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Thema: Mein erstes Bauprojekt: DC-3 ... Fragen

  1. #436
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    Hallo Bernd,

    ich denke mittlerweile wirklich, dass diese Zwischenübung Sinn macht. Bei den 100m Abfangen hatte ich im Sturzflug bewusst erst einmal Gas gegeben und sie auf Fahrt gebracht. Außerdem hatte ich mich wieder ziemlich erschreckt. Sicher länger, als nötig. Aber dafür sicher.

    Was mir aufgefallen ist: in relativ großer Höhe flog sie fast über meinem Kopf (auch so etwas, das man nicht machen soll!). Ich hatte einen Moment lang nicht erkannt, dass sie die Nase nach oben nahm und dadurch massiv an Fahrt verlor. Im Rückblick war das eine ganz ähnliche Situation, wie damals bei meiner Großen. Das ist aber einfach nur "schludrig" geflogen. Mit einem Trainer kann man das machen. Aber eben nicht mit einem Scale Flugzeug.

    Gestern hatte ich 6x15 min. Flüge (ich hatte den Platz fast für mich ). Da habe ich sie auch mehrfach in einen Stall gebracht und gut abfangen können. Leider war es etwas windig (böig), so dass ich nicht erkennen konnte, was ein Wackler vor dem Stall war oder was einfach eine Böe war, die unter die Fläche griff. Sie ist sehr rollanfällig.

    Mittlerweile sehe ich ganz gut, wann sie sich schwierig fliegen läßt. So hat sie die Tendendenz, bei normaler Fahrt die Nase nach oben zu nehmen. Kann auch sein, dass das ein Problem dieser speziellen DC-3 ist (sie hat übrigens ein rieeeesiges Höhenleitwerk; fast so groß, wie meine 1,6m DC-3). Ich muss sie im Flug regelmäßig drücken, um der Steigtendenz entgegenzuwirken. Die GWS DC-3 hat übrigens ein Clark-Y, wie meine Große.

    Heute fliege ich vielleicht noch etwas und sammele weiter Erfahrungen. Mein Gefühl ist, dass ich schon bald den Widerstand gebrochen habe, die Große selbst zu fliegen.
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  2. #437
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    Nachtrag:

    heut Vormittag hatte ich noch Zeit für drei Akkus. Eindeutig ist: sie nimmt die Nase nach oben, wenn man den Steigflug nicht steuert (also etwas gegen drückt). Dann nimmt rasant die Fahrt ab (logisch). Es ist definitiv nicht der SP. Drücke ich sie richtung Boden geht sie gaaaanz langsam wieder in die Horizontale.

    Leider ist das Styro-Leitwerk sehr schwammig. Ich überlege, das überdimensionierte Leitwerk abzuschneiden und ein Scale-Leitwerk (also kleiner) anzubauen.
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  3. #438
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    Hallo Alexander,

    überprüf doch nochmal die EWD, sowie den Motorsturz. Wie sind die Ruderausschläge am HLW eingestellt?
    Ich kenne keine DC-3 die ohne Motorsturz normal fliegt. Die Schnur hat 3° und auch ein Clark Y (das gute).
    Eine kleine Schaum DC-3 wird sich gegen den Wind natürlich nicht so gut behaupten können, kann aber trotzdem gut bis stark motorisiert sein. In Verbindung steigt sie dann schnell bis zum Strömungsabriss. Solange du das aber aussteuern kannst, finde ich es nicht so schlimm. Nur wenn permanent gedrückt werden muß selbst beim Gleitflug stimmt die EWD-Schwerpunkt sicher nicht.
    Wie fängt sie sich ab im Sturzflug? Das gibt Rückschlüsse auf den Schwerpunkt.

    Die Änderung am Höhenleitwerk würde ich erst ganz, ganz am Schluß machen. Die werden sich bei dem Flieger schon was dabei gedacht haben.
    Die Wirkung könnte bei kleinerem Leitwerk verloren gehen, besonders im Landeanflug und systematisch geringer Geschwindigkeit und wenig Auftrieb.
    Denk An Reynolds!

