Motorhaube - die Form

Claus Eckert

Eine Motorhaubenform nach Wunsch...


Wer kennt sie nicht? Motorhauben aus ABS oder ähnlichen labbrigen Materialien. Diese sind besser als Joghurtbecher zu verwenden, als ein Modellflugzeugleben mit seinen Höhen und Tiefen zu überleben. Doch der findige Modellbauer sinnt auf Abhilfe. Eine Motorhaube aus GfK muss her. In Eigenregie erstellt, wird sie bald das ABS-Unding ersetzen.
Nur, wie war das gleich wieder mit dem Abformen? Die folgende Bilderserie dient als kleine Hilfestellung für solche und ähnliche Vorhaben.

Der vorhandene Motorhauben-Joghurtbecher wird als Positiv-Urform verwendet und kann somit doch noch einen sinnvollen Zweck erfüllen.

Auf einer kleinen Resopalplatte werden drei Balsaleisten mit Sekundenkleber befestigt.

Die Motorhaube wird aufgesetzt und mit Sekundenkleber an den Leisten befestigt. Eventuell. kann man vorher noch ein Loch in die Platte sägen, um notfalls von innen an die Haube zu kommen. Auch könnte es nötig sein, die Haube von innen zu verstärken.

Eine Sperrholzplatte dient als Trennebene. Die Umrisse der Motorhaube werden aufgezeichnet und ausgeschnitten.

So sieht es nach dem Schnitt aus

Von hinten wird die Trennebene abgestützt.

Stand: 27.02.2003