Baubericht Ka 8b von FlairMichael Tetzner (MTT) |
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Nachdem ich mehrere fast-fertig-Segler gebaut und geflogen hatte, sollte es diesmal wieder ein Bausatz sein. Bekanntermaßen ist die Auswahl an Holzbausätzen im Bereich der Scalesegler ja nicht so berauschend. Trotzdem wurde ich dann aber doch fündig. In einer der hiesigen
Modellzeitschriften, der S&E Modeler ( silent &electric, vor einiger
Zeit in “Quiet Flyer” umgetauft, USA), erschien vor einiger
Zeit ein Bericht über die Ka 8b von Flair.
Nach mehrmaligem Lesen des Artikels stand mein Entschluss fest, so ein
Bausatz musste her! Technische Daten , Herstellerangaben RC-Funktionen Das Modell ist komplett aus Holz aufgebaut, die einzigen nicht aus Holz
gefertigten Teile sind der Nasenkonus (aus GfK), die Haube (aus Plexiglas)
und einige Beschläge. Und so kommt das Ganze an
Da dies, wie schon erwähnt, mein erster Bausatz seit längerer Zeit war, habe ich als erstes die Leitwerke gebaut, sozusagen zum Aufwärmen. Allerdings dachte ich seinerzeit noch nicht daran, einen Bericht zu verfassen, daher habe ich davon keine Fotos. Die Leitwerke sind aber sehr einfach aufgebaut. Sie bestehen aus einem Liteply-Kern, auf den beidseitig die Rippen aus Balsa senkrecht aufgeklebt werden. Diese werden der Profilkontur entsprechend verschliffen und danach mit 2mm Balsa beplankt. Dasselbe gilt für das Höhen- und Seitenruder, mit dem Unterschied, dass diese nicht beplankt werden. Die Bauanleitung sieht für die Anlenkung des Höhenruders eine
10x10 Balsa-Schubstange vor. Diese Art der Anlenkung sagte mir aber überhaupt
nicht zu, daher habe ich statt der Schubstange einen Bowdenzug eingebaut.
![]() HR-Befestigung und elektrische Verbindung TragflächenDiese werden auf dem Rücken liegend aufgebaut. Dazu muss eine Helling erstellt werden, die aus im Bausatz enthaltenen Sperrholzfüßchen und Balsastreifen hergestellt wird. Auf diese Helling kommt dann der obere Teil der Endleiste, auf welche die Rippen geklebt werden. Zuerst müssen natürlich die Holmgurte aus 3x5mm Kiefernleisten hergestellt werden. Die äußere Lage reicht bis an die Flügelspitze, die innere etwa bis in den Bereich der Querruder.
Danach werden dann die ersten Rippen eingesetzt und es wird der Einbau der Flächensteckung vorbereitet. Die Steckung besteht im Holmbereich aus einem Flachstahl und einem 4mm Rundstahl im hinteren Teil. Beim Aufrüsten werden die Flächen zusammengesteckt und mit vier Nylonschrauben oben auf dem Rumpf befestigt.
Bei meiner ersten Ka 8b habe ich beim Aufrüsten einige Male die Beplankung der Flächen eingedrückt. Dieses geschieht leicht, weil der Rippenabstand doch recht groß ist. Um dem abzuhelfen, habe ich diese zusätzlichen Halbrippen aus Pappelsperrholz hergestellt und in den inneren sechs Rippenfeldern eingebaut. |
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Stand: 21.03.2004
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