    Weiterhin viel Spaß mit der Schaumwaffel!
    Ist auch ein guter Flieger um über den Winter zu kommen. Wenn der Bodenn hart ist und der Eigenbau geschont werden soll.

    Grüße, Bernd
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  4. #439
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    Hallo Bernd,

    heute Nachmittag hatte ich noch mehr als eine volle Flugstunde mit dem Flieger absolviert. Langsam gewöhne ich mich an sie.

    Also: Der Motorsturz ist ebenfalls 3°. Das habe ich von meinem Eigenbau übernommen. Allerdings muss ich bei Vollgas immer noch ein klein wenig gegendrücken. Das lasse ich nun einen Mischer erledigen (8% bei Vollgas zum HR gemischt).

    Solange du das aber aussteuern kannst, finde ich es nicht so schlimm. Nur wenn permanent gedrückt werden muß selbst beim Gleitflug stimmt die EWD-Schwerpunkt sicher nicht.
    Nein. Gleitflug ist völlig OK. Nur beim Steigen passiert es hin und wieder, dass die Nase immer weiter (sagen wir mal wie eine Parabel) nach oben geht. Das muss man mit Drücken aussteuern. Danach ist alles wieder OK. Eigenwillig, aber so weit sehr leicht beherrschbar. Aber mittlerweile denke ich, dass das die Situation war, in der meine Große den Strömungsabriss bekam. Sie war recht weit oben und ich habe Geschwindigkeit und Steigwinkel falsch beurteilt.

    Wie fängt sie sich ab im Sturzflug? Das gibt Rückschlüsse auf den Schwerpunkt.
    Nachdem mir der erste Strömungsabriss vor einige Tagen doch einen ganz hübschen Schreck eingejagt hat, war ich beim Abfangen noch zu nervös.

    Mittlerweile habe ich einige Strömungsabrisse provoziert:

    1) Überziehen (weniger als Halbgas und ein wenig Höhe gezogen, aber nicht mehr losgelassen). Hier kippt sie über die Fläche weg und geht sofort in den Sturzflug über. Tatsächlich läßt sie sich bereits nach weniger als 10m locker abfangen.

    Variante: kurz vor dem Strömungsabriss (wirklich kräftig) drücken, dass sie wieder waagerecht liegt bzw. die Nase leicht nach unten nimmt und verhalten Gas geben: dann passiert gar nichts. Man hat den Eindruck sie steht in der Luft und nimmt dann aber wieder Fahrt auf.

    2) Aushungern: Gas immer weiter zurücknehmen und den Flieger dabei mit Ziehen des HR waagerecht halten. Das ist ganz leicht: sie dreht ca. 90° um die Gierachse, kippt weg und kann dann leicht weiter gesteuert werden.


    Kann ich erwarten, dass sich die Große ähnlich verhält? Bei der kleinen sehe ich einen Stall mittlerweile recht früh. Allerdings ist sie mir heute auch einmal unbeabsichtigt abgeschmiert, war aber sehr leicht abzufangen.


    Ist auch ein guter Flieger um über den Winter zu kommen. Wenn der Bodenn hart ist und der Eigenbau geschont werden soll.
    Genau. Bei wenig Wind macht das sehr viel Spaß! Starts und Landungen sind ein Traum. Beim Start probiere ich mittlerweile leichte Crosswind Starts mit deutlichem SR gebrauch (es ist leider immer mehr Wind, als erhofft). Trotz der kleinen 50mm Räderchen (aber dank des sehr starren Fahrwerks) kann ich sie 20m-30m rollen lassen und dann hebt sie ganz sanft ab. Ich denke allein diese Übung ist sehr viel Wert!

