Wir jagen einen Banditen

oder

mein erster richtiger EDF-Jet

Max Groh

 

Intro

Es war einmal...
Halt andersrum...
Es begann alles mit dem gegenseitigen Kennenlernen mehrerer Modellflieger über das damalige RC-Online Forum. Die neuen Kollegen beschäftigten sich intensiv mit EDF-Jets und infizierten mich. Obwohl mich Jets immer schon fasziniert haben, besaß ich immer noch keinen. Deshalb brannte es mir nun unter den Nägeln. Nach einem ersten zaghaften Gehversuch mit einem umgebauten TwinJet mit zwei MF480 Impellern sollte es nun endlich ein richtiger Jet werden.


Mein TwinJet beim zweiten Startversuch auf dem SBF 2002

Zur gleichen Zeit lernte ich auch Fredi Pfeiffer von Hepf (Österreich) kennen und schätzen. Er produziert unter anderem den Elektro Bandit 480 als CNC-Holzbausatz, einen EDF-Jet nach einem Plan von Dirk Juras. Ein solcher wurde dann - schwuppdiwupp - meiner und es ging los mit der Bauerei.

Die Modelldaten des Elektro Bandit 480:

wieder nach unten

Baukasten

Hah, hier kommt der Kasten, dummerweise hab ich davon kein Bild gemacht. Ich kann nun hier nicht den schon so oft zitierten Satz bringen: "Beim Öffnen des buntgedruckten glanzlackierten Kartons fiel mir direkt der supertoll gekälkte GfK-Rumpf auf.“ Nein, dem ist nicht so. Vielmehr handelt es sich um ein Holzmodell, komplett in CNC-Technik gefertigt. Also eher etwas für Holzwürmer.

Aber, wie ich finde, gut gemacht. Ich wusste bis dahin noch nicht, wieviel Löcher man in einen Spant bohren oder fräsen kann, ohne das dieser auseinanderfällt. Sämtliche Spanten sind aus Pappelsperrholz und mit unzähligen Öffnungen versehen. Einige sind hier als Durchführungen gedacht, andere dienen der Gewichtsreduzierung. Stellvertretend hierfür einmal zwei Zeichnungen der Spanten. Die sehen im Original auch so aus.


Zwei Rumpfspanten mit allen Aussparungen

Der Bausatz beinhaltet neben den CNC-gefrästen Spanten und Rippen auch jeweils eine CNC-gefräste Helling für den Rumpf-und Flächenbau. Die Helling für die Tragfläche ermöglicht den problemlosen Bau der Fläche, ohne sich über korrekte V-Form und Schränkung Gedanken machen zu müssen. Die beiliegende Rumpfhelling hilft einen verzugsfreien Rumpf zu bauen. Weiter gehören noch die Teile für den Saugkanal und das Schubrohr zum Zubehör. Auch die Flächenbeplankung liegt vorgeschnitten bei. Nur die Rumpfbeplankung muß noch selber zugeschnitten werden.

Rumpfbau

Nun geht's aber los. Da ich gestehen muss, lieber Rümpfe, warum auch immer, als Flächen zu bauen, fange ich mit dem Rumpf an. Als erstes fielen mir wieder diese filigranen CNC-Spanten auf. Sehr gut finde ich die auch schon erwähnte Rumpfhelling (auch aus Sperrholz). Hier steckt man alle Spanten gemäss Bauplan rein. Die Bauanleitung unterstützt hier sehr gut mit vielen Zeichnungen und Bildern. Als Beispiel hier zwei Detailzeichnungen der Bauanleitung und passend dazu zwei Bilder vom diesem Bauabschnitt.


Die Theorie


Die Praxis

Der Bau geht zügig voran. Die Einlaufkanäle liegen auch fertig bei. Hierbei muss man nur in Ruhe anpassen, dann lassen sich diese gut einsetzen. Ein bisschen Gepfriemel und, schwupps, sind sie drin. Für die Rudermaschinen und den Fan sind die Aussparungen bereits vorgefräst. Hier sollte man daran denken, die vorgesehenen Rudermaschinen ggf. anzupassen, später ist das zwar auch möglich, dann aber nur mit viel Fingerakrobatik. Die Rumpfspanten werden mit Kiefergurten verbunden und anschließend kann der Rumpf beplankt werden. An den Seitenwänden kann man grossflächig beplanken, am vorderen Rumpf, im Bereich der Haube und den hintern Rumpfteil besser mit Streifen. Der beiliegende Auslasskanal passte bei mir gut in die Spanten. Ich habe den Kanal noch mit einem Roving und Sekundenkleber etwas verstärkt. Hierzu auch ein paar Baustufenfotos:


Rumpf auf der Helling mit eingezogenen Gurten, Einlaufkanäle und Auslass eingebaut.


