Eine Anleitung zum Bauen von Skiern für
ein Modellflugzeug
Materialbeschaffung
Man nehme Makrolon oder ein ähnliches Material, verzinktes Blech,
ein paar Schrauben und Muttern und schwupp, entstehen daraus ein
paar wunderhübsche Skier für einen Flieger.
Das Makrolon habe ich von einem Betrieb, der unter anderem Schutzverglasungen
für CNC-Fräsen macht. Wenn man nett fragt, bekommt man häufig
Abfallstücke jeglicher Größe geschenkt.
Verzinktes Blech erhält man ebenfalls durch freundliches Fragen
beim Flaschner geschenkt. Schrauben und Muttern sollten eigentlich
zur Grundausstattung eines jeden Modellfliegers gehören.
Der Anfang - mit dem Kunstoff
Das Makrolon wird den Bedürfnissen entsprechend zurecht gesägt.
In diesem Falle auf 350 x 60 x 4mm. Zwei Stück sind davon anzufertigen.
Es empfiehlt sich, eine Kreissäge zu benutzen, um exakt parallele
Schnitte zu bekommen. Wer nur eine Laubsäge sein eigen nennt,
muss nachher viel raspeln und feilen, um die Parallelität zu erreichen
, so wie der Autor. |
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werden die Skispitzen aufgezeichnet. Für die Rundung nimmt man
eine beliebige Schablone, in diesem Falle war der Rest einer Klopapierrolle
das Mittel der Wahl. Wie lang man die Spitzen macht, bleibt jedem
selbst überlassen. Ich habe sie diesmal für Tiefschnee gebaut.
Deshalb sind die Spitzen 60mm lang.
Nach dem Aufzeichnen sind die Spitzen auszusägen. |

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Zum
Bearbeiten beider Skier klemmt man diese nun so fest zusammen
, dass nichts mehr verrutscht. |
| Nun
kann man die Spitzen der Skier auf gleiches Maß feilen und schleifen. |

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Der
nächste Schritt ist das Biegen der Skier. Dazu habe ich mir auf
die Schnelle eine Biegevorrichtung gebaut. Man nehme eine alte
Lackdose und befestige daran ein Holzbrett. Die Mitte der Dose
ist anzuzeichnen und schon ist sie fertig, die Skibiegevorrichtung.
Formschön, stabil und unverwüstlich - die Vorrichtung zum Skibiegen
aus eigener Herstellung . |
| Nun geht es ans Biegen. Der Ski wird auf die Vorrichtung
gelegt und zwar so, dass die Linie auf der Dose mit der auf dem
Ski deckungsgleich ist. Nun wird begonnen, mit dem Heißluftfön das
Material zu erwärmen.
Sobald der Ski beginnt, leicht nach unten zu gehen, sofort mit dem
Fönen aufhören und mit einem Holzbrettchen oder etwas Ähnlichem
den Ski um die Dose biegen. Wie weit bleibt auch hier wieder jedem
selbst überlassen.
Wird das Material zu sehr erwärmt, bilden sich unschöne Blasen.
Diese tun, wenn man sie gut überschleift, den Gleiteigenschaften
des Skis keinen Abbruch, sehen aber hässlich aus. |
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