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#1.. #1 |
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User
Registriert seit: 28.12.2006
Ort: Metzingen
Beiträge: 1.090
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Hallo,
nachdem ich nun den Aufbau begonnen habe ein paar Bilder von der 'Baustelle'. Vorneweg, der 'Ximango'-Bausatz kam in gutem Zustand aber leider mit ein paar fehlenden Teilen an. Es fehlten die Endfahne der Aussenflügel (kann man sich selbst aus 6mm Balsa ausschneiden) und eine Dreikantleiste Balsa (hat man eh meist irgendwo). Alles kein Beinbruch. Ich bin selbst kein überzeugter 'Holzwurm', habe aber schon Holzmodelle aufgebaut und auch selbst designed ( Wens interessiert: Hier mein "Phönix, der Hasenjäger" : http://www.wizards.de/~frank/images/modell/Phoenix1.jpg ). Ich schätze mich aber nicht als Holzaufbauexperten ein.Der Ximango hat 2.50m Spannweite - diese bestehen aus 2 x 1m Hauptflügel und 2 x 0.25m Aussenflügel. Der Anfang: Rumpfaufbau - ein normaler Kastenrumpf, Spanten aus Sperrholz, Seitenteile und Boden aus Balsa. ![]() Diese Teile warteten noch auf ihre Verwendung, haupsächlich Flügel- und Seitenleitwerk: ![]() Der Rumpf sollte niemanden vor Probleme stellen, der Aufbau ist schnell erledigt. ![]() In nächsten Bild erkennt man das Profil des Flügels schon und wie die Flächen ineinandergesteckt werden. Abweichend vom Bauplan ist noch keine Flügelaufnahme eingeharzt, diese wurde nur als 'Vorlage' für den Flächenaufbau benutzt. Das Rohr wurde nicht wie vorgeschlagen mit 5 min Expoxy eingeklebt sondern mit Uhu Endfest + GF-Streifen und getempert. Hält garantiert. ![]() Die Flächen sind recht leicht - ~200g pro 1.25m Planke im Rohzustand (noch nicht vollständig verschliffen, aber mit eingeharztem Verbinderrohr). Die 'Sauerei' auf der Oberfläche ist nur oberflächlich (Staubreste im Blitzlicht): ![]() Der Ximango unterscheidet sich vom Holiday durch seine Aussenflügel. Diese werden einfach stumpf an die Flächen angeleimt (Weissleim), hier noch im Rohbauzustand vorm Verschleifen: ![]() R. Schweißgut schlägt auch vor sie steckbar zu gestalten, ich fand das aber zu wabbelig und lässt keine druchgehende QR zu - zumal 1.25m auch noch ins Auto passt. Soweit der bisherige Bauzustand. Es folgt das Verscheifen der Flächen und Aufbau der Flächen/Rumpfverbindung. Fortsetzung folgt. Viele Grüße Frank |
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#2.. #2 |
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User
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: Niederösterreich
Beiträge: 65
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ich bin auch gerade dabei den Ximango fertigzustellen. allerdings musste ich festellen, dass der fertigungsgrad des Ximango-Bausatzes nicht die gleiche Qualität aufweist wie die des Chinook. So sind beispielsweise die Profilbretter für beide Tragflächen zu 50 gramm unterschiedlich schwer. Auch die Anschrägung der Profilbretter an der Stelle wo später die Endfahne drankommt ist nicht wirklich exakt und so entsteht leider ein Spalt, den man halt mit Kleber auffüllen muss. Ich schätze mal ich komme auf ein Abfluggewicht von etwa 1200 gramm und hoffe, dass es nicht allzu viel mehr wird. Immerhin muss ich eine Tragfläche noch mit reichlich Trimmblei aufwiegen ;o(