Fotos während des Beplankens und ein Blick in die "Auslass-Röhre"

Nun wird der Bowdenzug für das Höhenruder eingebaut. Testhalber durften das Servo, der Mini-Fan sowie der Regler schonmal probesitzen. Passt alles rein, Schweissperlen abwischen. Auch noch flugs die Zuleitung zum Regler nach vorne Richtung Kabinenöffnung gelegt (da nimmt später der Akku Platz). Nach dem Beplanken ist der Rumpfbau erstmal soweit abgeschlossen. Ich habe dann einige Stellen ein wenig nachgespachtelt (hätte ich die Beplankungsstreifen mal direkt schmaler gemacht...) Hier das Rohergebnis (noch ohne Nase):


Fertiger Rumpfrohbau

Leitwerke

Die Leitwerke werden aus vorgeschnitteten Balsabrettchen zusammengesetzt. Das Seitenleitwerk kann angelenkt werden, ich habe es aber starr eingebaut. Hier musste ich nur die Brettchen zusammenkleben und verschleifen. Das Höhenleitwerk besteht auch aus mehreren Teilen, welche ebenfalls zusammen geklebt werden. In das Höhenleitwerk werden dann zwei kleine Sperrholzleisten eingeklebt, welche zum einen für mehr Stabilität sorgen, zum anderen die Einbauposition exakt vorgeben. Das Leitwerk lässt sich einfach unten im Rumpf einsetzen. Hierzu zwei Fotos:


Das rohbaufertige Höhenleitwerk

Fläche

Jetzt kommt die Fläche dran. Naja, dachte ich, da musst Du durch, ohne geht es ja nun schlecht. Also nochmal die Anleitung durchgelesen und Attacke.
Wie eingangs erwähnt, wird die Fläche auf einer Helling aufgebaut. Hierzu steckt man die Helling einfach zusammen, ist einfacher als ein Puzzle. Hier mal exemplarsich wiederum zwei Zeichnungen aus der Anleitung und dazu passend zwei Fotos vom Bau:


Die Theorie


Die Praxis

Nun folgt man einfach der Anleitung und baut die Fläche entsprechend auf. Zuerst die beiliegende untere Beplankung auf die Helling geheftet und dann alle Rippen und Holme angebaut. Das ging zügig. Ich habe dann, abweichend von der Bauanleitung, noch zusätzlich ein paar kleine Kunststoff-Servohalterungen eingebaut. Sollte ich nun später mal ein Getriebe schrotten, komme ich einfacher an die Servos dran (und wer meinen Landestil kennt, wird es verstehen...). Auch die Servokabel wurden mit eingezogen. Bei den Flächen kann man wirklich nichts falsch machen, sie werden durch die Helling verzugsfrei. Anfangs hatte ich einige kleine Bedenken, ob so eine 1,5mm Beplankung das ganze Gebilde auch stabil genug macht (von wegen Landen...)? Aber die Fläche war nach Anbringen der oberen Beplankung und der Nasenleisten ausreichend starr. Abschließend noch einige Fotos dieser Baustufe:

Rohbauabschluss

Nach Abschluss der oben beschriebenen Bauschritte habe ich die Rumpfnase grob vorgeschliffen. Diese liegt als Balsaklotz bei. Nach dem Ankleben an den vorderen Spant wurde diese noch entsprechend der Rumpfkontur angepasst. Das Höhenleitwerk und das Seitenleitwerk wurden nun auch fest mit dem Rumpf verbunden. Den Abschluss bildetet das endgültige Anpassen der Fläche an den Rumpf. Ich musste noch ein wenig an der vorgebenen Rumpfkontur passend schleifen, bis der Rumpf satt auf der Fläche auflag. Ich habe den ganzen Flieger dann mit Papier bespannt und wie gewohnt zweimal mit verdünntem Spannlack gestrichen, sowie zwischen jedem Spannlackanstrich geschliffen. Und dann lag er da so vor mir, mein Bandit:


Der fertig bespannte Rohbau

Finish

Nun kam der Bauabschnitt, den ich richtig gerne mache, aber wie sollte er werden, der Bandit? Also flugs ins Internet. Mal surfen, was es an Lackierungen so gibt. Die Silhouette des Bandit erinnert an die F-5. Für die gibt es ja neben dem Einheitsgrau der Standard-Mitlitärmaschinen fast unendlich viele Möglichkeiten. Neben vielen schicken sogenannten Agressorlackierungen der US-NAVY fand ich eine norwegische Sonderlackierung einer F-5. Bingo, die war’s, Tigerlackierungen finde ich eh schick, kriegt der Bandit auch eine. Hier die Vorlage:


Die Finish-Vorlage

Zuerst habe ich die Ruder beidseitig mit Tesa angeschlagen. Nun ging es ans Lackieren. Da meine Wurzeln im Plastikmodellbau liegen, habe ich mich für matte Humbrolfarben entschieden. Also Farbkarte rausgekramt, passende Farben rausgesucht und die Airbrush angeklemmt. Erste Grundfarbe war dann das Gelb, nach dem Trocknen dann das Hellgrau. Danach sah er so aus:


Bandit nach den ersten beiden Schritten.

