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Baudokumentation Bücker
Jungmann
ein Modell von Carl Goldberg
Wie jedes Jahr (diesmal 2000) so um Oktober / November herum
begann ich mir Gedanken zu machen, was ich denn diesen Winter bauen sollte.
Von vorneherein war klar, daß es auf jeden Fall ein Holzbausatz
und, nach langer Zeit wieder einmal, ein Doppeldecker sein sollte.
Nach intensiver Suche im Internet und nächtelangem Wälzen von
Prospekten war ich so langsam mit den Nerven fertig. Ich fand einfach
nichts was mir zusagte. Entweder war der Bausatz zu groß oder zu
klein oder zu teuer oder aus Plastik. Also besann ich mich und fragte
einfach in meinem Club, ob denn niemand einen Bausatz übrig hätte.
Und siehe da, dem war so. Hans hatte schon seit längerer Zeit eine
Bücker Jungmann in seinem Keller liegen. Er hatte irgendwann damit
angefangen, das Höhenleitwerk zu bauen, dann aber einen anderen Flieger
begonnen und die Bücker Jungmann einfach liegen lassen. Welch ein
Glück für mich. Nach Begutachten des Bausatzes wurde ich mit
Hans auch über den Preis einig und lud die große Kiste in mein
Auto. Dies war so gegen Ende November.
Zuhause angekommen, lud ich den Bausatz aus, mit der Absicht, so bald
als möglich mit dem Bau zu beginnen, da es mich schon gewaltig in
den Fingern juckte, endlich mal wieder etwas Konstruktives zu machen.
Weit gefehlt! Just beim Ausladen liefen mir meine Eltern über den
Weg, sahen den Bausatz und beschlossen unisono: Das ist das Weihnachtsgeschenk
für unseren Sohn. Da kann man dann ja wohl nicht nein sagen. Nun
begann die Trockenzeit. Den Flieger schon in den Händen gehabt, mental
darauf eingestimmt, sofort mit dem Bau zu beginnen und dann das! Eine
Wartezeit von 3 Wochen. Aber auch das ging vorüber. Pünktlich
am 1. Weihnachtsfeiertag lagen die Einzelteile auf meiner Werkbank und
ich konnte loslegen.
Nachfolgend habe ich den Bau in Bildern festgehalten, die ihr hier anschauen
könnt. Viel Spaß!
Verwendete Teile:
Empfänger Multiplex Micro 5/7
Empfängerakku Sanyo Cadnica EXTRA 1800 mAh
2 Servos Multiplex Royal BB (Höhe)
1 Servo Multiplex MS-X6 (Gas)
2 Servos Jamara HES-388 (Quer)
1 Servo Conrad S-71 (Seite)
Motor Supertigre G9 (15 ccm)
Wie üblich die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, das Herrichten der
benötigten Werkzeuge usw.
Hier versteht man den vorigen Satz. Mein Arbeitsplatz ist ein kleiner
Tisch in meinem Büro. Bis jetzt haben meine Computer noch nicht über
den Staub gemeckert, aber das wird sicherlich noch kommen. Nichtsdestotrotz
ist dies der einzige Platz in meiner Wohnung wo ich etwas basteln kann.
Der Anfang eines jeden Bausatzes: Alle Teile werden erst einmal sortiert
und nach Baugruppen getrennt. Dann kann es losgehen.
Hier kann man das schon vom Vorbesitzer gebaute, von mir fertig verschliffene
und mit Scharnierschlitzen versehene Leitwerk der Bücker sehen.
Laut Bauplan wird mit der unteren Fläche begonnen, was ich auch getan
habe. Da es ein amerikanischer Bausatz ist, wurden die Teile erst einmal
alle zusammengesteckt, ausgerichtet und dann erst mit dünnflüssigem
Sekundenkleber verklebt.
Weiter mit der unteren Fläche. Da Mittelteil wurde verbunden, die
restlichen Rippen gesteckt, ausgerichtet und verklebt.
Die Beplankung des Mittelteils wurde aufgeklebt, dan die vordere und hintere
Beplankung. Diesmal benutze ich keinen Sekundenkleber, sonder den guten
altbewährten Ponal-Express.
Hier noch einmal die Mittelsektion in etwas größer.
Leider kein so gutes Bild, aber mann kann die Randbögen doch erkennen.
Wie es sich gehört waren sie wunderschön aus Sperrholz vorgestanzt
und einfach super zu montieren.
Weiter geht es mit den Endleisten. Nachdem diese angebracht waren, konnten
die Querruder schon einmal grob eingepaßt werden.
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