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Multihulls

Andreas Heilwagen

Mit freundlicher Genehmigung der Fachzeitschrift

Oder: Das Schnellste, was unter Segeln unterwegs ist

Die Geschichte der schnellen Multihulls läutete in der westlichen Welt der französische Ausnahmesegler Eric Tabarly im Jahre 1968 ein: Er segelte mit seinem 20 m langen Trimaran „Pen Duick IV“ über die Startlinie der Einrumpf-Transatlantikregatta Ostar, musste aber wegen widriger Umstände aufgeben. Den verdienten Sieg im Ostar-Rennen fuhr im Jahr 1972 dann Alain Colas mit dem inzwischen auf den Namen „Manureva“ getauften Boot ein.
In den 90er-Jahren entwickelte sich Frankreich mit seinem alljährlichen Multihull-Grandprix zum Zentrum für Mehrrumpfboote. Ein Trimaran der Klasse ORMA-60 HMI gewann dann 1999 das legendäre Fastnet Race (605 Meilen) in einem Tag, 16 Stunden und 27 Minuten.


Der größte Trimaran der Welt: "Banque Populaire V" (Quelle: flickr.com)

Nach inzwischen 40 Jahren sind die großen Multihulls weiter unangefochten das Schnellste, was unter Segeln auf den Ozeanen unterwegs ist. Wegen ihrer extrem teuren Konstruktion und der hochkomplexen Handhabung bleiben sie allerdings einigen wenigen Auserwählten vorbehalten. Durch ihre geringere benetzte Fläche und den damit kleineren Wasserwiderstand gehört ihnen bei Regatten die Zukunft.
Die außergewöhnlichsten High-Tech-Renner sind momentan der Trimaran „Banque Populaire V“, mit 131 Fuß Länge der weltgrößte Trimaran. Unter Skipper Pascal Bidégorry soll er die bekanntesten Regatten gewinnen und historische Rekorde brechen.


Der schnellste Trimaran der Welt, die "Hydroptère" (Quelle: flickr.com)

Der ebenfalls französische Hydrofoiler „Hydroptère“ fegt nur noch auf Flügeln durchs Wasser und hat vor kurzem die magische 50-Knoten-Marke (ca. 94 Stundenkilometer) auf 500 m bei ca. 25 Knoten Wind durchbrochen. Die geplante „Hydroptère maxi“ wird in der Multihull-Szene mit Sicherheit eine Sonderstellung einnehmen.


"DOGzilla", der Trimaran von BMW Oracle (Quelle: flickr.com)

Der bekannteste Streit im Multihull-Bereich dreht sich derzeit um den für 2010 geplanten 33. America’s Cup. Oracle-Chef Larry Ellison reizt mit seinem „DOGzilla“ genannten 90-Fuß-Trimaran eine Sonderregel für diese Regatta aus. Dem von van Peteghem/Lauriot Prevóst designten Boot steht die „Alinghi 5“, ein 90-Fuß-Katamaran, gegenüber, der sich am liebsten am größten Serienhubschrauber der Welt hängend zu seinem nächsten Ziel fliegen lässt. Ob der große Showdown der Multihulls im America’s Cup stattfindet, ist aber noch von den Juristen am grünen Tisch zu entscheiden.


Die "Alinghi V" (Quelle: flickr.com)
 

Entstehung der RC-Multihull-Szene

1985 fiel mit der Einführung der so genannten 2m-Klasse in Frankreich der Startschuss für die heutige RC-Multihull-Szene. Der damals sehr aktive und erfolgreiche Modellsegler Pierre Jahan formulierte eine Regel für eine Konstruktionsklasse ferngesteuerter Mehrrumpfboote, die im Wesentlichen auf einer maximalen Länge und Breite von je 2 m sowie einer maximalen Masthöhe von 2,80 m basierte. Vier Jahre später wurde mit der Mini 40 eine zweite, kleinere Klasse eingeführt, die die Länge und Breite auf 1.220 mm und zusätzlich die Segelfläche auf 0,9 m2 beschränkte. Beide Klassen wuchsen erfolgreich, unter anderem angeregt durch die französische Modellbauzeitschrift RC Marine, wie die historische Ausgabe von 1992 auf www.multis2m.fr belegt.


