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Thema: Ooops - I did it again: L-213A ...

  1. #1
    Vereinsmitglied Avatar von bie
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    Unglücklich

    Hi zusammen,

    am Sonntag ist meine L-213A (man erinnert sich vielleicht an den Thread Absturz einer L-213A) erneut unplanmäßig vom Himmel gekommen ...

    Aber: History repeats - fast ohne Beschädigungen.

    Was ist passiert?

    Es war der fünfte Flug an dem Tag (ich sage jetzt einfach nicht, dass es der letzte sein sollte). Da wollte ich es noch mal richtig krachen lassen - und das habe ich auch: Nach dem Anstechen (ca. 100 Meter) aus ca. 350 Metern Höhe wollte ich sie hochziehen - und das war wohl zuviel oder zu eng.

    Denn auf einmal hörte man ein Rattern in der Luft, so als ob ein Ruder flattert. Und dann flog auch schon eine HLW-Hälfte weg. (Wie sich später zeigte, war der vordere Kohlestabverbinder gebrochen und der hintere Eisenstabverbinder rausgefallen). Die andere HLW-Hälfte hing nur noch an der SLW-Dämpfungsfläche. Reaktion auf HR war null.

    Jetzt kam die L-213A wieder in Loopings runter, schien manchmal auf QR zu reagieren und trudelte jedenfalls nicht.

    Als sie noch ca. 40 Meter hoch war und gerade in einer anähernd normalen Fluglage habe ich die Störklappen voll gezogen. Dann passiert am Flieger folgendes:

    Die Drehbremsklappen auf der Flächenoberseite fahren nach oben aus.

    Die Wölbklappen werden einige Millimeter abgesenkt (um mehr Auftrieb zu erzeugen).

    Die Querruder fahren zwei Millimeter nach oben, um mittels künstlicher Schränkung die Abreißeigenschaften günstiger zu gestalten.

    Das HR gleicht das Nickmoment aus (in diesem Fall nun natürlich nicht).

    Der Effekt: Die L-213A stabilisierte sich und flog (sie war zufällig auch gerade knapp vor der Landebahn) wie in einem ganz normalen Landeanflug an.

    Ich dachte schon: Die kommt doch nicht noch ganz sanft hier rein und landet vor meinen Füßen!?!

    Tat sie dann auch nicht: ca. 15 Meter hinter der Landebahn fiel sie dann aus etwa zehn Metern runter - und setzte wiederum wie beim ersten Absturz ganz gerade auf dem Bauch auf.

    Ergebnis und Beschädigungen:

    Eine HR-Hälfte fehlt und ist verloren gegangen (dürfte wieder zu beschaffen sein).

    Der Rumpf ist hinter dem Heckrad unten auf 1,5 cm Länge aufgeplatzt.

    Die obere Sperrholzzungen-Lagerung für das in Hohlkehe gelagerte SR ist gebrochen

    Zwei winzige Stauchungen sind am Rumpf zu sehen.

    Ansonsten ist nichts, nix, niente, nada - unglaublich!

    Wiederum haben etwa 15 Modellfliegerkollegen den Absturz beobachten können.

    Nun erhebt sich mal wieder die Frage nach den Ursachen!

    Hat das Flattern (wodurch verursacht?) den Kohlestabverbinder (ist glaube ich 6 mm stark) dazu animiert, zu brechen? Oder ist der Verbinder zuerst gebrochen, weil ich zu stark gezogen habe und das Flattern/Rattern war dann die Folgeerscheinung?

    Nach den Erfahrungen beim ersten Absturz habe ich die Dichtlippen der HR entfernt.

    Kann da ein Zusammenhang bestehen?

    Das HR-Servo ist - nun doch - ein DS361. Aufgefallen ist, dass zwei der vier Befestigungsschrauben nach dem Absturz / der Landung fehlten. (Eine habe ich später im Rumpf gefunden.) Ursache des Absturzes oder Wirkung?

    Jedenfalls: Die L-213A kriege ich offensichtlich nicht klein! Ich habe sie jetzt zum zweiten Mal geschenkt bekommen. Und dafür bin ich - wem auch immer - sehr dankbar!



