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Thema: Brett mit HQ/S - Auslegung

  1. #1
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    Standard Brett mit HQ/S - Auslegung

    Bin gerade dabei ein neues Brett ins Auge zu fassen und habe dabei die HQ/S-Profile entdeckt.
    Ein HQ/S 1,5-9 bei 1,8m Spannweite, Schränkung -1 Grad: soll für gehobenen Thermikflug herhalten, Start über Flitsche, sonst auch Hangflug.
    Schaut doch mal drüber: gibt das was?
    Besonders die durchgehenden Querruder lassen mich etwas grübeln, da die Ansprüche ans Servo und die spielfreie Anlenkung wohl steigen...
    Ohne diese siehts aber mit der Verteilung schlecht aus.
    Ist diese Auslegung fliegbar - beherrschbar?
    Meine bisherigen Bretter hatten JWL&HS-Profile: nun möchte ich was Neues ausprobieren.
    Wenn Ihr mir reichlich helft, gibts einen Baubericht - versprochen!
    Gruß Jens
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  2. #2
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    Standard HQ/S1.5 ?

    Zitat Zitat von Lopi
    Schaut doch mal drüber: gibt das was?
    Hallo Jens
    Warum den nicht ?
    Frage mich nur warum Du den gerade das HQ mit der geringsten Wölbung gewählt hast ? Da Du ja von Thermik sprichst !
    Der KURBEL sagte mir zudem einmal, dass das Stabiltätsmass schon über 5%, sprich etwa 8 sein sollte. Ist aber weiter kein Problem, schlägst eben die Ruder noch ein Grad mehr aus !
    ...Ohne durchgehende Querruder siehts aber mit der Verteilung schlecht aus...
    Meinst Du, das merkst Du im Flug ? Zumal ja die Ruder bei schnellerer Gangart zurück gefahren werden ?

    Hingegen hat die gerade Flügelvorderkante insofern einen Nachteil, dass Du ganz schön Ballast brauchen wirst.
    Würd ich nicht mehr tun und andere hier im Forum haben sich schon ähnlich geäussert. Kommt aber natürlich drauf an, wie leicht Du die Flügel (hinten!) bauen wirst.
    Gruss
    Christian
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  3. #3
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    Standard Neue Version

    Nun mal mit HQ/S 2/10...
    Ist diese Konfiguration besser für Thermikflug geeignet?
    Bei meinem HS130 Brett verliert das Modell im Langsamflug stark an Leistung, läßt man es laufen, ist der Gleitwinkel gigantisch...
    Ich hätte gerne eine Auslegung, die ein ausgewogenes Verhalten beim Kreisen ermöglicht... - daher schon mal die leichte negativ Schränkung.
    Zum Thema gerade Nasenkante: ehrlich gesagt, bei mir ein rein optischer Grund. Ballast werde ich nicht unnötig brauchen, da ich mir im letzten Jahr eine ganz neue Rumpfform gebaut habe, da ist ein entsprechender Hebelarm zum Bug schon berücksichtigt.
    Die Klappen stehen nachfolgend auf -2grad. Meint Ihr nicht das Teil wird zu giftig?
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  4. #4

    Standard

    Hm, was hab ich da wieder erzählt?
    Also bei 'nem Brett können auch 4% Stabilitätsmaß prima sein,
    muss man für den Einzelfall aber in der Praxis rausfinden.
    Mit 5 - 8% ist man aber zumindest erstmal auf der sicheren Seite
    und kann sich vorsichtig nach hinten herantasten, um noch Leistung herauszukitzeln.

    Für Thermikbretter, ohne dass ich da eigene Erfahrungen mit habe, würde ich am ehesten
    auf JWL065 setzen, weil mir die dahinter stehende Philosophie richtig erscheint.
    Dann sollte aber auch der Rest der Konstruktion dazu passen und schon
    würde etwas herauskommen, was -- welch Überraschung -- dem Schiski sehr ähnelt.

    Kurbel
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  5. #5
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    Standard ...

    Soll kein reines Thermikbrett werden, ein solches (E-Brett ähnlich dem Bleed) habe ich bereits und etwas mehr Dynamik könnte nicht schaden!
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  6. #6
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    Hallo Lopi , fliege meine Bretter mit dem HQ/S 1,3-09 , bin echt zufrieden was die Flugeigenschaften anbetrifft , geht echt gut , nach engen Wenden nimmt das Brett sehr schnell Geschwindigkeit auf und setzt diese auch gut in Höhe um . Einige Daten von meinem Brett : SpW. 2,0m , t/4 gerade , Streifenquerruder (HS 125MG) , Gew. 1350gr., und keine Unarten !
    Gruß
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  7. #7
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    142

    Standard ...

