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Thema: Einen kühlen Kopf bewahren

  1. #1
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    Cool Einen kühlen Kopf bewahren

    Einen kühlen Kopf bewahren

    Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit formieren sich die Klimaskeptiker zu einer neuen Graswurzelbewegung gegen die Weltuntergangspropheten. Und das Wetter spricht für sie!

    ... Der Tenor der Tagung, das Klima sei kaum vom Menschen beeinflusst...
    Weit stärker als das Treibhausgas CO2 beeinflusse die Sonne das atmosphärische Geschehen.
    Das Motto der dreitägigen Konferenz lautete:
    "Hört ihr uns endlich? Die globale Erwärmung ist keine Krise!"

    ...inzwischen ist der Nordpol nach dem großen Tauwetter im vergangenen Sommer wieder zugefroren, und die globalen Klimadaten dieses Winters lassen vorerst eine Behauptung nicht mehr zu: dass sich die Erderwärmung immer stärker beschleunige. Die Welttemperaturen in diesem Winter signalisieren im Vergleich zum vorherigen den steilsten Absturz seit Aufzeichnung der Wetterdaten, der Januar war der kälteste seit 15 Jahren.
    ...
    Die erste regelrechte Pleite deutet sich inzwischen immer deutlicher bei einem der wichtigsten Bausteine der offiziellen Klimapolitik an: der Förderung von Biosprit anstelle der inkriminierten fossilen Kraftstoffe, wärmstens empfohlen vom UN-Klimabericht. ... auch die Kirche kritisiert: dass der Anbau von Energiepflanzen auf Kosten des Regenwaldes, der Welternährung und der sozial Schwachen in den Exportländern geht.
    Wer Biosprit predigt, betreibt Raubbau an der Natur, an unseren Lebensgrundlagen.

    Auszüge aus
    Ein Essay von von Ulli Kulke (Die Welt 12.03.2008)
    Hervorhebungen durch mich
    Harte Zeiten brechen an für Weltuntergangspropheten!

    Globale Erwärmung doch eine Schwindel?
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  2. #2
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    Soll das etwa heißen, wir sind betrogen worden? Von seriösen Wissenschaftlern? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Warten wir estmal ab. Vielleicht handelt es sich bei diesem Winter nur eine vorübergehende Erscheinung, eine Ausnahme von der Regel? Ich meine, ein einziger kalter Winter ist doch noch lange kein Beweis für eine hereinbrechende Eiszeit, oder?

    Grüße
    Udo
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  3. #3
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    Kalter Winter...HALLO?

    vor 15 Jahren konnte ich auf zugefrorenen Stauseen Schlittschuh fahren, diesen Winter holte man sich fast einen Sonnenbrand...
    Die Menschen sollten mal rausschauen..sind schon alle verweichlicht, 5°C werden schon als kalt angesehen, vor 10 Jahren waren es noch -20°C
    Nussbeisser aus Leidenschaft

    kennt ihr schon den Hai Witz?
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  4. #4
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    Hallo allerseits,

    Zum Einstieg mal ein paar Daten von 2007
    2007 reiht sich nahtlos in den Reigen der wärmsten Jahre ein, in dem sich mehrheitlich jüngere Jahrgänge finden: Hinter den Spitzenreitern 2000 und 2007 folgen 1994, 1934, 2002 und 2006. Dies passt zu den Aufzeichnungen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), nach denen die Dekade 1998 bis 2007 im globalen Maßstab das wärmste Jahrzehnt gewesen ist. Die weltweite Erwärmung sei mit durchschnittlich 0,13 Grad pro Dekade über die vergangenen 50 Jahre gerechnet fast doppelt so stark gewesen wie in den vergangenen 100 Jahren, betont die WMO.
    Hier weiterlesen. Auch der Stern Artikel und der FAZ Artikel verdeutlicht genau diese Zahlen.

    Zum Januar 2008
    Nach dem viel zu warmen Jahr 2007 begann auch das 2008 viel zu warm: Eine Durchschnittstemperatur von 4.0°C bedeutet einen Temperaturüberschuss von 4.5°C, was doch sehr viel ist. Der Januar 2008 war einer der wärmsten je gemessenen. Mit 15.5°C war es am 11. Januar schon fast frühlingshaft warm.
    Zum Februar 2008
    Der Februar reiht sich direkt neben seinem Vorgänger in die Klimareihe ein. Mit einer Durchschnittstemperatur von 4.6°C war der Februar über 3°C zu warm und die lediglich 30mm Niederschlag bedeuten, dass der Monat massiv zu trocken waren.
    Hier weiterlesen. Auch hier dieselben Aussagen.


