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250.000 Fans feierten den Red Bull Air Race-Saisonauftakt in Abu Dhabi

Red Bull Communication

Abu Dhabi, 6. April 2007 - 38 Grad Celsius, ein neuer K.o-Modus, ein strahlender Sieger und eine begeisterte Menschenmenge. Der Saisonauftakt der Red Bull Air Race World Series 2007 bot ein Herzschlagfinale, welches der Ungar Peter Besenyei  gegen den US-Amerikaner Mike Mangold mit 1,03 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte. Der 3. Platz ging an den Briten Paul Bonhomme. Der deutsche Rennpilot Klaus Schrodt schaffte leider nicht den Einzug ins Finale und landete im Gesamtranking auf  dem 9. Platz.

Enorme Hitze machte den 12 Piloten, welchen der Sprung in die Elimination am Renntag des Red Bull Air Race von Abu Dhabi gelang, zu schaffen. Ungarns Nationalheld Peter Besenyei kam mit den schwierigen Bedingungen und dem von anspruchsvollen und schnellen Schikanen geprägten Parcours mit einer Siegerzeit von 01:26.24 Minuten am Besten zu recht: „Ich bin überglücklich. Es war beinhart und ich hatte im Finale einfach das bessere Ende. Eigentlich habe ich es vor dem Saisonstart aber auch angekündigt.“

Wenngleich von einer Nackenverletzung gehandicapt, bot der US-Amerikaner Mike Mangold eine mehr als ansprechende Leistung und sicherte sich neben dem Sieg in der Elimination am Ende den zweiten Rang im Gesamtklassement. „Bei dieser Hitze und mit meiner Verletzung waren vier Rennen – so viele flog ich inklusive Finale – einfach die Grenze. Ich bin froh, dass ich schon im ersten Rennen der Saison meine Konkurrenzfähigkeit beweisen konnte“, weinte Mangold – trotz des Rückstands von 1,03 Sekunden – dem Sieg keine Träne nach.

Mit der schnellsten Parcourszeit des Tages (01:25.62) sicherte sich Paul Bonhomme (GBR) den dritten Rang. Seinem Konkurrent im Rennen um Platz drei – Kirby Chambliss – war die Enttäuschung derweilen ins Gesicht geschrieben: „Es nervt mich an, auf dem  4. Rang zu landen, aber ich kann es nicht ändern. Ohne die Zeitstrafe im Halbfinale hätte ich um den Sieg fliegen können. Meine Zeit kommt aber wieder.“

Neben Hannes Arch, für den Österreicher war das Rennwochenende bereits nach der misslungenen Qualifikation am Donnerstag beendet, waren nach der Elimination und vor dem Viertelfinale am Freitag auch Klaus Schrodt (GER), Sergey Rakhmanin (RUS), Nigel Lamb (GBR) und Nicolas Ivanoff (FRA) zum Zusehen verdammt. Der deutsche Wahlberliner Klaus Schrodt nahm es dennoch gelassen: “Mit dem Rennen bin ich zufrieden. Am letzten Gate habe ich zwei Sekunden verloren, das wird sich im Laufe der Saison hoffentlich ändern, wenn ich meine neuen Flieger habe. Mein jetziges Flugzeug ist momentan einfach nicht schneller.“

Am 15. April, um 12.00 Uhr, wird die „Red Bull Air Race“-World Series 2007 bei RTL übertragen.

Gesamtergebnisse Red Bull Air Race World Series 2007:

1. Peter Besenyei (UNG) 6 Punkte
2. Mike Mangold (USA) 5
3. Paul Bonhomme (UK) 4
4. Kirby Chambliss (USA) 3
5. Steve Jones (USA) 2
6. Frank Versteegh (NL) 1
7. Alejandro Maclean (ESP) 0
8. Michael Goulian (USA) 0
9. Nicolas Ivanoff (FRA) 0
10. Klaus Schrodt (GER) 0
11. Nigel Lamb  (UK) 0
12. Sergej Rakhmanin (RUS) 0
13. Hannes Arch ( AUT) 0

 

 

Stand: 08.04.2007