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Impressionen vom Speedcup 2007

Dieter Wiegandt

Schwül-heißes Wetter, sehr schwierige Bedingungen für Piloten und Modelle. Das kennzeichnet die ersten Eindrücke vom Samstag bis zur Mittagspause. Das Fluggelände wurde in Richtung eines Messpunktes von Gewitterfronten eingerahmt. Die Piloten mussten sich auf sehr schlechte Sichten einstellen.

Das weiträumige Gelände erlaubte es den zahlreich angereisten Piloten, ihre Zelte und Wohnmobile nahe der Messstrecke aufzustellen.

Modelle und Ausrüstung schützten die mitgebrachten Zelte.

Teilweise wurde die Versorgung durch selbst mitgebrachte Grundnahrungsmittel gesichert.

Obwohl dies wirklich nicht erforderlich war. Der gastgebende Verein hatte schließlich mit Schwenkbraten, Wurst, Kuchen und Getränken ausreichend für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt.

Ohne freiwillige Helfer geht es nicht. Hier die Senderausgabe.

Anziehungspunkt für die Piloten war der Kommandostand der Messanlage, besetzt mit Mario Roos und Jürgen Schrader. Man wollte wissen, was die Konkurrenz so vorlegt…

Die Messlatte legte Joachim Weirich noch vor der Mittagspause mit seinem neuen Speeder mit V-Leitwerk auf 394 km/h. Er zeigte einen souveränen Messflug. Ich hörte anschließend teilweise Aussagen wie „der Wettbewerb ist gelaufen“.

Ausgesprochen groß war natürlich das Interesse nach dem Flug an seinem Modell, wobei sich Joachim bereitwillig den Fragen stellte.

Kasumi (Holger Mittelstädt) hatte bei seinem ersten Wertungsflug Pech. Schwierigste Sichtverhältnisse machten ihm das Leben schwer, außerdem löste sich die Anlenkung eines Querruders, so dass er seinen Flug abbrechen musste. Er konnte das Modell aber unbeschädigt landen.

Was ihn nicht davon abhielt, sofort zu optischen Tuningmaßnahmen zu greifen.

Die Elektrofraktion hatte auch gerüstet. Doch die Modelle mussten wegen eines Gewitterschauers kurzfristig im Bereich der Auswertung abgelegt werden.

Auch Michael Jakob hatte sein neues Modell mitgebracht.

Sein Flug war mit Spannung erwartet worden, doch auch er hatte mit Störungen zu kämpfen. Das Modell wurde bei der Landung beschädigt. Bei den E-Fliegern kam es bei Weltrekordversuchen zu weiteren Störungen und verschiedenen Abstürzen. Die Flüge wurden von Hartmut Siegmann zur Mittagszeit aus
Sicherheitsgründen unterbrochen. Zu dieser Zeit zog eine imposante Gewitterfront auf.

Pausen wurden zu ausführlichem Erfahrungsaustausch genutzt. Hier das Zelt, dass sich Michael Jakob und Kasumi geteilt haben.

 

Ergänzung von Mario Roos

Professionelle Unterstützung durch Herrn Stammler: Absolut exakter Kursaufbau und genaueste Geschwindigkeitsmessungen müssen garantiert sein, wenn es um Weltrekorde geht.

Die Vermessung des Platzes und der Messstrecke erfolgte mit hochpräzisem Leica Equipment (TCRP-1203). Preis entspricht nicht mehr ganz einem Mittelklassewaagen. (> 40000,00 EUR !)

 

Stand: 13.06.2007