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Seglerschlepp vor einer wunderschönen Kulisse! Dank an "Florian
K" für das Titelbild und an Jürgen Schrader für die
Bildoptimierung!
Ich habe mich in der letzten Zeit intensiv mit dem Thema Seglerschlepp
beschäftigt und dabei nicht nur eigene Erfahrungen gesammelt, sondern
auch zahlreiche Ratschläge von erfahrenen Piloten aufgenommen. Das,
was ich gelernt habe, möchte ich mit Anderen teilen.
Im nachstehenden Beitrag werde ich unter anderem auch Aspekte ansprechen,
die manch erfahrener Schlepper als Selbstverständlichkeit auffassen
wird. Da aber die Folgen bei Missachtung von Selbstverständlichkeiten
oft besonders krass sind, werde ich besonders sorgfältig auf diese
eingehen. 
Die Schleppmaschine
Die Schleppmaschine sollte mit zuverlässiger Technik (stabilen Anlenkungen,
hochwertigen Servos, einem bewährten Empfänger, einer redundanten
(Doppel-) Stromversorgung und insbesondere mit einem starken und belastbaren
Antrieb) ausgestattet sein.
Zweckmäßig sind außerdem gute Langsamflugeigenschaften.
Diese weisen beispielsweise große Tragflächen mit möglichst
unkritischer (rechteckiger) Geometrie bei geringem Fluggewicht (geringe
Flächenbelastung) auf. Hilfreich sind Landeklappen zum Bremsen bei
steilen Abstiegen und zur Reduzierung der Landegeschwindigkeit.
Es ist heutzutage besonders wichtig, alle technisch möglichen Maßnahmen
gegen Lärmentstehung und Lärmausbreitung zu treffen. Bei Seglerschlepps
werden Steigflüge unter Volllast bis auf Höhen zwischen 300m
bis 500m durchgeführt. Schlecht gedämpfte Antriebe sind daher
noch in großer Entfernung wahrnehmbar. Da Schleppmodelle bei entsprechender
Nachfrage oft stundenlang im Schleppbetrieb sind, müssen die Belastungen
der Nachbarn, Anlieger und der Natur unbedingt so gering wie möglich
gehalten werden. Aus ureigenstem Interesse! Manch ein Verein hat schon
wegen Schleppmodellen Schwierigkeiten mit Anliegern oder dem Regierungspräsidium
bekommen, weil deren Lärm "das Fass zum Überlaufen“
brachte.
Um eine effektive Lärmvermeidung bzw. -dämpfung zu erreichen,
sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:
- Einbau eines modernen und vorzugsweise in den Rumpf integrierten Auspuffschalldämpfers,
- "Entdröhnung" des Rumpfes bei Gfk-Rümpfen, beispielsweise
durch Styro-Sandwich-Einlagen, um Resonanzgeräusche der Zelle zu
verhindern oder zumindest zu vermindern,
- Dämpfung der mechanischen Geräusche des Motors, etwa durch
Dämmung der Motorhaube von innen,
- Entkopplung von Motor und Modell durch elastische Motorlagerung mit
Hilfe von Schwinggummis,
- Montage eines hochwertigen verdrehsteifen Drei- oder Vierblattpropellers,
möglichst nicht aus Holz, sondern aus erheblich drehsteiferem Cfk.
Holzpropeller haben allerdings den unbestreitbaren Vorteil, billiger
als Kunststoffpropeller zu sein. Bei geringeren Drehzahlen sind sie
ausreichend und auch leise genug, wenn alle anderen Möglichkeiten
der Lärmreduzierung genutzt werden.
- Motordrehzahl durch große und ggf. mehrblättrige Propeller
senken! Bei hohen Drehzahlen wächst die Lärmentwicklung an
den Blattspitzen. Welche Drehzahl nun zu hoch ist, hat auch mit dem
Propellerdurchmesser zu tun, da es auf die Umfangsgeschwindigkeit ankommt.
