RC-Network.de
RSS Forum RSS 2.0      Startseite Startseite
 
 
FORUM WIKI MEDIA KALENDER HANGFLUG RCNVV CHAT WERBUNG SHOP BÖRSE VEREIN  

robbe „Sea-Jet Evolution“

Michael Steinle

Mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift

Oder: Evolutionstheorie? Nein, Praxis!

Wer kennt es nicht, das beliebte „Sea Jet“ von robbe? Das Modell ist nun inzwischen schon seit Anfang der 90er Jahre auf dem Markt und in dieser Zeit hat sich im Elektro-Antriebsbereich eine ganze Menge getan: Bürstenlose Motoren sind Alltag geworden und bei den Stromspendern hat sich die Technologie von Nickel-Cadmium- über Nickel-Metallhydrid- zu Lithium-basierten Typen weiterentwickelt. Aber auch das Design der „echten“ Jetbikes hat sich verändert. Also war die Zeit gekommen, dem „Sea-Jet“ einen würdigen Nachfolger zu geben. Der Baukasten des „Sea-Jet Evolution“ lag dann auch erfreulich schnell nach der Vorstellung auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2009 auf meinem Basteltisch, wenn auch die ersten Rennen des Sea-Jet-Cups leider um ein paar Wochen verfehlt wurden. Aber im Verhältnis zu so manch anderen Neuheiten war das Modell doch sehr schnell auf dem Markt, Lob an robbe! Optisch unterscheidet sich der Neuling deutlich vom Vorgänger, nicht nur wegen der schwarzen Grundfarbe, sondern auch wegen der aggressiveren Formensprache. War das Vorgängermodell noch eher einem „Alltags-Jetbike“ nachempfunden, so ist das Vorbild des neuen Modells eindeutig im Bereich der Renn-Jetbikes zu finden. Das passt natürlich gut zum erwähnten Sea-Jet-Cup, der jährlich ausgetragenen Rennserie mit den „Sea-Jets“ der Firma Robbe, die ab diesem Jahr um Rennen mit den neuen „Evolution“-Modellen erweitert wurde. Nach langjähriger Teilnahme an diesem Markenpokal und entsprechendem Bau von insgesamt 11 Exemplaren (4 x Standard, 7 x Expert) des bisherigen „Sea-Jets“ war ich natürlich gespannt auf die konstruktiven Änderungen und deren Auswirkungen auf den Bau und das Fahrverhalten.


Der Baukasteninhalt

Das Modell

Die großen Plastik-Tiefziehteile sind herstellerseitig in Schwarz seidenmatt gehalten und kommen makellos in der von robbe gewohnten hervorragenden Tiefziehqualität aus dem Baukasten; sprich sie sind mit sinnvoller Materialstärke gefertigt und es gibt keine Bereiche, die zu dünn geraten sind. Nur die Fahrerpuppe ist die Gleiche wie beim Vorgängermodell, eigentlich stammt sie sogar noch vom Vorvorgänger, dem „Wetbike“. Nun, das Aussehen von uns Menschen unterliegt zwar nicht so sehr den Moden der Formensprache ... aber die Teilnehmerinnen des Sea-Jet-Cups haben sich in der Vergangenheit schon mehrfach eine Fahrerinnenfigur gewünscht! Ein sehr schönes Detail für den Alltagsbetrieb wie für den Renneinsatz sind die zusätzlichen Abdeckungen unter der Sitzbank: Jeder, der bisher im „Sea-Jet“- Cup startete, hat sich früher oder später so etwas selbst konstruiert, nun ist es serienmäßig, und das ist auch für den nicht wettbewerbsmäßigen Gebrauch ein Sicherheitsgewinn, dessen Praxistauglichkeit sich bei mir bereits im ersten Rennen in Kassel zeigte.


