Q500 - Pylonracing
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Seite 2Im Folgenden möchten ich die Besonderheiten der Modelle vorstellen. Der TankGenerell gilt: Für Q500 "Sport" und Q500 funktioniert ein normaler Kunstflugtank mit Pendel ohne Probleme. Selbst in der F3D-Klasse findet man noch normale Tanks. Trotzdem sind seit einiger Zeit die "Bubbleless Tanks" verbreitet (bubbleless ≈ blasenfrei; Anm. der Redaktion). Bei einem "Bubbleless Tank" befindet sich in einem Kunststofftank innen noch eine Blase aus Silikon. Der Sprit befindet sich in der Blase, der Überdruck aus dem Auspuff wird in den Kunststofftank geleitet und drückt von außen auf die Blase. Sprit und Luft können also nie zusammenkommen. Dieses Tanksystem benötigt kein Pendel, der Sprit wird einfach über ein Aluröhrchen, das ca. 3cm in die innere Blase ragt, abgeleitet. Wenn der Tank vollständig gefüllt ist, liegt die Silikonblase am äußeren Kunststofftank an. Ist er leer, ist die Blase ganz zusammengefaltet. Der Motor saugt so den Tank bis zum letzten Tropfen leer. Der Motor läuft in jeder Lage völlig gleichmäßig vom Anfang bis zum Ende ohne vorheriges Abmagern. Dieses Tanksystem erlaubt es sogar, den Tank "falsch herum" mit den Anschlüssen nach hinten in das Modell einzubauen. Dadurch können die Schläuche einfacher kontrolliert und ggf. ausgetauscht werden. Darüber hinaus ist ein "Bubbless Tank" völlig unempfindlich gegen Vibrationen. Man kann den Tank relativ ´hart´ in das Modell einbauen, ohne dass ein Problem mit schäumenden Sprit auftritt. Der Nachteil bei diesen Tanks liegt darin, dass sie etwas komplizierter zu handhaben sind. Bevor man tankt, muss zunächst mit einer Spritze die Luft aus der Blase gezogen werden. Es hat sich bewährt, in den Rumpf einen kleinen Schlauchkanal zu bauen, der die Schläuche zum Vergaser und vom Schalldämpfer am Tank vorbei führt. Somit sind sie gegen Durchscheuern und Abklemmen geschützt. Der AbstellerDen braucht man natürlich nur, wenn man mit einem Venturivergaser unterwegs ist. Bei "falsch herum" eingebauten „Bubbleless-Tanks“ liegt der Absteller hinter dem Tank. Der Spritschlauch wird einfach in ein Röhrchen gezogen, und die Spritzufuhr somit unterbrochen. Verwendet man einen normalen Kunstflugtank, so muss der Absteller direkt hinter oder am Motor sitzen, da man einen Pendeltank nicht "falsch herum" einbauen sollte. Viele Piloten verwenden das Seitenruderservo auch zum Abklemmen der Spritzufuhr zum Motor. Seitenruder "rechts" wird für den Start benötigt, Seitenruder "voll links" stellt den Motor ab.
Ein Blick in einen Quickie500-Rumpf. Hier kommt ein "verkehrt" eingebauter „Bubbleless-Tank“ zum Einsatz. Zum Abstellen des Motors wird der Spritschlauch in das Röhrchen gezogen Die RC-AnlageHier sollten durchweg bewährte Komponenten der mittleren Preisklasse zum Einsatz kommen, die die Vibrationen eines hochdrehenden Motors auf Dauer aushalten. Ein "Wackler" oder gar ein Ausfall einer Komponente wäre bei diesen Geschwindigkeiten und den geringen Flughöhen eher sub-optimal. Die Servos sollten natürlich möglichst spielfrei sein, da bei einem Q500-Modell schon kleine Auschläge große Wirkung zeigen. Ich persönlich öffne alle Servos, bevor ich sie in das Modell einbaue, kontrolliere die Lötstellen und fixiere die freischwebende Verkabelung zusätzlich mit Pattex o.ä.. Ich möchte aber darauf aufmerksam machen, dass durch das Öffnen evtl. der Garantieanspruch erlöschen könnte!! PropellerEs gibt speziell für diese Klasse Propeller von APC, die sehr gut funktionieren. Die "Sportpiloten" verwenden die normalen 9x6"-Propeller. Auf den Nelson-Motoren findet man meist den 8,75 x 7,5" "N" aus der drehzahlfesteren D1–Serie (beachten!!), der ebenfalls von APC hergestellt wird. In letzter Zeit wurden auch vermehrt selbstgemachte Kohlefaserpropeller eingesetzt. Doch bis jetzt sind die schnellsten Zeiten mit den preiswerten APC-Propellern geflogen worden. FazitVielleicht konnte ich bei dem Einen oder Anderen Interesse wecken. Also nichts wie los zum nächsten Modellbau-Dealer und ein paar Balsabrettchen besorgt! Dann noch die Kerne für den Flügel schneiden und beplanken, und schon hat man fast den Rohbau eines Wettbewerbsgerätes vor sich stehen. Kann man dann vielleicht noch Freunde aus dem eigenen Verein begeistern, so macht das Training gleich doppelt so viel Spass, einen Caller hat man auch und die teilweise langen Fahrten sind nur noch halb so schlimm, weil durch die "Fachsimpelei" die Zeit wie im Flug vergeht. Wechselunterwäsche sollte dabei zugunsten der Modelle weichen. Der Platz im Auto ist sehr, sehr kostbar. Nun noch die Wettbewerbstermine für die Saison 2004, inkl. den Eurocup-Terminen (teilweise nur F3D, zu finden auf www.f3d-mps.de, dort findet man auch Anfahrtsbeschreibungen für die deutschen Wettbewerbe):
Wer Fragen hat, darf mir gern mailen.
Impressionen
Hier noch ein paar Interessant Web–Links zum Thema „Pylonfliegen“: http://www.f3d-mps.de/ http://www.mfc-eschweiler.de/ http://www.mh-aerotools.de/ |
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Stand: 15.03.2004
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