    Hallo Amersand,
    das hört sich doch gut an... und ich tendiere wohl eher doch zu dem geringer gewölbten Profil.
    Kannst Du mir vielleicht nähere Details Deiner Bauweise veraten?
    Hast Du eine Schränkung eingebaut? Welche Tiefe haben die Ruder genau?
    Gruß Jens
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  8. #8
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    Standard

    Hallo Jens,
    ich habe mir 2 Modelle mit Spannw. 2m gebaut. Ti 260mm/Ta 180mm. t/4 Linie 90 Grad, Rudertiefe generell 22%. Durchgehendes Ruder. Alles nahezu identische Modelle, Gewicht differiert.

    Modell 1: HQ-S- 1,75-10, Strak nach außen auf 9%, Gewicht 1560gr = 35gr/qdm

    Modell 2: HQ-S-1,3-9, Gewicht 1485gr = 33,4gr/qdm

    Beide Modelle sind mit F-Schleppkupplung ausgestattet - Schlepps völlig problemlos.
    Bei Modell 1 1x Empfänger einzuschalten vergessen, F-Schlepp ohne Vorkommnisse auf ca. 150m Höhe, dann bemerkt, mit der Schleppmaschine wieder heruntergeschleppt, auf etwa 10m ausgeklinkt, Landung ohne Schaden am Modell.
    Bei Modell 1 muss das Ruder gering nach oben, also negativ angestellt werden. Bei Modell 2 ist dies wegen des positiven cmo-Wertes nicht erforderlich, Normalflug - Ruder im Strak.
    Modell 1 ist sehr agil, liegt sehr gut im Ruder. Modell 2 ist mehr gemütlich, trotz der geringeren Profilwölbung.
    Gruß von Heinz
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  9. #9
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    Standard Danke

    Hallo Heinz...
    solche Antworten wünsch´ich mir - toll!
    Deine Modelle kommen dem sehr nahe, was ich beabsichtige zu bauen.
    Hast Du eine Schränkung im Flügel... und hast Du Bilder???
    Gruß Jens
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  10. #10
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    Standard HQ-S-Auslegung beim Brett

    Hallo Jens,
    Schränkung hat keines der beiden Bretter, siehe auch oben.
    Ein Bild reicht, es sehen beide gleich aus.
    Gruß von Heinz
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  11. #11
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    Daumen hoch Erfahrung

    Hallo,
    meine Erfahrungen mit dem HQS 1,5-9 decken sich mit den Beiträgen der anderen Kollegen. Wegen des cm0 müssen die Klappen leicht angestellt werden, zwei Schalterstellungen mit ca. -1 Grad und -2 Grad taugen für unterschiedliche Trimmgeschwindigkeiten. Eine Schränkung macht keinen Sinn, da nicht die Nickstabilität sondern nur die Auftriebsverteilung beeinflußt wird. Und wozu das, bei dem Grundriss? Mehr Wölbung wird nicht viel bringen, da der induzierte Widerstand bei den geringen Streckungen sehr hoch ist, wenn man versucht, auf hohe CAs zu trimmen. Besser leicht bauen und nicht Höhe ziehen, sondern laufen lassen,
    Stefan
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  12. #12
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    Hinweis Rumpf

    ... hatt ich noch vergessen: Den Rumpf so aerodynamisch wie möglich machen, dh ganz weing Querschnitt. Ein angelenktes SLW kann man sich sparen, vor allem bei durchgehenden Rudern. Die machen Sinn, weil Klappenausschläge die Auftriebsverteilung nicht "verbiegen".
    Stefan
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Stefan Siemens
    Eine Schränkung macht keinen Sinn, da nur die Auftriebsverteilung beeinflußt wird.
    Hallo !
    Wenn das so ist; nützt 's nichts, so schadet's auch nichts !
    Gerade bei den Nuri-Bauern habe ich auch schon des öfteren gelesen; Nie mehr Ohne !
    Bei schwachen Bedingungen ist es einfach toll, wenn ein gutes Handling es erlaubt das Letzte raus zu kitzeln.

    Ohne drifitigen Grund würde ich auf keinen Fall jemandem abraten Schränkung einzubauen, zumal wenn er es schon so vorgesehen hatte !

    Gruss
    Christian
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