    [ 12. Juni 2003, 17:01: Beitrag editiert von: bie ]
    Grüße, Andy
    ---------------

    Erstflug-Verschieber
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  2. #2
    Moderator
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    Hallo Andi,

    Du Glücklicher. Du scheinst das Glück gepachtet zu haben.
    Zu den Ursachen kann man natürlich nur Vermutungen anstellen. Und dabei ist es immer schwierig wirklich zu helfen.
    Vielleicht solltest Du auf Kohleverbinder beim HLW verzichten. Unzählige Meinungen zu diesem Thema hatten wir ja schon.

    Evtl. ist auch das HLW-Servo etwas zu schwach.

    Hat sie ein Pendelhöhenruder, dann könntest Du auf einen Masseausgleich wert legen.

    Waren evtl. beide HLW-Hälften nicht auf gleicher Ebene? Da könnte es dann zu unterschiedlichen Belastungen kommen. Kontrolle beim Looping. Wenn er gerade ist, dann stimmen die Hälften.

    Aber wie gesagt, eine eindeutige Diagnose kannst eigentlich nur Du selber vornehmen.

    Sollte Dein Modell eine Katze sein, dann kannst Du noch sieben mal an die Belastungsgrenze gehen
    Viele Grüße
    Claus
    "Wer seinen Horizont erweitern will, muss von seinem Standpunkt zurücktreten."
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  3. #3
    Vereinsmitglied Avatar von bie
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    Claus,

    die Idee kam schon auf, Kerben wie bei einem Revolverhelden ans Leitwerk zu machen ...

    Die Kohlesteckung ist von Haus aus so vorgesehen. Ich werde das aber ändern.

    Die Ursachenforschung ist natürlich auch deshalb so schwer, weil alles so schnell geht und man sich hinterher schwertut, genau zu rekapitulieren, wie alles abgelaufen ist.

    Sollte tatsächlich das HR-Servo DS361 ursächlich verantwortlich sein (weil von mir eingebaut und zu schwach dimensioniert), dann wäre es allein mein Versagen, da mir im anderen Thread empfohlen wurde, ein stärkeres einzubauen. (Wollte ich auch machen - aber dann ...)

    Trotzdem: Wer hat ähnliches erlebt und kann einen Tipp abgeben, woran es gelegen haben könnte?
    Grüße, Andy
    ---------------

    Erstflug-Verschieber
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  4. #4
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    Hallo,
    ich kann leider nichts zur genauen Ursache sagen.
    Ich fliege dasselbe Modell mit einem MPX Cockpit BB-Servo auf dem Höhenruder, CFK-Steckung wie vorgesehen und hatte bisher keinerlei Probleme, auch beim Heizen in den Bergen !?

    Und nu ?
    Hilft Dich auch nicht weiter, gell !?

    Es ist schwer zu sagen, was das Flattern ausgelöst hat und welches Teil am flugzeug geflattert hat. Könnte es auch die Tragfläche gewesen sein ?
    Wie hast Du die Wölbklappen im Schnellflug stehen ? (Meiner hat nur Quer und Störklappen)
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  5. #5
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    Beitrag

    Hallo Claus
    wenn du interresse an ein Paar leitwerken für die blanik hast melde dich bei mir
    Gruß
    ..._\\|//_.....
    ...( @-@ ).....
    o00--(_)--00o-
    Hermann
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  6. #6
    Vereinsmitglied Avatar von bie
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    Hallo Markus,

    meine WK stehen in Speedstellung ca. 1 - 2 mm nach oben.

    Natürlich könnten auch die Flächen bzw. Ruder an den Flächen geflattert haben.

    Dagegen spricht, dass es bisher noch nie geflattert hat (gut - es gibt immer ein erstes Mal), dass anscheinend alles Servos in den Flächen in Ordnung sind und dass es eine HLW-Fläche abgerissen hat.

    Da scheint mir doch der Zusammenhang "Flattern - HLW" evident zu sein.

    Sag mal, Markus, was wiegt deine L-213A? Meine ist mit EZFW, Doppelstromversorgung und insgesamt elf Servos ca. 4100 Gramm schwer.