    Landen ist überhaupt kein Thema. Vielleicht baue ich zum üben noch die mittlere Landeklappe ein. Die beiden äußeren dazu zu nehmen dürfte bei der Größe zu fummelig werden. Oder man müsste sie über gesonderte Servos ansteuern (ich hätte ja noch zwei 5g Servos über ).
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  5. #440
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    [QUOTE=AlexanderB]Kann ich erwarten, dass sich die Große ähnlich verhält? Bei der kleinen sehe ich einen Stall mittlerweile recht früh. Allerdings ist sie mir heute auch einmal unbeabsichtigt abgeschmiert, war aber sehr leicht abzufangen.

    Änlich ja,

    nur die Zeiten und die Bewegungen werden natürlich anders sein.
    Versuche Beim Strömungsabriss eine Steuerfolge zu finden mit der die DC gar nicht erst in den Sturzflug übergeht. Also der Abrisspunkt gefunden wird und kurz vor dem Kippen abgefangen wird. Das ist eine gute Übung für spätere gefährliche Situationen. Im Landeanflug oder beim Start reicht der Platz bis zum Boden nicht für das gewöhnliche Abfangmanöver.

    Wenn Landeklappe dann nur die mittlere. Das reicht zum Üben der Abläufe und für die Auswirkung.

    Zum Sturzflug-Schwerpunkttest.
    Hier meine ich einen gesteuerten Sturzflug ohne vorherigen Abriss. Also aus der Horizontalen nach steil unten lenken und bei nahezu senkrechtem Fallen alle ruder loslassen. Sollte mit Halbgas geflogen werden.
    Je nachdem wie schnell die DC sich abfängt ist bei starkem Abfangen der Schwerpunkt zu weit vorne. Der Bogen sollte nur leicht gekrümmt sein.
    Das ganze nochmal ohne Motoren.

    Grüße, Bernd
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  6. #441
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    Hallo Bernd und alle!

    Ich habe nun auch in meinen kleinen Styro Bomber Landeklappen eingebaut:

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    Wie man sehen kann, nur die mittlere. Das Ergebnis ist verblüffend. Eigentlich hatte ich bei dem kleinen (mit 730g immer noch leichten) Flieger keinen so großen Effekt erwartet. Aber sie wird wirklich erstaunlich viel langsamer.

    So wie ich das sehe, muss auch die voll ausgefahrene Klappe ein Plus an Auftrieb erzeugen. Mindestens bei diesem speziellen Modell. Denn ich kann sie bedeutend langsamer fliegen, als ohne Klappen. Wie dem auch sei. Nun kann ich auch das Setzen der Klappen beim Landeanflug trainieren.

    Versuche Beim Strömungsabriss eine Steuerfolge zu finden mit der die DC gar nicht erst in den Sturzflug übergeht.
    Das klappt schon ganz gut. Eigentlich ist das wichtigste: drücken und Gas geben. Dann nimmt sie die Nase runter und stabilisiert sich sofort. Habe das heute Morgen einige Male probiert.

    Hier meine ich einen gesteuerten Sturzflug ohne vorherigen Abriss. Also aus der Horizontalen nach steil unten lenken und bei nahezu senkrechtem Fallen alle ruder loslassen. Sollte mit Halbgas geflogen werden.
    Das habe ich heute ebenfalls probiert: mit Halbgas nimmt sie die Nase nur sehr, sehr langsam wieder nach oben. Sie muss dann aktiv abgefangen werden.


    Ich habe die Investition von weniger als 100 EUR (ich hatte Servos, Regler, Motoren, Empf. alles im Fundus) nicht bereut. Durch meine Maßnahmen die Flugeigenschaften des Styropormodells letztlich zu verschlechtern (glatte Bespannung, mehr Gewicht) ist sie durchaus anspruchsvoll zu fliegen. Und wie Bernd schon schrieb: ideal für den Winter. Bei der nassen Piste heute hätte ich mein Eigenbau Modell nicht mal auf den Vorbereitungstisch gestellt.
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  7. #442
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    Hallo,

    Zitat Zitat von AlexanderB
    So wie ich das sehe, muss auch die voll ausgefahrene Klappe ein Plus an Auftrieb erzeugen. Mindestens bei diesem speziellen Modell. Denn ich kann sie bedeutend langsamer fliegen, als ohne Klappen. Wie dem auch sei. Nun kann ich auch das Setzen der Klappen beim Landeanflug trainieren.
    Schön, hätte mich auch gewundert wenn nicht.