    Ich denke wir müssen davon ausgehen, dass das Klima global gesehen wärmer wird. Das kann man einfach nicht mehr abstreiten. Durch die Klimaveränderung kann sich das lokale Wettergeschehen sehr stark ändern, so dass es lokal durchaus kälter, wärmer, feuchter oder auch trockener werden kann. Damit lassen sich bestimmt Zahlen finden, die genau das belegen, was man aussagen will. Wie war das noch mit: "Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast"?
    Auch sollten wir davon ausgehen, dass wir es sind die das Klima beinflussen - auch wenn es in der Vergangenheit durchaus ähnliche Klimaschwankungen gab.
    Viel wichtiger als darüber zu streiten ob sich das Klima ändert oder geändert hat und wer daran schuld ist, ist es etwas gegen den Klimawandel zu tun denn wir und unsere Nachkommen sind es die darunter zu leiden haben.

    MfG Martin
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  5. #5
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    Wo sich das Schwungrad der Erde dreht
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    Ein interessantes Beispiel, wie man mit rhetorisch geschickter Darstellung "überzeugen" kann, findet sich hier.
    Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich mich von dieser Seite distanziere.
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  6. #6
    User Avatar von Chrima
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    Zitat Zitat von MGS
    Das kann man einfach nicht mehr abstreiten.
    Morgen
    Tut doch auch keiner (wär ja echt peinlich), aber man sucht einen anderen Schuldigen !
    Und das ist nämlich die Sonne ! Und nicht der Mensch ! Ufff, glück gehabt... !

    Grüsse
    Christian
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  7. #7
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    Tach zusammen,

    behaltet mal'n kühlen Kopp!

    Die Sonne hat ihre Strahlungseigenschaften seit regelmäßigen Beobachtungen nachweislich kaum verändert.

    Der CO2 Gehalt der Atmosphäre ist ebenso nachweislch signifikant angestiegen. Der Treibhauseffekt als physikalisches Modell ist derart belastbar, dass hier nur "Glaubensbrüder" gegenan können (Der Glaube versetzt ja bekanntlich auch Berge!).

    Gruß, Wolfgang, der noch viel Spaß bei der x-ten Auflage der Klimadebatte wünscht.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Chrima
    Morgen
    Tut doch auch keiner (wär ja echt peinlich), aber man sucht einen anderen Schuldigen !
    Doch es gibt sie. Leider.

    Kaum erscheint in einem Medium ein größerer Beitrag zum Thema Klimawandel, melden sie sich mit vernichtender Kritik zu Wort. Denn die Skeptiker zweifeln an der globalen Erwärmung.
    ...
    Ein Teil von ihnen leugnet schlicht, dass es überhaupt einen Treibhauseffekt gibt. Andere erkennen die Erwärmung der Erde an, behaupten aber, sie sei nicht auf menschliche Aktivitäten, sondern auf natürliche Ursachen zurückzuführen. Eine dritte Fraktion gewinnt dem Klimawandel sogar Gutes ab: Die große Menge des aus Fabrik- und Kraftwerksschornsteinen, Hausheizungen und Autoauspuffen emittierten Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), sagen sie, wirke als Pflanzendünger und lasse die Welt ergrünen.
    Hier im Focus nachzulesen.

    Neue Nahrung für den Streit um den Klimawandel in Australien: Mitglieder der Regierungspartei zweifeln darin die Schuld des Menschen an der globalen Erwärmung an. Schlechtes Timing für Klimaschutz-Skeptiker John Howard, der um seine Wiederwahl als Premierminister fürchten muss.
    Siehe hier.

    Von dem netten Herrn Bush ist auch nicht viel zu erwarten, obwohl er den Anschein macht, dass er sich in letzter Zeit etwas gewandelt hätte.

    MfG Martin
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  9. #9
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    So ein Schwachsinn : Klima wird kälter

    Wie soll der gigantisch Kohlendioxidaustoß denn erfunden worden sein ? Auch nur Märchen oder wie ? Das darf doch nicht wahr sein ! Da werden riesige Veranstaltungen gemacht und das Kyoto-Protokoll beschlossen und dann kommt seon ein Witzbold daher und weiß es besser...lachhaft
    Die Pole schmilzen übrigens auch von selber und haben nichst damit zu tun -Die Riesen Abertausende Quadratkilometer welche verschwunden sind wurden einfach nur geklaut....^^

    Grüße Chris
    70% Kakao im Schokoladenanteil
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  10. #10
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    Naja, es ist nicht abzustreiten, ohne Sonne hätten wir ganz schnell ganz kalt. Also zur Not einfach Sonne abschiessen, dann können wir CO2 in die Luft lassen bis zum Umfallen.
    Es ist schön, die immer wieder gleichen Argumente zu hören, immer wieder Suche nach anderen Schuldigen, falls die ganze Weltbevölkerung angeschuldigt wird, Mist, man kann es nicht mehr auf eine andere Rasse/Ethnie/Volk/Geschlecht abschieben, also hopp, dann ist es halt die Sonne.
    Würden diese Menschen modellfliegen, wären es die die behaupten würden, der Baum sei ins Modell geflogen und nicht umgekehrt.
    Göttlich! (oder doch nur allzu menschlich?)
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  11. #11
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    was ist mit dem Abschmelzen der Gletscher?
    Biosprit: werden die Gegner vom Wettbewerb bezahlt?

