Schwül-heißes Wetter, sehr schwierige Bedingungen
für Piloten und Modelle. Das kennzeichnet die ersten Eindrücke
vom Samstag bis zur Mittagspause. Das Fluggelände wurde in Richtung
eines Messpunktes von Gewitterfronten eingerahmt. Die Piloten mussten
sich auf sehr schlechte Sichten einstellen.

Das weiträumige Gelände erlaubte es den
zahlreich angereisten Piloten, ihre Zelte und Wohnmobile nahe der Messstrecke
aufzustellen.


Modelle und Ausrüstung schützten die mitgebrachten
Zelte.

Teilweise wurde die Versorgung durch selbst mitgebrachte
Grundnahrungsmittel gesichert.

Obwohl dies wirklich nicht erforderlich war. Der gastgebende
Verein hatte schließlich mit Schwenkbraten, Wurst, Kuchen und Getränken
ausreichend für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt.

Ohne freiwillige Helfer geht es nicht. Hier die Senderausgabe.

Anziehungspunkt für die Piloten war der Kommandostand
der Messanlage, besetzt mit Mario Roos und Jürgen Schrader. Man
wollte wissen, was die Konkurrenz so vorlegt…

Die Messlatte legte Joachim Weirich noch vor der Mittagspause
mit seinem neuen Speeder mit V-Leitwerk auf 394 km/h. Er zeigte einen
souveränen Messflug. Ich hörte anschließend teilweise
Aussagen wie „der Wettbewerb ist gelaufen“.

Ausgesprochen groß war natürlich das Interesse
nach dem Flug an seinem Modell, wobei sich Joachim bereitwillig den Fragen
stellte.



Kasumi (Holger Mittelstädt) hatte bei seinem
ersten Wertungsflug Pech. Schwierigste Sichtverhältnisse machten
ihm das Leben schwer, außerdem löste sich die Anlenkung eines
Querruders, so dass er seinen Flug abbrechen musste. Er konnte das Modell
aber unbeschädigt landen.
Was ihn nicht davon abhielt, sofort zu optischen Tuningmaßnahmen
zu greifen.


Die Elektrofraktion hatte auch gerüstet. Doch
die Modelle mussten wegen eines Gewitterschauers kurzfristig im Bereich
der Auswertung abgelegt werden.

Auch Michael Jakob hatte sein neues Modell mitgebracht.

Sein Flug war mit Spannung erwartet worden, doch auch
er hatte mit Störungen zu kämpfen. Das Modell wurde bei der
Landung beschädigt. Bei den E-Fliegern kam es bei Weltrekordversuchen
zu weiteren Störungen und verschiedenen Abstürzen. Die Flüge
wurden von Hartmut Siegmann zur Mittagszeit aus
Sicherheitsgründen unterbrochen. Zu dieser Zeit zog eine imposante
Gewitterfront auf.
Pausen wurden zu ausführlichem Erfahrungsaustausch
genutzt. Hier das Zelt, dass sich Michael Jakob und Kasumi geteilt haben.


Ergänzung von Mario Roos

Professionelle Unterstützung durch Herrn Stammler:
Absolut exakter Kursaufbau und genaueste Geschwindigkeitsmessungen
müssen garantiert sein, wenn es um Weltrekorde geht.


Die Vermessung des Platzes und der Messstrecke erfolgte mit hochpräzisem
Leica
Equipment (TCRP-1203). Preis entspricht nicht mehr ganz einem
Mittelklassewaagen. (> 40000,00 EUR !)
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