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Technisches

Den Brushlessmotor Z4020-14B, den Titan 80A S-BEC Motorcontroller und den LiPo-Akku 5s-LiTeStorm CX 4350 mAh habe ich vermessen und in den DriveCalculator eingepflegt.
Der „CX“ LiPo(18C Dauerlast = 76,5 A) von Hyperion ist den HELIOS-Anforderungen souverän gewachsen und optimal auf Laufzeit abgestimmt. Mit einem Komplettgewicht von 488 g ist er unter Gleichgesinnten eher der leichtere Typ.

Der Motor ist ein typischer 14-poliger Außenläufer, gut verarbeitet und dabei leicht. Der Motorlauf ist ruhig und turbinenartig. Der integrierte Lüfter arbeitet effektiv, so dass auftretende Wärme sicher abgeführt wird. Der 14-Winder ist etwas höher drehend ausgelegt (nspez: 575rpm/V), um den HELIOS-Anforderungen gerecht zu werden.
Die optimalen Luftschrauben sind dabei APC-E 13x8 oder APC-E14x7, je nach persönlichen Vorlieben. Während der größere Propeller besonders kraftvoll ist bei etwas geringerer Endgeschwindigkeit, ergibt die 13x8-Luftschraube insgesamt ein „spritzigeres“ Flugverhalten. Beide liefern bei Vollgas einen erfreulich hohen Schub!

Der Titan 80A S-BEC lässt sich per Interfacekabel am PC konfigurieren. Er ist sehr gut dimensioniert und zeichnet sich durch feinfühlige Gasstellungen und sanftes Anlaufen aus (Einstellungen siehe Abbildung). Das getaktete BEC ist den Anforderungen der vier Digitalservos souverän gewachsen, was spätere Datenaufzeichnungen im Flug mit einem UniLog bestätigten! Eine zusätzliche LED am Controller dient als optische Warnung, wenn eine vorher eingestellte Spannung (hier: 3 V + 0,2 V/Z) unterschritten wird. Das ist nützlich und warnt den Piloten rechtzeitig. Dazu muss aber die superhell blitzende LED gut sichtbar an der Rumpfunterseite montiert werden.


Das Digitalservo DS-13A ist ganz neu bei Hyperion und reiht sich in die 12 mm/18 g/0,16 s/3 kg-Schubklasse ein. Der Clou ist dabei die volle Programmierbarkeit. So bekommt man absolut „gleich“ laufende Servos!

Die Servos sind, wie schon erwähnt, über das PC-Interface Kabel (HP-AT-PRGUSB) programmierbar. Es lassen sich Geschwindigkeit, Drehrichtung, Weg, Nullstellung usw. justieren, was das exakte Einstellen sehr erleichtert, gerade bei normalen RC-Anlagen, die in ihren Möglichkeiten oft ziemlich eingeschränkt sind. Bei Flugzeugen mit z. B. zwei Querruderservos auf einem Ruder, kann man die Servos über den PC genau aufeinander abstimmen, so dass die Belastung der Servos (die beim ungleichen Lauf auftreten) minimiert bzw. aufgehoben werden. Falls mal erforderlich, können sämtliche Ersatzteile bei rc-lipoly.de bezogen werden.
Zur Einzelzellenspannungsüberwachung wurde im Modell das Cellshield eingesetzt (bei einem fünfzelligen LiPo unbedingt zu empfehlen). Test des Cellshield.
Ab vier Zellen wird die Gefahr viel zu hoch, dass eine Zelle mal Unterspannung erreicht.
Als zuverlässiger „Empfangsgeselle“ kam ein MPX RX7-Synth IPD zum Einsatz. Später wurde noch auf einen 2,4 GHz (R617FS) umgerüstet.

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