Die implantierte Technik, zwischen den beiden Reglern findet der Akku seinen Platz

Wie schon beim bisherigen „Sea-Jet“ ist der komplette Antriebsstrang nach wie vor im Baukasten enthalten. Allerdings sind das Verteilergetriebe und auch der „Blechmotor“ nun zwei getrennten Wellenanlagen und zwei kleinen bürstenlosen Motoren im Direktantrieb gewichen. Auch Kardangelenke gibt es nicht mehr, gelenkt wird nun über ein Keilruder aus faserverstärktem Kunststoff.


Propeller und Ruder

Wer meint, die zwei nötigen Drehzahlregler für die beiden BL-Motoren würden ein riesiges Loch in die Modellbaukasse reißen, dem sei gesagt, dass robbe speziell für dieses Modell leistungsgerechte und qualitativ hochwertige, insbesondere sehr feinfühlige Steller des Typs Roxxy 730 für deutlich unter € 30,– ins Programm genommen hat, die für eine Rennteilnahme in der „Evolution-Klasse“ auch verbindlich vorgeschrieben sind. Zusätzlich zu den beiden Reglern benötigt man noch ein Ruderservo in Standardgröße, einen Empfänger und ein V-Kabel, um die beiden Regler an einen Empfängerausgang bzw. den Akku anschließen zu können. Eine Stromquelle komplettiert das Boot, empfohlen wird wie (8,4 V) au Sub-C Zellen. Die Gesamtkosten für da fahrfertige Modell liegen somit etwas über dem Niveau des Vorgängers aber so viel sei schon verraten, die Fahrleistungen tun es auch in mindestens demselben Maße...

Den Bau habe ich nach der aussagekräftig bebilderten Bauanleitung durchgeführt, die hier nicht nacherzählt werden soll. In den einleitenden Hinweisen kann man jedoch leicht überlesen, dass man von den gefrästen Teilen die kleinen, unvermeidlichen Eckradien entfernen soll. Meistens geht die Montage auch gar nicht ohne, manchmal ist es egal, manchmal ergeben sich bei der Montage ohne Radiusentfernung ungeplante Maßänderungen. Überhaupt dauert das Austrennen und Verputzen der Frästeile einen Moment länger, als man denken möchte, aber der Zeitbedarf ist dennoch geringer als bei der Selbstanfertigung.


Nacharbeit am "Bürzel"

Das anschließende Zusammensetzen macht einfach nur Spaß, die Teile sind bis auf die Innenwand des „Bürzels“ am hinteren Ende der Sitzbankauflage (nach meinem Dafürhalten 1 mm zu niedrig), den vorderen Spant der Akkuhalterung (ungenaue Form, lässt sich problemlos passend runterschleifen) und leider auch den Haupt-Motorspant (auf beiden Seiten je knapp 1 mm zu schmal) außerordentlich passgenau. Die erwähnten fehlenden Millimeter sind vermutlich zum Ausgleich von Maßtoleranzen der Tiefziehteile weggelassen worden und lassen sich, wenn nötig, sehr leicht mit 1mm-ABS-Material auffüttern, um vor dem Verkleben einen besseren Formschluss zu erreichen.


Ober- und Unterschale vor dem Verkleben

Abweichend von der Bauanleitung habe ich das Untergerüst der Sitzbank schon vor dem Anpassen an die Sitzbank in sich verklebt, davor war es mir zu „weich“ für die Bearbeitung mit Feile und Schleiflatte (also am Ende von Baustufe 3 statt in Baustufe 4.9). Da man bei montierten Deckeln aber nicht sieht, wo Material weg muss, empfiehlt sich eine Montage mit Hilfsstreifen, sonst schleift man zu wenig weg, weil sich dann das Gerüst mit der Montageschraube tiefer als sonst runter drücken lässt.


Sitzbank-Unterkonstruktion mit Hilfsstreifen

Der Ausschnitt unter dem Wartungsdeckel für das Ruder sollte erweitert werden (auf eine gleichmäßige Rahmenbreite umlaufend), sonst schlägt die Ruderanlenkung unnötig früh an.


Vergrößerte Wartungsluke über der Ruderanlage

Der mitgelieferte Montagekleber für die „Hochzeit“ von Ober- und Unterschale funktioniert super. Die Gummischnur rundum sitzt so stramm, dass ich sie nur an den langen Seiten alle 15 cm mit Sekundenkleber von unten angepunktet habe, statt sie mit dem Montagekleber zu verkleben – das ermöglicht es, sie für Reparaturen abzunehmen.


