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Der Innenausbau kann beginnen.
Zunächst
wird die obere Kante beputzt und ein Balkweger eingeklebt; dann geht's
weiter mit dem Kielkasten, dem Längsschott, Ruderkoker, etc.
Schließlich
habe ich den Spiegel, den Kielkasten, Mastkoker und Mastschott zusammen
gebastelt. Die Schotten sind beidseits mit Glas beschichtet; der Kielkasten
und der Mastkoker sind aus Sperrholz.
Kielkasten
und Mastkoker sind von innen mit Epoxi beschichtet worden, nachdem ich
alles mit Sekundenkleber zusammengeklebt hatte.
Mastschott und Spiegel werden eingeklebt, durch das Mastschott wird auf
MS/Deckshöhe ein Loch geschnitten, durch den eine dünne Leine
vom Bug zu einem Hilfsbalken am Spiegel gespannt ist. Danach werden die
Teile ausgerichtet. Im Boot ist (wie oben beschrieben) die schwarze Mittschiffslinie,
die durch das Markieren der Leisten erzeugt wurde, gut zu erkennen.
Durch
zwei Löcher am Fuß des Mastkokers wird ein 1,5mm Nirodraht
gezogen, der, nachdem er entsprechend geknickt wurde, mit dem Mastfuß
eingeklebt wird. Auf dem Draht wird der Mast stehen. Die abgewinkelten
Enden werden durch das Deck geführt, gebogen und als Wantenpüttinge
benutzt. Damit wird die Kraft des Mastes gleich wieder in die Wanten eingeleitet.
Ein Verzug oder Verschieben und damit eine Undichtigkeit oder ein Leck
ist nicht zu erwarten.
Auch
der Mastkoker und der Kielkasten werden mit Sekundenkleber fixiert.
Das Cockpit wird auf beiden Seiten mit den Mallen verklebt. Beim Überlaminieren
wird erst außen und dann innen laminiert; erst werden die Innen-
und danach die Außenmallen angesetzt, wobei die Übrigen entfernt
werden.


Es ist festgestellt worden, dass die Löcher im Vorschiff für
die Fockbaumaufhängung den jetzigen Klassenvorschriften entsprechen.
Um zu zeigen, wie es gebaut wird, baue ich das auch bei diesem Boot ein.


Die Teile sind aus Sperrholz gefertigt und werden nach einem Modell ausgerichtet
eingeklebt. In den Rumpf sind Löcher gebohrt worden, in die als Zentrierung
ein Drahtstift eingeklebt ist.

Die Löcher im Rumpf werden später mit einem Senker vergrößert,
Stropp durch, Knoten rein, Spachtel drauf und fertig.
Heute Abend wird das Cockpit einklebt. Vorher mussten noch die Innereien
gebaut werden.
An
der Seite des Spiegels der Unterbau für die Rollen, in der Mitte
der für das Achterstag.
Ich
habe mal wieder ein paar neue Ideen, mal sehen, ob die was bringen. Das
Segelschotservo liegt jetzt hinter dem Kielkasten, etwas abgewinkelt,
damit der Hebel an der Cockpitseitenwand vorbei geht. Das Ruderservo wird
an dem Balken angeschraubt. Alle Welt redet davon, dass das Gewicht in
der Mitte konzentriert werden soll, ich glaube da nicht so richtig dran.
Na, wir (ich) werden sehen, was passiert.
Dazu
gehört auch, dass ich für alle drei Riggs einen Punkt an der
Fockschot habe; dafür ist dieses gebogene Rohr vom Cockpitfrontschott
zum Vordeck.
Nur
eine Öse für die Fockschot bei drei Riggs bedingt aber, dass
ich achtern drei Punkte für die verschiedenen Riggs haben muss.
Es wurden noch die Kanten und Ecken bearbeitet und das Deck angepasst.


Das Deck ist aus zwei Hälften geschnitten und aufgeklebt worden.
Ein von unten auflaminiertes 80g Glasgewebe kommt aus den Ecken hoch,
um damit auf jeden Fall eine sichere Verbindung mit dem Rand zu bekommen.
Im nächsten Schritt wird das alles bearbeitet und auf das Deck wird
ein Laminat aufgelegt.
Schön ist es, wenn man die beiden Deckshälften vertauscht und
dann feststellt, dass sie auch so bis auf wenige Zehntel mm genau passen.
Das zeigt, dass der Rumpf im Moment noch symmetrisch ist.

Inzwischen ist alles abgebaut oder abgeschnitten worden was nicht dazu
gehört und gleich mal auf die Waage: 550g.
  
Was ich schon in der Lehre nicht gemocht habe ist nun fällig: schleifen,
beschichten und noch mal schleifen.
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