"Trimarine II" von Gerd Rasch

Heute dominiert die 2m-Klasse die zahlreichen französischen Multihull-Regatten, gesegelt wird gemischt mit den relativ wenigen Mini 40-Booten. Außerhalb von Frankreich segeln RC-Multihulls heute in Australien, Belgien, Brasilien, China, Costa Rica, Deutschland, England, Finnland, Holland, Israel, Italien, Kanada, Kuwait, Neuseeland, Schweden, Schweiz, Südafrika, Österreich, Norwegen, Thailand, Türkei, Ungarn und den USA.


Treffen am Aartalsee

Im deutschsprachigen Raum baute Ernst Zemann 1994 in Österreich seinen ersten 2m-Trimaran und begann im Jahr 2000 RC-Multihulls im Internet zu promoten. Unabhängig davon begründete Gerd Rasch in Deutschland 2001 die Mini 40-Szene mit seinem ersten Trimaran auf Basis der französischen Klassenregel. Mit der zweiten Auflage als „Trimarine II“ gewann er als erster Deutscher eine Multihull-Regatta in Frankreich. Mit der Freigabe der Mini 40-Klassenbestimmung vom DSV-Ausschuss Modellsegeln vor drei Jahren wurde schließlich der Grundstein für eine sehr schnelle technische Weiterentwicklung der Klasse gelegt. Für 2010 ist die Aufnahme der 2m-Klasse im DSV als vierte offizielle Modellsegelklasse neben den Monorumpf-Klassen IOM, Tenrater und Marblehead geplant.


AUT 07 (Karl Schmidt) und GER 86 (Peter Gernert) auf dem Aartalsee

Traditionell treffen sich die deutschen Mehrrumpfsegler mit internationalen Gästen seit 2003 jährlich am Hegbachsee bei Frankfurt und seit 2007 am Aartalsee in der Nähe von Gießen. 2009 wurde darüber hinaus die erste Multihull-Regatta am Rangsdorfer See im Süden von Berlin ausgetragen.
 

Die Mini 40-Multihulls verschieben die Grenzen

Pläne verschiedener Multihulls, wie beispielsweise der „Ghost Train“, sind seit vielen Jahren kostenlos im Internet verfügbar. Auch die großen Hersteller Graupner und robbe versuchten sich mit dem Katamaran „Topcat“ und den Trimaranen „Triana“ und „Butterfly“ an Multihulls, allerdings wurden all diese Baukästen bereits vor etlichen Jahren wieder aus den Programmen der Anbieter genommen. Mit den aktuellen Multihulls aus Deutschland und Österreich können diese alten Konstruktionen ohnehin nicht mehr mithalten.


robbe "Triana"

Ein Highlight der aktuellen Entwicklung sind die unter AUT 07 segelnden Trimarane von Karl Schmidt aus Österreich. Mit dem Boot aus dem letzten Jahr und seinen außergewöhnlichen Segelfähigkeiten hat Karl im Jahr 2008 die Multihull-Regatta in Viry Chatillon bei Paris in der Klasse Mini 40 souverän gewonnen. Insbesondere bei Starkwind konnte die 2009er-Version der AUT 07 dieses Jahr auf dem Aartalsee überzeugen.


AUT 07 von Karl Schmidt

Handwerkliche Meisterleistungen vollbringt jedes Jahr Peter Gernert. Mit seinem Trimaran in RG65-Größe hat er international Aufsehen erregt, im Bereich Hydrofoiler hat er das derzeit leichteste Boot in Deutschland konstruiert und gebaut. Im Jahr 2007 lieferte er sich mit seinem Mini 40-Trimaran ein spannendes Duell mit der AUT 07 von Karl Schmidt auf dem Aartalsee.


