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Thema: SG 38 im Massstab 1:2

  1. #16
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    Standard Bau der Querruder

    Die Querruder wurden direkt an der Fläche gebaut, nachdem die beiden Holme aufeinander angepasst wurden. Es war hilfreich, dass der Randbogen im Ganzen belassen (Flächenteil und Querruderteil) und erst nach Fertigstellung der Querruder wieder abgesägt wurde.
    Es war etwas wackelig, aber schlussendlich hats doch funktioniert, dass die Schränkung passte.

    Grüße, Klaus.
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  2. #17
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    Standard Baufortschritt Rumpf

    Anbei ein paar Fotos von einer intensiven "Baubesprechung" betreffend des Rumpfs. Auf einmal war die an und für sich doch sehr geräumige Werkstatt beim Hans etwas eng, ggg.

    Grüße Klaus.
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  3. #18
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    Standard

    Das ist wirklich der absolute Wahnsinn, was ihr da auf die Beine stellt!

    Habt ihr schon eine Vorstellung, wieviel die SG am Ende wiegen wird?

    Viele Grüße

    Walter
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  4. #19
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    Daumen hoch

    Was Ihr da macht ist schon wirklich krass, "abartig", aber deswegen auch so toll
    Ich hab das Buch vom HANS JACOBS
    Werkstattpraxis für den Bau von Gleit-und Segelflugzeugen
    5. Auflage von 1940
    Genauso wie es da für die "Manntragenden" beschrieben ist, baut Ihr eure Rippen in einer Rippenschablone!, einfach nur geil.
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  5. #20
    User Avatar von fliegerassel
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    Standard

    Ich hoffe, die Frage ist nicht zu doof:
    Wie bekommt ihr das hin, dass die Rippen nicht in der Schablone festkleben? Ist doch alles aus Holz. Mit was ist das behandelt?
    Muss man da jeden Steg einzeln einpassen oder kann man schon "Serienfertigung" betreiben?

    Weiter Hut ab, euer Projekt ist abgefahren!!!

    Gruß Mirko
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  6. #21
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    Standard Hans Jacobs

    Hallo Rolf,


    auch mein "Lehrmeister" Manfred hat dieses Buch vom Hans Jacobs, und er nennt es das "heilige Buch der Fliegerei". Es war schon bei vielen Projekten hilfreich, so z. B., beim Bau des "Doppelraab" vom Konstrukteur Fritz Raab, ebenfalls im Massstab 1:2. Das Modell hat eine Spannweite von 6 m und fliegt nun schon "ohne Holm- und Rippenbruch" die 6-ste Saison. Wenn unser bester Schlepppilot Roland diesen mit seinem Spacewalker ( ebenfalls 1:2 - ausgestattet mit einem 3W 212 ccm, 4 Zylinder Boxermotor, 4m Spannweite) im F-Schlepp gegen den Horizont zieht, ists immer wieder ein Erlebins, dass man eine Gänsehaut kriegt.


    Grüße, Klaus
    Man muss sich utopische Ziele setzen, um reale zu erreichen.
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  7. #22
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    Standard Gewicht des SG

    Hallo Walter,


    betreffend des Gewichts kann man derzeit nichts genaues sagen, aber das Gewicht einer Fläche incl. Querruder liegt ohne Bespannung derzeit bei etwa 2 kg. Also ich denke, es müstte sich so ca. bei 20 - 25 kg einpendeln.


    Grüße, Klaus
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  8. #23
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    Standard Verkleben der Rippen, ohne mit der Schablone zu verkleben

    Hallo Fliegerassel,


    da gibts ein hilfreiches Mittel, nämlich "Trennwachs". Entweder in flüssiger oder fester, - pastenartiger - Form - im guten Modellbaufachhandel erhätlich. Die nicht zu verbindenden Holzteile, in diesem Fall die Schablone, werden damit imprägniert - mit Hilfe einer normalen Küchenrolle dünn aufgetragen - und du kannst leimen was das Zeug hält. Die Rippen lassen sich mit ein bisschen Nachhilfe eines Stemmeisens oder eines dünnen Schraubenziehers leicht aus der Form wieder lösen.
    Hoffe, dir weitergeholfen zu haben,


    Grüße, Klaus.
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  9. #24
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    Beitrag Serienfertigung

    Hi Mirko,

    eine Serienfertigung ist nicht drin, aber man bekommt mit der Zeit Übung beim Einpassen der einzelnen Stege. Die Leisten haben die Abmessungen von 5x3mm und lassen sich bequem mittels eines Seitenschneiders oder eines Stanleymessers ablängen. Ein bisserl mit dem Schleifklotz putzen, auf der Flächenoberseite sind die senkrechten Stege ja etwas schräg angeschliffen, danach ein Pünktchen Weissleim drauf und rein in die Schablone damit.