Bei großen Propellern liegt die kritische Drehzahl naturgemäß
niedriger als bei kleineren. Eine geringere Drehzahl vermindert zwar
die Leistung, der F-Schlepp wirkt jedoch insgesamt (subjektiv) ruhiger.
Beispiel für einen leisen Schlepper: 140er King, 28x10 Vierblatt
mit einer Drehzahl von ca. 4500 U/min. Dieser Antrieb der Yak 112 von
Andreas Schupp (Referent für Seglerschlepp beim DMFV) reicht sogar
aus für Kunstflugsegler bis zu 25kg Abfluggewicht.
- Einbau eines Ansaugschalldämpfers oder einer Rumpfansaugung -
der durch die Ansauggeräusche eines Motors verursachte Lärm
ist beträchtlich.
- Sicherung aller vibrierender und klappernder Teile am Modell, beispielsweise
durch Gummi-Unterlegscheiben auf den Radachsen.
Meine Schleppmaschine ist eine Bellanca Super Decathlon in Holzbauweise
mit ca. 2,50m Spannweite (seit Frühjahr 2006 wieder im Angebot von
Exklusiv-Modellbau Weiershäuser).
Der Antrieb ist ein Webra Bully mit 35cm³ im Benzinbetrieb, mit Resorohr
und Mejzlik-Cfk-Prop 20x10. Das Gewicht liegt bei ca. 7,9kg, der Standschub
bei ca. 11kp. Das ist aus meiner Sicht ausreichend. Spürbar weniger
Power bedeutet (noch) höhere Anforderungen an die Flugpräzision.

Ein geeignetes Schleppmodell: Große Tragfläche, geringes Gewicht,
ordentliche Leistung, günstige Position der Schleppkupplung und gutmütiges
Langsamflug- und Landeverhalten.
Gut geeignet sind natürlich auch andere Modelle, sofern sie die
geschilderten Eigenschaften aufweisen.
Die Masse des Modells ist für das Gelingen eines Schlepps fast unwichtig.
Ein schweres Schleppmodell bringt nicht automatisch "Ruhe" in
den Schleppzug. Maßgeblich für einen ruhigen Schlepp sind in
erster Linie der Pilot der Schleppmaschine, der Pilot des Seglers und
die Power des Schleppmodells. Ein hohes Gewicht der Schleppmaschine verbessert
die Schleppeignung nicht. Eher ist das Gegenteil der Fall. Leicht fliegt
eben leicht. Deshalb fliegt sich eine leichte Schleppmaschine im Schlepp
und bei der Landung einfacher. Die Vmin (Mindestgeschwindigkeit)
ist geringer, die Landung sicherer, die Landestrecke kürzer.
Die Segler
- Fast alle Segler können geschleppt werden.
- Für den Anfang ist ein Segler mit eigenstabilem Flugverhalten
hilfreich.
- Bei einem erfahrenen Schlepppiloten und einer zuverlässigen Schleppmaschine
ist der Seglerschlepp die wohl sicherste Startmethode.
- Von Startwagen ist grundsätzlich abzuraten, es sei denn, es geht
nicht ohne. Das kann bei schweren Scale-Seglern der Fall sein, wenn
diese kein Rad, sondern nur eine Kufe haben und wenn die Schleppmaschine
nicht stark genug ist. Ein Einzelrad unter dem Rumpf hat den großen
Vorteil, dass das Modell sehr rasch aerodynamisch um die Längsachse
(Querruder) und auch um die Hochachse (Seitenruder) kontrollierbar ist.
Man "fliegt" also schon am Boden, nach nur einer kurzen Anrollstrecke.
Ein Startwagen ist vergleichsweise schlechter zu kontrollieren.
- Übrigens: Es ist (zumindest für mich) ein schöner Anblick,
wenn ein moderner (vorbildgetreuer) Großsegler auf seinem Rad
rollend angeschleppt wird und beginnt, "leicht" zu werden.
- Zweckmodelle brauchen kein Rad – sie rutschen ohne Probleme
auf Gras. Wenn Wölbklappen vorhanden sind, diese leicht setzen,
um das Abheben zu erleichtern.