Während der Trockenpausen habe ich mich der Kabinenhaube angenommen. Die passenden Rahmenbrettchen zusammegeleimt und das ganze matt schwarz lackiert. Danach die Klarsichthaube schrittweise angepasst, meißt hat man ja nur einen Versuch oder muss eine neue Haube kaufen. Ich hab es diesmal beim ersten Versuch geschafft. Die Haube wird mittels eines dickeren Gummis festgehalten, sicher kann man auch die Version mit Stift und Kabinenhaubenverriegelung einbauen.

Nun kam der nächste Schritt in Sachen Finish. Bevor die schwarzen Tigerstreifen aufgespritzt wurden, hab’ ich die Kokarden und die Zahlen mit Hilfe von Corel Draw erstellt und den Schneidplotter angeworfen. Alle Aufkleber wurden dann anhand der Vorlage auf das Modell gebracht. Auch die Streifen der Fläche wurden gleich mit aufgeklebt.

Bandit nach den Aufbringen der Hoheitsabzeichen und Zahlen.

Dann war da noch der Tigerkopf. Der erste Versuch, diesen nach Scannen der Vorlage mühsam nachzumalen wurde wegen "dauert mir zulange" verworfen. Tigerköpfe hatte ich noch auf dem Rechner liegen, nicht 100%ig genau, aber naja, mit diesem Kompromiss kann ich leben. Ich hab’ diesen dann einfach auf dünnem Papier ausgedruckt, eine entsprechende Ink-Folie hatte ich nicht da, wollte aber doch weiter machen. Der letzte Lackierschritt war schließlich das Aufbringen der Tigerstreifen gemäss Vorlage. Dann war er fertig. Ich habe für den ganzen Flieger netto nur drei Döschen Farbe gebraucht, gewichtsmässig für mich im grünen Bereich. Hier nun das Endergbnis:


Bandit nach dem Tigern.

Abschlussarbeiten

Nachdem ich meinen Jet nun schön genug fand, konnte ich die Anlage und den Antrieb einbauen. Erster Teil war das Einsetzen der Servos die Fläche. Zweiter Teil alles das, was in den Rumpf muss. Ausser dem Flugakku sind alle Komponenten um den Min-Fan herum angeordnet, um mit dem Schwerpunkt keinen Stress zu bekommen. Höheruderservo und Empfänger auf die eine Seite, Regler auf die andere Seite. Da ja die einzelnen Teile schon einmal Probe gelegen hatten, passte alles an den vorgesehenen Platz. Nun denn, der Moment des schweren Punktes war da, sprich Auswiegen war angesagt. Da ich noch zwei Akkupacks der Baugrösse 2/3 Sub-C da hatte, sollten die erstmal anstelle der vorgeschlagenen 1700er Zellen rein.

Die im Bandit verbauten Komponenten sind in der Eingangsgrafik aufgeführt:

Muss gehen, dachte ich. Ging auch. Aber oh Schreck, ich musste wegen des doch relativ schweren Akkupacks Blei hinten anbringen. Oh, oh, Schande über mich, ein Elektromodell und dann hinten Blei anbringen. Das Ende waren dann etwas über 1400 g Abflugmasse.

Uff, bisschen über's Ziel hinaus! Von Fredi Pfeiffer wusste ich, dass es bis ca. 1200 g kein Problem sei, aber direkt 200 g mehr. Die Differenz beruhte einzig und allein auf dem Akkumehrgewicht und dem Blei hinten. Ich habe dann bei Hepf sicherheitshalber Rückfrage gehalten, ob er überhaupt eine Überlebenschance hätte, ohne direkt einen 1700er Pack kaufen zu müssen (weil ich für einen solchen bis dato noch keinen Bedarf hatte). Er meinte dann, besser mit leichteren Zellen, aber gehen sollte es schon, nur wäre dann selbstverständlich nix mit schön langsam, dann muss Fahrt rein. So schwer hatte er noch keinen Elektro Bandit gebaut bzw. geflogen. Nun denn, no risk no fun, ich habe es mit 1400 g gewagt.

Fliegt er oder nicht?

Nachdem ich mich für den Weg des erhöhten Risikos entschieden hatte, musste nun noch ein brauchbarer Einflugtag her. Im späten Spätsommer 2002 (Ende September 2002) kam dann der Tag-X. Noch gelassen, Akkus vorgeladen, alles ins Auto gepackt und ab zum Platz. Wie jedem bekannt, alles Auspacken, Flieger begucken, erzählen etc. Mh, nun doch ein bisschen nervös. Soll ich wirklich? Naja, nun bin ich schon mal auf dem Platz, das Wetter war ok, also mal die Gummiflitsche auslegen, Akku in Bandit rein und an den Haken damit. Fünf Schritte zurück, mal gucken, sieht gut aus.