zzt. bin ich noch am Überlegen ob ich gleich von Anfang an Störklappen einbauen soll, oder nicht. kostet sicher in Summe noch extra 30 gramm für Servos, Kabel, Anlenkung usw. gruss, christian mich wundert, dass Frank's Flächen gerade mal 200 gramm wiegen. bei mir ist schon alleine das 1.25m-Profilbrett inkl. eingeharzten Verbindungsrohr 200 bzw. 250gramm schwer ;o( |
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#3.. #3 |
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User
Registriert seit: 13.06.2006
Ort: Ternitz
Beiträge: 328
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hallo,
toller Baubericht muss ich sagen, ich selbst hatte den Elite vom Schweissgut und muss sagen, daß auch viel anpassen musste bis alles passte. Ich überlege auch schon lange ob ich mir den Ximango bestellen soll, bin jedoch etwas abgeschreckt worden nachdem ich den Elite bekommen habe. Den Bausatz vom Chinook muss sagen, passte alles "fast" perfekt. Bitte weiter so tolle Bilder!!! Der Rumpf so wie er ausschaut, ist wahrscheinlich der gleiche wie beim Elite. lg heinz |
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#4.. #4 | |
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User
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 77
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Moin,
Zitat:
Du baust den einen etwas weiter aussen, oder den anderen etwas weiter innen ein. Oder verschiebst beide bis der Flieger im Gleichgewicht ist. Nur so ein Gedanke. Gruß Feldi |
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#5.. #5 |
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User
Registriert seit: 28.12.2006
Ort: Metzingen
Beiträge: 1.090
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Ja, der Ansatz der Endfahnen war hier auch Baustelle, ich habe schliesslich mit stundenlangem Scheifen die Übergänge sauber hinbekommen. Gewicht meiner Flügel war bis auf 10g gleich. Das ist ok denke ich.
Das Thema Luftbremse habe ich mit einer eigenen Lösung bedacht - alles im Rumpf hinten als 'Butterfly'-Bremse. (Kräfte sind durchkalkuliert, Klappen haben nahe des Rumpfes Sollbruchstellen im Falle des Falles, sollte klappen): Rumpf hinten - von oben: ![]() ![]() ![]() ![]() Wenn das funktioniert muss ich keine Löcher in die Flächen schneiden, auf jeden Fall sieht es imposant aus wenn der Schmetterling die "Flügel" öffnet... ![]() Die Flächen sind erstmal mit Schnellschleifgrundierung behandelt und warten aufs nochmalige Abschleifen und lackieren. Grüße Frank Geändert von BZFrank (30.01.2007 um 20:04 Uhr) |
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#6.. #6 | |
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User
Registriert seit: 28.12.2006
Ort: Metzingen
Beiträge: 1.090
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Christian,
Zitat:
![]() ![]() Das ist eine der fertig verschliffenen, grundierten 1.25m Flächen mit Rumpfanschluss, Messingrohr eingeharzt und Servokabel bereits eingelegt, jedoch noch ohne Servo. Der Vogel ist wirklich sehr leicht geworden. Grüße Frank |
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#7.. #7 |
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User
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: Niederösterreich
Beiträge: 65
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hab nicht an deiner ehrlichkeit gezweifelt, obwohl in anbetracht der verwendeten waage fraglich ist, wie genau die analoge waage mit 3kg maximal-ausschlag im untersten bereich bei ~ 200g ist, aber egal.