- Von Seglerstarts auf Hartpisten ist abzuraten.
- Es empfiehlt sich, Combi-Switch (also die Kopplung von Seitenruder
und Querruder) auszuschalten und auf Schleppflüge mit Seglerpiloten,
die Quer und Seite nicht getrennt steuern können, zu verzichten.
Seglerpiloten, die Quer und Seite nicht getrennt ansteuern können,
tun sich schwer und können sogar den Schleppzug gefährden.
Wenn eine Windböe eine Korrektur um die Längsachse erzwingt
und bei Combi-Switch durch den erforderlichen Querruderausschlag das
Seitenruder mitgenommen wird, kann der Segler leicht aus der Spur und
in einer Kurve nach innen geraten. Wird die Schleppmaschine auf diese
Weise eingeholt, droht ein gefährlich kräftiger Ruck, wenn
die Kurve beendet wird.
Tipp:
Jeder Seglerpilot sollte sich angewöhnen,
generell ohne Combi-Switch zu fliegen.
Die Schleppkupplungen
Voraussetzung ist eine funktionstüchtige Schleppkupplung.
Die Schleppkupplungen im Segler und in der Motormaschine sollten zuverlässig
und mit ausreichend dimensionierten Servos bestückt sein. Eine gute
Schleppkupplung muss in der Lage sein, unter Last ohne Probleme auszuklinken.
Nachstehend ein Bild einer von Thomas
Seidel zu einem Preis von zur Zeit 13 Euro vertriebenen Schleppkupplung,
vorbereitet für den Einbau in einen Segler:

Dank an Udo für das Bild!
Ich habe in meiner Bellanca eine gut gemachte Kupplung, die von Simprop
vertrieben wird. Diese kostet ca. 15 Euro, was für ein solches Dreh-
und Frästeil sicher nicht zu teuer ist.

Das Gestänge zum Servo sollte kurz sein und geradlinig verlegt werden.
Es sollte außerdem möglichst weit innen am Servohebel eingehängt
werden, um die maximale Stellkraft zu erreichen.
Verbreitet sind auch ganz einfache Schlitzkupplungen (Bowdenzug in Bowdenzughülle
an der Rumpfwand entlang, schmaler Schlitz zwischen 8x3mm und 11x4mm),
die sowohl in Seglern als auch in Motormaschinen zuverlässig funktionieren.
Das Schleppseil
- Die Länge des Schleppseils sollte ca. 25m betragen.
- Das Schleppseil muss stabil sein.
Ich habe meines in einem Fachgeschäft für Segelzubehör
erworben. Das Seil ist geflochten, der Durchmesser beträgt ca.
2,3mm. Die Leine ist leuchtend gelb, die Zugfestigkeit beträgt
nach meiner Erinnerung mehr als 100kg.
Es wird teilweise auch mit dickeren Leinen (4-5mm Durchmesser) geflogen.
Diese hängen auch bei "dicken Pötten" aufgrund ihres
Eigengewichts schön durch und dämpfen so manchen Ruck.
Notfalls kann auch Maurerschnur aus dem Baumarkt verwendet werden.
- Es bietet sich an, das Schleppseil so einzurichten, dass es nach dem
Ausklinken in der Luft nicht "als Propeller" die Leine verzwirbelt.
Es ist insbesondere auf eine kurze und möglichst kleine Schlaufe
zu achten.
- Tipp aus der Praxis: Beim Segler sollte beispielsweise mit einem wasserfesten
Edding markiert werden, wie die Schlaufe des Schleppseils am Rumpf eingehängt
werden muss. Dann gerät das nicht in Vergessenheit.
- Helfer sollten das Schleppseil nicht einhängen. Das ist die Aufgabe
des verantwortlichen Piloten, der sich diese Mühe immer selbst
machen sollte. Sicherheit geht vor!