    Das habe ich heute ebenfalls probiert: mit Halbgas nimmt sie die Nase nur sehr, sehr langsam wieder nach oben. Sie muss dann aktiv abgefangen werden.
    Das hört sich doch gut an. Der Schwerpunkt ist jedenfalls nicht zu weit vorne. Eher einen Tick zu weit hinten. Wenn du mit der Maschine so aber gut klarkommst laß es erstmal so. Ändern würde ich nur, wenn du bei kleinen Ausschlägen an den Rudern starke Reaktionen hast. Da wäre das Modell sehr Spitz eingestellt (Das HLW laß ich jetzt mal aussen vor). Wenn im Normalflug/Langsamflug gut zu steuern ist kanns so bleiben.

    Dann kann der Winter ja kommen.

    Grüße, Bernd
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  8. #443
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    Standard Weitere Flüge mit meiner selbst gebauten DC-3

    Ich bin immmer noch fix und fertig! Heute hatte ich insgesamt vier sehr kurze Flüge unternommen. Bedingungen: Sonnenuntergang und praktisch kein Wind. Das beste zuerst: sie ist nicht abgestürzt.

    Aber zufrieden bin ich überhaupt nicht. Sie ist einfach zu schwer geworden! Abfluggewicht ist 1970g. Das macht eine Flächenbelastung von ca. 73g/dm². Offenbar zu viel für den Flieger! Mein Vereinskamerad hat den ersten kurzen Flug gemacht und sie ist ihm schon in den ersten 30s um 90° abgekippt. Dank seiner Erfahrung war das unkritisch. Aber sie war bereits recht schnell (3/4Gas) und er konnte sich das nicht erklären.

    Der Schwerpunkt liegt etwa bei eta 35%. Im schnellen Flug (bei fast Vollgas) fliegt sie allerdings sehr ausgewogen, was mich sehr freut! Kein Trimmen in irgendeine Richtung. Allerdings habe ich mich auch nicht getraut, bedeutend langsamer zu fliegen.

    Landen habe ich dann dank der äußerst wirkungsvollen Landeklappen gut hinbekommen.

    Vielleicht sollte ich alle Elektronik ausbauen und sie an die Decke hängen!

    Jedenfalls waren die Flüge Stress pur!
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  9. #444
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    Ich wollte bezüglich meiner DC-3 einen kurzen Status abgeben, da doch viele das Projekt wohlwollend verfolgt haben.

    Nach vielen Gesprächen mit Vereinskameraden habe ich beschlossen, das Modell um so viel Gewicht zu erleichtern, wie es irgend geht. Dabei gibt es nur eine Devise: Jedes Gramm zählt! Ziel ist es, das Gewicht auf unter 1800g zu reduzieren, also mindestens 200g rauszunehmen und damit die Flächenbelastung auf 65g/dm² zu reduzieren (aktuell: 73g/dm²).

    Es werden alle Servos getauscht und nur 5g-9g Servos verwendet. Ist das riskant? Ich denke nicht. Es ist kein Kunstflieger und wenn ich sehe, welche Servos erfolgreich in den kleinen Extras verwendet werden... Bei der DC-3 sind die Ausschläge alle weich...

    Dann werde ich leichtere Motoren und Regler einbauen.

    Der Empfänger wird auf der Fläche montiert, so dass der fette Kabelbaum entfällt.

    Ich fange demnächst damit an und werde berichten! Neue Motoren sind bestellt und neue Servos liegen auch schon vor.
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  10. #445
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    Alexander,

    wir sind gespannt, was das ergibt. Berichte frisch...