"Hydroptère mini" von Andreas Konietzny fliegt

Im Trend liegen derzeit Leichtbau in Kohlefaser und Experimente mit bisher seltenen oder bislang noch gar nicht verwendeten Konstruktionsformen. Das französische „Hydroptère“-Projekt hat die Konstruktion von Hydrofoilern angeregt. Neben dem Leichtbau-Foiler von Peter Gernert hat Andreas Konietzny in diesem Jahr auf dem Aartalsee sein an die „Hydroptère“ angelehntes Modell vorgestellt. Auf der einen Seite kommen die Hydrofoiler schnell aus dem Wasser und fliegen auf ihren an den Außenschwimmern und dem Ruderblatt angebrachten Flügeln, auf der anderen Seite sind sie dadurch nur noch schwer zu beherrschen. Ihr großes Geschwindigkeitspotenzial können sie besonders auf langen Geraden ausspielen, auf Regattakursen sind sie noch keine Konkurrenz für die klassischen Trimarane.


Der Scharmer-Kat auf einem Bein

Mit dem fünfmaligen deutschen Meister in der IOM-Klasse und professionellen Yachtkonstrukteur Michael Scharmer hat die deutsche Multihull-Szene einen sehr erfahrenen Segler und Konstrukteur mit kritischem Blick in ihren Reihen. Sein aktueller, 1,8 kg leichter Katamaran GER 09 verwendet für die Rümpfe die Form des Mittelrumpfs seines Trimarans aus dem letzten Jahr.


Der Trimaran von Michael Scharmer aus dem Jahr 2008

Die Rümpfe haben am Bug ein relativ großes Volumen, um dem Hauptproblem aller RC-Multihulls entgegenzuwirken, nämlich der Rolle vorwärts. Die kleinen Boote erreichen so hohe Geschwindigkeiten, dass ihnen die physikalischen Gesetze regelmäßig zum Verhängnis werden: Der Wasserwiderstand ist im Verhältnis zur Größe für Modell-Multihulls höher als bei den großen Originalen. Damit führen Böen von achtern regelmäßig zum Unterschneiden aller Rümpfe mit anschließendem Kentern. Man kann einen so genannten Headfender an der Mastspitze anbringen, um ein Durchkentern zu verhindern, allerdings ist dies allgemein verpönt.


Test des Headfenders an der "Trimarine II"

Hoch am Wind sind Böen für die Multihulls ebenfalls gefährlich, wie man an der „Trimarine II“ von Gerd Rasch anschaulich sieht. Hier hilft nur der ohnehin hohe Adrenalinpegel und eine sehr schnelle Segelwinde, um den Überschlag zu verhindern. Trotzdem gehört es zum Alltag eines Multihull-Seglers, dass man teilweise unter Wasser fährt.


Der Leeschwimmer der "Trimarine II" taucht ab

Pflicht für jeden Segler sind mehrere Segelsätze, um bei unterschiedlichen Windstärken an Regatten teilnehmen zu können. Neben der Gefahr des Kenterns führt zuviel Segelfläche zu starker Krängung und damit schlechterer Beherrschbarkeit und niedrigerem Wirkungsgrad der Segel. Letztlich ist bei jeder Multihull-Regatta ein Bergeboot Pflicht.


Die "Tripod 2" von Jens und Heinz Krauß in Schwierigkeiten

Mit seinem Katamaran GER 09 hat sich Michael Scharmer während der 1. RC-Multihull-Regatta im Seesportclub Rangsdorf bei starkem Wind erfolgreich geschlagen und einmal sogar gegen die drei fast doppelt so großen 2m-Boote gewonnen. Im Interview erzählte Michael, dass er in Katamaranen die Zukunft sieht. Sie sind aus seiner Sicht einfach schneller und haben bei entsprechender Weiterentwicklung das Potenzial, alle Trimarane in den Schatten zu stellen. Aus Sicht des Autors wird diese Frage auch beantwortet werden, wenn im 33. America’s Cup der Trimaran von BMW Oracle gegen den Katamaran von Alinghi antritt.
 

Die Königsklasse tritt an

Während Deutschland und Österreich derzeit führend bei der Weiterentwicklung von Mini 40-Multihulls in Europa sind, liegt das Zentrum der Aktivitäten rund um die 2m-Klasse in Frankreich. Die 2m-Boote sind die größten RC-Multihulls und stellen die Segler vor besondere Herausforderungen. Sowohl Transport als auch Aufbau und Bergung sind wegen der Größe nicht einfach. Auf der anderen Seite bieten die Boote dieser Königsklasse ein Segelgefühl, welches sich eher an den großen Multihulls orientiert. Vor Kenterungen sind sie dennoch nicht gefeit.


Einsegeln der "Trioumphe's" von Gerd Rasch

Auch diese Klasse hat Gerd Rasch in Deutschland begründet. 2007 begann er mit der Konstruktion seiner „Trioumphe’s“ mit dem Ziel, Multihull-Regatten in Frankreich zu gewinnen. Der mit 2 m Länge und 2,80 m Höhe imposante Tri setzt bereits leichtesten Wind in Vortrieb um.


"Trioumphe's" setzt schon leichtesten Wind in Vortrieb um

Noch während die letzten Arbeiten an den Riggs des Prototypen der „Trioumphe’s“ liefen, wurde die „equilibrium“ des Autors in Frankreich in der Vorversion fertig gestellt und konnte bereits einen der Läufe während der Multihull-Regatta in Viry Chatillon im November 2008 für sich entscheiden. Es zeigten sich allerdings diverse Mängel und Konstruktionsschwächen des Bootes, die zu einigen Umbauten führten.


"equilibrium" mit A-Rigg


Inspektion der "equilibrium"


Verfolgungsjagd auf dem Hegbachsee, v. l. n. r.: "equilibrium", "Trioumphe's", davor ein Experimentalboot aus der Schweiz

Beide 2m-Trimarane trafen sich im Mai 2009 am Hegbachsee zum ersten Wettsegeln und Austausch von Erfahrungen. Daneben zeigte sich auch, dass die RC-Trimarane bei geeigneten Bedingungen auch erfolgreich an den Großbooten vorbeiziehen.


David überholt Goliath .
 

Die 1. Regatta der RC-Multihulls

Anfang August 2009 fand die 1. RC-Multihull-Regatta auf dem Rangsdorfer See im Süden von Berlin statt. Hier trafen sich die drei deutschen 2m-Boote, inzwischen verstärkt durch den Extreme 40-Katamaran von Rodrigo Corté Larrain, mit Michael Scharmer und seinem Mini 40-Katamaran. Bei ungünstigem ablandigem und böigem Wind war das ganze seglerische Können der Teilnehmer gefragt, was aber diverse Kenterungen nicht verhindern konnte.


Alle deutschen 2m-Boote in einer Regatta

Der Katamaran von Rodrigo entlockte dem professionellen Bootskonstrukteur Michael Scharmer höchstes Lob. Er sieht in der Weiterentwicklung dieses ersten 2m-Katamarans auch in dieser Klasse die Zukunft. Nachdem der Wind drehte und auffrischte, stieg der Adrenalinpegel der Teilnehmer und die Krängung der Multihulls schnell an und ermöglichte spannende Läufe. Es wurden die kleinsten Riggs gesegelt. Für die 2m-Multihulls bedeutete dies den Einsatz des C-Riggs, Michael Scharmer spendierte seinem Mini 40-Katamaran sogar ein D-Rigg.


Bergung der "equilibrium" nach einer Kenterung


Extreme 40-Katamaran, dahinter "equilibrium"

Die eintägige Regatta nahe Berlin soll den Auftakt für regelmäßige Multihull-Regatten am Rangsdorfer See und anderen Revieren bilden.
 