- Es ist zweckmäßig, über die ersten 1,5m bis 2m des
Schleppseils ein flexibles Kunststoffrohr zu ziehen - dadurch wird (insbesondere
bei aerodynamischen Ausgleichsflächen am Leitwerk des Schleppmodells)
die Gefahr vermindert, dass sich das Schleppseil zwischen der Dämpfungsfläche
und dem Ruder bzw. den Ausgleichsflächen an Höhen- bzw. Seitenrudern
verfängt. Ich verwende ein solches flexibles Kunststoffrohr aus
einem teflonähnlichen Material, das ich auch im Segelzubehör
gefunden habe. Bei den Seglern werden solche Röhren zum Schutz
vor Verletzungen über die Stahlkabel gezogen, mit denen der Mast
gehalten wird (das sind die so genannten Wanten). Das Rohr ist billig
und hat einen idealen Innendurchmesser und vor allen Dingen: Es ist
geschlitzt!. Dadurch bekommt man es auch über weiche Schleppleinen,
die man sonst mühsam einfädeln müsste.
- Ich empfehle, in jedem Schleppseil eine Sollbruchstelle vorzusehen.
Eine Sollbruchstelle schützt die Modelle vor zu harten Rucks und
wird am Ende des Schleppseils eingeknotet. Je nach Geschmack und Risikobereitschaft
der beteiligten Piloten geht es aber auch ohne. Bei mir besteht die
Sollbruchstelle aus einer Perlonfadenschlinge, Fadendurchmesser ca.
0,4mm.
- Manche Schlepppiloten verwenden im Schleppseil sog. "Schleppadapter".
Das ist eine Nylonschlaufe von ca. 20cm Durchmesser. Die kann jeder
Seglerpilot bereits in der Warteschlange in seine Kupplung einklinken.
Am Ende des Schleppseils befindet sich dann nur eine einfache Öse,
die man leicht öffnen kann (wie an Umhängeschnüren bei
Regenschirmen, Taschen etc.). Nach der Landung des Schleppers klingt
der Seglerpilot die Nylonschlaufe seines Vorgängers aus und seine
eigene (mit Segler dran) ein.
- Es erleichtert den Betrieb, wenn in das Schleppseil hinten ein Tischtennisball
oder eine Styro-Kugel eingebunden wird. Das Seil hängt dann nach
dem Ausklinken des Seglers waagerechter und ist beim Abwurf besser und
länger in der Luft zu sehen.
Weitere Ausrüstung
- Beim Segler sind Bremsklappen, z.B. Störklappen, sehr hilfreich,
wenn der Segler auf den Schlepper "aufholen" sollte, weil
der Pilot der Schleppmaschine versehentlich den Steigwinkel vermindert
hat.
- Beim Segler kann ein Kreisel auf der Längsachse beim Start helfen.
Voraussetzung ist natürlich, dass die Tragflächenspitze beim
Start gehalten wird und der Kreisel auf diese Weise "weiß",
welche Stellung er "halten" soll.
- Der Einsatz eines Variometers hat sich auch bei Schleppmaschinen bewährt.
Es ist einfacher, in größeren Höhen den Steigwinkel
einzuhalten, wenn man nur darauf achten muss, den Piepton gleichmäßig
zu halten. Außerdem kann man präzise die Ausklinkhöhe
ermitteln. Manche Variometer erlauben es, den Signalton für das
Steigen auszublenden.
- Nicht zuletzt ist die Überwachung der Empfängerspannung
praktisch, die einige Variometer ermöglichen. Manches Schleppmodell
ist schon nach langen und harten Schleppnachmittagen wegen entleerter
Empfängerakkus abgestürzt.
- Wenn der Sender das kann, einen Vollgastimer benutzen (vorher natürlich
Spritverbrauch ermitteln).
- Die Möglichkeit der Sichtkontrolle des Tankinhalts bei aufgebautem
Modell ist vorteilhaft. Andernfalls muss man sich Gedanken über
eine zuverlässige Anzeige des Spritstandes machen. Bewährt
hat sich eine Anzeige nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren.
Am Tank werden dazu zwei zusätzliche Anschlüsse angebracht,
einer oben, einer unten. Diese werden mit einem durchsichtigen Spritschlauch
verbunden, der auf der Rumpfaußenseite entlang geführt wird.