Viele Klammern helfen bei der "Hochzeit" der beiden Schalen

An Veränderungen gegenüber der Anleitung habe ich (neben den oben erwähnten Maß- bzw. Formkorrekturen) Folgendes vorgenommen:

  1. Die Befestigung des Rudergestänges per Clip am Servo wurde noch vor der ersten Fahrt gegen einen Gestängeanschluss mit Inbusklemmung getauscht. Dadurch kann man das Ruder leichter gerade trimmen, sonst muss der Kugelkopf abgeclipst und passend verdreht werden.
     
  2. Die Wellen der Motoren habe ich an den Stellen, an denen die Stiftschrauben der Kupplung ansetzen, passend abgeflacht. Für die Propellerwellen ist das wunderbar vorgearbeitet, für die Motorwellen nicht einmal in der Anleitung vorgeschlagen, warum nicht?
     
  3. In eine der Akkuzuleitungen habe ich ei­nen so genannten „Not-Aus“ als Trennung des Hauptstromkreises per Kabelschlaufe eingebaut, was für den Sea-Jet-Cup zwar nicht vorgeschrieben ist, aber dort und auch sonst einfach sehr praktisch ist.
     
  4. Weil der Empfänger nicht fest im Modell verbleibt und mir am vorgesehenen Platz zu schlecht zugänglich war, habe ich ihm einen Platz auf der Verriegelung zwischen Motorspant und Akkuhalter zugewiesen. Das bietet den zusätzlichen Vorteil, keine Servokabel im Bereich drehender Teile zu haben.
     
  5. Das von robbe vorgesehene Lösen des Puppen-Hinterns vom Klettband an der Sitzbank, Hochklappen und Wieder-Fest­kletten habe ich gegen die vom Vorgänger bewährte solide Verschraubung des Aller­wertesten an der Sitzbank eingetauscht. Die Kreuzschlitz-Kunststoffschraube wurde gegen eine Inbusschraube getauscht, denn selbst mit einem so genannten Vergaser­schraubendreher geht es zwischen dem Bauch der Puppe und der Verschraubung sehr eng zu. Ein spezieller Inbusschlüssel macht die Sitzbankmontage zum Kinder­spiel.

Etwas problematisch ist leider der Dekorbogen. Wegen der schwarzen Grundfarbe sind das Rot und das Grün auf dem De­korbogen weiß hinterlegt – gut so. Das Dekor lässt sich auch ganz hervorragend dreidimensional verarbeiten und klebt schön stark. Leider ist der Bogen aber so ungenau gedruckt, dass immer wieder mal Weiß „hervorlugt“. Das führt in Verbindung mit der üblichen Praxis, eher ein bisschen außerhalb des Dekors als innerhalb zu schneiden, zu weißen „Blitzern“ am ganzen Modell. Speziell bei den Armaturen sieht der partiell kräftige Druckversatz nicht sonderlich schön aus. Ein Dekorieren vor der „Hochzeit“ von Ober- und Unterschale ist insofern sinnvoll, als man dann beim Aufreiben der Dekors von innen kräftig gegendrücken kann. Auf der schwarzen Schale sieht man die Trägerfolie sonst doch arg. Noch ein Tipp zum U-förmigen Trittbrettdekor hinten: Von der Mitte her aufbringen, dann klappt es faltenfrei! Wie schon beim Vorgängermodell geht beim Finish auch viel Zeit für das Schleifen bzw. Spachteln und Bemalen der Puppe ins Land, sofern man sich da etwas Mühe geben will.