Einstieg

Wie alle anderen Klassen auch, leben die RC-Multihull-Klassen von den Aktiven. Am Aartalsee trafen sich im Jahr 2009 15 Boote, viele weitere Boote existieren in Deutschland. Noch sind die Veranstaltungen eher Geheimtipps, durch das zunehmende Informationsangebot im Internet wird der Bekanntheitsgrad aber hoffentlich schnell steigen. Quereinsteiger wie Werner Hauer, der ehemalige Elektroflug-Weltmeister, der dieses Jahr mit seinem ersten Trimaran am Aartalsee auftauchte, zeigen, dass die Attraktivität der Multihulls hoch ist.


"equilibrium" auf einem Bein

Erste Erfahrungen kann man durch den Kauf eines der preisgünstigen Baukasten-Modelle „Triana“, „Topcat“ und „Butterfly“ sammeln. Die Bausätze sind nur noch vereinzelt in den gängigen Börsen im Internet zu finden, meist findet man fertig gebaute Boote mit unterschiedlichem Überholungsbedarf. Es ist nicht damit zu rechnen, dass von den großen Modellbau-Herstellern Multihulls auf Regatta-Niveau aufgelegt werden, denn die gängigen Preise für Neubauten bewegen sich zwischen € 4.000,– und 5.500,–. Gebrauchte Regattaboote kann man teilweise schon zwischen € 1.000,– und 2.000,– finden.


Extreme 40-Katamaran mit Swingrigg hoch am Wind

Um auf hohem Niveau mitsegeln zu können, bauen die Protagonisten der Szene jedes Jahr ein neues Boot und entwickeln Technik und Konstruktionen maßgeblich weiter. Gerd Rasch (www.rcmultihullsail.de) und Jens Krauß bauen dabei jeweils gleich mehrere Boote, so dass man hier mit Glück auch mit einem aktuellen Boot einsteigen kann. Gerd hat mit der „Trimarine II“ einen Mini 40-Trimaran und mit der „Trioumphe’s“ einen 2m-Trimaran im Angebot, Jens konzentriert sich auf die Weiterentwicklung seiner Mini 40-Trimarane und will sich in der nächsten Zeit auf Einzelexemplare beschränken.


Einsetzen der "egi08" von Eric Gielen

Die Diskussion um die beiden RC-Multihull-Klassen findet im Internet im Forum von www.rc-network.de statt, www.dsv-modellsegeln.de bietet als zentraler Einstiegspunkt für beide Klassen Verweise auf fast alle relevanten Internetseiten.
 

Welche Klasse soll es werden?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, in eine der beiden RC-Multihull-Klassen einzusteigen, bietet Ihnen die folgende Übersicht einen Vergleich der grundlegenden Regeln mit ihren Vor- und Nachteilen.

Der Autor möchte sich bei allen Fotografen bedanken, ohne die dieser Artikel nicht möglich gewesen wäre. Dies sind Martin Gander, Jens Krauß, Rolf Mügge, Gerd Rasch und Stefan Rothen. Auf Basis der create Commons Attribution 2.0 Generic License wurden die Bilder der großen Originale von flickr.com verwendet.

 

Mini 40

2m

Grundregel

Alles was nicht explizit verboten ist, ist erlaubt.

max. Länge/Breite

1.220 mm

2.000 mm

max. Segelfläche/Höhe

0,9 m2, Vermessung gemäß detaillierter Formel

2.800 mm

max. Spierendurchmesser

20 mm

frei

Bugfender

12 mm

20 mm

Ballast

Ballast (auch beweglich und Wasser) ist erlaubt, darf max. die Dichte von Blei haben und zu keinem Zeitpunkt über die Länge und Breite über alles hinausragen.

Segelplan

max. ein Großsegel und eine Fock

Frei

Sonstiges

 

Die Ruderblätter dürfen nicht über die Schwimmer hinausragen.
Kein Teil des Riggs darf über die Länge und Breite über Alles hinausragen, wenn die Segel sich auf der Mittelachse befinden

Transport

Relativ einfach, ähnlich M-Booten

Aufwändig

Segelverhalten

Sehr schnelle Reaktionen erforderlich

Aufgrund der Größe ruhigeres und gutmütigeres Segeln

Preis

Nur geringfügige Unterschiede aufgrund der benötigten Materialmenge

 

Stand: 20.06.2010