Ich habe dann meinen Vereinskollgen Ralf Kohnen gebeten, mir als Helfer beizustehen. Ich hatte so die Hände frei für die Knüppel, man weiss ja nie. Ich wusste, das ich mit der Antriebskombination 4-5 Minuten Dampf hatte. Also Hosenbeine in die Stiefel gesteckt und dann Abschuss. Wir haben dann abgesprochen, dass Ralf mir die vergehende Flugzeit ansagt, so dass ich nach 3 Minuten, wenn der Bandit und ich diese überlebten, mit dem Landenanflug beginne, um Reserven zu haben.

Als das Modell vom Gummi war, Impeller auf Vollstrom und erstmal gehen lassen. Erster Teil hatte ja schon mal geklappt, ich wurde etwas ruhiger. Ich musste ein wenig Höhe beitrimmen und zwei Zacken Quer setzen. Nun flog er gerade. Nachdem ich die erreichte Geschwindigkeit als ausreichend empfand habe ich die erste Kurve geflogen. Hey, nicht runtergefallen, aber schon ein Stück weg vom Platz, aus der Kurve dann einen Halbkreis gemacht (na ja, sah wenigstens so aus...) und der erste Überflug klappte. Aus dem Hintergrund kam alle 30 Sekunden die Zeitansage, bis jetzt schon eine Minute weg. Ich habe dann anschließend ein paar Vollkreise und eine flache Kurven geflogen, um ein besseres Gefühl für die Ruder zu bekommen.

Ich hatte mir die maximal vorgeschlagenen Ausschläge eingestellt und dann ca. 40% Expo beigemischt. Die Kurven klappten und ich hörte Ralf hinter mir sagen "2 Minuten". Upps, 2 Minuten können auch kurz sein. Jetzt oder nie, dachte ich, den Bandit mit einer weiten Kurve gegen den Wind, auf genug Höhe und dann einmal richtig in die Querruder gelangt. Wauh, der geht durch die Rollen wie die Katz. Kommentar Ralf: "nun willst’ es aber wissen". Jau, wollte ich, schnell nochmal so ein paar Rollen, das macht Spass. Klappte ja wirklich gut. Bevor mich der Übermut packte kam von hinten der dezente Hinweis "3 Minuten um, Zeit zum Landen."

Nun noch die letzte Hürde. Den Flieger weiträumig auf Landekurs gebracht und versucht, die passende Höhe und Geschwindigkeit hinzuzirkeln, ich wusste ja, dass die 1400 g ein Problem werden können. Kurz um, Höhe stimmte, aber schnell kam er rein, halt wie ein Bandit auf der Flucht vor den Sheriffs . Der vorhandene Platz reichte aber noch für eine Landung ohne Blessuren (auch 120 m sind mal zu Ende...). Bis Platzende waren nach der Landung noch 10 m über. An diesem Tag habe ich noch einen Start gewagt. Nun ging es schon entspannter zu. Starten, Fliegen und ein bisschen Turnen ohne Probleme. Trotz des Gewichtes kam ich mit dem Modell, wie ich finde, gut zurecht. Nur die zweite Landung war nicht der Brüller. Zu hoch und zu schnell. Fazit, Landung im Acker, ein Knubbel Dreck war stärker, ein paar Ecken aus der Fläche gehauen und Riss im Rumpf. War eindeutig mein Fehler, da konnte der Flieger nichts für. Dabei hätte ich noch genug im Akku für einen neuen Anflug gehabt. Naja, nachher ist man immer schlauer.

Zwischenzeitlich (November/Dezember 2002) habe ich den Bandit wieder flott und mir einen 1700er 10 Zellen-Pack gegönnt. Nun wiegt mein Bandit ca. 1200 g und er kann bei nächster Gelegenheit wieder in die Luft.

Mein Fazit

Modellflieger, welche gerne in Holz bauen und ein schönen kleinen EDF-Jet als Zweckmodell suchen, finden im Elektro Bandit 480 einen würdigen Vertreter dieser Klasse. Mir hat sowohl der Bau als auch das Fliegen (wenn auch erst zweimal) mit dem Modell Spass gemacht. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die gute Unterstützung von Hepf, wenn doch mal ein Frage offen bleibt. Den Preis des Bausatzes finde ich auch ok. Kurzum, ich habe nun meinen ersten Jet und weitere werden folgen.

Link zum Thema:

Hier kommt er her, der Elektro-Bandit 480. Auf der Webseite von Hepf findet Ihr bei Interesse weitere Infos zum Modell.


Stand: 19.01.2003