Anzeige Anzeige
Blue Airlines   www.lindinger.at
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: (Ueber)- dimensiornierte Tragflaechenverbinder

  1. #1
    User
    Registriert seit
    24.05.2003
    Ort
    Vancouver Island, Kanada
    Beiträge
    1.855

    Beitrag

    Aus eine andere Thread habe ich folgende angaben/ Empfehlungen bezueglich Tragflaechen verbinder ( Rundstahl) entnommen.

    8 mm : 1,60m Leichtmodelle

    10 mm: 2,00m Leichtmodelle

    12 mm: 10-Zellen Hotliner bis 2 m, Segler bis 2,40 m

    14 mm: Hotliner, Segler bis 2,80 m

    16 mm: F3B-, F3J-Segler bis 3,20 m, Normalsegler bis 3,60 m

    Nun weis ich aus eigener Erfahrung das z.B. der Miniblade einen nur 6mm Flaecheverbinder hat und der groesser Blade XL mit 2,5 m spannweite 'immerhin' 8mm.

    Beide x- Modelle sind recht haeufig hier in den USA am Hang vertreten, und werden auch oefters DS geflogen.
    Nun wundere ich mich allerdings ob nicht zuviel Sicherheitsfaktor bei den auslegungen zugrundegelegt wird?
    Bisher gab es noch keine ausfaelle zu berichten.
    Welche Erfahrungen habt Ihr den diesbezueglich?

    Gruss
    Thomas

    Signaturen: Nomen est Omen (selbst schuld wer sich ueber solche aufregt)
    Like it!

  2. #2
    Vereinsmitglied Avatar von Ingo Seibert
    Registriert seit
    09.04.2002
    Ort
    Lüdinghausen
    Beiträge
    5.755

    Idee

    Hallo Wakuman,

    kommt immer auf den Anwendungszweck an - für unerbittliches Rumgehämmere mögen die Angaben stimmen, wenn man mit 3-facher Sicherheit rechnet

    Aus der Praxis heraus nutze ich indes folgende Stahlstärken:

    E-Segler und Segelflugmodelle bis 3 m / 3 Kg und normalen Kunstflug: 8 - 10 mm

    Segelflugmodelle bis 3,5 m / 4 Kg und normalen Kunstflug: 12 mm

    E-Segler bis 3,50 m / 4 Kg und normalen Kunstflug: 12 mm

    Segelflugmodelle bis 4,50 m / 6 Kg und normalen bis härteren Kunstflug: 14 mm

    Großsegler ab 5 m Spannweite / >7 Kg und normalen und härteren Kunstflug: 14 - 16 mm

    Mit meiner Voll-GfK DG 505 (4,7 Kg) mit 3,63 m Spannweite kann ich mit einem 14 er Silberstahl bedenkenlos auch gerissene und gestoßene Figuren bei höherer Fahrt fliegen, ohne das sich da was verbiegt oder abbricht. Anstechen aus größerer Höhe und im Tiefflug über den Platz pfeifen geht auch mit meinem "Elektron" (3,2 Kg) mit auf 3,20 m erhöhter Spannweite und nem 10er Silberstahl (Flächen ohne Holm!). Übrigens macht meine 4,20 m ASW 24 ( 6,5 Kg) mit Flachstahlsteckung 20 x 2 mm ohne weiteres auch negative Figuren oder "high-speed low-level Overglides". Die 4,0 m Beineke ASH-26 (5,5 Kg) hatte einen 12er Stahl, und mit dem Teil bin ich auch in den Vogesen rumgeheizt und habe bis auf gerissene/gestoßene Figuren alles gemacht, ohne das der Vogel Schäden davon getragen hätte.

    Es ist wie überall: Die Dosis macht das Gift. Wer bei einem Großsegler bei höherer Fahrt meint voll durchziehen zu müssen, bekommt auch einen 20er Rundstahl verbogen - wenn die Flächen halten. Andersrum kann man aber auch extrem leicht gebaute Modelle durch Rollen und Loops zu steuern, ohne das die Flächen abmontieren oder Stähle verbogen werden. Erfahrungs- und Gefühlssache .

    Zusammengefasst halte ich die angeführten Werte schlicht für überdimensioniert.

    [ 24. September 2004, 07:52: Beitrag editiert von: Ingo Seibert ]
    Gruß, Ingo

    Libenter homines id quod volunt credunt | Ingos Fliegerseiten | Lust auf HoTTe Diskussionen?
    Like it!

  3. #3
    User
    Registriert seit
    24.06.2002
    Ort
    Zierenberg
    Beiträge
    2.563

    Beitrag

    Das ist nun wirklich übertrieben. Meine ASW27
    mit 4,30m und 7,5 kg hat einen 12er Stahl, haben andere 4m-Flieger ebenfalls. 10mm ist selbst bei meiner 3m-Foka völlig ausreichend. Meinen Ventus
    mit 3,60m flieg ich mit einem 10er-Kohlestab.
    Hatte noch nie Probleme in dieser Hinsicht.
    Soviel aus meiner bescheidenen Hangflugerfahrung.

    gruß kalle aus dem habichtswald
    Kalle aus dem Habichtswald
    Like it!

  4. #4
    Vereinsmitglied
    Registriert seit
    09.04.2002
    Ort
    Neuenkirchen, NRW
    Beiträge
    4.811

    Beitrag

    HI!!

    Ich gehe davon aus, dass du die Tabelle aus meinem Posting aus einem anderen Beitrag hast.

    Wenn ja, ist der, der lesen kann klar im Vorteil.

    Es geht eben nicht um Rundstahl, sondern um CFK-Verbinder.

    Ich denke damit relativiert sich das ganze wieder, da der Unterschied zwischen CFK Verbindern und Stahlverbindern bekannt sein sollte.

    [ 24. September 2004, 09:11: Beitrag editiert von: Dennis Schulte Renger ]
    Gruß Dennis
    Like it!

  5. #5
    Vereinsmitglied Avatar von Ingo Seibert
    Registriert seit
    09.04.2002
    Ort
    Lüdinghausen
    Beiträge
    5.755

    Zwinkern

    Tach DSR,

    da sieh mal einer kuck, und ich dachte schon, du wärst auch sonn Materialschinder oder hoffnungsloser Übertreiber . Ahlso ich maach ja die schwatten Stäbkes nich so gäan, die Dingers sinn mir schomma im dööfsten Moment inne Urne gegangen...

    Tüsskes!
    Gruß, Ingo

    Libenter homines id quod volunt credunt | Ingos Fliegerseiten | Lust auf HoTTe Diskussionen?
    Like it!

  6. #6
    Vereinsmitglied
    Registriert seit
    09.04.2002
    Ort
    Neuenkirchen, NRW
    Beiträge
    4.811

    Beitrag

    Hi!!

    Material schinden und hoffnungslos übertreiben tu ich auch von Zeit zu Zeit

    Beim Segler würde ich auch keine CFK Verbinder einsetzen, da es dort für den Hobbypiloten nicht um jedes letzte Gramm geht.

    Baue aber gerade einen E-Impellerflieger, wo 100gr mehr oder weniger über Leben oder Tod entscheiden können. Da nehme ich doch gerne dat schwatte Gold
    Gruß Dennis
    Like it!

+ Antworten

Lesezeichen

Forenrechte

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein