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Thema: Problem nach Motorrep.

  1. #1
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    Standard Problem nach Motorrep.

    hallo!

    Ich musste bei einem OS BGX nach einem absturz die lager tauschen. jetzt habe ich den motor wieder zusammengebaut. beim ersten durchdrehen hörte ich ein sehr leichtes schleifgeräusch. dieses schleifgeräusch kommt vom gehäusedeckel. der pleulbolzen der kurbelwellen und das pleul berühren ganz leicht den gehäusedeckel (fast nicht bemerkbar).

    habe im deckel leichte schleifspuren gesehen. die sind schon älter. da motor hat also schon länger geschliffen. es sind keine riefen, sondern es sieht aus als ob er durch die kurbelwelle poliert wurde.

    ist das normal?

    bitte weiterhelfen.

    gruss toni
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  2. #2
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    Hast du mal einen Prop montiert und die Haltemutter richtig angezogen? Dadurch wird die Kurbelwelle richtig nach vorn gezogen.
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  3. #3
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    hallo carlos!

    habe ich probiert. propellernarbe und prop wurden ohne beilagscheibe (damit der druck auch gegen das gehäuse wirkt) fest angezogen. keine änderung.

    habe bei einem fx160 den deckel entfernt. die gleichen spuren am deckel?

    gruss toni
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  4. #4
    Vereinsmitglied Avatar von Ingo Seibert
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    Hallo Toni,

    die Kurbelwelle sitzt höchstwahrscheinlich nicht ganz bis zum Anschlag in den Lagern. Keine Gewalt anwenden, sondern das Gehäuse vorsichtig mit einem Fön erwärmen, und die KuWe ne Zeit ins Eisfach legen. Dann die Welle einführen und möglichst flott mit der Mutter anziehen. Wenn´s dann immer noch schleift, hast Du evtl. die vordere Druckscheibe verkehrt herum eingesetzt. Die große Fase muss zur KuWe zeigen.
    Gruß, Ingo

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  5. #5
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    Hallo,
    wenn das nicht hilft, sitzt verm. das Lager nicht ganz vorn im Sitz. Wie hast Du es eingesetzt?

    Martin
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  6. #6
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    Hallo Toni,

    die Lager werden am Außenring in den Sitz gedrückt; dazu verwende ich i.d.R. eine passende Nuß oder ein Stück Rundmaterial. Erwärmen des Gehäuses ist, wie schon gesagt wurde, sinnvoll.
    Leichte Schleifspuren am Deckel ergeben sich meist aus der Verwendung eines Starters. Ein leichtes axiales Spiel muss vorhanden sein, sonst klemmt irgend etwas bei Betriebstemperatur, und beim Starten berührt der Kurbelbolzen die Rückwand. Ich hatte auch schon Kolben, da stand der Kolbenbolzen nicht genau parallel zur Kurbelwelle,und dann wird das Pleuel zur Rückwand gedrückt, was die gleichen Schleifpuren erzeugt. Dann ist das aber auch am unteren Pleuelauge sichtbar!
    Beim Anziehen der Mutter soll der Druck nicht gegen das Gehäuse, sondern gegen den Innenring des Lagers wirken!

    Gruß,
    Harald
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  7. #7
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    Hallo martin!

    Lagersitz? wie überprüfe ich ob das hauptlager richtig sitzt.
    wenn das hauptlager nur minimal nach vorne ginge, würde alles passen. sehe leider nicht, ob da noch ein minispalt ist.

    die kurbelwelle steht ganz beim lager an.

    ich habe die neuen lager von skf. ist es möglich, dass das neue hauptlager vielleicht ein bisschen breiter ist.

    danke für die schnellen antworten.

    gruss toni
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  8. #8
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    hallo harald!

    zur zeit habe ich überhaupt kein spiel an der kurbelwelle. richtig: das pleuel und der kurbelwellenbolzen sind leicht angeschliffen. motor wurde noch nie mit einem starter gestartet.

    ich werde versuchen das hauptlager mit einer nuss noch ein bisschen reinzudrücken.

    gruss toni
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  9. #9
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    ich korrigiere: der Kurbelwellenbolzen ist nicht angeschiffen.

    jetzt ist mir nochetwas aufgefallen. wen man den motor mit dem prop nach unten hält ist geräusch weg. prop nach oben und das geräusch ist wieder da.
    das pleuel macht also das geräusch. es kann ca. 0,5 cm hin und herbewegt werden. wenn der prop nach oben zeigt, rutscht das pleuel bis zum deckel und verursacht das schleifgeräusch.

    das hauptlager lässt sich nicht weiter eindrücken. die kurbelwelle sitzt o.k.

    nochmals die frage: ist das normal? soll ich den motor einfach starten und abwarten was passiert?

    gruss toni
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  10. #10
    Vereinsmitglied Avatar von Ingo Seibert
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    Zitat Zitat von salto123
    wen man den motor mit dem prop nach unten hält ist geräusch weg. prop nach oben und das geräusch ist wieder da.
    das pleuel macht also das geräusch. es kann ca. 0,5 cm hin und herbewegt werden. wenn der prop nach oben zeigt, rutscht das pleuel bis zum deckel und verursacht das schleifgeräusch.
    0,5 cm sprich 5 mm? Bist Du sicher, dass Du nicht 0,5 mm meinst? Ein halber Zentimeter wäre viel zu viel! Das Pleuel hat immer etwas Spiel, damit sich Fertigungstoleranzen ausgleichen können. So kann es auf Kolbenbolzen und Pleuelauge hin und her wandern.
    Zitat Zitat von salto123
    das hauptlager lässt sich nicht weiter eindrücken. die kurbelwelle sitzt o.k.
    Sicher ?
    Zitat Zitat von salto123
    nochmals die frage: ist das normal? soll ich den motor einfach starten und abwarten was passiert?
    Das kann Dich den motor kosten, falls doch was falsch zusammengebaut ist. Lieber zweimal kontrollieren, bevor Du startest. Sag nochmal was zum Spiel, wie groß ist es jetzt wirklich? Die Kurbelwelle sollte eigentlich fest sein, und allerhöchstens ein paar Hundertstel axiales Spiel haben, sonst kannste die Lager, so sie nicht aufgepresst sind, auch weglassen und durch Gleitbuchsen ersetzen ...
    Gruß, Ingo

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  11. #11
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    hallo ingo!

    also das pleuel lässt sich, wenn der gehäusedeckel herunten ist ca. 5 mm nach hinten ziehen. wenn der deckel wieder montiert ist, ist zwischen dem deckel und dem kurbelwellenbolzen nur mehr ein hauchdünner spalt. das pleuel kann sich dann nur mehr minimal bewegen (0,5 mm einmal geschäzt). der deckel lässt das pleuel nicht nach hinten. dreht man den motor mit dem prop nach oben, dann rutscht das pleuel nach hinten, bis es am deckel anstösst und eben das leichte schleifgeräusch entstehen lässt. beim zurückdrehen (prop. nach unten) rutscht das pleuel nach vorne und man hört beim drehen nichts mehr. und genau das macht mich nervös. würde man die kurbelwelle weiter nach vorne bringen, dann würde das pleuel wieder das gleiche machen, nur mit mehr spiel.

    die kurbelwelle lässt sich in keine richtung bewegen, weden nach vor und zurück und auch nicht nach oben und unten. also null spiel.

    ich habe mir die zeichnung in der bedienanl. genau angesehen, der motor ist richtig zusammengebaut.

    habe kein gutes gefühl beim starten, darum meine vielleicht blöden fragen.

    gibt es jemanden der vielleicht den gleichen versuch mit einem bgx machen kann.

    gruss toni
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  12. #12
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    Hallo Toni,

    also das mit den Lagern scheint doch geklärt; die Welle läuft frei und auch das Pleuel hat genügend Luft zum Deckel.
    Der Motor hatte doch einen Absturz: möglich, dass das Pleuellager nun etwas mehr Luft hat und deshalb leicher auf dem Bolzen rutscht, wenn du den Motor entsprechend hältst. Eigentlich spricht nichts dagegen, den Motor in Betrieb zu nehmen. Ich würde aber nach einigen Läufen mal kontrollieren, ob es nun stärkere Schleifspuren am Deckel gibt. Berichte mal.

    Gruß,
    Harald
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  13. #13
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    Standard bgx - wieder alles o.k.!

    hallo, am samstag war es soweit. testlauf im neuen flieger.

    ansaugen, zweimal gegen die laufrichtung angeworfen und schon läuft der bgx. nach kurzer laufzeit abgestellt und kurbelwelle gedreht. keine schleifgeräusche hörbar. insgesamt 750 ml durch den motor gejagt und danach motor zerlegt.

    am gehäusedeckel sich leichte polierspuren. nicht mehr als vorher. hält man den motor mit der narbe nach oben und dreht die kw dann hört man die leichten schleifgeräusche. narbe nach unten und alles ist wieder normal.

    also, wir sind bereit zum erstflug.


    mfg toni
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  14. #14
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    Standard

    Je nach Motorkonstruktion ist das normal. Irgendwo muss die axiale Lage des Pleuels definiert werden. Das kann entweder zwischen angeformten Augen im Kolben sein, oder zwischen Kurbelwange und Gehäusedeckel im Kurbelgehäuse.

    Der Kurbelzapfen sollte allerdings nicht schleifen, aber das war ja offenbar nur eine Fehlinterpretation am Anfang.
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  15. #15
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    Verbrennungsmotoren
    Biete - Antriebstechnik

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    Standard

    Irgendwo muss die axiale Lage des Pleuels definiert werden. Das kann entweder zwischen angeformten Augen im Kolben sein, oder zwischen Kurbelwange und Gehäusedeckel im Kurbelgehäuse.
    Jepp , ist bei meinem 160er Mvvs nicht anders . Verglichen mit dem ST 2000/25 , ist das seitliche Spiel auf dem Kolbenbolzen beim Mvvs ungleich größer .
    MfG Rolf
    Zitat:"Ein Moderator hat mitunter wenig Zeit, aber immer die Verantwortung, Schaden von sich, dem User und dem Forum abzuwenden."Quelle /
    zum Nachdenken?!

    Was in einem Internetforum gesagt werden darf!
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