(Achtung: Bei Benzinbetrieb keine Silikonschläuche nehmen! Das
erwähne ich, weil es leider immer mal wieder geschieht, dass Silikonschläuche
verwendet und in Folge dessen wegen verstopfter Vergaser Motorabsteller
und Notlandungen verursacht werden.) Das Modell wird voll getankt und
normal hingestellt. Mit einem Edding wird dann an dem außen liegenden
Schlauch eine Markierung für voll, halbvoll und leer angebracht.
Vorbereitung des Schlepps
- Auftanken! (vergisst man leicht in der Hektik, erst recht bei geschlossenen
Rümpfen, bei denen der Tank nicht einsehbar ist.)
• Vor dem ersten Schlepp eines Flugtages sollte immer ein Trimmflug
gemacht werden. Dabei sollte insbesondere auf die Querachse geachtet
werden. Das Modell sollte so getrimmt werden, dass es bei Vollgas leicht
steigt.
- Windrichtung checken. Rückenwindstarts können durchaus gut
funktionieren - es sollte einem aber bewusst sein, woher der Wind kommt,
damit ggf. am Boden vor dem Abheben länger beschleunigt bzw. flacher
gestiegen wird. Etwas schwieriger sind Schleppstarts bei Seitenwind.
Dann kommt zur Kontrolle um die Längsachse (Querruder) auf den
Seglerpiloten noch die zusätzliche Aufgabe zu, beim Startlauf den
Kurs mit dem Seitenruder zu halten.
- Vor dem Start sollte ein Vollgastest der Motormaschine gemacht werden.
Wenn der Motor beim Hochdrehen spuckt, sofort drosseln und Startabbruch.
Ein Schlepp mit stotterndem Motor macht keinen Spaß.
Absprache für den Fall eines Startabbruchs
- Beim Schleppen ist Kommunikation wichtig, insbesondere bei weniger
erfahrenen Piloten. Auf Grund der am Schleppzug beteiligten Modelle,
der örtlichen Gegebenheiten und des Windes sollten die Piloten
den bevorstehenden Schlepp kurz besprechen. Wichtig ist vor allem Klarheit
über das Verfahren bei Startabbruch.
- Gerade bei ungeübten Seglerpiloten bietet sich ein ausdrücklicher
Hinweis an, dass sofort ausgeklinkt werden muss, wenn etwas nicht normal
verläuft. Merksatz: "Wenn etwas nicht glatt läuft, erst
ausklinken und dann nachdenken, ob es sein musste!"
- Tipp: Trockenübungen! Finger ran an den "Abzug" und
mehrmals auf Kommando ausklinken.
- Beim Startabbruch wg. Flächeeinhakelns bzw. Ringelpietz unmittelbar
nach dem Abheben sollte der Segler unbedingt geradeaus gelandet werden.
Bodennahe Kurven sollten vermieden werden. Lieber ein paar Schritte
laufen und dafür das Modell unbeschädigt lassen.
- Unmittelbar vor dem Schlepp noch mal den Wind prüfen, ggf. Pause
machen und bessere Bedingungen abwarten. Notfalls Motor aus und Kaffe
trinken gehen. Nicht von Zuschauern unter Druck setzen lassen.
- Die Piloten sollten nahe beieinander stehen, damit sie sich verständigen
können.

Vorbereitung des Schleppstarts: Danke an "Florian K." für
das Bild!
Unterstützung
- Es ist nicht ehrenrührig, wenn bei weniger erfahrenen Schleppteams
Unbeteiligte gebeten werden, den Finger an den Schalter für die
Schleppkupplung zu halten und bei Notsituationen auszuklinken. Dies
ist besonders für den Segler zu empfehlen. Wenn erfahrene Piloten
auf diese Weise helfen, kann so für die ersten Flüge das Risiko
gemindert werden.
- Ein Helfer, der die Flächenspitze des Seglers beim Start hält,
ist von Vorteil.

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