbürger Uwe
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