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...das Leitwerk
Seiten- und Höhenruder werden laut Plan in Gitterbauweise erstellt und beplankt.


Der äußere Rand vom Seitenruder wird mit mehreren Lagen Balsastreifen beklebt und rundgeschliffen.

Eine M6-Einschlagmutter wird zur zentralen Befestigung der Leitwerkseinheit am Höhenruder aufgeklebt. Dazu das Leitwerk am Rumpf ausrichten.
Vorne wird das Leitwerk von zwei Dübeln gehalten.

Das Leitwerk wird nun rechtwinklig verklebt. Hilfe dazu geben die gefrästen Spanten.

Wenn man diese Spanten mit 3 mm Balsa beplankt, erhält man die genaue fortlaufende Rumpfform.
Die Ausschnitte für die Servos werden schon jetzt gemacht und innen verstärkt.



...der Motor
Der Motoreinbau ist natürlich individuell möglich, es kann alles eingebaut werden, was unter eine Haube mit 250 mm Durchmesser passt.
Laut Bauplan von Thomas Busch ab 38 cm³.
Bei mir ist es ein ZG62 PCI mit Resonanzrohr. Die Motoraufhängung erfolgt mit Richter-Schwinggummis.
Die Luftschraube misst 24 x 10.


Da es für diesen Motor keinen passenden Krümmer gab. habe ich selbst einen gelötet. Krümmerteile sowie das Resonanzrohr sind von Krumscheid.


...das Finish
Bespannt habe ich den BIG JIM mit Oracover in Ferrarirot.
Die Buchstaben habe ich spiegelbildlich ausgedruckt, von hinten auf weiße Bespannfolie geklebt und ausgeschnitten.
Dann kann man sie ausrichten und aufbügeln.



...die Motorhaube
Die Motorhaube habe ich in Positivbauweise hergestellt.
Mit den gefrästen Schneideschablonen wird ein runder Kern mit einer Länge von 24 cm (2 x 12 cm, Styropor zusammengeklebt, vom Baumarkt) geschnitten.

Jetzt wird eine Scheibe von etwa 5 cm Breite abgeschnitten.

Aus dieser Scheibe wird ein Ring mit einer Randbreite von ungefähr 3 cm ausgeschnitten.


Dieser Ring wird mit doppelseitigem Klebeband auf die Schneideschablone geheftet und mit niedriger Drehzahl an einer Ständerbohrmaschine vorsichtig abgerundet. (Raspel und Schleifpapier)


Nun den Ring wieder mit Leim an den runden Kern kleben, eine Achse durchbohren und das Ganze, am Schraubstock eingespannt, überlaminieren.
Laminiert wird mit eingedicktem Harz und zwei Lagen 160er und eine Lage 80er Matte.


Nach dem Aushärten werden mit einer Dremel oder einem Handschleifer die Ränder beschnitten, danach gespachtelt und geschliffen.

Zum Schluss wird vorsichtig das Styropor entfernt und die Haube ist fertig zum Lackieren!

Fazit
Durch den einfach aufgebauten Kastenrumpf, die vorgefertigten Spanten und Rumpfteile, die geraden Tragflächen und Leitwerksteile ist der Bauaufwand für ein Modell dieser Größe überschaubar und geht relativ zügig voran.
Das Flugverhalten ist absolut unkritisch und gutmütig. Es macht richtig Spaß, den Flieger am Himmel zu sehen!

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