Ab jetzt haben wir die Zeichnerei im Griff. Wir benötigen zur Konstruktion
nur die Befehle, die wir bereits kennengelernt haben.
Der Rumpf wird ein Kastenrumpf mit 4 mm-Vierkantleisten alsVerstärkungen
in den Ecken. Beginnen wir mit den Spanten. Diese bestimmen den Platz,
der für die Elektronik zur Verfügung steht. Die Spanten werden
mit entsprechenden Aussparungen zwischen den Seitenteilen positioniert.
Der Spinner wird 39 mm im Durchmesser haben. Als Servos verwenden wir
Miniservos mit 12 mm Breite
Die Flügel werden wir mit Gummis befestigen. Dies sieht zwar etwas
veraltet aus und ist von der Aerodynamik nicht ideal, hat aber enorme
Vorteile, speziell bei etwas rauen Landungen.
 
Flügelwurzel Flügelendleiste
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Spanten
- Rechteck 50 x 60mm erstellen,
- 4 mm Ecken erstellen und Trimmen,
- 2 x 10mm Aussparungen erstellen und Trimmen,
- Mittelaussparungen erstellen,
- genauso verfahren wir mit dem Holm am Flügelende......
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Motorraum hinten Motorträger
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- ... Motorraum hinten
- und dem Motorträger.
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Rumpfseitenteil links
- Neben dem Schwerpunkt muss nur noch die EWD (Einstellwinkeldifferenz)
stimmen. Die EWD beschreibt den Winkel zwischen Höhenleitwerk
und Profilsehne.
- Um diese zu bestimmen, legen wir eine Hilfslinie in die Flugzeugmitte.
- Jetzt setzen wir die Holme vor und hinter dem Flügel.
- Wir zeichnen eine Hilfslinie mit 1.5°.
- Das Höhenleitwerk wird 3 mm dick und hat 0° gegenüber
der Flugzeugmitte.
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Profilsehne bestimmen
- Endrippe kopieren und die Profilsehne eintragen,
- Funktion „Block-Gruppe“ wählen,
- Profilsehne und Profil markieren,
- Namen bestimmen und mit
abschliessen.
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Profil positionieren
- Profil hinten positionieren,
- Funktion „Drehen“ wählen,
- Profil wählen.
- Drehpunkt auf Profilsehne am Ende setzen und entlang der
Profilsehne verlängern.
Jetzt lässt sich das Profil mit der Maus frei auf die
orange Hilfslinie drehen.
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Rumpfheck
- Zur Auflockerung zeichnen wir den hinteren Rumpfteil.
- Für die Erleichterungen verwenden wir wieder die Funktion „Offset“.
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Exkurs: Wie fein dürfen
wir konstruieren?
- Bis jetzt haben wir uns noch keinerlei Gedanken gemacht,
wie wir das Holz bearbeiten werden.
- Balsaholz werden wir mit einem 0,8 mm-Fräser bearbeiten.
Das heißt, dass der kleinstmögliche Radius 0,8 mm
beträgt. Etwas grösser schadet nichts.
- Sperrholz fräsen wir mit einem Fräserdurchmesser
von 1,7 mm.
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Rumpfvorderteil
- Damit der Motor bei Vollgas das Modell nicht zu stark nach
oben zieht, werden wir den Motorspant mit 3° nach unten
(Sturz) einbauen. Je stärker der Motor ist, um so größer
muss der Sturz sein.
- Es folgen die Seitenteile.
- Wir sehen jetzt, dass die Rumpfform eine Anpassung der Spanten
nötig macht. Wir müssen die Spanten um 0,5 mm vergrössern.
- Jetzt setzen wir die Erweiterungen für die Halterung
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Rumpfkopf
- Für den Rumpfkopf braucht es etwas Vorstellungskraft:
Er besteht aus acht Teilfächen, jeweils 45° zueinander.
Diese fertigen wir aus 3 mm Balsaholz und schleifen das Überstehende
weg. So entsteht auf einfache Weise eine schöne Rundung.
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Aussparung für die Flügelaufnahme
- Mit den Funktionen „Offset“, „Linie“, „Trim“ und „Ausrunden“ erstellen
wir etwas Luft für die Flügelaufnahme.
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Alles weg
- Jetzt löschen und trimmen wir alle nicht benötigten
Linien.
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Flügelhalterung
- Die Flügel werden mit Gummis befestigt, dazu benötigen
wir Löcher für die 4 mm Buchendübel.
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Verstärkungen im Rumpfbereich
- Der Rumpf wird aus 2 mm Balsa bestehen. Damit der Rumpf grifffest
wird, werden wir ihn verstärken. Im Bereich der Buchendübel
mit 3 mm Sperrholz, sonst mit 3 mm Balsa.
- Zuerst den ganzen Bereich zeichnen, danach den Sperrholzbereich
zeichnen.
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Servobrett
- Zur Aufnahme des Servobretts erstellen wir einen Ausschnitt
für ein 3 mm Sperrholzbrett, dessen Abstand vom Rumpfboden
ist abhängig von der Servohöhe. Für die geplanten
HITEC HS81MG sind es 24 mm.
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Rumpfteile trennen
- Wir werden den Rumpf aus 600 mm langen Balsabrettern fräsen.
Dies bedeutet, dass wir den Rumpf trennen müssen.
- Je länger die Klebestellen sind, um so besser. Ideal
währe ein Sägezahn.
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Rumpfboden
- Hilfslinien ziehen,
- die Rumpfform zeichnen,
- 1,5 mm Übermaß mit Offset setzen,
- Unterteilungen setzten
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Rumpfdeckel
- Hier verfahren wir genauso wie beim Rumpfboden.
- Zusätzlich wollen wir noch Ellipsen in den Rumpfdeckel
fräsen.
- Zuerst erstellen wir eine Hilfslinie, ungefähr parallel
zur Aussenlinie mit 10 mm Abstand.
- Horizontale und vertikale Mittellinie zeichnen.
- Jetzt können wir mit „Ellipse“ über
drei Punkte bequem eine passende Ellipse zeichnen.
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Leitwerksauflage
- Für das Höhenleitwerk werden wir aus 3 mm Balsaholz
zwei Auflagen fräsen, die zusammengeklebt werden.
- Teil des Hecks kopieren,
- Einschnitte erweitern bzw. ausnehmen,
- Ausschnitt für Seitenruderbefestigung ausnehmen.
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Rumpfseitenteil rechts
- Rumpfseitenteil links spiegeln (Hilfslinie als Spiegelachse
setzen.
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Motorseitenzug
- Das Drehmoment des Motors lässt das Modellflugzeug bei
Vollgas nach rechts ausbrechen, dies korrigieren wir mit Seitenzug.
- Wir verkürzen die linke Rumpfseite um 1 mm.
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Motorverkleidungen
- Ein paar kleine Trapeze verkleiden die offenen Stellen vom
Motorraum.
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So, nachdem wir das Modell gezeichnet haben, geht es im nächsten
Teil zur Fräse.