    Gruß

    Walter
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  11. #446
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    So, die ersten 60g sind raus:

    die 10g QR Servos gegen Graupner C141 getauscht: 8g gespart
    Das Landeklappenservo gegen ein TS-12 Digitalservo: 8g gespart

    Die Roxxy 3529-34 Motoren gegen Dymond AL2830 (etwa gleiche Leistung): 44g.

    Ich habe dann verschiedene Kabelbäume gewogen: hier ist einiges an Potential. Ich bin optimistisch, dass ich die 200g schaffe!
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  12. #447
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    Es geht voran! Der Tausch der Motoren, Regler und Kabel hat einiges gebracht! Über 80g! Mit unnötigen Brettchen etc. habe ich nun bereits eine Ersparnis von ca. 165g.

    Natürlich muss ich noch alles zusammenbauen und dann das AUW wiegen, aber ich bin optimistisch! Allein das Akkuabel hatte ich viel zu dick ausgelegt und es wog fast 15g.

    Ich habe als letzte Maßnahme noch vor, die fette 60g Segelwinde gegen ein 13g Servo zu tauschen, in das ich ein 10-gängiges Trimmpoti einbaue. Damit kann ich bei wesentlich geringerem Gewicht mit einer kleineren Spule das Fahrwerk genauso sicher hochziehen. Aber das bin ich noch nicht sicher, ob mir das gelingt.

    Immerhin würde ich sagen: mit Sicherheit gerechnet (wenn ich also 150g Ersparnis rechne) sind es nun 66,7g/dm² gegenüber 72,2g/dm². Ich bin sicher, dass sie damit besser fliegen wird.

    Allerdings: wenn ich Pech habe, haut der SP nicht mehr hin. Dann muss ein Teil des Ersparten als Blei nach vorn. Aber das werden wir noch sehen! Es kann sein, muss aber nicht, zumal ich den Akku noch ca. 2cm nach vorn schieben kann.
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  13. #448
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    Kurzes Update: alles zusammengebaut und gewogen: 1790g! Es fehlen noch ein paar Kabel aber ich denke AUW wird unter 1800g liegen. Dabei ist die Segelwinde für das EZFW noch drin. Auf die möchte ich nur ungern verzichten. Basteleien mit einem kleinen Servo und 10-Gang-Poti haben leider nicht den gewünschten Erfolg. Also entweder mit der vorhandenen Winde oder gar nicht.

    Die Motoren liefern nun 1300g Standschub. Ich denke, das langt. Damit sie nicht zu heiß werden, habe ich die Steigung der Dreiblatt Props auf 3" (bei 7,7" Durchm.) reduziert. Mal sehen, wie das geht.

    Ich hoffe ich kann bald einen Testflug wagen! Es sind aber immer noch ein paar Kleinigkeiten zu machen.
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  14. #449
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    Ich habe alle Maßnahmen, bis auf den Ausbau der Segelwinde für das EZFW durchgeführt. Mehr kann ich nur tun, wenn ich die Tragflächen neu baue.

    Ergebnis:

    1800g AUW

    Das ist eine Erleichterung um 170g! Damit habe ich eine neue Flächenbelastung von ca. 67 g/dm², gegenüber 72g/dm² vor der Maßnahme.


    Nun meine Frage an die Experten: Kann ich mit einer Verbesserung der Flugleistungen rechnen, oder nicht? Wenn ich das Fahrwerksservo ausbaue spare ich noch einmal ca. 60g und kann mit 64g/dm² Flächenbelastung rechnen.

    Bitte um Tipps!

    VIELEN DANK!
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  15. #450
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    Hallo Alexander,

    Gratulation! Du hast dein Ziel erreicht. Eine Gewichtsreduktion von fast 9% sollte man schon merken.

    Ich würde mit dem erreichten Stand erst mal fliegen. Wenn es dann immer noch nicht völlig zufrieden stellend ist, würde ich über den Neubau der Fläche im nächsten Winter (!) nachdenken. Etwas ähnliches überdenke ich z.Zt. wegen meiner übergewichtigen Zlin 526.

    Gruß

    Walter
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