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Ein Volksheld kämpft im eigenen Land gegen die Schwerkraft

Red Bull Communication

München, 14. August  2007 – Heiß, heißer, Budapest! Der Countdown der Red Bull Air Race World Series 2007 läuft. Den waghalsigen Piloten verbleiben nur noch vier Rennen im Kampf um den Weltmeistertitel. Als ein bekannter Garant für Hochspannung findet das siebte Rennen der Saison vor gewohnter, historischer Kulisse am Fuße der Donau statt. Grund hierfür ist nicht nur das diesjährige Kopf-an-Kopf Rennen der beiden Führenden Paul Bonhomme und Mike Mangold, sondern auch ein  ungarischer Volksheld in Lauerstellung. Der Bukarester Peter Besenyei - im letzten Jahr aufgrund eines Flugfehlers disqualifiziert - liegt in der aktuellen Saison in direkter Schlagdistanz zu den Führenden. Der Ungar will 2007 seinen Fehler aus dem vergangenen Jahr wieder gut machen und gibt den Zuschauern am Nationalfeiertag allen Grund zum Mitfiebern. 

„Ich fliege rein nach Instinkt“, so die Aussage von Lokalmatador Peter Besenyei, der den Luftraum über seiner Geburtsstadt besser kennt als alle seine Konkurrenten. Der Instinkt könnte dem Ungarn in diesem Jahr möglicherweise den Vorteil verschaffen, den er braucht, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Diese wird vom Vorjahreszweiten Paul Bonhomme souverän mit 31 Punkten verteidigt. Mangold, der sich 2006 den dritten Rang sicherte, folgt ihm mit einem Punkt Rückstand.

Zusätzliche Brisanz erhält das Rennen durch die Tatsache, dass dem vierfachen ungarischen Sportler des Jahres Besenyei ein Sieg in seiner Heimat bisher versagt blieb. Im Vorjahr wurde er sogar aufgrund eines Flugfehlers disqualifiziert und avancierte so zum tragischen Helden. Mit einem Sieg in diesem Jahr und den dazugehörigen sechs Punkten hätte Besenyei (24 Punkte) allerdings wieder eine viel versprechende Ausgangsposition für die letzten Rennen.

Neben der Spannung in der aktuellen Weltrangliste gibt es weitere Gründe, die das Rennen in Budapest zu einem besonderen Event werden lassen. Mit mehr als einer Million Zuschauern im Vorjahr zählt die Veranstaltung nicht nur zu den zuschauerreichsten, sondern aufgrund der außergewöhnlichen Kulisse auch zu den spektakulärsten Tourstops.

Nicht zuletzt durch ein ganz besonders Hindernis: Die Kettenbrücke. Das Wahrzeichen Budapests stellt Start sowie Ziel des Rennens dar und verlangt den Piloten Jahr für Jahr höchste Konzentration ab. Diese müssen die älteste Brücke der Stadt unterfliegen. Kein leichtes Unterfangen aufgrund der geringen Höhe des Bauwerks von 20 Meter und variierender Wasserstände der darunter fließenden Donau. So wird das Rennen in Ungarn schon im Vorfeld zu einem Saisonhighlight, denn nie waren die Voraussetzungen spannender als 2007.

Nach dem Rennen in Budapest wird die Flugweltmeisterschaft während der nächsten Tourstops in Porto (POR), San Diego (USA) und Perth (AUS) endgültig entschieden.

Am 26. August, um 12.00 Uhr, wird das Rennen bei RTL übertragen. Moderator Leonard Diepenbrock berichtet dann vom Red Bull Air Race aus Ungarn.

Red Bull Air Race World Series - Standings:

1. Paul Bonhomme (UK) 31 Punkte
2. Mike Mangold (USA) 30
3. Peter Besenyei (UNG) 24
4. Kirby Chambliss (USA) 15
5. Alejandro Maclean (ESP) 13
6. Steve Jones (USA) 6
7. Frank Versteegh (NL) 3
8. Hannes Arch ( AUT) 3
9. Michael Goulian (USA) 1
10. Nigel Lamb  (UK) 0
11. Sergej Rakhmanin (RUS) 0
12. Klaus Schrodt (GER) 0
13. Nicolas Ivanoff (FRA) 0

 

Stand: 17.08.2007