    Nun fragt man sich, wo so viele Servos herkommen - es sind alleine acht in den Flächen. Antwort: Alles zum Ausprobieren - also QR (sowieso), dazu Wölbklappen, Original-Störklappen, Schemp-Hirth-Klappen, Seite, Höhe, EZFW. Die Schleppkupplung hat kein eigenes Servo, sondern ist mit Seite gekoppelt.

    Hallo Hermann,

    welch Zufall: Heute morgen auf dem Weg mit dem Fahrrad in die Redaktion (20 km einfache Fahrt) habe ich so bei mir gedacht (man hat beim Fahrradfahren immer viel Zeit zum Nachdenken): "Der Postner Hermann hat doch sein Leitwerk modifiziert. Sackradi, wie war das jetzt? Hat der jetzt das vorhandene umgebaut oder hat er sich ein ganz neues gebaut? Den sollte man doch mal anmailen ..." :

    Und wie der Geist aus der Flasche rührst du dich von ganz alleine ...

    Natürlich hätte ich - aus ästhetischen Gründen - gerne Leitwerke in meiner Farbe (siehe oben). Von daher werde ich bei Schmierer mal nach Ersatzteilen fragen. Aber zum Fliegen tun es auch andersfarbige. Von daher bin ich natürlich an deinen interessiert! (Schätze, diese Diskussion sollten wir auf den bekannten privaten E-Mail-Kanälen weiterführen.)
    Grüße, Andy
    ---------------

    Erstflug-Verschieber
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  7. #7
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    Hallo Andy,
    ich hatte auch ein paar Probleme mit der Anlenkung des Höhenruders bei meiner L213. Die serienmäßige Anlengung ist nicht sonderlich durchdacht. Die beiden Ruder können sich leicht gegeneinander verdrehen. Und das Ruderspiel ist recht groß. Das kann im Extremfall zum Ruderflattern führen. Bisher hatte ich aber wohl Glück, denn bis auf einen kurzen Moment (je höher desto plumps) konnte ich kein Flattern feststellen.

    Trotzdem habe ich jüngst folgende Modifikation durchgeführt:

    An den Punkten, an dem die Ruderanlekung in die Rudern eingesteckt wird, habe ich jeweils ein 4mm Messingrohr (innen 3,2 mm) mit einer aufgelöteten Lüsterklemme eingeklebt. Jetzt kann das Ruder fest mit der Anlenkungsstange verklemmt werden. Dadurch ist eine exakte Einstellung der Ruderblätter möglich. Auch die Rückstellgenauigkeit ist jetzt viel besser.

    Als Servo setze ich ein Volz MicroMaxX ein. Das reicht IMHO völlig aus.




    Die Modifikation ist optisch noch nicht sehr schön, aber ich verspreche mir eine Menge mehr Stabilität.

    Wenn man auf die Demontage der Leitwerkshälften verzichtet, dann kann man auch die Messinghülsen etwas länger machen und die Verschraubung (Lüsterklemme) nicht auflöten, sondern nur von innen (innerhalb des Leitwerks bei demontiertem Seitenleitwerk) festklemmen. Dann stimmt auch die Optik. Mir ist die Transportfreundlichjkeit aber wichtig.

    Leider mußte ich auch schon feststellen :-(, wie stabil die L213 doch ist . Da kann man echt nicht meckern, aber irgendwo muß das Gewicht ja herkommen (4kg). Allerdings habe ich bei meiner l213 die Fläche nicht voll bestückt. Auf die Drehklappen habe ich verzichtet.

    Gruß,
    Heiko

    [ 11. Juni 2003, 19:42: Beitrag editiert von: Heiko Heger ]
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  8. #8
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    Halli bie,
    na die Wölbklappenstellung stimmt ja schonmal, daran kann´s dann echt wohl nicht liegen.
    Meine L-213A wiegt mit Semi-Scale Störklappen ohne EZFW "nur" 3500g. Aber ich fliegen halt auch ab und zu an Hängen, wo´s nicht nur bärenmäßig trägt. Landen tu´ ich mit den Orig. Klappen +20mm Querruder hoch, kommt auch recht gut.

