Flugbeschränkung für Sichtflieger während der Fußball-WM

Redaktion

Pressemitteilung

 

Langen, 18. April 2006

Flugbeschränkung für Sichtflieger während der Fußball-WM

Während der Fußball-Weltmeisterschaft vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2006 wird es rund um die Austragungsorte Flugbeschränkungsgebiete geben – hiervon betroffen sind Flüge nach Sichtflugregeln, das sind z.B. Hubschrauberflüge oder Flüge von Privatfliegern.

Die Flugbeschränkungsgebiete umfassen ein Gebiet mit einem Radius von drei bzw. 30 nautischen Meilen (ca. 5,6 Kilometer bzw. 56 Kilometer) rund um die Stadien.

Privatfliegern ist das Einfliegen in die drei-Meilen–Zonen am Spieltag rund um das jeweilige Stadion drei Stunden vor Spielbeginn bis drei Stunden nach geplantem Spielende nicht erlaubt.

Die 30-Meilen-Zonen sind grundsätzlich nicht aktiv. Die Aktivierung dieser Zonen, wird erst kurzfristig (ca. 24 Stunden vorher) per NOTAM (Nachricht für Luftfahrer) bekannt gegeben, wenn es die Sicherheitslage erfordert.

Von den genannten Beschränkungen ausgenommen sind Flüge der Polizei, Einsatzflüge der Bundeswehr und Flüge im Rettungseinsatz. Weitere Ausnahmen kann nur die Polizei des betreffenden Landes erlassen. Die Flugverkehrskontrollstellen können keine Durchfluggenehmigungen erteilen.

Detaillierte Informationen sind unter www.dfs.de zu finden, darunter auch Karten und Daten aus einem speziellen Supplement zum Luftfahrthandbuch VFR, das am 27. April in gedruckter Form erscheint.


Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf im verkehrsreichsten Land Europas. Die Mitarbeiter koordinieren täglich mehr als 8.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr nahezu 2,9 Millionen. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Berlin, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 17 internationalen Flughäfen sowie der Regionalflughäfen Niederrhein und Altenburg-Nobitz. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center; Tower; CNS (Communications, Navigation, Surveillance); Akademie, Luftfahrtdatenmanagement und Consulting.


DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
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Stand: 19.04.2006