
München, 2. April 2007 - Der
Countdown zum Start der Red Bull Air Race World Series 2007 läuft.
Bereits am 5. und 6. April startet die Rennserie mit dem Auftakt über
Abu Dhabi. Insgesamt 14 Piloten, 12 Rennen und ein neues Rennformat
garantieren Spannung pur und jede Menge Emotionen. Als Titelverteidiger
gilt der US-Amerikaner Kirby Chambliss als der Gejagte, denn der deutsche
Rennpilot Klaus Schrodt will sich dieses Jahr den Champion-Titel holen.
Um den Wettkampf noch spannender zu machen, wird die Red Bull Air Race
World Series 2007 mit einem neuen Regelverfahren an den Start gehen.
Der Sieg in Abu Dhabi wird erstmals in einem K.o.-Finale geflogen. Dies
bedeutet, unmittelbar hintereinander absolvieren jeweils zwei Piloten
die Rennstrecke und nur der Schnellere steigt in die nächste Runde
auf. Beim Qualifying, das immer am Tag vor dem Finale stattfindet (5.
April), wird das Starterfeld bereits ein erstes Mal zusammengestutzt,
denn nur die schnellsten zwölf Piloten aus den beiden Läufen
qualifizieren sich für den nächsten Tag. Am Renntag selber
(6. April) müssen diese dann die Elimination-Runde überstehen,
um ins Finale der acht Air Racer zu gelangen. Das Ranking der Elimination
bedeutet gleichzeitig die Startaufstellung für das K.o.-Finale.
Pro Lauf ist der Parcours durch 20 Meter hohe Gates zwei Mal zu durchfliegen.
Eine Schikane mit drei aufeinander folgenden Pylonen sorgt bei allen
Piloten bereits im Vorfeld des ersten Rennens für große Anspannung.
Der amtierende Weltmeister und Vorjahressieger Kirby
Chambliss (USA)
bekommt es erstmals mit der Schar an Herausforderern zu tun. Über
dem Wasser und vorbei an der „Corniche“ von Abu Dhabi will
der US-Amerikaner aber keine Revanche zulassen: „Ich will siegen.
Ich bin einfach am schnellsten“, gibt Chambliss, der vor seinem
Haus eine Start- und Landebahn zur Verfügung hat, zu Protokoll.
Doch einer seiner schärfsten Konkurrenten, der 60-jährige Wahlberliner
Klaus Schrodt (GER), wird es ihm dieses Jahr nicht leicht machen. „Ich
werde mir dieses Jahr den Champion-Titel holen“, so der 5
fache Weltmeister im Kunstflug. „Leider konnte ich letztes Jahr
nur im Gesamtranking Platz 7 erreichen aber das lag an meiner Rennmaschine.
Diese Saison werde ich einen neuen Flieger bekommen und dann geht’s
richtig rund.“
Einer der drei Neueinsteiger - der Österreicher Hannes
Arch (AU)
- geht gemeinsam mit dem Champion von 2005 - Mike
Mangold (USA) - auf
Punktejagd. "Es wird kein Honiglecken und mittlerweile steigt die
Nervosität. Gerade deshalb kann ich das Auftaktrennen nicht mehr
erwarten", fiebert Arch dem ersten "Smoke on" entgegen.
Am 15. April, um 12.00 Uhr, wird die „Red Bull Air Race“-World
Series 2007 bei RTL übertragen.
Red Bull
Red Bull Air Race 2007
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