    Was die Höhenleitwerksanlenkung angeht, da geb´ ich meinem Vorredner recht, die könnte pfiffiger gemacht sein, beim brandneuen Thermik XL hab´ ich das auch gleich geändert, zumal es mich gestört hat, daß zum Transport zwar die Leitwerke abnehmbar, jedoch der Kohlestift stecken bleiben muß.

    Hier würde ich auch zuerst den Fehler suchen, denn auf so ein kleines Höhenruder sollte normalerweise auch das von Dir verwendete Servo ausreichen. Viel wichtiger erachte ich, das Spiel zu minimiere, bzw. daß sich rechte und linke HLW-Klappe nicht verwinden können.

    Gruß Markus
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  9. #9
    Vereinsmitglied Avatar von bie
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    Idee

    Hallo Heiko und Markus,

    mit dem Verdrehen der Ruderflächen zueinander hatte ich bisher - zumindest am Boden und bei "handgreiflichen" Belastungstests keinerlei Probleme. Da stimmt alles.

    Die Lösung von Heiko ist nicht schlecht.

    Ich habe zum Fixieren des Stiftes, der die Ruderblätter bewegt, etwas Tape an den Stellen umwickelt, an denen Heiko die Lüsterklemmen angebracht hat. Dadurch kann der Stift nicht hin- und herrutschen.

    Markus: Du fährst die QR 20 mm hoch beim Landen?

    Heiko: Also genau diese Störklappen auf der Oberseite machen für mich eines der Hauptfeatures der L-213A aus. Ich finde, das sieht einfach super aus, wenn sie mit ausgefahrenen Klappen zur Landung hereinkommt. Und die Anlenkung der Klappen ist wirklich einfach. Das sieht so aus (Alu-L-Profil, das mit Silikondoppelklebeband von Simprop einfach auf die Klappe geklebt wurde):



    Aber zurück zur Ursprungsfrage nach der Unfallursache:

    Ich glaube, das intensive Nachdenken darüber hat sich gelohnt, denn für mich steht jetzt fest:

    Der Kohlestabverbinder des HLW war durch den ersten Absturz unerkannt vorgeschädigt.

    Ich habe ja den Flächenverbinder ausgetauscht. Aber es hat dann transfermäßig bei mir nicht dazu gereicht, daran zu denken, dass bei einem Crash, bei dem der Flächenverbinder verbogen ist, ziemlich sicher auch der Verbinder des Leitwerks etwas abgekriegt haben muss!

    That’s it!

    Wer stimmt zu? Andere Denkmodelle?

    [ 12. Juni 2003, 16:59: Beitrag editiert von: bie ]
    Grüße, Andy
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  10. #10
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    Moin Andi,

    Du scheinst Dein Bild nicht hochgeladen zu haben - sie URL des Platzhalters:
    URL ist jetzt nicht mehr nötig

    [ 12. Juni 2003, 15:05: Beitrag editiert von: Konrad Kunik ]
    Grüße von
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  11. #11
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    Daumen hoch

    Konrad,

    danke - es funktioniert!!!!
    Grüße, Andy
    ---------------

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  12. #12
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    Beitrag

    Andy,
    ich habe die Spreizklappen nicht angelenkt, da m.E. die Wirkung der Schempp-Hirth-Klappen mehr als ausreichend ist. Die Verkabelung für die Spreizklappen habe ich allerdings vorgesehen. Man weiss ja nie.

    An den Hängen, an denen ich fliege, war das Herunterkommen noch nie ein Problem, eher das Raufkommen.

    Deine Anlenkmethode sieht gut aus. Ich habe auch schon einmal eine "Kniestockanlenkung" mittels Landeklappenruderhörner gesehen. Dann wird das Servo im eingefahrenen Zustand der Klappe nicht mehr belastet.

    Das der Leitwerkskohleverbinder im Flug gebrochen ist, kann ich mir nicht vorstellen. Auch einen Schaden durch den vorherigen "Absturz" (1. Leben) halte ich für unwahrscheinlich. Das hättest Du gemerkt. Wenn ein Kohlestab bricht oder anknackst, dann verändert sich um die Bruchstelle der Druchmesser geringfügig. Das hättest Du bei der Montage des Leitwerks gemerkt (schwergängig). Auch ist die Stabilität des Stabes so hoch, dass eher die Führung im Leitwerk beschädigt wird.