Alles fertig verkabelt, gut zu erkennen die beiden Buchsen der "Not-Aus"-Schlaufe

Die Installation der elektronischen Komponenten ist en Detail beschrieben und bereitet aufgrund der konstruktiven Vorarbeit mit den vorgeschlagenen Komponenten kein Kopfzerbrechen. Geschmacksache ist es, ob zur Montage Klettband (kommt mir nicht ins Boot), doppelseitiges Klebeband oder Gummiringe (Drehzahlsteller, Empfänger) zum Einsatz kommen. Auch beim Einsatz von Empfänger und/oder Regler anderer Hersteller dürften wohl keine unlösbaren Probleme entstehen. Wer eine Fernsteuerung mit drei Kanälen und einem Mischer besitzt, kann sich natürlich das V-Kabel für die Regler sparen, indem er via Mischer den „Gaskanal“ einfach zu 100% auf den dritten Kanal aufmischt.
Da man die mitgelieferten Klettstrapse zur Akkubefestigung leider nicht gut spannen kann und mir der Akku daher zu lose lag, habe ich stattdessen einen Klemmriegel von 70 x 13 mm aus 1,5-mm-ABS verwendet.

Fahrerprobung

Zum ersten Fahrtest ging es dann mit einem 7-zelligen Akku aus EP4600-Zellen an das Gewässer meines Vereins, des MBC Büdingen, an dem das ganze Jahr über Bojen in Form des Naviga-Dreiecks ausliegen und auf dem auch jährlich mindestens ein Lauf zum „Sea-Jet“-Cup ausgetragen wird. Zum Vergleich hatte ich sowohl unsere „Sea-Jet“-Standardmodelle (ebenfalls bestückt mit EP4600) als auch unsere Expertmodelle dabei. Das Evolution-Modell beschleunigt zügiger als das bisherige „Sea-Jet“ und wird bei Geradeausfahrt auch deutlich schneller. Mit Hilfe eines GPS-Geräts konnten wir 35 km/h messen, das ist mehr als das Eineinhalbfache des alten „Sea-Jet“ mit seinen 18–21 km/h (je nach Qualität des Akkus). Wie schon das Vorgängermodell quittiert auch das „Evolution“ zu schnell angegangene Kurven mit Übersteuern, allerdings nicht gleich mit einem Dreher, sondern nur mit der Tendenz, sich in die Kurve „reinzubeißen“. Es zwingt einen daher zu einem aktiven Gasfinger, wenn man die Bojen eng und kontrolliert umrunden möchte, beim Rausbeschleunigen aus der Kurve ist aktives Lenken angesagt. Der Büdinger „Sea-Jet“-Kurs, als derjenige mit den schärfsten Kurven der ganzen Saison, lässt sich nach ganz kurzer Eingewöhnung dann aber wunderbar fahren – das macht sehr viel Spaß und ist wegen der mittleren Geschwindigkeit nicht ganz so nervenaufreibend wie mit unseren Expert-„Sea-Jets“, die es auf gut 55 km/h schaffen. Anfangs schafften wir in fünf Minuten 14–15 Runden, nachdem wir uns etwas eingefahren hatten, typischerweise 16, auch mal 17. Zum Vergleich: Unsere Expert-„Sea-Jets“ schaffen auf diesem wegen der 120°-Kurven für sie völlig unbequemen Kurs im Training 21–22 Runden, der Finalsieger 2008 kam mit einem wendigeren Modell allerdings sogar im Rennen auf 24–25!

Im Hinblick auf den „Sea-Jet“-Cup ist robbe also ein großer Wurf gelungen: Die Evolution-Klasse ist eine Art „Expert light“ geworden, das Modell ist aus dem Kasten heraus gut beherrschbar und vermittelt viel Fahrspaß. Inzwischen ist auch das erste Rennen in Kassel absolviert worden, die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv und in der Tat positionierten sich die „Evolutions“ zwischen den Standard- und Expert-Rundenzahlen.