ich bin halt etwas enttäuscht dass ich scheinbar das pech habe nicht ganz so tolle holzqualität (in bezug auf's gewicht) erwischt zu haben. wenn eine derartige streuung bei der holzdichte des profiles vorherrscht wäre es wünschenswert, wenn Robert Schweissgut etwas genauer bei der Zusammenstellung der Bausätze vorgehen würde... Die fertigen 1.25m-Flächen (d.h. Profil, Endfahne, Nasenleiste und eingeharztes Messingrohr) haben in meinem fall 250 und 300 Gramm. @Feldi: Danke für den Tipp. Obwohl das mit Servo versetzen empfinde ich schon alleine aus optischen Gründen keine Option. Dann schon lieber Blei... @Frank: Die butterfly-bremse sieht in der tat imposant aus. denkst du, dass die wirklich dem druck stand halten? Auf die Gewichtsdaten deiner Ximango-Flächen bin ich neidisch... gruss, christian |
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#8.. #8 |
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User
Registriert seit: 28.12.2006
Ort: Metzingen
Beiträge: 1.090
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Christian,
doch, die Waage wiegt recht genau - mit der digitalen aus der Küche (wenn ich die nur zu oft mir ausleihe gibts Schläge ) kommt ziemlich das gleiche heraus.Die Butterfly-Bremse sollten dem (Wind-)Druck aushalten, ich hab sie bis 33 m/s durchgerechnet (120 km/h Fluggeschwindigkeit). In jedem Fall versagen die Sollbruchstellen früher als die Servogrenzbelastung des GWS-200MG Servos erreicht wird. Ich bin aber mal auf die Wirkung gespannt... Ich finde die Ausführung halt recht elegant, zumal man sie im eingefahren Zustand kaum sieht und auch keine baulichen Änderungen an den Flügeln notwendig sind. Grüße Frank |
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#9.. #9 |
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User
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: Niederösterreich
Beiträge: 65
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hehe, das mit küchen-waage ausborgen kenn ich nur zu gut ;o)
mal eine vage vermutung: kann es sein, dass mein balsa vielleicht schwerer ist, weil wir in unserer Wohnung eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit aufgrund vieler Zimmerpflanzen haben? Wäre doch eine logische Erklärung, wenngleich ich mir nicht vorstellen kann, dass da solche Mengen an Wasser im Holz sind, dass da gleich so ein Gewichts-Unterschied zu Franks Balsa vorliegt... |
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#10.. #10 |
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Registriert seit: 28.12.2006
Ort: Metzingen
Beiträge: 1.090
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Es geht weiter:
Einbau des Motors, der HCS H Roton 200W/10 passt genau (Rumpf vorne innen mit 40g Glasfaser verstärkt): ![]() Details der Butterfly-Luftbremse: ![]() Das erste mal in voller Grösse zusammen (ohne Ruder): ![]() Grüße Frank |
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#11.. #11 |
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Registriert seit: 18.07.2006
Ort: Niederösterreich
Beiträge: 65
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@Frank: Hast du im wurzelbereich der flächen GFK laminiert, oder einfach nur das Mittelstück mittels Epoxy direkt an der Fläche fixiert?
Beim Chinook habe ich nämlich oben und unten Glasfaser aufgelegt... |
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#12.. #12 |
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User
Registriert seit: 28.12.2006
Ort: Metzingen
Beiträge: 1.090
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Von unten ist ein Streifen 40g GF laminiert (d.h. am Anschlussholz an der Seite zum Flügel raus) - laut Schweißgut sollte sogar nur das direkte Anharzen ausreichen. Meinst Du das da mehr nötig ist?
Grüße Frank |
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#13.. #13 |
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User
Registriert seit: 18.07.2006
Ort: Niederösterreich
Beiträge: 65
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ich bin mir selbst nicht ganz sicher, hab mal bei r.s. nachgefragt und der meinte dass sich Last ausreichend über die Holme verteilt und überhaupt kein GF notwendig wäre.
ich will halt nur nicht, dass sicht bei etwas größeren Turbolenzen das Modell strukturell desintegriert... wahrscheinlich werde ich nur unten zwischen Fläche und Mittelstück etwas 30g GF laminieren. gruss, christian |
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#14.. #14 |
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User
Registriert seit: 07.11.2002
Ort: Hamersen
Beiträge: 420
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Hallo BZFrank,
schöner Bericht. Deine Lösung mit den Spreizklappen am Rumpf ist sehr schön. Ich habe sowas ähnliches mal an einer Robbe Charter gebaut, mit nur der halben Fläche wie bei dir. Das hat enorm rein gehauen, pass also bitte beim ersten Probieren auf. Wenn du die ganze Fläche in den Wind hängst glaubst du das das Modell gegen eine Mauer geflogen ist !. Der halbe Ausschlag wird schon mehr als ausreichen. Schreib auf jeden Fall weiter, mich interessiert der Ximango nämlich auch. Gruß Jan |
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#15.. #15 |
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User
Registriert seit: 28.12.2006
Ort: Metzingen
Beiträge: 1.090
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Hallo Jan,
Danke und ja, das werde ich tun - erstmal ganz wenig öffnen und den Effekt ausprobieren. Das Vorteil dieser Klappen ist ja auch das man ihre Grösse später noch verkleinern kann, sollte es sich als "zuviel" herausstellen. Grüße Frank |
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