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JAK 9 in 1:12 für Aircombat Teil 2

Thomas Kurze

How to pimp my JAK 9

Manchmal verschieben sich die geplanten Dinge, weil unerwartete Aufgaben neue Prioritäten erfordern. Warum sollte es im Modellbau anders sein?

Doch es kommt der Tag, da will die Säge sägen....Rrrennnenene...,

Jetzt ist es soweit. Die zweite Jak wird gebaut.
Den Baubericht der Ersten könnt ihr euch hier ansehen: Die Hard 5.81“ oder...lieber Lust auf Aircombat?

In Teil 1 wird der Bau des Modells abgehandelt. Deshalb wiederhole ich ihn hier nicht noch einmal, sondern beschreibe nur, wie der Titel schon sagt, ein paar Änderungen. Dazu noch ein paar Tipps wie man dies und das so machen kann.

Was steht auf der Pflichtenliste?
Jedenfalls keine Änderungen am Modell an sich, denn die Konstruktion hat sich als gnadenlos gut erwiesen, und das trotz der „Flatterplattenquerruder“.

Das ist fast so wie mit der Hummel. Eigentlich kann die gar nicht fliegen. Das weiß die Hummel aber nicht sondern macht es einfach.

Die „Aircombatskis“ wissen, dass bei mir der Viertakter immer favorisiert wird. So ein Teilchen wird deshalb schon mal in Form eines gut „abgehangenen“ OS FS26 in die Jak eingebaut. Das Mehrgewicht von 85 g gegenüber einem 15er Zweitakter tut zwar weh, aber wenn mit Vollgas über den Platz geballert wird entschädigt der Klang für fast alles.
Außerdem soll der Motor in Verbindung mit einer GfK-Motorhaube hängend eingebaut werden. Dadurch kann die obere Rumpfseitenlinie im Bugbereich erhalten bleiben.
Nun schaut aber leider der Zylinderkopf mit Ventildeckel unten aus der Motorhaube heraus.
Konstruktiv ist das nicht zu ändern, also muss man sich das schön gucken.
Zusätzlich soll noch ein minimalistisches Cockpit entstehen, damit der Pilot nicht auf dem Rumpfrücken reiten muss.

Genug der Vorrede, nun gibt’s ein paar Baustufenbilder.

Beginnen wir mit dem Motorspant, den ich mit einer zweiten Sperrholzplatte verstärkt habe, um das Mehrgewicht des Motors und seine Vibrationen besser in die Zelle einzuleiten.

Die längere Rumpfseitenwand konnte wegen der GfK-Haube gekürzt werden.

Nun wird der Rumpf, wie in Teil 1 beschrieben, aufgebaut und der Motorspant eingeklebt.

Dann kann das Heck zusammengezogen und verklebt werden.

Die Wäscheklammermethode hat den Nachteil, dass es Abdrücke im Holz gibt, wenn man, so wie ich, vergisst, etwas Holz dazwischen zu legen.

Wenn man diesen Druckstellenbereich mit Wasser ansprüht,...

...quillt das Holz etwas auf und man sieht nichts mehr von den unschönen Dellen.

Nun wieder nach vorne:
Damit der hängend eingebaute Motor strömungsgünstiger im Kühlluftstrom liegt, hab’ ich ein bisschen was von der Rumpfunterseite weggenommen und stattdessen eine Art Abluftführung eingeklebt.

Da der Rumpf schon mal daliegt, kann man gleich etwas Leichtspachtel auf die Zapfstellen schmieren und nach dem Trocknen verschleifen.

Der 26er Viertakter baut ungefähr 15 mm länger als der 15er Zweitakter.
Die bei Timo bestellte Gfk-Haube ist aber auf den Zweitakter zugeschnitten.
Was tun?
Die Haube verlängern? Neu bauen oder den Rumpf verlängern?

Das Rumpfverlängern erschien mir momentan als beste Lösung, um schnell fertig zu werden.

Die Gfk-Haube bearbeite ich erst zum Schluss.

Der Motor ist zunächst nur testweise angebaut.

Das kann man so lassen, also weiter mit dem Cockpit.

Timos Haube habe ich ausgeschnitten, an der richtigen Stelle auf den Rumpf gedrückt und mit dem Kuli die Kontur markiert.
Da muss das Cockpit hin.
Mit der Pucksäge wurde der Rumpfrücken im Bereich des imaginären Armaturenträgers durchgesägt. Den Rest macht das Cuttermesser, mit diesem Ergebnis:

Der Innenausbau wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen. Auf Grund des schwereren Motors muss der Empfängerakku an einen anderen Platz, weiter ins Heck. Außerdem muss diese Stelle ja auch zugänglich bleiben.

 

Stand: 28.01.2010