    Auch die Kirchen haben nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Interessen.
    Frohe Ostern, Gruss Hans ... Dekorbögen Carrera ASW 17 klein, gross, ASW 19, Lift, Loft, Favorit, Trico, Passat, Optimus ... BLOG Luftraum
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  12. #12
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    Zitat Zitat von elektroniktommi
    Kalter Winter...HALLO?
    Ein sehr milder Winter bei uns bedeuted nicht notwendigerweise,
    daß das gesamte Weltklima sich ebenfalls so verhält.
    Schnee in Bagdad, Frost in Amman:
    Im Nahen Osten tobt eine noch nie da gewesene Kältewelle lautete eine Meldung vom 21. Januar 2008.
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  13. #13
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    ich reihe mich mal ein in die Gruppe der Ketzer...

    Lange bevor es Menschen gab, und auch VOR dem Aussterben der Dinosaurier gab es fünf nachgewiesene Zeitabschnitte, in dem der CO2-Gehalt der Atmosphäre zwischen drei (!) und neun (!!!) Mal so hoch lag wie heute.

    Ich würde nicht immer nur auf die CO2-Kurve der letzten Million Jahre schielen...

    Zu irgendeiner Erklärung dafür enthalte ich mich; ich möchte es nur anführen als Beleg dafür, dass das Wetter hochgradig chaotisch ist - also nicht einfach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip gehorcht.

    Es ist durchaus möglich, dass die Menschheit eine Entwicklung "angeschubst" hat (wobei ich persönlich das eher nicht glaube) - aber dass sie die Weiterentwicklung überhaupt nicht beeinflussen kann. Insofern halte ich es für albern zu glauben, wir müssen nur das CO2 wieder senken und schon wird es wieder kühler...
    Ich bitte das nicht als Aufforderung zur ungenierten Produktion von CO2 zu verstehen, im Prinzip ist Rohöl viel zu wertvoll um es nur zu verbrennen. Man sollte besser Modellsegelflugzeuge daraus machen...

    Bertram
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  14. #14
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    @ Bertram

    große Eruptivprovinzen, sprich, das Entstehen von großen Flutbasaltplateaus, haben in der geschichtlichen Vergangenheit der Erde die Athmosphäre mehrfach extrem belastet. Info Flutbasalte: die Erdkruste reißt auf und es strömen hunderte oder tausende Kubikkilometer Basaltlava aus (Columbia River Plateau: knapp 1000 Kubikkilometer Lava mit 16 Milliarden Tonnen Kohlendioxid). Oft fielen diese vulkanischen Großereignisse auch mit einem großen Artensterben zusammen. Dabei geht es um magmatische Volumen, die das Hawaii- Archipel klein erscheinen lassen (Dekkan Trapps in Indien, Ontong Java Plateau im östlichen Pazifik, Kerguelen- Plateau im südliche indischen Ozean). Ich will jetzt die derzeitige Klimaentwicklung nicht verharmlosen, aber bisher hat die Menschheit noch Glück gehabt, daß sie solch ein vulkanisches Großereignis bisher nicht miterlebt hat (der Tambora ist dagegen nur ein kleiner Ausbruch gewesen, und selbst der hat schon 1816 weltweite Hungersnöte ausgelöst, abgesehen von den Menschenleben, die er direkt gefordert hat).

    Quelle: Spektrum der Wissenschaft: Geodynamik und Plattentektonik 1995

    Gruß Bill
    Die Menschen streiten; die Natur handelt.
    www.mfg-kutenholz.de
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  15. #15
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    hi Bill,

    ich beziehe mich auf die gleiche Quelle und neuere Artikel darin. Ein schlummernder "Supervulkan" liegt übrigens unter dem Yosemite-Nationalpark. Es gibt Hinweise auf eine langsam zunehmende Aktivität. Wenn er ausbricht, braucht sich niemand mehr um die San-Andreas-Spalte und um irgendwelches CO2 zu sorgen. Ein Ausbruch wäre in innerhalb weniger Generationen möglich.

    Diese immer wiederkehrenden Phasen erhöhten Vulkanismusses scheinen das Leben auf der Erde mehr zu beeinflussen als alles andere.

    Quelle: wie oben, eines der letzten Hefte.

    Unabhängig davon werden immer wieder überraschende Phänomene entdeckt - dass z.B. die Methankonzentration über Urwäldern am grössten ist, dass die Biomasse der Wälder der gemässigten Zonen stärker zunimmt als die der tropischen Urwälder abnimmt usw.

    Bertram
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