Calimero (Mini HLG)

Markus Schmidt (Schmidie)

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Die Fläche

Das Mittelstück.

Der linke Außenflügel wird hergestellt.

Linker Außenflügel fast fertig.

Der Übergang Mittelstück/Außenflügel.

Der Bau der Fläche wird mit dem Mittelstück begonnen. Auch hier passen alle Teile sehr gut und der Bau geht schnell voran. Als Besonderheit ist hier zu erwähnen, dass die Nasenleiste aus einem 4mm Rundstab besteht. Finde ich eine feine Sache. Da stimmt der Radius überall und falls man in der Hektik beim Fliegen mal mit dem Piloten in Berührung kommt, sollte diese Nasenleiste auch mehr aushalten als eine leichte Balsaleiste.

Fertig

Der Rohbau.

Ein schnuckeliger Flieger

Unter der Gewichtsangabe des Herstellers.

Und fertig bespannt. Bereit zum Einfliegen.

Bespannt wurde wie immer mit meinen Standardfarben. Blau habe ich mal bei ebay als 10m Rolle günstig bekommen und das Gelb lässt sich einfach traumhaft verarbeiten. Außerdem, so hässlich isser ja nu auch nett.
Eine kleine Besonderheit ist beim Bespannen zu beachten. Es werden zuerst die Außenflügel komplett bespannt und dann der Innenflügel. Der Vorteil bei meiner Farbkombi ist der, dass man an den Außenflügeln unter dem Gelb kein umgebügeltes Blau sehen kann. Sieht einfach besser und sauberer aus.
Nach dem Bügeln noch schnell die CNC-gefrästen Ruderhörner angeklebt und die Fingerverstärkungen an die Endleiste geklebt. 15g Blei waren zusätzlich zum Akku erforderlich. Damit kann ich gut leben!

Ausgerüstet mit 2 Stück C-1041, einem 5-Kanal Webra/Röga Empfänger und einem 200mAh SANYO Akku, wiegt mein CALIMERO genau 214g. Erfreulich, dass das angegebene Gewicht unterschritten werden konnte! Meistens kommt man nicht mal in die Nähe!?

Fliegen

Noch schaut er skeptisch...

... na dann weg damit...

...scheint zu fliegen...

..und sieht dabei nicht mal schlecht aus...

... die Erde hat ihn wieder.

Das Einfliegen erfolgte bei viel Wind, weil ich nicht länger warten wollte. Der erste Eindruck: Fliegt gut, ist aber nicht so wendig wie z.B. mein TERCEL und im HLG Start ist er auch nicht soweit nach oben zu bekommen. Also wieder eingepackt und den Flieger erst mal für ’ne ganze Weile ins Wohnzimmer gestellt.

Irgendwann hab’ ich dann bei einer Bestellung 8m Gummi und Nylon-Seil mitbestellt. Das Bungee also schnell montiert und auf den Flugplatz gefahren.

Der CALIMERO war nicht wieder zuerkennen! Sehr gute Ausgangshöhen mit nur 8m Gummi und ca. 18m Nylon-Seil. Es war ein wahre Freude mit dem Ding zu fliegen. Ab einer gewissen Mindesthöhe kann man eben doch entspannter und weiträumiger fliegen als in Bodennähe. Es gehen wie beim TERCEL auch Loopings, Abschwünge und brauchbar aussehende Rollen. Beim Rückenflug muss erstaunlich wenig nachgedrückt werden und mit viel Mogeln und Fahrt geht sogar ein Außenlooping!

Der Hochstart ist trotz der relativ großen Seilspannung (ca. 20-25 Schritte) völlig unproblematisch und kerzengerade. Der Hochstarthaken sitzt für den Bungee-Start genau richtig.

Bilder und vielleicht auch ein Video vom Bungee-Start kommen, sowie ich einen willigen Kameramann gefunden habe.

Fazit

Mit einem einfachen, preiswerten Bungee-Seil kann das Modell auch in der Ebene längere Flüge erleben. Günstig in der Anschaffung, schnell gebaut, leicht zu transportieren und mit garantiertem Spassfaktor. Auf jeden Fall empfehlenswert!!!

Nachtrag:

Der Autor verfügt nun auch über einen Bausatz mit V-Leitwerk und wird zu gegebener Zeit darüber berichten.

Stand: 30.06.2003