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Flugzeugmuseum Dayton und Airshow Columbus/USA

Werner Schöppe


Russische Formation

Kaum von der russischen Luftfahrtschau MAKS aus Moskau zurück, wurde ich als begeisterter Besucher englischer und amerikanischer Großflugshows hellhörig, als ich durch Zufall im Internet von dem “Gathering of Mustangs” las.

Hierbei handelt es sich um ein Treffen aller flugfähigen P-51 Mustang in Columbus/Ohio, USA. Das liegt ungefähr 250 km südlich von Detroit. Das im benachbarten Dayton (Geburtsort der Motorfliegerei der Gebrüder Wright, nur etwa eine gute Autostunde westlich von Columbus) gelegene größte Flugzeugmuseum der USA verlockte zu gründlicheren Überlegungen. Als Modellflieger mit einer gewissen Vorliebe für Warbirds (ich fliege eine große F 4 Corsair von Kranz) sind da schon gewisse Schwerpunkte gegeben.
Nach Prüfung der Urlaubskasse (schließlich 2007 war ich schon in Al-Ain bei Dubai zur Airshow und in Duxford) und des Resturlaubs ging dann alles recht schnell:
Flug am 27.9.2007 nach Detroit, mit dem Mietwagen in rund 2,5 Stunden nach Dayton, dort Übernachtung in der Travelodge Dayton Airport.
Diese Lodges sind einfach, sauber und preiswert (schlappe 38 $ inkl. Frühstück für das Zimmer).

Am nächsten Morgen ging es weiter zum (www.afmuseum.com), einem der größten der Welt, das sind nur etwa 20 Minuten Fahrt. Das Museum liegt in unmittelbarer Nähe der Wright-Patterson-Air Force Base. Die Strecke ist bestens ausgeschildert und auch ohne Navi gut zu finden.

Die Museumsanlage ist in einem hervorragenden Zustand, wie eigentlich alle Museen in den USA, und unglaublich sauber. Der Komplex umfasst vier riesige Gebäude. Der Eintritt ist frei! Finanziert wird es durch die Air Force und mit Sponsoring. Viele ehemalige USAF-Angehörige arbeiten dort ehrenamtlich.
Das Angebot ist das beste und umfangreichste, das ich je gesehen habe. Von den ersten Flyern der Gebrüder Wright bis zur Mondrakete SATURN V und Super-Sonic Bombern wie B 1, B 2 usw. bis zur Drohne Predator, fast 300 Exponate aus allen Epochen der militärischen Luftfahrt. Ich kenne viele nennenswerte Flugzeugmuseen wie Hendon, das Imperial War Museum in London und Duxford, das Flugzeugmusem in Paris-Orly, das russische Flugzeugmuseum in Monino bei Moskau sowie das Air & Space Museum in Tucson/Arizona, aber die sind alle sind nicht mit dem USAF-Museum vergleichbar.

Man kann sicherlich Tage in diesem Museum verbringen. Es ist ein absoluter Leckerbissen für jeden Flugzeugfan. Die Vielzahl der Flugzeuge, die sich in einem hervorragenden Zustand befinden, ist überwältigend. Unmengen von Informationstafeln geben Hinweise. Flugzeugmotoren, Waffensysteme und Ausrüstungen fesseln das Interesse der Besucher. Auch deutsche Flugzeuge aus dem 2. Weltkrieg wie Me 262, FW 190, He 163 usw. sind vertreten.

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 Wir beschlossen, nach sechs Stunden und unzähligen Fotos die Weiterfahrt nach Columbus anzutreten. Bei tiefblauem Himmel ging es weiter bis zum Motel Comfort Inn in Columbus. Im benachbarten Restaurant gab es dann ein original amerikanisches Dinner, d. h. Steak, baked Potatos und Salat und reichlich Budweiser.

Stand: 15.07.2008