    Ich tippe auf Ruderflattern, in Folge dessen dann die eine Hälfte des Leitwerkes abgerissen wurde (incl. Kohle- und Stahlverbinder). Evtl ausgelöst durch die "lasche" Verbindung der Ruderflächen o.ä.

    Vermutlich wirst Du das nie ganz sicher herausbekommen.

    Gruß,
    Heiko

    [ 12. Juni 2003, 20:13: Beitrag editiert von: Heiko Heger ]
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  13. #13
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    @bie
    Ja, ich fahre die Semi-Scale-Klappen ca. 45° aus und dazu noch die Querruder ca. 20mm nach oben. Dann geht´s fahrstuhlmäßig nach unten, brauche nichtmal Höhen- oder Tiefenruder zumischen.

    Beim Flattern ist es immer schwer, die Ursache hinther rauszufinden, weil man nie genau sieht, wo´s angefangen hat. Bei mir hatte es einmal den kompletten hinteren Rumpfspant samt Seitenruderlagerung an einem anderen Modell "losgeflattert".

    Es gibt für Dich eigentlich nur eine Methode, neues Leitwerk einbauen, auf Spielfreiheit achten und langsam die Höhe, aus der Du den Vogel anheizt, steigern.
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  14. #14
    User † 2005
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    Idee

    halli

    ich dachte schon es fliegen alle swift und fox.
    bei genauer betrachtung der anlenkung kommen einen schon gedanken. spass bei seite.

    die anlenken mit dem stift ist sehr heikel. mE waere ein zweiter kohle rechteckstift als torisionsverbinder sinnvoll (oder stahlverbinder in messinghülse -- gewicht?). dieser muss nicht zwingenden in den drehpunkt was optisch von vorteil waere.

    gruss jwl
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  15. #15
    Vereinsmitglied Avatar von bie
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    Cool

    Hallo zusammen,

    Heiko, ich glaube, die von dir angeführte Verriegelung der Klappen war in einem der beiden Testberichte (FMT und AUFWIND), die es bisher gab, beschrieben. Mir war das zu aufwendig.

    Ich habe übrigens vor den ersten Flügen mittels Staubsauger (ich glaube bis max. 1600 Watt Saugleistung) getestet, ob die Klappen im Flug eventuell "aufgesaugt" werden könnten - nix, da rührt sich gar nichts. Und die Stromaufnahme der Servos dafür - geschenkt.

    Markus,

    vielleicht probiere ich deine Landeeinstellungen auch mal aus: Spreizklappen 45 Grad, QR 20 mm nach oben.

    Mit meiner Einstellung kommt die L-213A allerdings auch sauberst und ruhig herein - aber mal sehen: Das Bessere ist ja bekanntlich des Guten Feind.

    jwl,

    das ist das Faszinierende an der L-213A: Sie ist ein Exot, sieht toll aus - und hat einfach klasse Flugeigenschaften. Ich bin nun wirklich kein Kunstlieger und Heizer, aber die L-213A verführt zu allem möglichen Unsinn. Für mich immer wieder frappierend, wie mühelos, sie durch einen Außenlooping geht. Man sticht kurz (und ich meine "kurz") an und drückt. Dann guckt man zu und am Ende lässt man einfach den Knüppel los ... Klasse!

    Habe ich dich richtig verstanden, dass du empfehlen würdest, die Ruderflächen mit einem (zweiten) Torsionsverbinder zu verbinden? Also Messinghülse am (oder nahe) dem Drehpunkt in die Ruderflächen reinharzen und mit Stahldrahtverbinder verbinden?

    Die Viereck-Kohlefaserverbindung werde ich wohl nicht hinkriegen. Wo bekäme man einen entsprechend dimensionierten Vierkantstab her? Der müsste etwa die Dimensionen 8 x 8 mm oder ähnliches (6 x 8 mm, 10 x 8 mm etc.) haben. Und welche Aufnahme würde man dafür in die Flächen harzen?
    Grüße, Andy
    ---------------

    Erstflug-Verschieber
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