Digicam auf einem Segler? – Nur mit Verkleidung!

Hubert Abeln

Mit einer auf einen meiner Segler montierten Digitalkamera wollte ich interessante Luftaufnahmen machen. Im ersten Anlauf wurde die Digicam mit einer einfachen Befestigung auf einem Segler montiert. Der Luftwiderstand war zwar sehr hoch, aber es hat geklappt.

Um die Leistung des Seglers nicht mehr als unvermeidlich zu reduzieren, habe ich mir vor den nächsten Flügen Gedanken gemacht, wie ich die Digicam aerodynamisch verkleiden kann.

Die Digicam sollte auch von außen trotz Verkleidung bedient werden und ein- und ausgeschaltet werden können.

Im Folgenden zeige ich die Umsetzung der Aufgabenstellung als Bilddokumentation.

Die Verkleidung wurde aus „Isoliertapete“ hergestellt und wiegt nur 15g.

Halter und Digicam

Das oben montierte Servo löst die Digicam aus.

Halter und Digicam, zusammengesetzt.

Nach außen geführter „Schalter“.

Detail „Schalter“, Montageposition.

Zwei dünne Kupferstreifen, durch eine dünne Isolierung getrennt, bilden das Schaltelement. Der rechtwinkelig abgeknickte Teil wird als Arretierung zwischen die beiden Batterien gesteckt. So kann das Schaltelement beim Zusammenbau nicht verrutschen.
Die provisorische Steckverbindung wird noch durch einen Schalter ersetzt.

Die aus „Isoliertapete“ hergestellte Verkleidung mit der Öffnung für das Objektiv.

Das Kontrollfenster, daneben eine Bohrung für den Zugang zum Bedienelement der Digicam.

Innenansicht der Verkleidung.

Ansicht der Montageposition der Verkleidung.

So geht es in die Luft.

Die Kunststoffmutter hält die Verkleidung mit Spannung dicht auf der Oberseite der Tragfläche.

 

Stand: 03.07.2006