Ein Besuch auf dem Oktoberfestpokal 2004

Hans Rupp (haru)

Am 25. September 2004 besuchte ich den Oktoberfestpokal. Meine Frau hat mich sicher für verrückt gehalten, weil ich morgens um 7 Uhr bei strömendem Regen 200km nach München fahre, nur um zuzuschauen. Während der Fahrt kam mir dies auch ein paar Mal in den Sinn, denn der Scheibenwischer hatte keine Pause und der Wetterbericht sagte keine große Besserung voraus. Aber ich wollte ja nicht nur zuschauen sondern auch meine EUROPHIA2k abholen.

Am Platz angekommen, saßen die Teilnehmer nur in ihren Autos oder in zwei Zelten, sofern diese nicht durch Modelle vollgestellt waren.

Schnell war in einem der beiden Zelte Martin Weberschock gefunden und kurz darauf versammelt sich trotz des Regens eine kleine Gruppe Neugieriger um Martins VW-Bus und wir begutachteten meine oder Martins EUROPHIA2K.

Das Wetter wollte nicht besser werden und so beschloss die Wettbewerbsleitung, bis um 13:00 Uhr zu unterbrechen.

Kurz vor 12:00 Uhr wurde der Grill in Betrieb genommen und so konnte man die Langeweile mit Schweinehals, Würstchen und Fleischkäse vom Grill bekämpfen.


Derweil wurden geblödelt oder gefachsimpelt.


Warten macht müde…

Um 12:30 Uhr hörte es zunächst auf zu regnen, nur um kurz vor 13:00 Uhr wieder mit leichtem Tröpfeln zu beginnen. Trotzdem wurde um 13:05 Uhr nach der Vorbereitungszeit der ersten Gruppe mit dem angesetzten Streckenflug begonnen.


Wo fliegen sie denn?


Manche fliegen immer mit Sonnebrille? Martin Weberschock hat nach seinem 1.000er gut Lachen.

Andere erlebten bittere Momente. Wie die Anzeigentafel verrät, läuft gerade die Gruppe 15 mit einer Restarbeitszeit von 1 Minute und 17 Sekunden. Der Teilnehmer A hat respektable 21 Strecken vorgelegt und wird dafür 1.000 Punkte kassieren. D ist fertig und hat nur 15 Strecken oder 714 Punkte geschafft. B und C haben beide noch eine gute Minute Zeit, was aber nur noch für 2-3 Strecken, im besten Falle auch 4, reichen wird. Das heißt, auch sie verlieren in dieser Runde viele Punkte.

Die Ergebnisliste ist aber nicht von den Tränen diese Teilnehmer, sondern vom Regen verwaschen worden.
Tintenstrahlausdrucke sind eben nicht wetterfest und Laserdrucker stellen bei der Luftfeuchtigkeit den Betrieb ein. Karl Hinsch hat versucht, wegen des Laserdruckers (nur wegen des Laserdruckers…) den Bau eines klimatisierten Auswertezeltes zu beantragen. Mal sehen, wann MCM nach der tollen Anzeigetafel den nächsten Meilenstein in Angriff nimmt.

Überhaupt ist aufgefallen, dass trotz des miserablen Wetters bei allen die Stimmung gut war und keiner griesgrämig dreinschaute.


Na ja, von Hunden und anderem Begleitpersonal mal abgesehen.


Auch die Helfer des MCM waren vom Wetter unbeeindruckt. Hier die Wenderichter an der A-Linie.


Und so sieht die Wende an der A-Linie aus Pilotensicht aus.

Stand:17.10.2004