Losgelöst vom Wettkampf und seinem Regelwerk sollte der Fahrspaß aber doch noch steigerungsfähig sein, oder? Ur­sprünglich hatte ich an einen Fahrtest mit einem 8-Zeller gedacht, der problemlos in den Akkualter passen würde. Die nicht wassergekühlten Motoren sind aber wegen der von mir verwendeten hochwertigen Zellen mit sehr guter Spannungslage schon bei sieben Zellen thermisch an der Grenze. Stattdessen probierte ich einen 2s-LiPo (robbe/Saehan 4.800 mAh) aus: Erwartungsgemäß lief das Modell zwar ein ganz kleines bisschen langsamer (32 km/h) als mit den sieben NiMh-Zellen, war aber wegen des um 10% geringeren Gesamtgewichts und des etwas zurückverlegten Schwerpunkts außerordentlich agil und gut fahrbar. Die Rundenzahlen auf dem beschriebenen Büdinger Bojenkurs konnten daher problemlos gehalten werden, und das bei etwas niedrigerer Motortemperatur nach der Fahrt. Im Gegensatz zum Vorgängermodell richtet sich das „Evolution“ auch mit solch einem leichten Akku (265 g statt der 500 g des NiMh) nach Kenterung blitzartig wieder auf, daher lautet meine klare Empfehlung: 2s-LiPo statt NiMh.
A123-Zellen, nicht nur bei mir wegen ihrer phänomenalen Robustheit sehr beliebt, passen von der Baugröße her nicht in den Akkuhalter und ein 3s2p-Pack wäre von der Spannungslage her vermutlich zu viel für die Motoren, ein diesbezüglicher Fahrversuch unterblieb daher. Alles in allem sollte man in Eigenregie über eine Wasserkühlung der Motoren mit Kühlschlangen oder über Gebläsekühlung mit einem kräftigen Lüfter nachdenken. Ich habe letztere Lösung eingebaut, das ist einfacher und funktioniert in dem großvolumigen Rumpf sehr zufriedenstellend.

Was „geht“ sonst noch so? Propeller ausprobieren heißt die Devise, dabei immer ausgerüstet mit dem nach meinem Dafürhalten am besten zum Modell passenden 2s-LiPo. Von der Firma Graupner gibt es ein Pärchen etwas größere Propeller der „K“-Serie. Mit diesen ergab sich aber nicht unbedingt eine große Verbesserung, außer einem geringen Geschwindigkeitszuwachs (35 km/h), erkauft aber mit erhöhtem Strombedarf und weiter gestiegenen Motortemperaturen. Die K-Propeller mit 33 mm ändern den Strombedarf gegenüber den gleich großen robbe-Originalen nicht, ebenso wenig wie sich die Geschwindigkeit sicht- oder messbar ändert. Die kleineren K31 funktionieren durchaus gut, senken auch die Motortemperatur leicht ab, aber ein bisschen Fahrspaß geht dabei auch verloren...
Auch mit der Drehrichtung der Propeller wurde experimentiert, besonders weil alle unsere Expert-„Sea-Jets“ seit jeher die Propeller mit der anderen Drehrichtung als nun von robbe für das „Evolution“ definiert fahren. Bei den BL-Motoren ist das Wechseln der Drehrichtung ja kein Problem: Jeweils zwei der drei Motorkabel tauschen, Propeller tauschen und losfahren. Dabei zeigt sich: robbe hat alles richtig gemacht, die Stabilität ist wegen des breiten, „nass“ laufenden Rumpfes ohnehin gut, die Kurvengängigkeit wird durch diese Änderung aber deutlich (!!) schlechter ... also doch wieder alles zurück auf Werkseinstellungen …

Fazit

robbes „Sea-Jet Evolution“ ist ein tolles Ding: modern gestylt, mit € 219,– zwar nicht billig, aber jeden Cent wert, sehr leicht zu bauen, einfach zu fahren, aber trotzdem flott zu bewegen. Als Wettbewerbsmodell in der Evolution-Klasse des „Sea-Jet“-Cups ist es zwar durchaus anspruchsvoll für Neueinsteiger, aber wohl machbar, solange die Gruppenstärken im Rahmen bleiben ... ich hoffe, man sieht sich bei den Wettbewerben!
Weitere Details zum „Sea-Jet“-Cup, zu Terminen und zum Reglement findet man unter www.robbe.com/seajet.html.

Bezugsquelle: Fachhandel

 

Stand: 11.06.2010