Rotmilan

Autor und Rotmilan auf dem Sudelfeld Foto:
Claus Eckert
Technische Daten:
Spannweite: 150cm
Pfeilung: 19,5°
Verwindung: 10°
Flächeninhalt ca.: 18dm²
Flächenbelastung: 23g/dm²
Motorisierung: noch ausstehend
Idee und Konstruktion

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Der Rohbau auf der Helling |
Die Originalkonstruktion dieses Hortenflügels stammt von Dirk Lübeck
und ist hier zu
finden. Von Anfang an hat mich dieses Modell begeistert. Beispielsweise
die Transportfreundlichkeit (keine Winglets, geteilter Flügel),
das Flugbild und schließlich die Möglichkeit zur Aufrüstung
mit einem Elektromotor.
Also habe ich Kontakt mit Dirk Lübeck aufgenommen, der mir dankenswerterweise
seine Helling für die Bauphase überlassen hat und schon konnte
es losgehen. Die aerodynamische Konstruktion wurde weitgehend übernommen.
Nach einigen Rückschlägen mit dem selbstgezeichneten Plan hat
ein netter Forumskollege mir den Plan digitalisiert, so dass ich ihn
in der örtlichen Druckerei ausdrucken lassen konnte.
Der Bau
Da es schon einen ausführlichen Baubericht der Horten auf der oben
genannten Seite gibt, begnüge ich mich hier mit einer Kurzfassung:
Als Erstes wird die untere Beplankung gefertigt, darauf kommt der Holm,
das Ganze wird auf die Helling gesteckt und schon konnten die Rippen
platziert werden. Gleichzeitig wurde die Steckung eingebaut. Sie besteht
aus einem 10*1,2mm Federstahl in einer passenden Messinghülse. Anschließend
wurden die Servos (2 Stück C2081 von Graupner) mit ihrem Umlenkmechanismus
eingebaut. Dieser besteht aus einem Bowdenzug, der einen Umlenkhebel
aus 2mm Sperrholz auf einer Stahldrahtachse bewegt. Nach dem Aufbringen
der oberen Beplankung wird der Flügel von der Helling genommen.

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Der Kasten |
Es folgen die Nasenleiste und der Rumpfbau. Der Rumpf ist nur 3cm dick
und wurde so konstruiert, dass er Platz für einen Speed 400 als
Druckantrieb und zwei Konion- Zellen 1100mAh bietet. Jedoch wäre
ein bürstenloser Motor aus Gewichtsgründen empfehlenswerter.
Bespannt wurde mit rot-transparentem Oracover. Nach dem Auswiegen habe
ich gleich einen Schock bekommen: 450g zeigte die Waage, als Seglerversion,
statt 270g. Leicht bauen muss ich wohl noch lernen. Einen Namen hat er
auch noch bekommen, schließlich soll er nicht die einzige Horten
bleiben. Zum Transport dient ein Kasten aus 6mm Sperrholz, gepolstert
mit selbstklebendem Schaumgummi. Darin finden Schneidvorlagen sowie der
Plan und diverses Zubehör Platz.
Fliegen
Nach einem kurzen Gleitflug auf der Wiese nebenan ging es auf’s
Sudelfeld. Claus Eckert war zufällig auch dort und hat mir freundlicherweise
das Modell über die Kante geschoben. Schnell fliegt er, aber ruhig
und auch für einen Anfänger wie mich gut zu beherrschen. Jedoch
könnte vorne noch einiges an Blei rausgenommen werden. Laut den
Nachrechnungen von Dirk Lübeck bildet sich die Hortenglocke noch,
wenn der Schwerpunkt um 1-1,5cm(!) nach hinten verschoben wird. Weitere
(Erprobungs-) Flüge stehen noch aus.
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Kurzer Anlauf- und Start! |
Verbesserungen
Nun, am Gewicht wäre noch einiges zu verbessern, helfen würde
dabei eine Steckung aus Kohlefaser, allein die dürfte schon um 40g
leichter als „meine“ 75g schwere Steckung sein. Sorgfältige
Holzauswahl dürfte mich, genauso wie das Entfernen des überschüssigen
Bleis, diesem Ziel näher bringen.
Fazit
Alles in allem halte ich dieses Modell für sehr gelungen. Für
den hohen Bauaufwand wird mit einem einzigartigen und außergewöhnlichen
Flugbild belohnt. Die nächste Horten kommt bestimmt!
Über Rückmeldungen wie Kritik und Anregungen würde ich
mich freuen.
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