Moin moin,
Eigentlich ist das ja ein Spassflieger der glücklicherweise so gut ist das er auch in Wettbewerben ganz vorne mitfliegen kann.Zitat von Torsten Pawis
Wenn du Probleme hast die schöne Sichelform wieder rein zu bekommen dann solltest du evtl. darüber nachdenken einfach den geraden Teil der Randbögen zu kürzen.
Spätestens jetzt solltest du über eine eigene Fliegerkonstruktion nachdenken oder wenigstens mal mit A. Decker Rücksprache halten denn möglicherweise hat er sich bei der einen oder anderen Sache schon was bei gedacht woran du gerade nicht denkst.Beplankung: Natürlich bedingt eine durchgehende Beplankung eine Konstruktionsänderung. Das Profil des Querruder-Birdys ist im Außenflügel sowieso schon dünner als beim Seitenruder-Birdy; hier hat also bereits eine Konstruktionsänderung seitens Andreas stattgefunden. Ich würde hier enfach einen dünneren Holmgurt aus Kiefer, oder gleich ein CFK-Flachprofil 5x1mm verwenden.
Spätestens hier würde ich mal über offene Kastenprofile nachdenken und deren Torsionssteifheit.Die Verschraubung der Tragfläche ist kräftemäßig nicht optimal, ein Abtapen finde ich bei der gebotenen Bausatzqualität und der Menge an beigelegtem Zubehör nicht stilgerecht. Mit den Verstärkungen hält es bei mir auch ohne Abtapen.
Nach deinem letzten Absatz habe ich begonnen zu zweifeln. Du wirfst hier ein paar Sachen ein die ich nach so langer Erfahrung mit DLGs nicht vermutet hätte.Nun zu den Querrudern: Die sind von der Größe her nach Bauplan, allerdings etwas mehr zum Rumpf hin gezogen, da ich eine Torsionsanlenkung (vom Fireworks III abgeguckt) eingebaut habe. Die Anlenkung ist so steif wie möglich, aber dennoch weich (vermute ähnlich wie RDS um die Mittellage bei den großen HLG's). Zunächst hatte ich die Dymond D54 drin, habe sie dann gegen die FS31 getauscht, das brachte aber keine Besserung, auch diese haben minimales Spiel und geben dei Druck leicht nach. Allerdings ist die Rückstellgenauigkeit genial.
Für die durchgeführten Versuche spielt das aber keine Rolle. Ich habe die Querruder innen und außen festgeklebt und den Flieger dann nur mit Seite und Höhe gesteuert, hatte dann also quasi eine starre Anlenkung! Trotzdem Flattern.
Das Scharnier hat keinen Bewegungsspielraum, da ich die Ruder direkt mit angebügelt habe. So habe ich auf der Unterseite keine unnötige Stufe durch Scharnierband, alles glatt!
Ich fliege nun schon seit 15 Jahren HLG's, seit über 6 Jahren DLG's. Wenn ich beim Fliegen bin, hab ich eigentlich immer einen DLG dabei, bin also recht geübt im Werfen, und kann einen guten von einem unsauberen Wurf gut unterscheiden.
Wenn Ihr keine Probleme habt, gibt es meiner Meinung nach nicht so viele Möglichkeiten. Entweder Eure Abwurfgeschwindigkeiten sind niedriger, oder ich komme erst durch meine Modifikationen (Wurpin 3,5cm weiter hinten, Rumpf aufgedickt und aerodynamisch günstiger verschliffen, keine herausstehenden Anlenkungen) auf so hohe Abwurfgeschwindigkeiten, dass diese Probleme auftauchen.
Oder Ihr habt schwereres und damit steiferes Holz für Eure Querruder bekommen?
Wenn du schon die Geometrie und damit die Statik der Anlenkung änderst solltest du auch in der Lage sein zu beurteilen ob sie hinterher steif genug oder nicht. Don't blame the bird, blame the builder.
Wenn du glaubst das Folie ein auf Dauer spielfreies Scharnier bildet solltest du welche verwenden die nicht elastisch ist.
Mag sein das du ein geübter Werfer bist. Die Sauberkeit eines Wurfes mag ich jedenfalls nicht danach beurteilen ob die Querruder in einem heftig veränderten Flieger mit sehr anderer Anlenkungsgeometrie flattern.
Sei es wie es sei. Wenn die Querruder nicht Torsionssteif genug sind musst du was dagegen tun. Mit Papier bekleben hilft. Du kannst sie auch gerne mit Glasfaser belegen.
Wenn du mal eine ruhige Minute hast kannst du ja mal über die dominierenden Kräfte nachdenken die die Abwurfgeschwindigkeit bestimmen. Ein aerodynamisch perfekt gestalteter Wurfpin hat damit genau so wenig zu tun wie die Rückverlegung um 3.5cm.Aber das ist nur so ein Gedanke.
sanfte Grüße





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