    Wir haben mal nachgezählt - Eine gesamte Fläche besteht, wenn man die einzelnen Stege und die auch notwendigen Knotenpunkte aus 0,4 mm Sperrholz berücksichtigt aus 3250 Einzelteilen.

    Auf diesem Wege möchte ich mich herzlich bei unserem zweitältesten aktiven Vereinsmitglied, dem Alfred HAIDEN, für seine tatkräftige Unterstützung und immer wieder tolle Ratschläge und Bautipps bedanken, er wurde im Vorjahr bei bester Gesundheit 80 Jahre alt.
    Aber einem "alten Fuchs" der den SG 38 in der manntragenden Version auch selbst pilotierte, kann man nicht so schnell etwas vormachen.

    Grüße, Klaus
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  10. #25
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    Standard "Schleppkuh"

    Nachdem solche Seglerprojekte natürlich auch geeignete Schleppmaschinen benötigen, möchte ich hier kurz unseren "Dauerschlepper", den Roland MAYER, vorstellen.

    Seinen Spacewalker hat er vor 3 Jahren in derselben Art und Weise - Fachwerkbau - gebaut.

    Zur Veranschaulichung darf ich vielleicht ein paar Fotos anfügen, ich hoffe, mir wird es nicht übel genommen, dass eine Motormaschine im Seglerforum veröffentlicht wird, aber ich denke, dass die Themen sind doch untrennbar miteinander verbunden sind.

    Anmerkung am Rande:

    Wenn beim Spacewalker mal der Motor aus irgendeinem Grund ausfällt, (der Tankinhalt wurde dann und wann schon mal unterschätzt) segelt der so gutmütig wie ein Airfish.

    Grüße Klaus.
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    Geändert von mefisto2002 (18.01.2008 um 08:07 Uhr)
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  11. #26
    User Avatar von fliegerassel
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    Standard

    Moin Klaus,

    danke für die Infos. Das mit dem Trennwachs dachte ich mir schon, wollte es nur mal richtig wissen. Es würde mich ja schon reizen, mal ein Oldtimermodell mit dieser Methode zu bauen, wenn auch nicht in dieser Größe. Wenn ich aber die Anzahl der Einzelteile lese, dann hebe ich mir diese Idee wohl eher für mein Rentnerdasein in 30 Jahren auf...
    Werden die Holme im Querschnitt rechteckig aufgebaut oder oben dem Profilverlauf angepasst?
    Bekommt man die Rippen und auch Holme mit diesen Methoden so maßhaltig gebaut, dass alles ordentlich zusammenpasst. Oder muss noch viel nachgearbeitet werden?

    Wenn ich hier so viel frage, dann nur, weil ich gern mit Holz arbeite und von euch dazulernen möchte. Ich hoffe, das nervt nicht zu dolle...

    Gruß Mirko
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  12. #27
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    Standard Holmbau

    Hi Mirko,

    die Holme wurden rechteckig gebaut, an der Flächenunterseite liegen sie sowieso satt auf den Rippen und auf der gewölbten oberen Seite kann man den Spalt der sich zwangsläufig ergibt entweder frei lassen, die senkrechten Rippenteile haben an den Holmen genügend Auflagefläche zum Leimen, oder man kann diesen Zwischenraum mit Balsaholz ausfüllen - ich habe sie so gebaut, der Manfred meint, dass es überflüssig wäre. Aber so hat jeder seine eigenen Vorstellungen.

    Es war lediglich notwenig die Holme mittels Schleifklotz im Bereich der Knotenpunkte zu überarbeiten, dann rutschten die Rippen ganz einfach drüber. Die Schablone war sehr passgenau.

    Grüße, Klaus
    Geändert von mefisto2002 (18.01.2008 um 10:00 Uhr)
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  13. #28
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    Frage

    Hallo Klaus,
    wie macht Ihr das mit der Festlegung der Querschnitte/Holzdicke?
    Also bei den Leisten (Kiefer?) für die Rippen, wonach dimensioniert ihr den Holm, wie dick ist die Beplankung usw.?
    Für diesen Maßstab gibt es ja kaum Erfahrungswerte/Beispiele als Modell in dieser Holzbauweise.
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  14. #29
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    Zwinkern Dimensionierung der Leisten/Querschnitte

    Hallo Rolf,

    Nach längerem Suchen sind wir auf einen Originalplan gestoßen, den die Fa. KIRCHERT in Wien 14., Linzerstraße, im Archiv gelagert hatte. Dieser Plan beinhaltet Angaben im Massstab 1:2,5 bzw. 1:1. Der wurde dann von uns adaptiert und so sind wir auf die schlussendlich verwendeten Abmessungen gestoßen und konnten die richtigen Querschnitte ermitteln.

    Grüße Klaus,


    www.kirchert.com
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  15. #30
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    Hallo Klaus!
    Großen Respekt auch von mir, das ist wirklich Fleißarbeit! Bilder wie aus meiner Lehrzeit, einfach toll!

    Auf jeden Fall weiter berichten!

    Gruß,
    Christian
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